Snow Piercer Feminisiert ist eine 65 % Sativa-dominante Cannabis-Sorte, die in Zusammenarbeit mit Humboldt Seed Company im Rahmen des Sensi Seeds Breeding Grounds-Projekts entstanden ist. Die Züchter griffen zum Sensi Seeds-Klassiker Northern Lights #5 x Haze und kreuzten ihn mit Humboldts Hella Jelly, um die Sativa-Linie mit etwas Indica-Einfluss auszubalancieren. Hella Jelly bringt Kush- und Afghani-Genetik von Very Cherry und Notorious THC mit.
Trotz dieser Indica-Einflüsse sind Snow Piercer Feminisierte Pflanzen durch und durch Sativa. Ohne Training können sie indoor schnell zu groß werden. Glücklicherweise nehmen die Pflanzen sowohl Low- als auch High-Stress-Trainingstechniken gut an, was sie für erfahrene Grower und ehrgeizige Anfänger gleichermaßen interessant macht. Egal, ob drinnen oder draußen: Die besten Ergebnisse versprechen warme, halbfeuchte mediterrane Bedingungen.
Snow Piercer Feminisierte Cannabis-Samen leben ihre Sativa-Genetik voll aus und schießen zu beachtlich hohen Pflanzen mit moderaten Internodienabständen und langen, kräftigen Seitenzweigen heran. Der Haze-Einfluss sorgt in den ersten Blütewochen für viel Zuwachs. Wer mit wenig Platz jongliert, sollte früher in die Blüte starten und eventuell zu High-Stress-Techniken wie Topping oder Mainlining greifen. Die Form erinnert an einen Weihnachtsbaum: im oberen Drittel eine dominante Hauptcola, darunter ein offenes, luftiges Blätterdach.
Indoor klettern die Pflanzen mühelos auf 100 bis 160 cm, ohne Intervention eher nach oben hin oder sogar drüber hinaus. Diese Höhe zahlt sich beim Ertrag aus: 400 bis 550 Gramm Cannabis pro Quadratmeter über eine gemächliche Blütezeit von 65 bis 70 Tagen. Outdoor drehen die Pflanzen richtig auf und mutieren zu regelrechten Giganten. 300 cm oder mehr sind drin, genauso wie 475 bis 650 Gramm pro Pflanze.
Snow Piercer Feminisierte Pflanzen produzieren dichte, kegelförmige Buds in kräftigem Limettengrün mit violetten Schattierungen aus der Hella Jelly-Linie. Unter ihrer massiven Trichomschicht und den dicken orange-bernsteinfarbenen Blütenstempeln glitzern sie wie frisch verschneit. Die Schwergewichte können untere Zweige ins Wanken bringen, ein paar Stützen vor der Ernte schaden also nicht. Diese klebrigen, schmierigen, harzigen Blüten tragen wenig Blätter, verkleben Scheren aber in Sekunden.
Wegen ihrer massiven Streckung, der breiten Form und der imposanten Höhe sind diese Pflanzen indoor selbst für Profis kein Spaziergang. Immerhin: Sie nehmen fortgeschrittene Anbautechniken dankbar an und harmonieren prima mit einem Screen of Green (SCROG), Lollipopping oder Mainlining. Ein Sea of Green (SOG) ist aber ein Ding der Unmöglichkeit. Dafür sind sie viel zu groß.
Mit Beginn der Blüte entwickeln Snow Piercer Feminisierte Pflanzen ein süßes Aroma, in dem frische Beeren und zuckriges Gelee den Ton angeben. Dazu kommen Trauben-Candy, Haze-Kiefer, frische Zitrusschale und ein Hauch Weihrauch im Hintergrund. Bei so großen, produktiven und eigenwilligen Pflanzen wundert es nicht, dass auch der Geruch imposant ausfällt. Wer auf Diskretion setzt, wird hier alle Hände voll zu tun haben.
Nach der Aushärtung entfalten die getrockneten Buds einen vielschichtigen Duft, in dem zuckrige, fruchtige Noten weiterhin die Hauptrolle spielen. Sandelholz-Haze, cremige blumige Süße und harzige Kiefer sorgen für Tiefe. Geschmacklich wird es richtig spannend: Süßes Traubengelee steht im Rampenlicht, während blaues Himbeer-Sorbet, Zitronengras-Haze und süße Kiefernnoten mit einem würzigen Weihrauch-Abgang harmonieren.
Snow Piercer Feminisiert ist reinrassig Sativa. Ein sofortiges, kraftvolles High steigt in den Kopf, löst Kichern aus und treibt an. Ideal für kreative Sessions. Der Kopf bleibt klar, aber es schwingt etwas Trippiges mit, dazu das klassische Haze-Funkeln. Die Wirkung hält ziemlich lange an, begleitet von einer sanften körperlichen Entspannung aus der Northern Lights #5-Linie, die gerade genug lockert, ohne schläfrig zu machen.