by Olivier on 06/07/2018 | Konsum

Cannabis und Autofahren in Europa – Teil 5: Das müssen Sie wissen

Cannabis und Autofahren Wenn es ums Autofahren geht, kennt das niederländische Gesetz keine Gnade. Cannabiskonsumenten werden bestraft. Im Rest von Europa sind die Gesetze sogar noch strenger. Doch was kann man tun, um nicht mit Cannabis im Verkehr erwischt zu werden? Antworten liefert der letzte Teil einer exklusiven Serie von Cannabis News Network.

Die Polizei prüft Autofahrer nicht nur auf Alkohol, sondern auch auf andere Substanzen wie Amphetamine, Kokain und Cannabis. Wer einen bestimmten Grenzwert überschreitet, muss mit einer Strafe rechnen. Es drohen (hohe) Geldbußen und der Verlust des Führerscheins. Bei einem Unfall laufen Sie zudem Gefahr, unversichert zu sein.

Was passiert, wenn ich in Europa mit Cannabis am Steuer erwischt werde?

Cannabiskonsum im Verkehr wird in Deutschland mit 500 Euro Buße und einem dreimonatigen Führerscheinentzug bestraft.

In Belgien liegt die Buße zwischen 1’600 und 16’000 (!) Euro plus Führerscheinentzug von mindestens einem Monat. Zu allem Übel kann der Richter auch noch ein Fahrverbot von bis zu fünf Jahren verhängen. In England riskieren Cannabiskonsumenten ein Jahr ohne Führerschein und eine Buße.

In Frankreich gilt Nulltoleranz. Die Buße beläuft sich auf 4’500 Euro, der Führerscheinentzug kann bis zu drei Jahre dauern.

Letzteres gilt auch für Dänemark, die Höhe der Buße beträgt hier 4 % des jährlichen Bruttoeinkommens.

Ein positiver Speicheltest in Spanien kostet 1’000 Euro. Zudem werden sechs von zwölf Punkten des Führerscheins abgezogen. Ist jemand zum Zeitpunkt der Kontrolle noch deutlich unter Drogeneinfluss, könnte selbst eine Gefängnisstrafe verhängt werden.

Ähnlich sieht es in Italien aus. Die Strafe für Cannabis am Steuer variiert zwischen 1’500 und 6’000 Euro Bußgeld plus bis zu einem Jahr Gefängnis.

So bestehen Sie den Speicheltest

Besteht ein Verdacht auf Drogenkonsum, ist die Polizei vor Ort befugt, einen Speicheltest durchzuführen. Fällt dieser positiv aus, wird in der Regel ein Bluttest angeordnet, der für das Strafmaß ausschlaggebend ist. Drogenkontrollen sind unangenehm, sie müssen aber nicht das Ende der Welt bedeuten.

Gerade im Umgang mit den gefürchteten Drogenschnelltests gibt es ein paar bewährte Tipps, die Cannabiskonsumenten kennen sollten.

Häufig sind Rauchparaphernalien der Grund, warum die Polizei einen Drogenschnelltest durchführt. Sorgen Sie dafür, dass im Auto keine Rizlas, Filter oder andere Dinge rumliegen, die auf Drogenkonsum hindeuten. Falls Sie der Polizist fragt, ob Sie Cannabis konsumieren, verneinen Sie ruhig aber bestimmt.

THC ist fettlöslich, essen Sie vor dem Autofahren etwas Fettiges oder spülen Sie Ihren Mund mit Olivenöl. Mindestens ebenso wichtig ist eine gute Mundhygiene. Dazu gehört Zähneputzen, die Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder ähnlichem und die Spülung mit Mundwasser.

Wer diese Tipps befolgt, minimiert das Risiko auf einen positiven Speicheltest.

Folgen Sie dem Cannabis News Network und informieren Sie sich über alle Cannabis-relevanten Nachrichten. Mehr lesen? Folgen Sie dem Cannabis News Network auf FacebookTwitter und Vimeo.

Kommentar Abschnitt

Haben Sie eine Meinung dazu? Lassen Sie es uns mit einem Kommentar wissen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie einen Namen ein
Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
Read More
Read More
l