Papaya Roll Feminisiert ist eine 60 % Sativa-Sorte von White Label Seeds. Für diese Kreuzung wurde die legendäre Jack Herer mit Papaya Fuel kombiniert, die wiederum Genetik von Skunk, Sunset Sherbet und Sour Diesel mitbringt.
Papaya Roll Feminisierte Pflanzen werden ordentlich groß und schlaksig. Indoor kann das ohne die richtige Pflege schnell zur Herausforderung werden. Dafür sind sie extrem widerstandsfähig und vertragen die verschiedensten Anbautechniken problemlos. Am liebsten mögen sie es trocken und sonnig, gedeihen aber auch bestens in gut kontrollierten Indoor-Umgebungen. Unter LEDs läuft die Sorte zu Höchstform auf. Die Farben werden intensiver und die Buds regelrecht leuchtend.
Papaya Roll Feminisierte Cannabis-Samen wachsen zu ziemlich großen Pflanzen heran. Da kommt Jack Herer durch. Wer mit begrenztem Platz arbeitet, schickt sie besser etwas früher in die Blüte. Die Pflanzen legen kräftig und aufrecht los. Die Internodienabstände fallen recht lang aus, die Seitenzweige bleiben schlank aber stabil. Entlang der Zweige wachsen dichte, runde Buds, alles schön gleichmäßig verteilt. Das Blätterdach entwickelt sich einheitlich, und die Pflanzen machen bei verschiedenen Trainingsmethoden gut mit.
Indoor werden diese Pflanzen am Ende der Blüte etwa 100 bis 160 cm hoch. Über die Blütezeit von 65 bis 70 Tagen kommen üppige Erträge von 400 bis 550 Gramm Cannabis pro Quadratmeter zusammen. Outdoor lässt sich richtig Gas geben. Die Pflanzen wachsen bis zu 300 cm hoch und liefern beeindruckende 475 bis 650 Gramm pro Pflanze.
Die Buds von Papaya Roll Feminisierten Pflanzen sind kompakt und leicht konisch. Die Farben reichen von Olivgrün bis Violett. Eine glitzernde Schicht Trichome überzieht die Blüten, Blattmaterial gibt’s kaum. Das macht die Trimmarbeit unkompliziert und sorgt für richtig gute Harzentwicklung. Allerdings können die schweren Buds die eher schmalen Seitenzweige ganz schön fordern. In den letzten Blütewochen kann zusätzliche Stütze nötig werden.
Papaya Roll Feminisierte Pflanzen sind wie gemacht für einen Screen of Green (SCROG) oder Mainlining. Lange Seitenzweige, gestreckte Internodienabstände und der insgesamt luftige Aufbau machen das möglich. Beim Lollipopping wird’s allerdings schwierig. Die langen, schlanken Zweige könnten unter den massiven Buds an den Spitzen einknicken. Und für einen Sea of Green (SOG)? Zu groß, zu ausladend. Die Pflanzen strecken sich schlicht zu stark.
Wenn Papaya Roll Feminisierte Pflanzen reif werden, schlägt einem ein kraftvolles, vielschichtiges Aroma entgegen. Von der Jack Herer-Seite kommt süße Zimtwürze, Papaya Fuel steuert cremige Vanille bei, dazu frisch gebackenes Brot, Äpfel, Bananen und darunter leichte Gasnoten – das ist die Sour Diesel.
Nach Trocknung und Aushärtung riecht es warm und süß nach frischem Gebäck, während tropische Untertöne sich dezent im Hintergrund halten. Wer ein Glas Papaya Roll aufmacht, dem weht eine Wolke aus Zimt, Zucker und Vanille entgegen. Dazu gesellen sich fahle erdige Würze und ein leiser, aber unverkennbarer Hauch Treibstoff. Beim Geschmack geht’s genauso cremig weiter: Zimt und Vanille beim Einatmen, dann dreht ein fruchtiger Apfel-Bananen-Twist ins Teigige und endet mit einem sanften Gas-Biss.
Beim Konsum von Papaya Roll Feminisiert wird’s lebendig und klassisch Sativa. Ein belebendes Kribbeln im Kopf macht den Anfang, abgefedert durch eine sanfte körperliche Entspannung. Die nimmt gerade so viel Schärfe raus, dass man entspannt bleibt, ohne langsamer zu werden. Das High bleibt euphorisch und kreativ, ohne ins Schwere abzudriften. Tagsüber eine gute Wahl, spätabends in geselliger Runde sowieso.