Jealousy Glaze Feminisiert ist eine 55/45 Sativa-dominante Sorte, entwickelt mit dem Team von Sherbinskis im Rahmen des Projekts Sensi Seeds Breeding Grounds. Für diese ausgewogene Cannabis-Sorte haben wir Sensi Seeds' Papaya Jealousy mit Gelato #33 gekreuzt. In der Abstammung stecken also Sunset Sherbet, Thin Mints GSC, Jack Herer und Skunk #1. Die Pflanzen brauchen Raum zum Ausbreiten und bevorzugen eine warme, halbfeuchte, mediterrane Umgebung.
Gelato #33 gehört zwar zu den kompakteren Gelato-Phänotypen, aber die Jack Herer-Gene treiben diese Pflanzen in beachtliche Höhen. Outdoor-Grower freuen sich über die Größe und XXL-Erträge. Indoor mit wenig Platz wird’s dagegen knifflig. Ohne fortgeschrittene Anbautechniken lässt sich diese Bestie kaum zähmen.
Jealousy Glaze Feminisierte Cannabis-Samen werden zu großen Pflanzen, die durchaus widerspenstig sein können. Typisch sind ein aufrechter, robuster Hauptstamm sowie dicke und kräftige Seitenzweige. Die mittleren Internodienabstände sorgen für ein dichtes Blätterdach, das sich aber gut kontrollieren lässt. Perfekt für Low-Stress-Training. Die stabilen Zweige tragen die schweren, harzgetränkten Buds ohne Murren. Wichtig: In den ersten Blütewochen schießen die Pflanzen in die Höhe. Wer mit begrenztem Platz arbeitet, sollte sie früher blühen lassen.
Indoor werden Jealousy Glaze Feminisierte Pflanzen normalerweise 100 bis 160 cm hoch. Mit gezieltem Training, um den Platz bestmöglich auszunutzen, sind XXL-Erträge von 460 bis 650 Gramm Cannabis pro Quadratmeter drin. Outdoor mit ausreichend Raum zeigen die Pflanzen, was in ihnen steckt: bis zu 300 cm Höhe und 550 bis 750 Gramm pro Pflanze.
Die Blüten sind konisch und kompakt, die dicht gepackten Blütenkelche geben ihnen ein solides, gewichtiges Gefühl. Farblich geht’s von hellem bis tiefem Grün, ab und zu durchzogen von dezenten Violett-Tönen – ein Erbe der Gelato #33-Elternsorte. Leuchtend orange Blütenstempel ziehen sich über die Blüten, darüber liegt eine dicke, frostige Trichomschicht. Keine Frage: Diese Sorte ist potent und perfekt für erstklassige Extrakte.
Aufrechte Struktur, dichtes Blätterdach, kräftige Seitenzweige – Jealousy Glaze Feminisiert reagiert hervorragend auf Low-Stress-Training und ist wie gemacht für einen Screen of Green (SCROG). Genau diese Eigenschaften machen die Pflanzen aber zusammen mit ihrer Größe und Streckung ungeeignet für einen Sea of Green (SOG). Zugegeben, der Anbau ist nicht ganz einfach. Wer sich aber reinhängt, bekommt mit Jealousy Glaze Feminisiert eine ertragreiche Sorte, die optisch richtig was hermacht.
Sobald die Blüte startet, entwickeln Jealousy Glaze Feminisierte Pflanzen einen süßen tropischen Duft. Papaya mischt sich mit cremigen Dessert-Aromen und leichten Zitrus-Noten. Das Ergebnis ist frisch und unverwechselbar. Diese großen Pflanzen riechen entsprechend intensiv. Wer diskret anbauen will, steht vor einer Herausforderung.
Beim Öffnen eines Glases Jealousy Glaze Feminisiert trifft einen direkt eine Duftwolke. Tropische Fruchtigkeit steht im Vordergrund, dazu gesellen sich zarte, cremige, buttrige Sherbet-Noten. Das macht Lust auf mehr. Der Geschmack liefert genau das: Reife Papaya beim Einatmen, dann weiche Gelato-Cremigkeit, die in ein sanftes tropisches Ausatmen mit frischer Zitruszeste mündet.
Die Wirkung von Jealousy Glaze Feminisiert ist recht ausgewogen, aber die Sativa-Seite kommt deutlich durch. Los geht’s mit einem euphorischen Kribbeln im Kopf. Man redet gerne, Leute um sich zu haben fühlt sich gut an. Mit der Zeit wird’s ruhiger, eine körperliche Entspannung setzt ein, aber ohne Couchlock. Unterm Strich: ein langanhaltendes High, das die Laune hebt und den Kopf klar lässt. Passt abends genauso wie tagsüber.