by Olivier on 02/02/2018 | Konsum

Cannabis im Straßenverkehr

Cannabis News Network Die Polizei prüft Autofahrer nicht nur auf Alkohol, sondern auch auf andere Drogen wie Cannabis. Dabei werden Patienten ebenso gebüßt wie Freizeitkonsumenten. Welche Auswirkungen das hat und warum wir jetzt Lösungen brauchen, zeigt dieser Beitrag von Cannabis News Network.

Die Legalisierungswelle schreitet in großen Schritten voran. Doch für viele Cannabiskonsumenten bleibt unklar, ob und wie viel Cannabis im Straßenverkehr erlaubt ist. Das Cannabis News Network hat sich am dritten internationalen Symposium zum Thema „Fahren unter Drogeneinfluss“ umgehört.

Zurzeit ist es so, dass Behörden bei Verdacht auf Cannabis-Konsum einen Bluttest anordnen, bei dem überprüft wird, ob der nationale THC-Grenzwert überschritten wurde. Vergleichbar mit Alkohol. Und genau da beginnt das Problem.

Cannabis funktioniert anders als Alkohol und sollte deshalb auch anders getestet werden. THC ist im Blut bis zu 30 Tagen nach dem Konsum nachweisbar, d.h. aber natürlich nicht, dass man so lange nicht fahren sollte. Regelmäßige Konsumenten und Menschen, die Cannabis als Medizin benötigen, werden bei einer Polizeikontrolle den Grenzwert immer überschreiten. Die Speicheltests, welche die Polizei verwendet, sind zudem ungenau.

Jan Ramaekers, Professor an der Universität von Maastricht, macht in dem Zusammenhang auf ein weiteres Problem aufmerksam: Schmerzpatienten fahren (buchstäblich) besser, wenn sie ihre Medizin bzw. Cannabis zu sich nehmen. Zudem gibt es immer mehr Hinweise, dass bei regelmäßigem Konsum die Fahrtauglichkeit durch Cannabis nicht beeinträchtigt wird.

Die Meinungen über die Handhabung von Cannabis im Straßenverkehr gehen weit auseinander. Doch eins ist deutlich: Wir brauchen jetzt Lösungen! Die individuellen Folgen eines positiven Drogentests können nämlich verheerend sein.

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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