by Stefanie on 27/04/2015 | Konsum Meinung

Ihre Meinung: Cannabis rauchende Mütter

Mütter Was denken die Leute über Eltern - insbesondere Mütter -, die sich ein oder zwei Joints genehmigen? Die einen meinen, dass sich Cannabis und Elternschaft nicht miteinander verbinden lassen, und die anderen finden, dass sich der abendliche Genuss eines Glases Wein nicht vom Rauchen eines Joints unterscheidet. Bitte lesen Sie den Artikel und nehmen Sie Stellung dazu.


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Tatsache ist, dass die Menschen Cannabis konsumieren.  Das haben sie schon vor Jahrhunderten getan, und sie tun es noch heute. Allein in den USA gaben 100 Millionen Bürger zu, bereits Cannabis konsumiert zu haben. 41 % der US-Bevölkerung sagen, sie hätten mindestens einmal im Leben Cannabis probiert, und 52 % der Amerikaner befürworten die Legalisierung von Cannabis. Umfragen ergaben, dass Cannabis in der Rangfolge der beliebtesten Drogen an dritter Stelle steht. Ganz schön vielsagende Zahlen, oder nicht?

Aber was denken die Leute über Eltern – insbesondere Mütter -, die sich ein oder zwei Joints genehmigen? Die einen meinen, dass sich Cannabis und Elternschaft nicht miteinander verbinden lassen, und die anderen finden, dass sich der abendliche Genuss eines Glases Wein nicht vom Rauchen eines Joints unterscheidet.

Kritiker behaupten, dass Cannabis rauchende Eltern die Gesundheit ihrer Kinder aufs Spiel setzen. Sogar unter den Cannabiskonsumenten gibt es Stimmen, die Mütter vor dem Rauchen von Cannabis warnen.

Diese Debatte hat uns, das Sensi Seeds-Team, neugierig gemacht. Darum haben wir hier einige Gedanken zum Thema „Cannabis rauchende Mütter“ für unsere Leser zusammengetragen. Lesen Sie die unten wiedergegebenen Meinungen doch mal durch. Sie können uns und unseren Lesern gerne mitteilen, was Sie davon halten!

Mütter, die Cannabis rauchen – eine Reihe verschiedener Ansichten

Pro: Ich bin ein voll leistungsfähiges und hart arbeitendes Mitglied der Gesellschaft… nur dass ich eben kiffe. Was ist daran verkehrt? – schreibt An Anonymous Mom auf scarymommy.com [x]

Contra: Ob Sie der Realität mithilfe von Gras, Alkohol, Vicodin, Xanax oder anderen Mitteln entfliehen – Sie sind in jedem Fall nicht mehr nüchtern, Ihre Kinder dagegen schon. Versuchen Sie einfach mal, nüchtern zu bleiben und im Hier und Jetzt zu leben. Wenn Ihre Kinder nüchtern sind, dann können Sie es doch auch sein? Tun Sie uns allen den Gefallen und bleiben Sie nüchtern; nur so nehmen Sie bewusst wahr, was mit Ihnen und Ihren Kinder passiert. – kommentierte  van Blossom Hiker auf abcnews.go.com [x]

Pro: Ich hab’s nicht nötig, mich zu bekiffen. Ich habe auch keine Krankheit, die es rechtfertigen würde, mich um ein Rezept für ein pflanzliches Allheilmittel zu bemühen. Sondern ich genieße einfach das entspannende, wohltuende Gefühl, das einen bei einem schönen, sanften High überkommt, wenn man einen langen Tag voller streitender Kinder, Arbeit, Basketballtraining, Tanzunterricht, Hausaufgabenbetreuung und Haushaltspflichten hinter sich hat. Ein Glas Wein würde denselben Zweck erfüllen. – schreibt An Anonymous Mom auf scarymommy.com [x]

Pro: Finde es nicht schlimm… Ich find’s wirklich nicht schlimm … Sorry, aber Alkohol ist viel schädlicher… smoke some weed … – kommentierte Lucy auf 20min.ch [x]

Pro: Zuerst möchte ich betonen, dass ich kein Gras rauche. Als Teenie, so zwischen 15 und 19, habe ich eine MENGE Pot geraucht, aber wegen meiner psychischen Erkrankungen und der Medikamente, die ich dagegen einnehmen muss, kann ich kein Cannabis mehr konsumieren. Echt eine Schande! Ich leide nämlich auch unter Fibromyalgie und habe fantastische Geschichten gehört, dass Cannabis schmerzstillend wirken soll – aber es ist halt nicht drin. Wenn ich die psychischen Probleme nicht hätte, dann könnt ihr Gift drauf nehmen, dass ich mir öfter einen Joint reinziehen würde. – kommentierte Anji auf offbeatfamilies.com [x]

Contra: Wenn man Kinder in die Welt setzt, trägt man eine große Verantwortung. Also sollte man sich zuvor schon Gedanken machen, ob man in seiner Entwicklung bei 14 Jahren stehen bleibt und weiterhin Drogen konsumiert, oder ob man sich zu einem verantwortungsbewussten Elternteil weiterentwickelt. Mütter beziehungsweise Eltern, die im Beisein ihrer Kinder kiffen, sollte man das Sorgerecht entziehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Eltern in bekifftem Zustand objektiv und verantwortungsvoll handeln können. – kommentierte … auf 20min.ch [x]

Pro: Jedes Argument, das man gegen Gras vorbringen kann, ist im Hinblick auf Alkohol garantiert doppelt gerechtfertigt. Es geht doch darum: Wenn man verantwortlich handelt, dann raucht oder trinkt man nur so viel, dass andere nicht darunter leiden. Mein Bruder trinkt abends beispielsweise Bier und raucht Gras, und er ist dennoch ein wunderbarer, liebevoller Vater für seine beiden Kinder. Ich sehe keinen Unterschied zwischen seinem Bier zum Abendessen und der Haschischpfeife, die er danach raucht. (Er tut’s übrigens nicht vor den Kindern). Was die rechtlichen Aspekte angeht, ist es meiner Meinung nach wichtig, Kinder zu kritischen Bürgern zu erziehen, die die geltenden Gesetze nicht einfach blindlings hinnehmen. Man sollte ihnen aber auch beibringen, welche Konsequenzen es haben kann, wenn man sie nicht befolgt! – kommentierte Sara auf offbeatfamilies.com [x]

Pro und Contra: Kiffen als Genuss ist ja ok, wenn die Kinder nichts mitkriegen, jedem das Seine… Aber ich finde es ehrlich gesagt sehr bedenklich, dass so viele Leute Kiffen zur Entspannung BRAUCHEN. – kommentierte Mutter auf 20min.ch [x]

Cannabis rauchende Mutter Diane Fornbacher - Sensi Seeds blog
Cannabis rauchende Mutter Diane Fornbacher. Photo: Monko Photo

Pro: Ich stehe ganz und gar hinter den Eltern, die gemäßigte Drogen wie Alkohol und Marihuana verantwortungsbewusst konsumieren. Mein Mann raucht nur einmal pro Woche Gras, aber ich habe gemerkt, dass er deswegen fast diskriminiert wird… Er mag das Gefühl nicht, das er nach einem alkoholischen Getränk hat, aber dafür GENIEßT er ein sanftes High zur Entspannung. Durch ihn habe ich erkannt, dass zwischen seinen ein oder zwei Joints zur Entspannung und meinem Glas Wein nicht der geringste Unterschied besteht. Gras zu rauchen ist weder anders noch schlechter, es wird nur leider völlig missverstanden und falsch dargestellt. Wenn unsere Kinder alt genug sind, werden wir sicher mit ihnen darüber reden müssen (über Alkohol- UND Drogenkonsum) und alle auftauchenden Probleme ehrlich, klar und respektvoll durchsprechen. – kommentierte Marz auf offbeatfamilies.com [x]

Pro und Contra: Als jemand, dessen Eltern Drogen konsumierende Hippies waren, kann ich nur sagen: Wenn Sie im Beisein Ihrer Kinder bekifft sind, dann muss Ihr Kind quasi die Rolle des verantwortungsbewussten Erwachsenen übernehmen, weil Sie es nicht tun – auch wenn Sie bloß kiffen, um das Candyland-Spielen besser zu ertragen. (Wenn Sie high werden, während das Kind schläft oder gerade nicht zuhause ist, kann ich es schon eher akzeptieren. Aber als jemand, der sich an eine Mutter erinnert, die ständig high war, und der nicht vergessen hat, wie sich das als Fünfjähriger anfühlt? Tja – das war alles andere als cool.) Ich bin mir bewusst, dass meine Meinung bieder wirken muss. Trotz allem bin ich uneingeschränkt für die Legalisierung. Allerdings (das ist wiederum die Lehre aus meiner Kindheit) würde ich selbst nie rauchen. – kommentierte Alexis Yael auf offbeatfamilies.com [x]

Pro: … Ich bin nicht die Einzige, und ich weiß, dass ich mich in bester Gesellschaft befinde, aber ich wünschte, dass mehr Eltern offen zugeben würden, dass sie Gras rauchen, um das damit verbundene Vorurteil abzubauen. Ich bin übrigens Mutter, aber ich bin auch ein Mensch. Stecken Sie mich also nicht in irgendeine Schublade. Es sei denn, es ist eine Hotbox. – schreibt anonymous auf jezebel.com [x]

Pro: Selbst wenn Eltern von kleinen Kindern Cannabis missbraucht haben, halte ich das für besser für die Gesellschaft, als wenn dieselben Eltern Alkohol missbraucht hätten. Cannabis ist mit Abstand die ungefährlichste von allen Drogen, mit denen Missbrauch getrieben wird. Es macht nämlich nicht körperlich abhängig, und man kann es nicht überdosieren. Ich habe noch keinen einzigen Menschen unter dem Einfluss von Cannabis erlebt, der nicht jede Aufgabe anstandslos erfüllen konnte (zwar vielleicht etwas weniger gut als in nüchternem Zustand, aber auch nicht schlechter als ein übermüdeter Mensch)… Ich verstehe einfach nicht, warum Cannabis einen so schlechten Ruf hat, während Alkohol oft ignoriert wird. – kommentierte James Drabsch auf offbeatfamilies.com [x]

Mütter, die Cannabis rauchen – wir bitten um Ihre Meinung!

Welchen der oben angegebenen Kommentare stimmen Sie zu und welchen nicht? Was denken Sie über Mütter bzw. Eltern allgemein, die Cannabis rauchen? Lassen Sie Ihre Meinung hören und teilen Sie uns mit, was Sie darüber denken. Dazu können Sie einfach die Kommentarfunktion zu diesem Post im Abschnitt unten verwenden.

Wir wollen eine offene, ehrliche und vor allem faire Debatte führen!

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alan k.

lieber eine kiffende mutter anstatt eine saufenden. mütter haben sehr viel verantwortungsgefühl und übertreiben es nicht. was beim alkohol schon aufgrund der persönlichkeit verändernden eigenscahft des alkohols, in eine negative richtugn geht, da diese abstumpft und das kind vernachlässigt. beim kiffen ist der rausch kontrollierbarer und eine mutter hat einen schutzinstinkt, der durchs kiffen nicht so beeinträchtigt wird wie beim alkohol. zumindest ein kind von kiffereltern nicht seine mutter an die leverzirrhose verlieren wie ich vor wenigen jahren mitmachen musste. wenn meine mutter gekifft hätte anstatt zu trinken, so würde sie heute noch leben und immernoch so liebevoll sein wie früher vor dem einsetzen des alkoholismus. :/

03/05/2015

Christian

Ich habe noch keine Kinder allerdings sehe ich überhaupt kein Problem warum Eltern nicht Kiffen sollten. Solange man die Kids nicht zuqualmt bzw in deren Gesellschaft die Tüte weglässt oder nicht den gaznen Tag zugedröhnt durch die gegend rennt (gleiches sollte auch für den Konsum von Alkohol und Tabak gelten) finde ich das vollkommen Ok.

04/05/2015

Jenni

Ich bin mir sicher,dass mehr Eltern Cannabis konsumieren,als zugegeben wird.
Ich bin nicht dafuer,das man Cannabis als 'Beruhigungsmittel' zum runter kommen BRAUCHT. Das waere voellig falsch.
Cannabis sollte dafuer verwendet werden,um gelegentlich mal zu 'chilln'. Jeder der es andersverwendet und dessen Kopf sagt 'ich brauche es',hat meiner Meinung nach ein Problem mit Cannabis.
Ich selbst bin Mutter von drei Kindern,habe in meiner letzten Schwangerschaft gelegentlich geraucht,wenn dann,pur. Momentan bin ich in der Stillzeit und rauche derzeit gar nicht.
Dennoch moechte ich,sobald ich das Stillen beendet habe,gelegentlich abends nach einem stressigen Tag mit den Kindern gern etwas rauchen und dazu stehe ich offen. Ich bin dafuer,das Kinder nicht damit konfrontiert werden&auch nicht dafuer,das man 'stoned' ist,bevor die Kinder im Bett sind. Cannabis ist lang nicht so schaedlich wie Alkohol oder Tabak,sollte meiner Meinung nach aber in Massen genossen werden.

04/05/2015

Pikachu

Ganz ehrlich? Wenn am Wochenende mein Sohn schläft gönnen wir uns auch mal ein oder 2 Joints. Und es ist nichts dabei! Ich kann trotz allem klar denken und weiß was ich tue! Man kann aber endlich entspannen und super schlafen. Und im Gegensatz zum 'normal ins Bett gehen' ist man morgens topfit! (ich zumindest)
Wenn man es nicht direkt vor dem Kind macht habe ich da auch nichts gegen. Natürlich würde ich niemals einen rauchen wenn ich weiß ich gehe mit meinem Kind zum Spielplatz. Aber abends wenn er schläft? Why not? Besser als besoffen nicht mehr auf sein Leben klar zu kommen und womöglich noch wegen des Alkohols das Kind schlagen weil man aggressiv wird! Gibt es alles!

04/05/2015

bisasam

Direkt vor dem Kind kiffen ist meiner Meinung nach ein No-Go. Die selbe Meinung teile ich aber auch beim Alkohol. Eltern sollten für ihre Kinder ein gutes Vorbild sein und sich nicht direkt vor ihnen wegballern.
Wenn das Kind schläft oder so beschäftigt ist ist

04/05/2015

Erec Ortmann

Insbesondere Eltern brauchen und verdienen Momente der Entspannung.
Meditation ist nicht für alle und wenn es mal schnell gehen muss ist Cannabis ein echter Freund. Eine Wohltat für Körper und Geist mit oder ohne High, die vernünftige Dosierung traue ich Menschen mit Kindern zu.
Ein klarer Vorteil für die Kinder: ihre Eltern werden ihnen hoffentlich keinen Unsinn über Cannabis erzählen, so wie andere Eltern und staatliche Stellen, sondern sie ehrlich informieren und auf das vorbereiten, was sie im Leben unweigerlich erwartet. Drogen an jeder Straßenecke.

04/05/2015

Annalena Domenig

Ich finde, das dieses Thema sehr sehr wichtig ist und dringend thematisiert gehört, ihr habt da schon was dazu beigetragen was ich klasse finde.
Was ich jedoch erwähnen möchte, ist, dass ich es schade finde das keine wissenschaftlichen Argumente genannt wurden, die den Lesern zur Thematik evtl. noch fehlen.
Ich würde es noch so ergänzen:
Es gibt auch wissenschaftliche Fakten, welche bei dem Thema meines Erachtens interessant sind. Zum Beispiel besitzen wir Menschen (auch manche Wirbeltiere) ein sogenanntes Endo-Cannabinoid System. Was bedeutet das? Wir Menschen sind selbst in der Lage Cannabinoide zu produzieren. Zum Beispiel: Im Falle einer Grippe wird das Immunsystem geschwächt, wo die Cannabinoid Rezeptoren CB1 und CB2 einschreiten. Sie produzieren die gleichen Cannabinoide welche auch in der Cannabispflanze zu finden sind, die dann unser Immunsystem wieder stärken. Das ist sehr wichtig für uns Menschen und ist ein automatischer Mechanismus unseres Körpers.
2tes Beispiel: Mütter produzieren in der Schwangerschaft selbst Cannabinoide in der Muttermilch! Sie werden eben wie gewohnt über das Stillen dem Baby zugeführt um dieses zu stärken. Es wurde herausgefunden das eine Mutter ihrem Baby die selben Cannabinoide zuführt, wie es ein Joint tut. Natürlich nicht so viele, aber dennoch. Es ist für mich einfach wichtig das diese Information nicht vorbehalten bleibt, da es zum Gesamtbild schon etwas beiträgt. Nämlich das Cannabinoide nicht schädlich sind. Warum also sollte ein Joint, der pur geraucht wird und NICHT mit Tabak gestreckt wird, schädlich sein? Wegen dem Rauch? Okay, dann mal anders, was ist, wenn eine Mutter während der Schwangerschaft ABENDS einen Cannabis Tee trinkt? Somit entsteht kein Rauch - ergo auch keine Schäden durch den Rauch. Die indigenen Völker machen es seit Jahrtausenden so, sie verwenden Cannabis gegen SS-Beschwerden, konsumieren es jedoch in Form von Essen oder Tee. Ich persönlich glaube daher (finde noch keine aktuelle Studie) das Cannabis - wenn kontrolliert konsumiert und nicht übertrieben wird - dem Kind nicht schadet. Natürlich bin ich strikt dagegen das man von morgens bis abends eingeraucht ist, ist doch logisch! Niemand würde sowas für gut heißen, aber wer einen Joint abends raucht, wird seinem Kind nicht schaden - habe bereits 3 SS in meinem Umfeld miterlebt wo wirklich in geringem Maße konsumiert wurde und wo keinem Baby/Kind auch nur irgendwas fehlt. Wer jetzt denkt "Ja das sieht man vielleicht jetzt noch nicht" - ich habe ebenfalls mit ein paar Müttern gesprochen welche ebenfalls gekifft hatten und deren Kinder bereits erwachsen sind: Genau das gleiche - sie sind alle normal entwickelt, haben Jobs, Kinder und Familie. Sie waren in der Schule sogar etwas besser als manch andre in der Klasse. Was für mich eindeutig zeigt das Cannabis in MAßEN nicht schädigt.

Zum Thema kiffen nachdem das Kind auf der Welt ist: Finde ich ebenfalls nicht schlimm. Solange das Kind davon nichts mitbekommt, man in Maßen raucht und unter Tags für das Kind da ist, ist es für mich kein Problem. Das man nicht neben dem Kind rauchen sollte und auch nicht unter tags steht für mich sowieso außer Frage. Ich will jetzt auch nicht mit dem üblichen Bier/Wein Vergleich kommen, denn Cannabis hat so schon genug positive Argumente.
Wenn ein Kind bereits schläft, angenommen es ist 9 Uhr abends, warum sollte eine Mutter/ein Vater sich keinen Joint genehmigen? Die meisten Gegner wissen gar nicht wie man sich verhält wenn man bekifft ist. Natürlich ist es psychoaktiv und natürlich ist es ein Rauschmittel, aber teilweise wird man dargestellt als wäre man auf LSD, was ich absolut nicht korrekt finde. Es sollte jeder der keine Erfahrung mit Cannabis hat zuerst mal jemanden bekifft sehen, sich das mal ansehen wie die Person reagiert, wie die Person gelaunt ist, was sie macht, bevor geurteilt/verurteilt wird. Ich kann nämlich aus jahrelanger Erfahrung sagen - ja, man hat einen bewusstseinsverändernden Zustand, ja, man ist nicht mehr fähig ein Auto zu fahren, aber das heißt nicht das man im Delirium ist. Ich habe sehr sehr oft mit meiner Mutter telefoniert wo ich eingeraucht war, ihr ist nichts aufgefallen - einfach weil man nicht wie viele erwarten, in einer Ecke sitzt und vor lauter high sein nicht mehr weiß wer man ist. Das ist definitiv falsch!

Darum appelliere ich an alle Gegner - nehmt euch die Zeit bzw. macht euch die Mühe und setzt euch mit jemanden zusammen der Erwachsen ist, Cannabis Erfahrung hat und lasst die Person was rauchen. Ihr werdet sehen das eure Ängste, eure irrwitzigen Vorstellungen welche nur durch Gerüchte und Horrorstories geprägt sind, zu 90% unberechtigt sind.
Ein Mensch der einen Joint geraucht hat, verhält sich, im schlimmsten Falle, wie jemand der einen Spitz hat. Wer denkt man verhalte sich wie jemand der besoffen ist, der denkt falsch.

Das ist meine Meinung zu diesem Thema, bin vielleicht etwas abgeschweift, jedoch wollte ich das gerne loswerden. Wer es bis hier her gelesen hat, dem möchte ich danken :) Wer mir dazu was sagen möchte kann mich gerne auf Facebook anschreiben - Name ist der gleiche wie jener der hier angegeben ist.
Vielen Dank fürs lesen! Mit lieben Grüßen Annalena D.

04/05/2015

Melony

Beste Antwort ??

30/01/2018

kirsten

meine schwiegertochter hat auch in der schwangerschaft gekifft und geraucht , das ergrbnis, mein enkelkind ist schwer herzkrank, hat 2 op´s hinter sich und noch einige vor sich .dann kommt noch das finanzielle dazu, der letzte cent wird für `drogen´ausgegeben. und wenn keine drogen gekauft werden können dann ist die laune schlecht dann wird gestritten . sie benimmt sich dann wie ein psycho. wir alle leiden darunter. nur zur info mein sohn kifft auch, er dreht aber nicht so durch wenn kein stoff im hause ist. ich denke das meine enkelkinder ´3j. und 5 mon. das auch merken und ich kann mir nicht vorstellen das dass gut für die entwicklung ist. was kann ich nur tun

06/08/2015

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