Sour Jam Automatic ist eine 60/40 Indica/Sativa-Hybride, die zusammen mit unseren Freunden von DNA Genetics als Teil des Sensi Seeds Breeding Grounds-Projekts gezüchtet wurde. Diese Cannabis-Sorte ist eine Kreuzung aus Ruderalis Indica (eine der allerersten autoflowering Sorten, in den 80ern von Nevil Schoenmakers entwickelt) und Sour Purple, einem sauren, gasigen und fruchtigen Phänotyp einer geheimen Sorte.
Die Pflanzen bleiben relativ kurz, wachsen aber extrem buschig und bringen große Erträge anregender, energiegeladener Buds. Der Platzbedarf bleibt überschaubar. Als selbstblühende Sorte sind sie kinderleicht zu handhaben; nach wenigen Wochen gehen sie von allein in die Blüte, egal wie der Lichtzyklus aussieht. Die robusten Pflanzen gedeihen praktisch überall, laufen aber in gemäßigten bis warmen, halbtrockenen Bedingungen zur Höchstform auf. Moderate Luftfeuchtigkeit verkraften sie gut, solange genug Luft zirkuliert.
Sour Jam Automatic Cannabis-Samen entwickeln sich zu recht kurzen Pflanzen mit dichter Vegetation und langen, schlanken Seitenzweigen bei moderaten Internodienabständen. Der kurze, kräftige Hauptstamm ragt nur knapp über das untere Blätterdach hinaus. Dieses bleibt schön gleichmäßig und lässt sich mit wenig Training im Zaum halten. Trotz ihrer geringen Größe sind die Pflanzen in der Lage, schwere und harzige Buds zu tragen.
Indoor-Grower können damit rechnen, dass Sour Jam Automatic Pflanzen bei etwa 25 bis 80 cm erntereif werden. Die Erträge liegen bei satten 250 bis 325 Gramm Cannabis pro Quadratmeter. Outdoor geht es kaum höher. Maximal 35 bis 100 cm sind drin, mit 150 bis 250 Gramm pro Pflanze. Die Blütezeit dieser Sorte liegt bei 60 bis 65 Tagen.
Die Blüten von Sour Jam Automatic Pflanzen kommen kompakt und kegelförmig daher, mit großen Blütenkelchen in sattem, dunklem Grün und tiefen violetten Akzenten, blassen orangen Blütenstempeln und einer dicken Schicht klebriger Trichome. Die Hauptcola zieht sich meist durch das obere Viertel der Pflanze, während die kräftigen Seitenzweige jeweils eine ordentliche Nebencola tragen. Die Buds fallen ziemlich groß aus und tragen nicht übermäßig viele Blätter. Beim Trimmen bleibt der Aufwand überschaubar.
Weil es sich um eine autoflowering Sorte handelt, bleibt Growern wenig Spielraum bei Form und Größe von Sour Jam Automatic Pflanzen. Der fixe Blühzeitplan lässt viele fortgeschrittene Anbautechniken nicht greifen. Für einen Sea of Green (SOG) sind die Pflanzen kurz genug, aber ihre buschigen Seitenzweige fressen ordentlich Platz und begrenzen die Anzahl der Pflanzen pro Fläche. Lollipopping verkraften die stabilen Seitenzweige gut, für einen Screen of Green (SCROG) fehlt ihnen aber die nötige Länge.
Während der Blüte verströmen Sour Jam Automatic Pflanzen ein süß-saures Aroma mit sauren Traubennoten, reifen Beeren und etwas gasigem Diesel. Der Geruch wird in den letzten Wochen vor der Ernte kräftiger, lässt sich aber gut kontrollieren.
Nach Ernte, Trocknung und vollständiger Aushärtung riecht Sour Jam Automatic fruchtig und leicht würzig, mit kräutrigen Kush-Zügen im Hintergrund. Beim Probieren dieser klebrigen Blüten treffen einen beim Einatmen saure Trauben, gefolgt von cremigen Beerennoten, bevor ein erdiger Kush-Abgang mit leicht gasigem Nachgeschmack abschließt.
Sour Jam Auto startet mit einem erhebenden, zerebralen Energieschub, der selbst die mieseste Laune aufhellt. Nach einer Weile gleitet das in eine klassische Indica-Wirkung, die herrlich entspannt und durchaus ans Sofa fesseln kann. Perfekt für Abende oder einfach, um mit Freunden abzuhängen. Insgesamt bleibt das High ziemlich ausgewogen. Es hält den Kopf lange klar und bringt eine sanfte körperliche Ruhe mit.