Candy Apples Automatic ist eine 60/40 Indica-dominante Hybride aus dem Sensi Seeds Breeding Grounds-Projekt, gezüchtet mit unseren Freunden von Fat Beans. Für diese autoflowering Sorte haben wir eine Ruderalis Indica mit einer Mischung aus Sour Apples und Animal Cookies gekreuzt. In der Abstammungslinie tauchen Namen wie Sour Diesel, Cinderella 99 und Girl Scout Cookies auf.
Die Pflanzen bleiben meist mittelgroß, bringen aber üppige Erträge. Dichte, kompakte Buds mit ordentlich Trichomen. Das Schöne an autoflowering Sorten: Lichtzyklen sind egal. Die Pflanzen starten nach ein paar Wochen Wachstum von selbst in die Blüte. Man kann sie also ohne Probleme neben photoperiodischen Pflanzen ziehen, ohne sich um abgestimmte Blütephasen kümmern zu müssen. Kältere, trockenere Klimazonen mögen sie besonders – perfekt also für einen Grow im Winter.
Candy Apples Automatic Cannabis-Samen wachsen zu mittelgroßen Pflanzen heran. Der Aufbau ist kompakt, die Internodienabstände eng. Breite Blätter und kräftige Seitenzweige sorgen für ein dichtes, buschiges Blätterdach. Die Stämme sind stabil genug für schwere, harzige Blüten, die Pflanzen strecken sich kaum. Typisch: eine dicke Hauptcola thront in der oberen Hälfte, darunter bilden die Zweige ein relativ einheitliches Blätterdach.
Indoor erreichen Candy Apples Automatic Pflanzen Höhen von 70 bis 110 cm. Über die Blütezeit von 60 bis 65 Tagen kommen üppige Erträge von bis zu 250 bis 325 Gramm Cannabis pro Quadratmeter zusammen. Outdoor wird’s nicht viel höher, 80 bis 120 cm sind realistisch. Pro Pflanze lassen sich dann 150 bis 250 Gramm ernten.
Die Buds von Candy Apples Automatic sind kompakt und knollig, überzogen mit extrem dichten Trichomen. Die Blüten bilden dichte Cluster, die Blütenkelche quellen über vor klebrigem Harz. Sieht richtig beeindruckend aus. Allerdings tragen die Buds ordentlich Blattmaterial. Das macht das Trimmen etwas mühsam, auch wegen des vielen Harzes. Dafür gibt’s meist nur eine dicke Hauptcola und ein paar kleinere Buds weiter unten.
Als autoflowering Sorte spielt Candy Apples Automatic bei vielen fortgeschrittenen Anbautechniken nicht mit. Klar, die Pflanzen sind klein und kompakt genug für einen Sea of Green (SOG). Aber weil man den Blütezeitpunkt nicht steuern kann, fallen Screen of Green (SCROG) und Mainlining raus.
Sobald Candy Apples Automatic Pflanzen zu blühen beginnen, schlägt einem ein irre intensives Aroma entgegen: saure grüne Äpfel treffen auf cremigen Keksteig, zuckersüße Bonbons mischen sich mit leichter Vanilleglasur, dazu ein Hauch Gas am Ende. Das Ganze ist so komplex und kraftvoll, dass es unweigerlich auffällt. Wer Wert auf Diskretion legt, wird’s hier schwer haben.
Nach dem Trocknen und Aushärten beruhigt sich das Aroma etwas. Trotzdem: Wer ein Glas mit Candy Apples Auto aufmacht, wird von frischem, saurem Apfelduft empfangen. Warmer Butterzucker kommt dazu, eine teigige Keksteig-Note, die dann in klebrig-süßen Funk abdriftet. Man riecht es im ganzen Raum.
Der Geschmack gibt richtig Gas. Süß-saure Apfelbonbons treffen auf eine cremige Keks-Basis, wie frisch aus dem Ofen. Beim Ausatmen zeigt sich eine weiche, zuckrige Note mit dezenter Gasbeimischung. Was bleibt, ist ein klebrig-sirupartiger Nachgeschmack, den man nicht so schnell vergisst.
Das High bewegt sich irgendwo in der Mitte, kippt aber eher Richtung Sativa. Ein warmes, samtiges Gefühl legt sich über einen, Körper und Geist kommen runter. Anfangs geht’s aufmunternd los, schön kopflastig – gut, um kreativ zu werden. Danach geht’s über in ein sanftes Body-Buzz, das entspannt aber nicht träge macht. Ans Sofa gefesselt wird man nicht. Man bleibt kreativ, gut gelaunt und entspannt, ohne dass die Motivation flöten geht.