Cannabis in Spanien – Gesetze, Konsum und Geschichte

Die spanischen Gesetze sind liberal, wenn es um den Cannabiskonsum geht. Der private Konsum wurde entkriminalisiert und es gibt mehrere „Cannabis Social Clubs“ im ganzen Land, obwohl die Manager der Social Clubs illegal agieren und vor dem Gesetz eigentlich Drogenhandel betreiben. Katalonien macht da eine Ausnahme, und erlaubt mittlerweile Anbau, Konsum und Verkauf von Cannabis in ausgewiesenen Clubs.

    • Hauptstadt
    • Madrid
    • Einwohner
    • 46,459,000
    • CBD Produkte
    • Legal unter 0.2% THC
    • Cannabis für Freizeitkonsum
    • decriminalised
    • Medizinisches Cannabis
    • not clear

Cannabis-Gesetze in Spanien

Darf man in Spanien Cannabis besitzen und konsumieren?

In Spanien ist es illegal, Cannabis zu konsumieren oder zu besitzen – in der Öffentlichkeit. Eine Gesetzeslücke sorgt jedoch dafür, dass Konsumenten Cannabis in der Privatsphäre ihres Zuhauses konsumieren dürfen. In einigen Großstädten gibt es sogar sogenannte „Weed Dens“ oder „Weedhöhlen“, obwohl diese offiziell illegal sind.

Der Cannabiskonsum an einem öffentlichen Ort gilt als schwere Ordnungswidrigkeit und wird gemäß dem Gesetz zum Schutz der Sicherheit der Bürger mit Geldstrafen zwischen 601 und 30.000 Euro geahndet. Darüber hinaus können Vermögenswerte der Täter beschlagnahmt werden und wenn das Cannabis an einem öffentlichen Ort (beispielsweise in einer Bar) konsumiert wird, besteht die Gefahr, dass das Etablissement geschlossen wird.

Werden Minderjährige beim Konsumieren von Cannabis erwischt, kann die Geldstrafe ausgesetzt werden, wenn sie freiwillig an einem Rehabilitations- oder Suchtbehandlungsprogramm teilnehmen.

Spanien ist deshalb ungewöhnlich, weil es aus mehreren dezentralisierten Regionen besteht, von denen einige alternative Gesetze verabschieden. Als autonome Region unterscheiden sich die Gesetze Kataloniens in Sachen Cannabis von denen der meisten anderen spanischen Regionen. Im Jahr 2017 legalisierte die katalanische Regierung den Konsum, den Anbau und die Distribution von Cannabis für Mitglieder ausgewiesener Clubs.

Darf Cannabis in Spanien verkauft werden?

Wenn es um den Verkauf von Cannabis geht, ist das Gesetz klarer. Der Drogenhandel wird im Strafgesetzbuch als Straftat angesehen und die Strafen werden entsprechend der Art der Straftat festgelegt.

Wenn die verkauften Drogen keine schweren Gesundheitsschäden verursachen (Cannabis wird in der Regel so klassifiziert), drohen ein bis drei Jahre Haft. Bei härteren Drogen sind es sechs Jahre. Unter erschwerenden Umständen können Freiheitsstrafen von bis zu 21 Jahren verhängt werden.

Zudem werden Geldbußen für den Cannabishandel verhängt und alle Substanzen, Geräte und Einnahmen konfisziert. Wenn Täter in bestimmten Berufsfeldern tätig sind, laufen sie Gefahr, ihre Jobs beziehungsweise Zulassungen zu verlieren.

Haftstrafen können gesenkt werden, wenn etwaige Täter zum Zeitpunkt der Verhaftung drogenabhängig waren und schließlich ein Suchtbehandlungsprogramm erfolgreich abgeschlossen haben.

Bei „Cannabis Social Clubs“ ist die Rechtslage weniger eindeutig und einige Leute glauben, dass es legal sei, Cannabis in ihnen zu konsumieren. Der Oberste Gerichtshof Spaniens stellte jedoch klar, dass jegliche „organisierte, institutionalisierte und anhaltende Kultivierung und Verbreitung von Cannabis unter einer Vereinigung, die für neue Mitglieder zugänglich ist, als Drogenhandel gilt“.

Darf Cannabis in Spanien angebaut werden?

In Übereinstimmung mit dem spanischen Recht wurde der Cannabisanbau an einem „privaten Ort“ (zum Beispiel daheim) entkriminalisiert. Die Pflanzen dürfen jedoch nur für den Eigenbedarf – ob medizinisch oder freizeitlich – angebaut werden. Wird man beim Anbau einer beträchtlichen Anzahl von Pflanzen erwischt (das Gesetz nennt keine genaue Zahl), kann man wegen Drogenhandels strafrechtlich verfolgt werden, falls die Behörden zu dem Schluss kommen, dass man beabsichtigt, das Cannabis zu verkaufen oder zu verbreiten.

Die fehlende Regulierung bezüglich der erlaubten Anzahl der Pflanzen hat zu einem Boom in den spanischen Cannabis Social Clubs geführt.

Ist CBD in Spanien legal?

CBD ist in Spanien legal, solange es nicht mehr als 0,2 Prozent THC (die Substanz, die für das „High“ verantwortlich ist) enthält. Es ist sogar legal, CBD herzustellen, solange dies nicht in aller Öffentlichkeit geschieht.

Dürfen Cannabissamen nach Spanien geschickt werden?

In Spanien ist es legal, Cannabissamen zu kaufen und zu verkaufen. Man darf sie auch legal per Post aus anderen Ländern einführen.

Medizinisches Cannabis in Spanien

Obwohl Spanien bei der Entkriminalisierung des privaten Cannabiskonsums recht progressiv ist, hinkt es in Bezug auf seine medizinischen Cannabisgesetze hinterher. Diese Gesetze unterscheiden nicht zwischen freizeitlichem und medizinischem Cannabiskonsum. Das bedeutet, dass es für Patienten schwierig ist, ein Rezept für Cannabisprodukte, die mehr als 0,2 Prozent THC enthalten, zu erhalten.

Die OECM ist eine Organisation, die sich darum bemüht, ein Bewusstsein für die Vorteile, die frei zugängliches Cannabis für Patienten im ganzen Land mit sich bringt, zu schaffen. Sie wies auf die Probleme hin, die mit dem geltenden Recht einhergehen, das die Patienten dazu zwingt, Cannabis vom Schwarzmarkt zu beziehen.

Derzeit sind in Spanien nur wenige medizinische Cannabisprodukte auf Rezept erhältlich. Sativex, Epidiolex, Nabilon und Dronabinol können zwar verschrieben werden, sind aber allesamt sehr teuer. So kostet Sativex beispielsweise über 400 Euro pro Flasche und darf nur an Patienten mit Multipler Sklerose ausgegeben werden.

Folglich entscheiden sich spanische Patienten dafür, stattdessen ihr eigenes Cannabis anzubauen oder Cannabis Social Clubs zu besuchen. Carola Perez leidet unter chronischen Schmerzen und nutzt Cannabis, um ihre Symptome zu lindern. Sie züchtet in ihrem Zuhause 16 verschiedene Sorten und stellt mit den Pflanzen Medikamente her. Diese passt sie gemäß den von ihr benötigten Konzentrationen von CBD, THC, Indica oder Sativa an.

„Kein Pharmaunternehmen kann uns das jemals bieten“, sagt ein Cannabis-Aktivist. „Allein die Natur kann uns das bieten.“

Medizinisches Cannabis in Katalonien

Die spanischen Gesetze sind insofern ungewöhnlich, als dass jede Region des Landes rechtliche Unterschiede aufweist, da sie teilweise autonom regiert werden. Katalonien ist die einzige Region (neben Pais Vasco), die medizinisches Cannabis vollständig legalisiert hat.

In einigen der Cannabis Social Clubs der Region stehen Patienten sogar ehrenamtliche Ärzte zur Seite, die ihnen die richtigen Sorten und Dosierungen empfehlen können.

Industriehanf in Spanien

Hanf ist seit Jahrhunderten ein Teil der Geschichte des Landes. Im 21. Jahrhundert erlebte die Branche eine Renaissance, bei der spanische Landwirte das wirtschaftliche Potenzial der Pflanze nutzen konnten.

Das überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass das spanische Klima für den Hanfanbau bestens geeignet ist. Bei durchschnittlich 2.500 Sonnenstunden im Jahr sind sogar mehrere Ernten pro Saison möglich. Derzeit erlauben EU-Richtlinien die Produktion von Hanf, solange die THC-Werte unter 0,2 Prozent liegen. Das Königliche Dekret 1729/1999 erlaubt es Landwirten, 25 verschiedene Hanfsorten in Spanien anzubauen. Nur EU-zertifizierte Samen gelten dabei als legal.

Gut zu wissen

Wenn man nach Spanien reist (oder dort wohnt), ist es sinnvoll, Folgendes zu wissen:

  • 17,1 Prozent aller jungen Menschen (am Alter von 15 bis 34 Jahren) in Spanien konsumieren Cannabis.
  • Es wird geschätzt, dass es in Spanien etwa 400 Cannabis Social Clubs gibt, auch wenn es schwierig ist, eine genaue Zahl zu nennen, da einige nicht sehr lange bestehen bleiben. Katalonien hat die landesweit höchste Anzahl an Cannabis Social Clubs.
  • Laut einem Bericht von The Telegraph steht Spanien hinsichtlich der Anzahl der Cannabiskonsumenten weltweit an 13. Stelle.

Politische Parteien und Cannabis

Einige der spanischen Politiker sind offene Verfechter der Legalisierung von Cannabis, so wie Pablo Manuel Iglesias Turrión von der Linkspartei Podemos. In seiner Forderung, das Verbot aufzuheben, sagte er: „Wir bräuchten kein Geld mehr für Sicherheitsvorkehrungen gegen illegalen Handel auszugeben, der Verbrechen und Ausbeutung verursacht.“

Zahlreiche andere politische Parteien begrüßten seine Vorschläge für ein staatliches Produktionsmodell. Nennenswerte Ausnahmen waren die Volkspartei (Partido Popular, PP) und die Spanische Sozialistische Arbeiterpartei (Partido Socialista Obrero Español, PSOE). 

Die Confederación de Federaciones de Asociaciones Cannábicas (ConFAC, zu Deutsch „der Verband der Cannabis-Vereine“) ist eine Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die öffentliche Unterstützung für die Regulierung und Legalisierung von Cannabis zu kanalisieren. Sie konzentriert sich darauf, Druck im Parlament auszuüben und mit autonomen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten, die bereits verschiedene Regulierungsprozesse durchführen.

Als wir den Präsidenten der ConFAC, Javier Puig, interviewten, hatte er Folgendes zu sagen:

„Die öffentliche Wahrnehmung ist jetzt positiv und eine Mehrheit befürwortet die Regulierung von Cannabis. Die Gesellschaft ist reif für Veränderungen und wir müssen diese Angelegenheit im Parlament zur Sprache bringen. Angesichts der Zielstrebigkeit der Zentralregierung und auch einiger Oppositionsparteien konzentrierte sich die politische Arbeit bisher auf die autonomen Gemeinschaften, in denen verschiedene Regulierungsprozesse bereits stattfinden und wir hoffen, dass noch weitere folgen werden. Aber es ist nun an der Zeit, mehr Arbeit in Madrid zu leisten, und wir haben bereits diverse Initiativen gestartet.“

Cannabis Social Clubs

Die spanischen Cannabis Social Clubs existieren dank einer Gesetzeslücke, die den Konsum von Cannabis an privaten Orten entkriminalisiert hat.

Es gibt Hunderte dieser Clubs im ganzen Land, und sie alle agieren als private Organisationen. Cannabispflanzen werden auf Club-Gelände angebaut und die Mitglieder der Clubs zahlen einen Mitgliedsbeitrag, um legal und kontrolliert auf das Cannabis zugreifen zu können. Sie haben in der Regel eine gewisses Maß an Kontrolle über bestimmte Aspekte der Aktivitäten des Clubs, zum Beispiel darüber, welche Cannabissorten angebaut werden und wie der Club verwaltet wird.

Cannabis Social Clubs bieten ihren Mitgliedern mehrere Vorteile. Die Qualität des Cannabis ist reguliert, im Gegensatz zu der Qualität von Cannabis, das vom Schwarzmarkt stammt. Mitglieder können außerdem zu fairen Preisen darauf zugreifen.

Für die Clubs gelten gewisse Regeln. Diese beinhalten:

  • Registrierung. Alle Social Clubs müssen sich in ein regionales Vereinsregister eintragen.
  • Schadensminimierung. Sie müssen bestrebt sein, alle Schäden im Zusammenhang mit dem Angebot und Konsum von Cannabis zu minimieren.
  • Für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Nur Mitglieder haben Zugang zum Club und die Mitgliedschaft wird nur auf Einladung eines bestehenden Mitglieds gewährt. Alternativ können Einzelpersonen beitreten, wenn sie eine ärztliche Bescheinigung haben, die bestätigt, dass ihnen Cannabis für medizinische Zwecke zugute käme.
  • Grenzen festlegen. Die täglichen persönlichen Freibeträge müssen eingehalten werden, um zu verhindern, dass Mitglieder das Cannabis auf dem Schwarzmarkt verkaufen.
  • Sofortiger Konsum. Das Cannabis sollte vor Ort konsumiert werden, obwohl es erlaubt ist, kleine Mengen mitzunehmen.
  • Gemeinnützig. Die Mitglieder zahlen nur Beiträge zur Deckung der Produktions- und Verwaltungskosten. Alle Einnahmen werden in den Club reinvestiert.

Die Mehrheit der Cannabis Social Clubs befindet sich in Katalonien – vor allem in Barcelona. Hier haben die Clubs oft einen sehr unterschiedlichen Charakter. So findet man einige glamouröse „High-End“-Clubs, aber auch rustikalere oder welche mit ökologischem Ansatz.

Barcelona – das neue Amsterdam?

Barcelona ist ein Hotspot für Cannabiskonsumenten. Es gibt mehrere Social Clubs sowie einige Head- und Glas-Shops (die Cannabis-Utensilien verkaufen) und verschiedene jährlich stattfindende Cannabis-Events. Das bedeutendste ist die Spannabis, die jedes Jahr im März stattfindet.

Sensi Seeds eröffnete 2012 das Hash Marihuana Canamo and Hemp Museum in Barcelona. Dieses Museum im Barri Gotic (dem gotischen Viertel) widmet sich der Nutzung von Hanf und Cannabis in Gesellschaften weltweit.

Die große Frage ist – wie sieht Barcelona im Vergleich zu Amsterdam aus, das normalerweise als die Cannabishauptstadt der Welt gilt? Einer der Vorteile von Amsterdam sind die Coffeeshops, die auch von Touristen aufgesucht werden können (die einzige Stadt in den Niederlanden, die dies erlaubt). In Barcelona kann man die Cannabis Social Clubs zwar aufsuchen, aber nur, wenn man eine Adresse hat, die man angeben kann. Eine Hoteladresse wird dabei akzeptiert.

So ist es in Amsterdam technisch einfacher, Cannabis zu rauchen als in Barcelona. Die spanischen Social Clubs bewerben sich selbst nicht und ohne Ortskenntnis sind sie schwer zu finden. Dies wird sich in absehbarer Zeit kaum ändern. Barcelona muss die Social Clubs nicht für den wirtschaftlichen Nutzen bewerben, denn sie sind bereits ein beliebtes touristisches Reiseziel.

Cannabis-Veranstaltungen in Spanien

Spanien veranstaltet das ganze Jahr über einige große Cannabisveranstaltungen. Dazu gehören:

  • Spannabis. Die Spannabis ist Europas größte Cannabismesse, Fachmesse und Festival. Jedes Jahr strömen tausende von Menschen nach Barcelona, um Vorträge von einigen der weltweit führenden Branchengrößen zu hören, die neuesten Cannabis-Innovationen zu sehen und mit den wichtigsten Entwicklungen auf diesem Gebiet Schritt zu halten.
  • ICBC. Die ebenfalls in Barcelona stattfindende International Cannabis Business Conference steht im Zusammenhang mit der berühmten Veranstaltung in San Francisco. Einige der weltweit bekanntesten Cannabisunternehmen stellen dort aus, und viele Branchenexperten sind ebenfalls anwesend.
  • ExpoGrow. ExpoGrow in Irun nennt sich „viel mehr als ein Cannabis-Event“. Die Besucher können die angebotenen Proben, Geschenke und Rabatte genießen und sich über die aktuellen „heißen Themen“ für die Cannabisindustrie informieren, insbesondere in den Bereichen Medizin, Forschung und Cannabisanbau.
  • Medical Cannabis. Wie der Name schon sagt, konzentriert sich diese Veranstaltung auf die Rolle von Cannabis in der Medizin und behandelt einige der Kontroversen um die Pflanze herum. Auch diese Veranstaltung findet in Barcelona statt.

Wird Cannabis zukünftig legalisiert?

Angesichts des Drucks, der auf die Regierung ausgeübt wird, medizinisches Cannabis in Spanien richtig zu legalisieren, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass dies in naher Zukunft erfolgen wird. Dies ist umso mehr der Fall, wenn man bedenkt, dass viele andere EU-Länder dies inzwischen bereits getan haben.

Was den freizeitlichen Konsum betrifft, hängt es stark von der jeweiligen politischen Partei ab, die an der Macht ist. Während viele der spanischen Parteien pro Legalisierung sind, verfolgen andere einen konservativeren Ansatz. Nur die Zeit wird zeigen, ob eine vollständige Freigabe stattfindet oder nicht.

  • Disclaimer:
    Obwohl größte Sorgfalt bei der Gewährleistung der Richtigkeit dieses Artikels aufgewendet wurde, ist er weder als Rechtsberatung gedacht, noch sollte er als solche verstanden werden. Jede Situation wird von individuellen Faktoren beeinflusst und man sollte stets einen Experten oder Anwalt für eine Rechtsberatung konsultieren.

Comments

25 Kommentare zu „Cannabis in Spanien – Gesetze, Konsum und Geschichte“

  1. Lieber Micha,
    ich befinde mich zur zeit auch gerade auf fuerteventura und man sollte sagen ,dass die clubs hier auf der insel keineswegs aufschlaggebend oder gar ein beispiel sein sollten hier in spanien. nicht zu vergleichen mit der bewegung die wir in barcelona haben. ich befasse mich hauptsächlich mit medizinischen cannabis und mein club dient als platform für viele hilfebedürftige menschen. ist ist wohl wahr ,dass das spanische gesundheitssystem noch nicht auf cannabis eingestellt ist. jedoch ist dies wohl eher auf die korrupcion des landes zurückzuführen. während die politiker grösstenteil die Pharmaunternehmen besitzen ,wird die legalisierung hier gedämpft und grade im medizinischen bereich macht sich das bemerkbar. letzendlich hat jeder patient die freie wahl seine krankheiten behandeln zu lassen und wir betreuen eine gran variedad von krankheiten.. Ganjazz als beispiel zu nennen finde ich eher unangebracht ,da der club 1. sich im verfahren befindet und 2. auch nicht wirklich als beispiel eines medizinischen csc’s steht. zuviuel geld wurde erwirtschaftet in den „grösseren clubs“ und die publicity wie es scheint ,erkauft man sich hier.. wie wäre es sonst zu erklären das clubs wie „senzi“ als beispiel stehen.. schlechte qualität ,völlig überteuert und noch dazu nicht von staat anerkannt handlungsmethoden bringen ein schlechtes licht auf uns clubs ,die wir wirlich nach dem prinzip eines CSC arbeiten ,anstatt uns einfach nen coffeeshop zu eröffnen. etwas mehr recherge wäre angebracht ,bevor derartige artikel noch falsch verstanden werden.

  2. Hallo Steviee,
    danke vorab für deine Anmerkungen. Ich war in den vergangenen 2 Jahren in sehr vielen Clubs zu Gast, im ganzen Land und auf den Inseln und mir sind die lokalen Unterschiede durchaus bewusst .
    Zu Fuerte: ich habe mich sehr lange mit Joxeba, dem Präsidenten des Clubs, unterhalten, kenne ihn von ENCOD-Treffen, Messen und der FAC. Ich bin persönlich sehr beeindruckt gewesen vom jahrelangen Engagement Joxebas für Cannabis als Medizin. Der ist nicht erst auf den Zug aufgesprungen, als es schon nach Geld „roch“ :-). Der Bericht handelt deshalb auch nicht über einen Eindruck der Clubs auf „Fuerte“ im Allgemeinen, sondern über den Einsatz des ACMEFUER für medizinisches Cannabis.
    Zu Ganjazz: Ich war wiederholt bei Ganjazz zu Besuch und finde gerade, dass der Club ein Beispiel ist, weil er bereits 3 Gerichtsurteile im Sinne aller Clubs erwirkt hat. Zudem setzen sich die Mitglieder als Aktivposten der Eusfac für einekommerzielle Regulierung ein, die parallel zu den Clubs laufen soll, damit die Szene nicht kommerzialisiert.
    Ich habe gerade beim Deutschen Hanfverband über den Club berichtet. Ein Club, der seine Mitgliederzahl freiwillig auf 500 beschränkt und aufgrund der Pionierrolle so in der Öffentlichkeit steht ist für mich persönlich das Gegenteil einens kommerziellen Clubs.
    Der Ganjazz Art Club war übrigens auch eine der wenigen Clubs, die für Journalisten transparent sind, weil sie im Gegensatz zu manch anderem Club auf Presseanfragen reagieren.

    Barcelona: Im Gegensatz zum Baskenland habe ich die CSCs dort oft als sehr kommerziell empfunden, auf der Ramblas gibt es sogar Blanko-Mitgliedsausweise für Touristen. Selbst Clubs, die keine Touristen bedienen, haben tausende von Mitgliedern und tragen allein deshalb zur Kommerzialisierung bei. Ich habe in Barcelonas Clubs auch keine Räume für Patienten gesehen oder kenne einen Club, der zusammen mit der ortsansässigen Uni-Klinik zusammen arbeitet. Auch habe ich auf Presseanfragen meist keine Antwort erhalten. All das kenne ich von Ganjazz. Ich weiß, dass die CSC Geschichte Katalaniens lang ist, aber die des Baskenlandes steht dem keinesfalls nach :-). Verstehe mich nicht falsch, ich finde die Entwicklung in barcelona m.E. super, aber doch ziemlich „wild“, kommerziell und vaD touristisch.

    pharmaunternehmen: ist ein alter Hut und ns allen bekannt, in Deutschland ist das aufgrund historischer Begebenheiten noch viel ausgeprägter. Deshalb wehren wir uns ja anstatt zu jammern :-).

  3. Everyone should have be justly to use hemp for his or her own. I consider this is an human right and to disallow ganja with personnel is against them and towards the world.

  4. hi mischa meine mutter steht kurz vor ihrer chemo wir suchen einen weg adressen kontaktdaten wie wir sie mit dem öl behandeln lassen können würde micv über tipps sehr freuen bitte um antwort danke im vorraus.
    gruß

  5. wie oder wo finde ich kontakdaten skype/email etc. für die social clubs in spanien brauche dringend informationen für ein familien mitglid die kurz vor ihrer chemo steht bitte um hilfe danke

  6. Hallo Micha

    ich bin einer der deutschen Cannabis Patienten mit Erlaubnisdings und fahre im März nach Barcelona, dann Spaniens Süden und Portugal.
    Da ich unterwegs ja nicht auf meine Medizin verzcihten kann, suche ich nach Möglichkeiten, mich dort zu versorgen.
    Das Thema Social Clubs ist ja in aller Munde, aber viel darüber ist ja nicht wirklich zu erfahren. Habe ich als deutscher Patient die Möglichkeit in zB Barcelona einen Social Club zu besuchen?
    Ich bin am 20 März in Barcelona zur Spannabis, sind da auch Mitarbeiter von Sensi vor Ort?
    greetz streuner

    1. Stefanie - Sensi Seeds

      Hallo streuner,
      ja, Sensi Seeds wird auf der Spannabis 2015 mit einem Stand vetreten sein. Soweit bekannt ist es Stand-Nr. 37. Allerdings ist kein deutschsprachiges Personal vor Ort.
      Alles Gute –
      Steffi

  7. Hi Micha,
    meine Familie will sich dieses Jahr eine Wohnung auf Fuerteventura kaufen und ich würde dementsprechend gerne Mitglied in einem CSC werden, aber da ich leider keinen Menschen auf der Insel kenne, wird das auch nicht so einfach mit der Aufnahme.
    Könntest du da vielleicht irgendwie helfen ?

  8. Das mit den Autofahrern haben wir ja auch in DE, hier gibt es Grenzwerte die einfach nur lächerlich sind und auch vom Verfassungsgericht angemahnt worden eine wissenschaftlich gesicherte Grenze einzuführen, das Merkel interessiert das aber überhaupt nicht….

  9. „Der Cannabis-Club berief seine Mitglieder zu einer dringenden Sitzung ein, damit sie bei der Ankunft der Polizei alle anwesend seien. Auf diese Weise konnte der Club, durch das Grundgesetz geschützt, seine eigene Schließung verhindern.“

    Das erschließt sich mir nicht. Das könnten doch alle Clubs machen und sich damit schützen, oder? Spielt die „150 Meter“ Regel dann keine Rolle?

    greetz

  10. Patrick Sandner

    @Streuner, das ergibt sich aus dem Video Bericht. Die Versammlung aller Mitglieder, ist so wie ich das mitbekommen habe, dort durch das GG geschützt, so wie wohl hier, die Versammlungsfreiheit.(Die nur „unter freiem Himmel, durch ein Gesetz eingeschränkt werden darf) Ausserdem durch das EU Recht. hab ich grad gesehen…(musste selbst nachschauen :-))

  11. Es nimmt die durchschnittliche Person ungefähr 90 Tage, um die volle 60 Gramm aufnehmen
    Behandlung. Ich schlage vor, dass die Menschen beginnen mit drei Dosen pro Tag, etwa
    in der Größe eines halben Korn kurzen Kornreis. Eine Dosis, wie dies
    würde etwa 1/4 einer Abfall gleich. Nach vier Tagen bei dieser Dosierung meisten
    Menschen sind in der Lage, ihre Dosen durch eine Verdoppelung der Menge zu erhöhen
    ihre Dosis alle vier Tage days.But wenn Sie eine ernsthafte Erkrankung wie haben
    Krebs Ich denke, es ist eine gute Idee, andere natürliche Dinge, die kann
    helfen, das Öl zu beseitigen, den Krebs und geben Ihnen eine bessere Chance,
    überleben. Aber das Wichtigste von allem ist, müssen die Menschen
    erkennen, dass in den meisten Fällen, was das medizinische System bietet tut
    viel mehr schaden als nützen. Das ist der Grund, warum ich sagen, Leute, die zu kontaktieren
    mir, wenn sie sich nach besten überleben, so weit weg von der bleiben wollen
    medizinische System als possible.As weit es mich betrifft, was die meisten Ärzte
    heute Praxis ist Wahnsinn und nicht die Medizin.

  12. brigitte van der veen.scheike

    finde es gut das es möglich ist .bin im elternkreisfür akzeptierenden sucht und drogenkranken menschen.bin schon lange dafür für kontrolierte abgabewie komme ich kontakt zu einem club würde dann nach spanien auswanden habe schon mal 10 jahre da gewohnt und gearbeitet .wurde überall mit metadon versorgt was in deutschland nicht überall möglich ist und war.

  13. CannabisFlo

    Legalisierung ja oder nein. Die Gesellschaft wird niemals damit aufhören. Sonnige Grüße aus CBD Öl

  14. BastianBaxter

    Hi, gibt es wo eine seriöse übersicht wo in Spanien „Was Genau“ erlaubt ist? Anscheinend haben einzelne Regionen ja doch die Erlaubnis und die meisten nicht. Blicke da leider nicht ganz durch!

  15. Ich bin auf Ihre web.seite gekommen weil ich auf der Suche nach cannatinktur bin.Ich hoffe sie können mir helfen an Informationen zu kommen.gruess Erich

  16. Rolf Tiemann

    Ich habe ein Problem. Seit 15 Jahren bin ich Schmerzpatient. Ich muss leider sehr viele Schmerzmittel täglich einnehmen und befürchte, dass meine Organe schon sehr geschädigt sind. Deshalb muss ich umsteigen auf Cannabis. Allerdings habe ich bis jetzt noch keine Kenntnisse und ich lebe auf Gran Canaria.
    Ich würde mich freuen, wenn du mir vielleicht einige Tipps geben könntest.
    Beste Grüße Rolf

    1. Scarlet Palmer - Sensi Seeds

      Hallo Rolf,

      zunächst möchten wir Ihnen für Ihren Kommentar danken. Wir können Ihre Situation durchaus nachempfinden und möchten Ihnen unser Mitgefühl aussprechen. Da Sensi Seeds aber keine Arzneimittel-Agentur oder Arzt-Praxis ist, können und dürfen wir Ihnen nichts anderes raten, als Ihren Arzt oder Ihre Krankenversicherung zu kontaktieren.
      Auch gibt es die Möglichkeit, sich an eine Selbsthilfe-Organisation für medizinische Cannabispatienten zu wenden. Im Vereinigten Königreich gibt es die United Patients Alliance, während man sich in weiten Teilen der restlichen Welt an die National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML) wenden kann, die den Kontakt zu einer Gruppe in Ihrer Nähe herstellen kann (suchen Sie nach „United Patients Alliance“ oder „NORML“ gefolgt von Ihrem Wohnort). In Deutschland gibt es innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) die Selbsthilfegruppe SCM, in der sich Patienten mit und ohne Kostenübernahme und mit unterschiedlichen Krankheitsbildern austauschen.

      Unsere Seiten über Medizinische Anwendungen von Cannabis und Empfohlene medizinische Sorten könnten Sie vielleicht auch interessieren.
      Beste Grüße

      Scarlet

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    Maurice Veldman

    Maurice Veldman ist Mitglied der Niederländischen Vereinigung der Strafrechtsanwälte und einer der bemerkenswertesten Cannabis-Anwälte der Niederlande. Mit 25 Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet unterstützt sein strafrechtliches und Verwaltungsrecht die Cannabisverkäufer und Hanferzeuger dabei, die Ungleichheiten zwischen Individuum und Staat zu beseitigen.
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