by G.B.I. on 30/11/2018 | Anbau

Super Skunk Automatic: Noch ein Potenz-Bolide aus Sensi‘s Auto-Zuchtgarage

Super Skunk Automatic Super Skunk galt in den 1990er Jahren als Inbegriff für extrem potentes „Nederwiet“. Die Züchter von Sensi Seeds bohrten diesen Klassiker auf und verpassten ihm ein schnittiges Auto-Gewand. Das Ergebnis: ein selbstblühender, vielseitiger Potenz-Bolide, den Ellis D. einem „Sorten-TÜV“ unterzog. Wie dieser verlief, könnt Ihr in diesem Grow-Report lesen.


Zusammen mit Skunk #1 Automatic von Sensi Seeds testete der Grower Ellis D. auch die Sensi-Sorte Super Skunk Automatic. Weil Skunk und Super Skunk als eng miteinander verwandte Sortenlegenden für ihn zusammengehören wie Cheech und Chong, Ying und Yang oder Ben und Jerry…

Vom „Nederwiet“-Hammer zum Auto-Allrounder

Super Skunk Automatic: Der selbstblühende Potenz-Bolide

Zwei Sorten-Legenden, die große, bedeutsame Kapitel der Cannabisgeschichte geschrieben haben: Skunk #1 als Geburtshelfer und Motor der modernen Cannabis-Anbaukultur, Super Skunk als geniale züchterische Weiterentwicklung und Inbegriff für extrem potentes „Nederwiet“ in den 1990er Jahren. Ellis D.: „Ich kann mich noch erinnern, dass Super Skunk seinerzeit in den deutschen Mainstream-Medien immer als Paradebeispiel für vermeintliche Genmanipulation bei Cannabissorten dargestellt wurde – nach dem Motto, Marihuana mit einem solch hohen THC-Gehalt kann einfach nicht auf normalem züchterischen Wege zustande gebracht worden sein, da muss im Labor mit Genmanipulation nachgeholfen worden sein, und so sei gemeingefährliches ‚Killer-Gras‘ entstanden. Diese ahnungslosen, sensationshungrigen Schreiberlinge! Jeder, der sich ein bisschen mit der Hanfpflanze und ihrer faszinierend vielfältigen Genetik befasst, weiß, dass in ihr so viel unbändige Kraft steckt, dass man sie mit ganz traditionellen Pflanzenzüchtungstechniken zu sensationellen Höchstleistungen bringen kann.“

Und so war und ist Super Skunk nichts anderes als eine auf ihren afghanischen Elternteil zurückgekreuzte Skunk #1-Hybride. Welche 1990 das Licht der Hanfwelt erblickte und zu einer der beliebtesten Allround-Sorten aller Zeiten wurde, von Anfängern wie Profi-Growern bis zum heutigen Tage gleichermaßen hoch geschätzt wegen ihrer enormen Potenz und schnellen Blütezeit, ihres hohen Ertrages und unkomplizierten Anbauverhaltens, sowohl indoors als auch im Gewächshaus. Und nun also Super Skunk Automatic. Mit der Automatisierung der Blüte hat Sensi Seeds das Allround-Spektrum des Evergreens Super Skunk nochmal erweitert. Für die Züchtung der Auto-Version haben die Sensi-Breeder Super Skunk „aufgebohrt“ und Super Skunk Automatic aus den Komponenten Skunk #1, Afghani Hash Plant und Ruderalis-Hybride neu zusammengesetzt. Das Ergebnis ist eine feminisierte 80% Indica-Hybride mit all den bewährten Eigenschaften der Super Skunk plus Autoflowering-Effekt. Sensi Seeds beschreibt Super Skunk Automatic als starke, robuste fehlerverzeihende Pflanze mit durchschnittlichem Höhenwachstum und mittlerer Ertragsleistung, die drei bis fünf Wochen nach der Keimung von selbst in Blüte geht. Welche 60-65 Tage dauert und unbeirrbar der Reife entgegenstrebt, sogar auch dann, wenn sich währenddessen die Dauer der Lichtperiode verändert, z. B. in den länger werdenden Tagen des Frühlings und Frühsommers. Deswegen lässt sie sich auch wunderbar im Freiland oder auf dem Balkon anbauen und kann dort in der Blütephase von langen warmen sonnigen Sommertagen profitieren, wenn man die Kultur zeitlich entsprechend anlegt. Super Skunk Automatic belohnt den Grower mit fetten, köstlich süß-würzig duftenden und schmeckenden Buds, die mit reichlich Harz bedeckt sind.

Ellis D. schickt den Boliden auf die Teststrecke

Super Skunk Automatic: Der selbstblühende Potenz-Bolide
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Ellis D. versprach sich eine Menge von diesem automatisierten Sensi-Klassiker (zumal er beim Highlife Cup 2012 als beste Autoflowering-Sorte ausgezeichnet wurde), als er zwei Samen davon ins Rennen schickte. Welche sehr fix aus den Startblöcken kamen, genau wie auch die Skunk #1 Automatic-Samen brachen sie bereits nach weniger als drei Tagen durch die Erdoberfläche. Verwöhnt vom photoperiodisch hochwirksamen LED-Licht der SANlight S4W-Armatur, entwickelten sie sich bei 20 Stunden Licht pro Tag rasch zu extrem buschig-verzweigten, stark in die Breite wachsenden Jungpflanzen mit dunkelgrünen Blättern. Eine der beiden Plants begann nach einer Weile (noch bevor die Blüte einsetzte), sich etwas mehr zu strecken und zeitigte infolgedessen eine offenere Wachstumsstruktur. Der Blühbeginn fand beschreibungs- und erwartungsgemäß später statt als bei den Skunk #1 Automatic-Schwestern – die erste Super Skunk Automatic zeigte nach gut dreieinhalb Wochen die ersten weiblichen Vorblüten, bei der zweiten war dies nach genau vier Wochen der Fall. Zu diesen Zeitpunkten maßen die beiden Pflanzen 34 und 44 cm. Eine Woche später hatte die Blüte dann voll eingesetzt, überall hatten sich knubbelige Röschen gebildet und versprachen Blüten in Hülle und Fülle. Zwei Wochen später waren die beiden Plants bereits von unten bis oben mit weißen Blütenclustern übersät, es schien, als wenn die beiden Plants mit aller Macht einen Plan verfolgten, und dieser lautete „blühen wie der Teufel“!

Ein Geruch wie aus dem Skunk-Lehrbuch

Sie streckten sich im Verlaufe der Blüte kräftig und hatten am Ende mit 63 und 80 cm ihre Höhe nahezu verdoppelt. Vor Ellis D. standen nach einer Gesamtkulturzeit von 88 bzw. 90 Tagen (die Blüte vollzog sich wie angegeben innerhalb von 63-65 Tagen) wunderschöne Exemplare von Auto-Pflanzen mit famosen Head-Buds von stolzer Größe und einer Vielzahl toller dicker Side-Buds. Die wohlgeformte Blütenstruktur beider Plants war identisch: Ihre Buds wiesen ein recht hohes Blüten/Blätter-Verhältnis auf und waren sehr dicht und fest, zudem schön harzig geraten. Wie auch bei Skunk #1 Automatic fielen die meisten Harzdrüsen bei Super Skunk Automatic auffallend kurzstielig aus, als wenn jemand die Blüten und Blätter mit unzähligen Harztröpfchen eingesprüht hätte – diese besondere Trichomstruktur muss ein genetischer Stempel der von Sensi Seeds verwendeten Ruderalis-Hybride sein. Und dann war da noch dieser Geruch… der Ellis D. sehr beeindruckte: „Ungewöhnlich heftig für ein Auto-Sorte, ungewöhnlich penetrant, ein stechend süßer Geruch mit würzig-pikantem Unterbau, ganz wie er im Skunk-Lehrbuch steht. Gut, dass mein Aktivkohlefilter noch tadellos funktioniert, denn ein solcher Power-Smell würde sonst schnell die Nasen von Menschen erreichen, die er besser nicht erreichen sollte…“

Stattliche Erträge und ein „Big Bang“ bei der Wirkung

Super Skunk Automatic: Der selbstblühende Potenz-Bolide

Einige Wochen später war es soweit, das erwartungsfrohe Wiegen der getrockneten Super Skunk Automatic-Buds und anschließende erste Testrauchen stand an. Ellis D.‘s Einschätzung, dass die beiden Pflanzen ertragsmäßig ausgezeichnet performt hatten, sollte sich bewahrheiten, als die Waage stattliche Erntemengen von 57 und 75 Gramm anzeigte. „Wenn eine Auto-Sorte so viel abwirft, spielt sie in der obersten Auto-Ertragsliga mit – viel mehr geht nicht!“, kommentierte er das erfreuliche Ergebnis. Der stechend süße Geruch der Buds hatte auch nach der Trocknung nichts von seiner Intensität eingebüßt – als Ellis D. einen kleinen Super Skunk Automatic-Bud im Grinder zermahlte, stieg eine Duftwolke auf, die ihm fast die Tränen in die Augen trieb. Schnell war die erste „Rolle“ fertig gedreht, und als Ellis D. den ersten tiefen Zug nahm, war sein erster starker Sinneseindruck die würzige Vollmundigkeit des Rauches, die nach dem Ausatmen einen süßlichen Nachgeschmack hinterließ – ein sehr vertrauter und sehr geliebter Oldschool Skunk-Flavour, Super Skunk Automatic ließ sich im wahrsten Sinne des Wortes in vollen Zügen genießen! Doch es sollte nicht lange bei rein geschmacklichen Freuden bleiben, denn nach zwei weiteren Zügen ließ das Auto-Gras seine Potenzmuskeln spielen und gab von da an wirkungstechnisch Vollgas: Ellis D. hatte das Gefühl, als sei nach und nach eine THC-reiche Dunstglocke über seinen Kopf gestülpt worden, denn eine starke Benommenheit bemächtigte sich seiner Gehirnwindungen und legte den Denkbetrieb weitgehend lahm, vertrieb alle trüben Gedanken und ließ nur hightere Zufriedenheit und ein seliges breites Grinsen bei Ellis D. zurück – Oh Happy Stoned-Day! Nur mit Mühe konnte er den Spliff aufrauchen und war danach wohlig geplättet. Fast eindreiviertel Stunden lang war tiefenentspanntes „Sofa-Surfen“ angesagt, bevor Ellis D. sich wieder aufraffen konnte bzw. musste, weil es an der Haustür klingelte.

Sein finales Urteil: „Heiland, das Zeug ist aber mal richtig potent! Super Skunk Automatic lieferte erstaunliche Indica-Power und exzellente Erträge. Die Kultur dauert zwar länger als bei vielen anderen Auto-Sorten, aber für so einen „Big Bang“ beim Turn nimmt man gern etwas mehr Wartezeit in Kauf. Keine Frage, Super Skunk Automatic ist ein sehr überzeugender Potenz-Bolide aus Sensi‘s Auto-Zuchtgarage und ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für die erfolgreiche Verwandlung eines legendären Sortenklassikers in eine Auto-Version.“

Green Born Identity – G.B.I.

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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