Wo |Spanien

Hauptstadt |Madrid

Einwohner |46423064

Legaler Status |illegal

Medical Program |no

by Seshata on 14/03/2014 | Legal & Politik

Cannabis in Spanien

Spanien Spanien hat seine Drogengesetze über Jahre hinweg allmählich gelockert und darf sich heute in Bezug auf Drogen als eines der liberalsten Länder Europas - wenn nicht der Welt - bezeichnen. Die spanische Wirtschaft ist durch die globale Finanzkrise und ihre Nachwehen stark in Mitleidenschaft gezogen worden, was Cannabis zu einem enormem Aufschwung verholfen hat.


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Spanien hat seine Drogengesetze über Jahre hinweg allmählich gelockert und darf sich heute in Bezug auf Drogen als eines der liberalsten Länder Europas – wenn nicht der Welt – bezeichnen. Die spanische Wirtschaft ist durch die globale Finanzkrise und ihre Nachwehen stark in Mitleidenschaft gezogen worden, was Cannabis zu einem enormem Aufschwung verholfen hat.

Der moderne Cannabishandel in Spanien

Cannabis wird überall in Spanien angebaut; überwiegend auf kleinen Anbauflächen, die für den persönlichen Konsum bestimmt sind (Martin Vicente)
Cannabis wird überall in Spanien angebaut; überwiegend auf kleinen Anbauflächen, die für den persönlichen Konsum bestimmt sind (Martin Vicente)

Spaniens Cannabisindustrie ist in den letzten zehn Jahren aufgeblüht, und zwar in einem Ausmaß, das man zuletzt nur in den 1980er-Jahren in den Niederlanden beobachten konnte. Der Anbau ist überall im Land weitverbreitet, und damit wurde eine reiche, mit seinem Gebrauch verbundene Kultur geschaffen. In verschiedenen spanischen Städten finden jedes Jahr mehrere wichtige Veranstaltungen statt, besonders in Barcelona, und außerdem gibt es hier Tausende von Growshops, Samenbanken und sogar private Clubs, die ihre Kunden mit bis zu sechzig Gramm pro Monat beliefern.

Spanien ist ein dezentralisiertes Land, das seine diversen Regionen mit einer umfassenden Autonomie ausgestattet hat. In Bezug auf Drogen verfolgt jede Region ihre eigenen politischen Strategien, für die regionale Drogenbeauftragte verantwortlich sind. Zum Beispiel besitzt Katalonien, dessen Hauptstadt Barcelona ist, über zweihundert Cannabisclubs, während man in Madrid weniger und auch diskretere Clubs findet.

Neben dem umfangreichen heimischen Anbau wird alljährlich eine riesige Menge Haschisch aus Marokko importiert, das jenseits der Straße von Gibraltar liegt und am nächstgelegenen Punkt der Meerenge nur 14,3 km von Spanien entfernt ist. Die spanischen Behörden bekämpfen die Haschischflut aus Marokko mit allen Mitteln und haben auch mehrere aufsehenerregende Verhaftungen aufgrund des heimischen Anbaus durchgeführt, doch sie tun wenig, um dem unaufhaltsamen Wachstum der Industrie Einhalt zu gebieten.

Cannabisgesetze in Spanien

Dem spanischen Gesetz zufolge ist es illegal, mit Cannabis zu handeln oder ihn für kommerzielle Zwecke anzubauen. Tatsächlich ist nach Artikel 368 des spanischen Strafgesetzbuches eigentlich sogar der Besitz von Cannabis illegal. Da jedoch Privatwohnungen nach dem spanischen Gesetz als unantastbar betrachtet werden, ist der Anbau und Konsum persönlicher Mengen Cannabis (oder jeder anderen Droge) in der Privatsphäre des eigenen Heims faktisch entkriminalisiert. Außerdem ist der Kauf und Verkauf von Samen und Hanfartikeln legal.

n allen spanischen Städten gibt es Growshops und Headshops in Hülle und Fülle (ShortyNZ2000)
n allen spanischen Städten gibt es Growshops und Headshops in Hülle und Fülle (ShortyNZ2000)

Der Besitz oder Konsum von Drogen in der Öffentlichkeit verstößt gegen das Gesetz zum Schutz der Bürger, ist jedoch nicht kriminell oder ein Vergehen, für das man verhaftet werden kann; so sind Geldbußen von € 300 oder mehr nichts Ungewöhnliches. Dennoch kann man nach wie vor wegen des Anbaus von Cannabis verhaftet werden; beispielsweise wenn die Anbaumenge nach Meinung der Polizei zu groß ist, um noch als Menge für den persönlichen Gebrauch eingestuft zu werden. Wenn das Gericht nicht davon überzeugt werden kann, dass der Anbau nur dem persönlichen Gebrauch dient, muss man mit einer Gefängnisstrafe zwischen einem und drei Jahren rechnen.

Und bei einer Anklage wegen Cannabisverkauf oder -handel wird man meist ebenfalls zu einer Gefängnisstrafe zwischen einem und drei Jahren verurteilt. Wenn die betreffende Menge besonders groß ist oder wenn der Beschuldigte früher schon einmal verurteilt wurde, kann die Gefängnisstrafe erheblich länger ausfallen—im Allgemeinen maximal zwanzig Jahre.

Die spanische Cannabispolitik

Während Drogenhandel als Verbrechen betrachtet und ziemlich streng bestraft wird, gilt der persönliche Konsum als unbedenklich, und Sucht wird als Problem angesehen, das man therapieren statt bestrafen sollte. Für Spaniens Präventionspolitik — die Nationale Drogenstrategie — ist das Gesundheitsministerium verantwortlich, dessen Schwerpunkt auf folgenden Aufgaben liegt: Reduzierung der Nachfrage und des Angebots sowie Förderung der Forschung und Aufklärung der Bevölkerung.

Darüber hinaus verfolgt die Nationale Drogenstrategie das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Medien, Schulen, Gesundheitsdiensten und Sicherheitskräften zu verbessern. Außerdem betont sie die Notwendigkeit der internationalen Kooperation in Bezug auf die Durchsetzung der Drogenpolitik. Spaniens heutige liberale Haltung entwickelte sich als Konsequenz aus den weitverbreiteten sozialen Problemen, die durch den Heroinkonsum und die zahlreichen HIV-Fälle in den 1980er-Jahren entstanden. Die spanische Gesellschaft begann, Süchtige als Menschen zu betrachten, die Behandlung statt Strafe benötigen. Und so gingen auch die Gerichte dazu über, Strafminderung anzubieten, wenn die Beschuldigten bereit waren, eine Entziehungskur zu machen.

Spanien besitzt heute Hunderte von Cannabisclubs, insbesondere in Katalonien und im Baskenland (Nicolas Vigier)
Spanien besitzt heute Hunderte von Cannabisclubs, insbesondere in Katalonien und im Baskenland (Nicolas Vigier)

Im September 2013 erklärte die ehemalige Direktorin der Nationalen Drogenstrategie, Araceli Manjón, dass Cannabis „keine Droge“ sei und dass er nicht in dieselbe Kategorie wie andere, gefährlichere Drogen eingeordnet werden solle. Sie sprach sich auch für die Legalisierung und Regulierung der Cannabisindustrie aus und stellte fest, dass ein Verbot „keine Lösung“ darstelle.

Verhaftungen & Verurteilungen wegen Cannabis in Spanien

Die spanischen Behörden beschlagnahmen routinemäßig gigantische, mehrere Tonnen umfassende Haschischlieferungen aus Marokko; außerdem sind die Beschlagnahmungen von im Land selbst produzierten Mengen an pflanzlichem Cannabis in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Im April 2013 ging der Polizei die bis heute größte Beute Europas ins Netz—zweiundfünfzig Tonnen (t) Haschisch—, die in einem Lagerhaus in der Stadt Córdoba im Süden Spaniens konfisziert wurden. Und nur einige Tage später entdeckte man in Córdoba weitere 32 t in einem Lastwagen, der Melonen aus Marokko transportierte.

Im Oktober 2013 fing der spanische Zoll in Almeria, einem wichtigen Seehafen im Südosten Andalusiens, eine Lieferung von achtzehn Tonnen Haschisch ab. Es handelte sich um den bis heute größten Fang in der Geschichte der Stadt, die lange als bedeutendes Eingangstor für den Schmuggel von marokkanischem Haschisch nach Europa galt.

Viele der in Spanien verhafteten und im Gefängnis sitzenden Drogenhändler sind Ausländer. So wurden im Februar 2014 vier türkische Männer 100 km vor der Küste von Almeria verhaftet, als man in ihrem Fischerboot 12 t Haschisch fand. Und 2012 fand eine gewaltige Operation mit Razzien in mehreren großen Städten Spaniens statt, die mit der Beschlagnahmung von 1,6 t und der Verhaftung von einundfünfzig Personen vieler Nationalitäten endete (darunter befanden sich Spanier, Marokkaner, Russen, Briten, Deutsche, Niederländer und Rumänier).

Cannabisanbau in Spanien

In den meisten Gebieten Spaniens ist das Klima für den Cannabisanbau ideal. Die Mehrzahl der Züchter baut schon die Samen im Freiland an, und dank des günstigen Klimas und des geringen Verhaftungsrisikos sind sie in der Lage, überdimensionale Büsche zu erzeugen, von denen jeder mehrere Kilogramm getrockneten Cannabis pro Jahr liefern kann.

Das Gros des in Spanien erzeugten Cannabis ist für den persönlichen Gebrauch oder für den lokalen Markt bestimmt. Große kommerzielle, für den Export bestimmte Ernten gibt es viel seltener, da die Händlerbanden es hauptsächlich darauf abgesehen haben, marokkanisches Haschisch nach Europa zu transportieren. Im August 2013 enttarnte die Polizei in Murcia das bis heute größte Cannabisfeld des Landes, eine Fläche von 5.000 m², auf der 14.000 Pflanzen kultiviert wurden.

Die spanische Cannabiskultur ist reich und vielfältig; dieses Restaurant in Valencia hat sich auf die Hanfsamen-Küche spezialisiert (Joe Calhoun)
Die spanische Cannabiskultur ist reich und vielfältig; dieses Restaurant in Valencia hat sich auf die Hanfsamen-Küche spezialisiert (Joe Calhoun)

In kleinerem Umfang kann Cannabis meist ungehindert angebaut werden, doch von Zeit zu Zeit müssen auch Kleinbauern mit Razzien rechnen. Selbst wenn nur wenige Pflanzen angebaut werden, können vorhandene Utensilien darauf hinweisen, dass die Absicht zum Verkauf der Ernte besteht. Das kann als schwerwiegendes Gegenargument gegen den persönlichen Gebrauch gedeutet werden.

Kulturelle Nutzung von Cannabis in Spanien

Cannabis ist mit Abstand die am häufigsten konsumierte Droge in Spanien, zumeist in Form von Haschisch. Diese Dominanz des Cannabiskonsums ist vor allem Spaniens Nähe zu Marokko zuzuschreiben. Und da auch die Verfügbarkeit und die gesellschaftliche Akzeptanz der Droge zunehmen, steigen die absoluten Zahlen der regelmäßigen Cannabiskonsumenten ständig, obwohl der Anteil der Spanier, die Cannabis mindestens einmal ausprobiert haben, von bemerkenswerten 31,2 % im Jahr 2009 auf derzeit 27,4 % gesunken ist.

Die Spanier sind außerordentlich tolerant, was den Konsum von Cannabis und anderen Drogen betrifft; sogar eine Droge wie Kokain ist ungeheuer beliebt. Für den südamerikanischen Kokainhandel ist Spanien das Eingangstor zu Europa, sowohl wegen seiner Lage als auch wegen der gemeinsamen Sprache und Kultur.

Cannabis wird nicht nur in den zahllosen privaten Clubs geraucht, die in den vergangenen Jahren in Spanien wie Pilze aus dem Boden schossen, sondern in vielen Städten auch in der Öffentlichkeit – auf Plätzen und vor Bars und Lokalen. In den meisten Fällen wird ein so unverhohlener Cannabiskonsum überhaupt nicht zur Kenntnis genommen, obwohl er in der Öffentlichkeit noch immer illegal ist.

Verhaftungen von Inhabern der Cannabisclubs

Die spanischen Behörden sind mit beispiellosen Herausforderungen konfrontiert worden; sie müssen nicht nur die Haschischflut aus Marokko bekämpfen, sondern auch herausfinden, wie sie mit dem neuen Phänomen der Cannabisclubs am besten umgehen. Allerdings sind nicht alle Regionen diesen Clubs freundlich gesinnt, und in manchen der weniger liberalen Gebiete sind Berichten zufolge schon Verhaftungen von Mitgliedern der Cannabisclubs vorgekommen—und Beschlagnahmungen von Produkten in den Clubräumen.

Einer der ältesten Cannabisclubs Spaniens, Pannagh, der 2003 in Bilbao gegründet wurde, war 2005 nach einer Razzia der örtlichen Polizei, bei der fünf seiner Mitglieder verhaftet wurden, gezwungen zu schließen. Während der Operation wurden rund 3.000 Pflanzen beschlagnahmt, doch im Jahr 2007 hat ein Richter des Landgerichts ihre Rückgabe angeordnet, da die Razzia für illegal befunden wurde.

Danach wurde Pannagh wieder geöffnet; der Staatsanwalt weigerte sich jedoch, das Verfahren einzustellen, und drängt nun auf eine Freiheitsstrafe von insgesamt zweiundzwanzig Jahren und Geldbußen von fast € 2,5 Millionen für die fünf Clubmitglieder, die des Drogenhandels und der Teilnahme an einem organisierten kriminellen Unternehmen beschuldigt werden. Inzwischen ist eine Protestbewegung entstanden, die gegen diese Anklagen und die anhaltenden Rechtsstreitigkeiten kämpft und sich in ganz Europa um Unterstützung bemüht.

Die Geschichte der spanischen Cannabisclubs

1993 betrat die in Barcelona ansässige Pro-Legalisierungs-Gruppe Asociación Ramón Santos de Estudios Sobre el Cannabis (ARSEC) Neuland, als sie in einem Brief an den für die Drogenbekämpfung zuständigen Staatsanwalt anfragte, ob der Cannabisanbau zum Zweck des Konsums in einem Verein mit erwachsenen Mitgliedern legal sei. Der Staatsanwalt antwortete, das Konzept sei im Prinzip nicht illegal, und so startete die Gruppe ein Anbauexperiment, über das in den Medien berichtet wurde.

In Spanien wird Cannabis preiswert und in großen Mengen angeboten, er kostet für gewöhnlich rund € 4 pro Gramm (Marihuana Blog)
In Spanien wird Cannabis preiswert und in großen Mengen angeboten, er kostet für gewöhnlich rund € 4 pro Gramm (Marihuana Blog)

Die Ernte wurde jedoch von der Polizei beschlagnahmt und die Gruppenmitglieder wurden verhaftet. Später wurden sie zwar vom Landgericht freigesprochen, aber der Fall wurde anschließend an den Obersten Gerichtshof weitergeleitet. Zwei Jahre später entschied der Oberste Gerichtshof, dass Cannabis nicht für den Verkauf vorgesehen sei, somit sei der Cannabisanbau durch Gruppen nicht erwünscht und müsse bestraft werden.

Bald bildeten sich jedoch weitere Gruppen, die diese Entscheidung anfochten, und der Verein Kalmudia aus Bilbao schaffte es als Erster, ohne rechtliche Probleme eine vollständige Ernte zu produzieren. Nachdem die Gruppen im Jahr 2000 ohne Zwischenfälle drei Ernten abgeschlossen hatten, begannen sie, nach einem legalen Rahmen für ihre Tätigkeiten zu suchen.

Die ersten Clubs tauchen auf

Der erste Cannabisclub in Spanien, der Barcelona Catadores Cannabis Club (CCCB), wurde 2001 gegründet. Im Oktober 2001 und im Juli 2003 entschied der Oberste Gerichtshof, dass selbst der Besitz großer Mengen Cannabis keine Straftat sei, wenn der Vorsatz des Drogenhandels oder des Verkaufs zu Gewinnzwecken nicht nachgewiesen werden könne. Diese Grundsatzentscheidungen ebneten den Weg für Cannabisclubs, die daraufhin einen regelrechten Boom erlebten.

Im Jahr 2012 wurde das spanische Rechtssystem erneut auf die Probe gestellt. Der Stadtrat der Kleinstadt Rasquera sprach sich in einer Abstimmung dafür aus, Land zum Zweck des Cannabisanbaus für einen Club in Barcelona namens ABCDA zu verpachten; und als ein öffentliches Referendum über diese Frage abgehalten wurde, stimmten 56 % für das Vorhaben.

Der Stadtrat von Rasquera argumentierte, dass das Vorhaben Arbeitsplätze schaffen und der Stadt dringend benötigte Pachterträge einbringen würde. Diese sollten sich ungefähr auf € 1,3 Millionen in zwei Jahren belaufen und damit in etwa die externen Schulden der Stadt abdecken. Außerdem vertrat er die Auffassung, dass das Vorhaben legal sei, da die Ernte nur für die Mitglieder des Clubs bestimmt sei. Dennoch wies das Landgericht in Tarragona den Plan im April 2013 ab, indem es erklärte, dass der Cannabisanbau „nicht im öffentlichen Interesse“ liege. Rasquera hat jetzt das Recht, gegen diese Entscheidung in Berufung zu gehen, was die Stadt aber offenbar nicht getan hat.

Kauf von Cannabis in Spanien

Die Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona wird häufig von Straßenhändlern für Cannabis und Haschisch frequentiert (Thomas Quine)
Die Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona wird häufig von Straßenhändlern für Cannabis und Haschisch frequentiert (Thomas Quine)

Cannabis und Haschisch sind in Spanien allgegenwärtig, und an den meisten Orten braucht man nicht einmal danach zu suchen. In vielen Städten, insbesondere in Anbauzentren oder Seehäfen wie Barcelona, Granada und Bilbao, werden Haschisch und Cannabis nämlich sogar auf öffentlichen Plätzen und an Straßenecken verkauft. Häufig sieht man auch Leute, die in der Öffentlichkeit Cannabis rauchen und für gewöhnlich nicht daran gehindert werden, ungeachtet der Illegalität des öffentlichen Konsums.

Dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass der öffentliche Konsum illegal ist. Denn die Polizei ist dafür bekannt, dass sie gelegentlich einzelnen Personen oder Gruppen Schwierigkeiten macht, die sie beim öffentlichen Cannabiskonsum antrifft; besonders wenn diese Leute Lärm machen oder sich ungebührlich benehmen, oder wenn die Polizei irgendeinen anderen Grund sieht, sie aufs Korn zu nehmen. Deshalb wäre es eine gute Idee, sich um die Mitgliedschaft in einem Cannabisclub zu bemühen und sich dann diskret bei Einheimischen zu erkundigen, was sicherlich rasch zu den richtigen Kontakten führt.

In Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ist die Gegend um Las Ramblas als Hotspot für Straßendealer bekannt. In der Nähe des Ufers wimmelt es rund um die vielen öffentlichen Bänke von einheimischen Fußgängern, und hier sind Gruppen junger, oft afrikanischer oder arabischer Männer, die Haschisch und Cannabis verkaufen, ein alltäglicher Anblick. Je nach Qualität schwanken die Preise enorm, 28 g (1 Oz) kosten im Allgemeinen zwischen € 55 und € 180. In den Cannabisclubs wird Cannabis für medizinische Zwecke zumeist für € 3 pro Gramm verkauft, und als Genussmittel für € 4 pro Gramm.

Wie geht es mit Cannabis in Spanien weiter?

Die Cannabisindustrie in Spanien wird sicherlich weiter expandieren, und Spanien wird die Niederlande als „Cannabiszentrum“ Europas wohl schon bald ablösen. Das Ausmaß der gesellschaftlichen Akzeptanz des Cannabiskonsums ist — neben der sensiblen politischen Strategie und Planung — beispiellos; man kann dies wahrhaftig als ein exzellentes Vorbild für das politische Handeln anderer Länder bezeichnen.

Es ist außerordentlich wichtig, die Geschichte und den gegenwärtigen Stand des anhaltenden Drogenkrieges zu dokumentieren, da er das Leben zahlreicher Menschen auf der ganzen Welt nach wie vor stark beeinflusst. Aus diesem Grund haben sich Sensi Seeds und das Hash Marijuana & Hemp Museum in Amsterdam vorgenommen, ein möglichst genaues, aktuelles und unverfälschtes Bild über die Situation eines jeden Landes der Welt zu vermitteln. Über Ihr Feedback, Kommentare und Korrekturen würden wir uns freuen!

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Sangres

Everyone should have be justly to use hemp for his or her own. I consider this is an human right and to disallow ganja with personnel is against them and towards the world.

09/08/2014

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.

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