Was sind Cannabidiol und CBD-Öl und wie wird CBD in der Medizin eingesetzt?

Cannabis besteht aus mehr als 500 Inhaltsstoffen. Die wichtigsten sind THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), die zur Gruppe der Cannabinoide gehören. Im Gegensatz zu THC macht CBD nicht high. Es bietet jedoch ein großes medizinisches Potenzial. Dies ist mit ein Grund, warum in den vergangenen Jahren ein regelrechter CBD-Boom entstanden ist.

Cannabidiol (CBD) ist eines der Phytocannabinoide, die in der Cannabis-Pflanze enthalten sind

CBD und sein medizinischer Nutzen werden immer weiter erforscht. Zum Zeitpunkt des Zustandekommens dieses Artikels hat der Dienst der National Institutes of Health (PubMed) über 2.600 Studien zum Thema CBD in seinen Index aufgenommen. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass Forschungen zu Cannabinoiden wie CBD in einem solchen Ausmaß stattgefunden haben. Dies führte zu einem besseren Verständnis dafür, wie CBD als Therapeutikum bei der Behandlung diverser Erkrankungen eingesetzt werden kann.

CBD oder THC: die Frage der Psychoaktivität

Nach THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol)  ist Cannabidiol (CBD) das am besten erforschte natürliche Cannabinoid und hat großes therapeutisches Potenzial. Von allen Cannabinoid-Verbindungensind CBD und THC in den höchsten Konzentrationen in Cannabis enthalten. Obwohl CBD und THC sich in ihren Eigenschaften unterscheiden, haben sie eine Wechselwirkung, derart dass die therapeutischen Effekte jeweils potenziert oder einander vermittelt werden. 

THC ist die psychoaktive Substanz in Cannabis, während CBD nicht psychoaktiv ist. Das bedeutet, dass es keinen Rausch erzeugt. Tatsächlich gilt die Wirkung des CBD sogar als anti-psychotisch, da es die Psychoaktivität des THC mindert und neutralisiert, wenn beide zusammen konsumiert werden.

Aus diesem Grund haben Cannabissorten, die zum freizeitlichen Konsum bestimmt sind, im Allgemeinen einen höheren THC-Gehalt, während medizinisches Cannabis, je nachdem welche Beschwerden damit behandelt werden sollen, entweder mehr CBD oder THC enthalten kann.

In den letzten Jahren stellte die Psychoaktivität von THC eine der größten Hürden für die medizinische Cannabisbewegung dar. Das Aufkommen der CBD-Forschung hat neue Erkenntnisse geliefert und dazu beigetragen, dieses Problem zu entschärfen, indem sie den therapeutischen Nutzen von Cannabis in Abwesenheit der psychoaktiven Verbindung THC belegen konnte. Das Verständnis und die Popularisierung von CBD hat einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie die medizinische Fachwelt und die Öffentlichkeit Cannabis und seinen Platz in der Medizin wahrnehmen.

Ärzte und medizinisches Fachpersonal stehen dem Verschreiben von CBD-Produkten zur Behandlung bestimmter Krankheiten immer offener gegenüber. Die Gründe dafür, dass CBD von der medizinischen Fachwelt positiv aufgenommen wurde, sind simpel: es hat keine psychoaktive Wirkung, kaum Nebenwirkungen und seine Herstellung ist äußerst nachhaltig. CBD wurde in fast ganz Europa (mit Ausnahme einiger Länder wie der Slowakei), in den USA und in Australien legalisiert. Die US-Regierung hat den medizinischen Einsatz von CBD sogar patentieren lassen.

CBD und das Endocannabinoidsystem

Im menschlichen Körper gibt es zwei Arten von Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2), die insbesondere im zentralen Nervensystem (CB1) und im Immunsystem (CB2) zu finden sind.

Diese Cannabinoidrezeptoren bilden zusammen mit endogenen Cannabinoiden (Cannabinoide, die im menschlichen Körper produziert werden) das Endocannabinoidsystem des menschlichen Körpers. Die Interaktion von THC mit CB1-Rezeptoren ist vermutlich das, was zu der psychoaktiven Wirkung von THC führt. CBD hingegen hat keine besondere Affinität zu CB1-Rezeptoren und übt seine Wirkung in eher peripherer Weise aus.

Stattdessen wirkt CBD indirekt auf das Endocannabinoidsystem, indem es die Fähigkeit der Cannabinoidrezeptoren dahingehend verändert, dass sie sich sowohl an Phytocannabinoide als auch an endogene Cannabinoide binden können. Es wirkt auch indirekt auf bestimmte Enzyme, die für den Abbau von Endo-Cannabinoiden verantwortlich sind. CBD hemmt zum Beispiel den Abbau von Anandamid durch das Enzym FAAH. Dies führt zu einem erhöhten Serumspiegel von Anandamid, einem endogenen Cannabinoid, das für die menschliche Gesundheit lebenswichtig ist.

Das Endocannabinoidsystem beeinflusst eine Vielzahl physiologischer Funktionen, da sein Zweck darin besteht, die physiologische Homöostase aufrechtzuerhalten. Es reguliert die Funktion des Gehirns, des endokrinen Systems, des Integuments und des Immunsystems. Wenn das Endocannabinoidsystem entweder durch endogene Cannabinoide oder Phytocannabinoide wie CBD stimuliert wird, sind dadurch diverse Aspekte der körperlichen und geistigen Funktionsweise betroffen. Daher kann CBD zusammen mit anderen Phytocannabinoiden möglicherweise zur Behandlung für eine Vielzahl von Krankheiten eingesetzt werden.

Dr. Ethan Russo, PhD und Cannabisforscher, geht davon aus, dass ein dysfunktionales Endocannabinoidsystem die Ursache für viele therapieresistente Krankheiten wie Migraine, Fibromyalgie, CED und andere Syndrome ist. Seine Forschung soll eine Erklärung dafür liefern, warum CBD und das Endocannabinoidsystem eine so wichtige Rolle bei der Behandlung dieser speziellen Erkrankungen spielen.

Bis in die 1960er Jahre war nicht einmal bekannt, dass der menschliche Körper ein Endocannabinoidsystem besitzt oder dass ein derartiges physiologisches Phänomen überhaupt existiert. Seit dieser Entdeckung wird das Endocannabinoidsystem mit den Heilungs- und Erholungsprozessen im menschlichen Körper in Verbindung gebracht. Das trieb die Cannabis- und CBD-Forschung enorm voran.

Moderne Cannabissorten und deren CBD-THC-Verhältnis

Modernes Cannabis wurde größtenteils mit dem Ziel angebaut, den THC-Gehalt zu erhöhen, denn Freizeitkonsumenten wünschen in der Regel THC-reiches Cannabis. Dem CBD-Gehalt wurde keine Beachtung geschenkt – bis Cannabis für medizinische Zwecke legalisiert wurde. Der Schwerpunkt bei der Erhöhung des CBD-Gehalts liegt allerdings seit jeher bei bestimmten Cannabis-Varietäten.

Hanf enthält natürlicherweise mehr CBD als Cannabis . Aus diesem Grund werden die meisten der heute auf dem Markt erhältlichen CBD-Produkte aus Hanf gewonnen. Allerdings werden manchmal auch Cannabis sorten verwendet, um Produkte mit einem ausgewogenen CBD-THC-Verhältnis herzustellen. Dabei hängt viel von der Zielgruppe ab, für die das Produkt bestimmt ist.

Charlotte’s Web ist zum Beispiel eine Cannabissorte mit hohem CBD-Gehalt, die speziell für die Behandlung eines epileptischen Kinds entwickelt wurde. Diese Sorte weist ein CBD-THC-Verhältnis von 12 zu 1 auf.. Obwohl das Produkt auch THC enthält, macht CBD den Hauptanteil aus. Sensi Seeds hat ebenfalls CBD-reiche Sorten entwickelt, von denen eine ein CBD-THC-Verhältnis von 30 zu 1 und eine weitere ein Verhältnis von 6 zu 1 aufweist.

Auf der anderen Seite ist der THC-Gehalt in Sorten für den freizeitlichen Konsum wie etwa Northern Lights in der Regel höher als der CBD-Gehalt. Dies bedeutet nicht, dass THC-reiche Sorten keine medizinische Relevanz haben, da THC ebenfalls medizinische Eigenschaften besitzt. Auf dem modernen Cannabismarkt findet man auch Sorten, die nahezu kein THC beinhalten, ein CBD-THC-Verhältnis von 1 zu 1 aufweisen oder fast kein CBD und nur THC enthalten. Der Cannabismarkt deckt fast alle Bedürfnisse ab.

CBD kann in der Medizin vielseitig eingesetzt werden

Die Zahl der Einsatzmöglichkeiten von CBD als Medikament nimmt immer weiter zu. Noch nie zuvor ist man auf eine so vielseitige Substanz gestoßen. Die Pharmaindustrie hat bis heute kein einziges Medikament entwickelt, das so viele Anwendungsbereiche hat wie CBD.

CBD ist für seine antiemetischen, antipsychotischen, entzündungshemmenden, entgiftenden, tumorhemmenden, angstlösenden und antidepressiven Eigenschaften bekannt. Einige dieser Eigenschaften wurden bereits intensiv untersucht, bei anderen befindet sich die Forschung allerdings noch in der Anfangsphase. In jedem Fall rechtfertigt die schiere Zahl der medizinischen Einsatzmöglichkeiten weitere Nachforschungen über die Auswirkungen von CBD und wie es medizinisch angewendet werden kann.

1.      CBD als Medizin für Epilepsie

Die Behandlung von Epilepsie (insbesondere der pädiatrischen Epilepsie) ist wohl der am besten erforschte medizinische Anwendungsbereich von CBD. Zwischen 20 und 40 Prozent der Epilepsie-Patienten sind gegen traditionelle Behandlungsmethoden resistent. Deshalb wurden viele Untersuchungen in Hinsicht auf die Wirksamkeit von CBD bei epileptischen Erkrankungen durchgeführt.

2014 wurden in Israel 74 Kinder und Jugendliche im Alter von ein bis 18 Jahren, bei denen traditionelle Epilepsie-Behandlungsmethoden versagt haben, mit CBD-reichem Cannabis behandelt. Im Durchschnitt nahmen die Patienten sechs Monate lang CBD-Öl ein. Das CBD-THC-Verhältnis betrug 20 zu 1 und die Substanzen wurden in Olivenöl gelöst. Sie nahmen täglich ein bis 20 Miligramm pro Kilo Körpergewicht ein.

Während der Studie wurde die Häufigkeit, mit der Anfälle auftraten, von den Eltern der Patienten beobachtet und aufgezeichnet. Die Studie lieferte folgende Ergebnisse: bei 89 Prozent der Patienten (66 von 74) sank die Rate der Anfälle. Die Eltern von 13 Kindern (18 Prozent) gaben an, dass die Rate der epileptischen Anfälle um 75 bis 100 Prozent zurückging. 25 Patienten (34 Prozent) hatten 50 bis 75 Prozent weniger Anfälle, neun (12 Prozent) hatten 25 bis 50 Prozent weniger Anfälle und 19 (26 Prozent) hatten etwa 25 Prozent weniger Anfälle. Bei 5 der 74 Patienten (7 Prozent) wurde angegeben, dass die Anfälle bei Verabreichung von CBD stärker wurden, und die Behandlung wurde eingestellt.

Die israelische Studie ist nicht die einzige ihrer Art. Im März 2016 gab das britische Unternehmen GW Pharmaceuticals bekannt, dass es eine Phase-3-Studie mit dem Medikament Epidiolex durchgeführt und abgeschlossen hat, die für die Medizin von großer Bedeutung ist. Insgesamt nahmen 171 Personen teil. Die Hälfte erhielt das Medikament auf CBD-Basis, die andere Hälfte wurde mit einem Placebo behandelt. Bei den Patienten, die sich einer Epidiolex-Behandlung unterzogen, kam es zu einem durchschnittlichen Rückgang der monatlichen Anfälle um 44 Prozent. Bei den Patienten, die mit dem Placebo behandelt wurden, lag der Rückgang der Anfälle bei nur 22 Prozent.

2.      CBD könnte Opioide bei der Behandlung chronischer Schmerzen ersetzen

Chronische Schmerzen sind ein Symptom bei vielen Krankheiten wie Diabetes, Multiple Sklerose, Krebs, HIV, Rheuma und vielen andere. Die Behandlung ihrer Schmerzen spielt eine Rolle bei der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Abhängig von der Schwere der Schmerzen nehmen Menschen rezeptfreie Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen, Paracetamol und/oder verschreibungspflichtige Schmerzmittel wie Opioide. Alle diese Medikamente sind mit chronischen Nebenwirkungen nach längerem Gebrauch verbunden.

Bereits 2007 fanden Forscher bei Tierversuchen heraus, dass die tägliche Verabreichung von CBD zu einer Verringerung der Hyperalgesie führte(übermäßige Schmerzempfindlichkeit und Reaktion auf einen schmerzhaften Reiz).

Eine weitere Studie, die 2016 von israelischen Forschern durchgeführt wurde, bestätigte, dass Cannabiskonsum Schmerzen und Opiatkonsum reduziert und die Lebensqualität des Patienten verbessert. Insgesamt nahmen 274 Patienten an der Studie teil, wobei zu erwähnen ist, dass die Patienten nicht mit reinem CBD, sondern mit einem medizinischen Cannabispräparat, das auch THC enthielt, behandelt wurden. Dennoch sind die Ergebnisse sehr vielversprechend:

Nach sechs Monaten war der Durchschnittswert der Schmerzsymptome von 83,3 auf 75,0 gesunken. Auch der Wert der Schmerzintensität verbesserte sich. Der Opiatbedarf sank im Laufe des Beobachtungszeitraums um circa 44 Prozent.

3.      CBD als Mittel zur Krebsbehandlung

In einer 2016 in der Zeitschrift Current Oncology veröffentlichten Studie wurden sowohl THC als auch CBD in vitro und in vivo getestet. Beide Cannabinoide haben Eigenschaften, die dazu führen, dass Tumore schrumpfen, wobei CBD das aktivere dieser beiden Cannabinoide ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass CBD als wirksames Krebsmedikament bei der Behandlung von Neuroblastomen weiter erforscht werden sollte.

Eine weitere Studie, die 2012 im British Journal of Pharmacology veröffentlicht wurde, bestätigt diese Ergebnisse. Forscher dieser Studie fanden heraus, dass CBD das Wachstum verschiedener Tumorarten wirksam hemmt. Darüber hinaus hemmt es wachstumsfördernde Signale in Gliomzellen.

Die Erforschung der Wirkung von CBD auf Tumore ist nach wie vor in den Kinderschuhen. Es bedarf noch viel mehr Forschung, bevor endgültige Aussagen über CBD als Mittel gegen Krebs getroffen werden können.

4.      Der Einsatz von CBD bei der Behandlung von Depressionen und Angstzuständen

Es gibt viele Einzelberichte und wissenschaftliche Beweise dafür, dass CBD wirksam zur Behandlung von Stimmungsstörungen wie Depressionen und Angstzuständen eingesetzt werden kann. In einigen Forschungsarbeiten wurde das Endocannabinoidsystem in das Auftreten von Angst- und Depressionssymptomen einbezogen, wonach ein Endocannabinoidmangel zu Angstzuständen und Depressionen führen kann.

Andere Untersuchungen deuten darauf hin, dass CBD direkt auf den 5HT1A-Serotoninrezeptor wirkt. Dies ist insofern wichtig, da viele gängige pharmazeutische Behandlungen bei Angstzuständen und Depressionen auf das Serotonin-Signalsystem abzielen. In einer spanischen Studie, die an Tieren durchgeführt wurde, wirkte CBD schneller auf das Serotonin-Signalsystem als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI, Medikamente, die oft Patienten mit Angstzuständen und Depressionen verschrieben werden). Dies deutet darauf hin, dass CBD ein neuartiges schnelles Antidepressivum darstellen könnte.

Interessanterweise kann CBD auch die Hippocampus-Neurogenese unterstützen. In Gehirnscans von Menschen mit Depressionen war der Hippocampus verglichen mit normalen Gehirnen kleiner, was darauf hindeutet, dass er bei der Behandlung von Depressionen durchaus eine Rolle spielt. In einer weiteren Studie an Tieren wurde festgestellt, dass CBD chronisch gestressten Mäusen half, indem es die Regeneration von Neuronen im Hippocampus förderte.

5.      CBD als Medizin für neurodegenerative Erkrankungen

Es gibt eine Reihe von neurodegenerativen Erkrankungen, bei denen sich CBD als äußerst wirksam erwiesen hat. Dazu gehören Multiple Sklerose, Parkinson, Huntington und Schlaganfall.

Für Patienten mit Multipler Sklerose kann CBD bei der Behandlung von Muskelspastiken und der damit verbundenen neuropathischen Schmerzen helfen. Man nimmt an, dass dies auch bei Parkinson der Fall ist. Abgesehen von den neuroprotektiven Eigenschaften ist CBD hypothetisch so ausgelegt, dass es Menschen mit Parkinson bei nicht-motorischen Symptomen hilft, indem es sich auf das Serotonin-Signalsystem auswirkt.

Bei Multipler Sklerose, Alzheimer, Parkinson, Fibromyalgie und Schlaganfällen spielen auch Entzündungen eine entscheidende Rolle. Die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD sind bei der Behandlung dieser Erkrankungen vielleicht sogar am wichtigsten.

6.      CBD als Hilfsmittel bei Schizophrenie und Psychosen

Die Behandlung von Schizophrenie, Psychosen und anderen psychiatrischen Erkrankungen bleibt eines der umstrittensten Anwendungsgebiete von CBD. Obwohl es präklinische Beweise gibt, die weitere Forschungen rechtfertigen, zögern Wissenschaftler und Mediziner, sich zu diesem Thema endgültig zu äußern.

CBD unterscheidet sich von THC dadurch, dass es nicht psychoaktiv ist und sogar antipsychotische Effekte hat. CBD verdient bei der Behandlung von Schizophrenie mehr Beachtung. Immerhin sprechen bis zu 30 Prozent der Patienten nach nur einem Behandlungszyklus nicht mehr auf dopaminerge Antipsychotika an, die das primäre Medikament bei Behandlung von Schizophrenie sind.  Darüber hinaus hat die medizinische Fachwelt die Ursachen der meisten psychiatrischen Erkrankungen bisher noch nicht ermitteln können und fängt gerade erst an zu verstehen, wie man diese richtig behandeln kann.

Forscher fanden 2012 heraus, dass CBD die Signalübertragung von Anandamid verbessert und dass die Erhöhung der Anandamidkonzentration im Blut dazu beiträgt, die psychotischen Symptome der Schizophrenie zu lindern. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass eine Hemmung des Anandamid-Abbaus zu der antipsychotischen Wirkung von Cannabidiol beitragen kann, was möglicherweise zu völlig neuen Erkenntnissen bei der Behandlung von Schizophrenie führen könnte.

2014 fing das britische Unternehmen GW Pharmaceuticals damit an, ein Medikament namens GWP42003 zu testen, dessen Hauptcannabinoid CBD ist. Erste Untersuchungen zeigten antipsychotische Effekte bei Schizophrenie-Patienten. Das CBD wurde jedoch als Ergänzung zu den antipsychotischen Medikamenten verabreicht, die von den Patienten bereits vor der Studie eingenommen wurden.

7.      Weitere therapeutische Anwendungen von CBD

Wie bereits erwähnt, steht CBD hinsichtlich seiner Anwendungsmöglichkeiten bei der Behandlung zahlreicher Erkrankungen auf dem Prüfstand. Viele Menschen konsumieren CBD jedoch aufgrund seiner vielfältigen physiologischen Wirkungen einfach als Nahrungsergänzungsmittel. Einige andere therapeutische Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von CBD sind:

Grundsätzlich können diese Eigenschaften eine Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere von Patienten mit chronischen Erkrankungen, bewirken. Es wird oft unterschätzt, wie sehr eine gute Nachtruhe die Gesundheit eines Patienten mit einer chronischen Erkrankung verbessern kann. Deshalb wird CBD oft als Ergänzung zu herkömmlichen Behandlungsmethoden eingesetzt.

Was ist CBD-Öl und wie wird es hergestellt?

CBD-Öl bezeichnet ein konzentriertes Extrakt der Hanf- oder Cannabispflanze, das hohe Mengen an CBD und in der Regel vernachlässigbare Mengen an THC enthält. Die modernste Methode zur Extraktion von Hanf ist die CO2-Extraktion, bei der Stickstoff mit Hochdruck durch einen Behälter mit Hanfpflanzenmaterial gepumpt wird. Das Endprodukt ist eine ölige Substanz, die reich an Terpenen und Cannabinoiden ist.

Bestimmte Hersteller unternehmen nach der CO2-Extraktion einen zusätzlichen Schritt, um das CBD zu isolieren. Dies wird als fraktionierte Destillation, bezeichnet und führt zu einem nahezu reinen CBD-Pulver. Dieses Pulver wird dann in MCT-Öl und manchmal sogar Hanföl vermischt, wodurch ein reines CBD-Produkt ohne andere Cannabinoide und Terpenoide entsteht (CBD-Isolat). Das kommt den Menschen zugute, die es aus jedwedem Grund vermeiden möchten, andere Cannabinoide zu sich zu nehmen.

Es wird jedoch in der Regel als vorteilhafter angesehen, ein Vollspektrum-CBD-Produkt (welches vorher die fraktionierte Destillation nicht durchlaufen hat) zu konsumieren, da ein solches CBD-Öl auch andere Hilfsstoffe wie Terpene enthält. Darüber hinaus haben Vollspektrum-Produkte den zusätzlichen Vorteil des Entourage-Effekts, bei dem alle in einer Cannabispflanze vorhandenen Substanzen zusammenwirken, um den therapeutischen Effekt zu erzeugen.

Wie nimmt man CBD-Öl zu sich?

CBD-Öl wird am häufigsten so, wie es ist, unter die Zunge getropft. Es kann aber auch in Form von Kapseln oder Edibles verzehrt, topisch aufgetragen, gevaped oder als Zäpfchen eingeführt werden. Jede Konsummethode hat ihre Vorteile, ihre eigene Bioverfügbarkeit und wirkt auf unterschiedliche Teile des Körpers. Zum Beispiel:

  • Das Tropfen von CBD-Öl unter die Zunge ist eine gängige Konsummethode, bei der das CBD durch die Mundschleimhäute unter der Zunge ins Blut gelangt.
  • Je nachdem, woraus die Kapsel besteht, werden Kapseln im Magen oder Darm gelöst. Bei ihnen kann es länger dauern, bis eine Wirkung eintritt, aber die Cannabinoide gelangen so direkt in den Magen-Darm-Trakt.
  • Edibles werden direkt im Magen aufgelöst.
  • CBD wird meist dann topisch aufgetragen, wenn örtliche Schmerzen oder Entzündungen behandelt werden, für die eine orale Einnahme nicht erforderlich ist.
  • Das Vapen von CBD sorgt für ein schnelles Eintreten der Wirkung, sodass es meistens bei der Behandlung akuter Angstzustände oder Schmerzen zum Einsatz kommt.
  • CBD-Zäpfchen werden am seltensten benutzt, obwohl man mit ihnen die größtmöglichen Bioverfügbarkeit erreichen kann. Außerdem werden die Cannabinoide so direkt an den Gastrointestinaltrakt oder vielleicht sogar das weibliche Fortpflanzungsorgan abgegeben.

Richtlinien zur Dosierung von CBD

Die Bestimmung der richtigen Dosierung von CBD hängt von der jeweiligen Person und der zu behandelnden Krankheit ab. Sie hängt auch von der Art und Weise ab, wie das CBD angewandt wird. Zu den Anwendungsmethoden von CBD gehören Infusionen, CBD-reiche Ölextrakte, sublinguale Sprays, Kapseln, Edibles, topische Produkte, Zäpfchen und Tinkturen.

Schließlich muss sich jeder Mensch die Zeit nehmen, über das CBD-THC-Verhältnis nachzudenken, das für ihn am besten geeignet ist. Wie bereits erwähnt, spielt jedes Cannabinoid eine andere Rolle bei der Behandlung gewisser Krankheiten – und das variiert von Mensch zu Mensch.

Wenn man nur wenig oder gar keine Erfahrung mit CBD oder Cannabis im Allgemeinen hat, ist es am besten, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und sich dann nach oben zu tasten. Man kann auch mehrere kleinere Dosen über den Tag verteilt einnehmen, besonders wenn man eine chronische Erkrankung hat.

Was man beachten sollte, bevor man ein CBD-Produkt kauft

Der CBD-Markt ist regelrecht explodiert und die Zahl der auf dem Markt verfügbaren CBD-Produkte nimmt kontinuierlich zu. Allerdings werden nicht alle CBD-Produkte nachhaltig, ehrlich oder im Interesse der Verbraucher hergestellt. Es ist sehr wichtig, ein Produkt oder Unternehmen vor dem Kauf eines CBD-Produkts genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei kann man die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  1. Auf dem Produkt sollte die genaue CBD-Konzentration angegeben sein.
  2. Das Produktetikett sollte die angewandte Zubereitungsmethode beschreiben (Olivenöl, Hanföl, Alkohol, MCT-Öl, et cetera). Einige Hersteller geben auch Inhaltsstoffe wie Terpene, Alkane, stickstoffhaltige Verbindungen, Aminosäuren, Zucker, Flavonoide, Vitamine und so weiter an.
  3. Das Produkt sollte eine Packungsbeilage haben, in der die normale Dosis sowie die maximale Dosis genannt wird.
  4. Der Hersteller des Produkts sollte eine Website betreiben, durch die man Zugriff zu weiteren Analysen, Tests durch Dritte oder detailliertere Informationen erhält.

Die Anzahl der verkäuflichen Produkte, die CBD als Hauptbestandteil bewerben, wächst.

Obwohl wir bereits viel über CBD, seine Wirkungsmechanismen und seine Einsatzmöglichkeiten zur Behandlung von Krankheiten wissen, gibt es über CBD als Medizin noch viel zu lernen und zu entdecken. Die anhaltende Forschung muss nicht nur gefördert werden, sie wird auch dringend benötigt, um die Rolle von CBD in der modernen Medizin zu festigen. Einige medizinische Fachkräfte haben bereits damit begonnen, ihren Patienten Behandlungen mit CBD anzubieten, und da die Cannabisbewegung fortbesteht, erhält CBD immer mehr Anerkennung in der medizinischen Fachwelt. Bereits jetzt ist klar, dass CBD in der Welt der Medizin eine Daseinsberechtigung hat. Weitere Untersuchungen und ein besseres Verständnis sind der Schlüssel für die Zukunft.

  • Disclaimer:
    Dieser Artikel stellt keinen Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wenden Sie sich immer an Ihren Arzt oder eine andere zugelassene medizinische Fachkraft. Sie sollten wegen etwas, das Sie auf dieser Website gelesen haben, weder zögern, Ihren Arzt aufzusuchen, noch deswegen eine medizinische Beratung missachten.

Comments

16 Kommentare zu „Was sind Cannabidiol und CBD-Öl und wie wird CBD in der Medizin eingesetzt?“

    1. Olivier - Sensi Seeds

      Hi Ingrid, ja CBD-Produkte sind in Schweden erhältlich. Wenn du dich für Öl interessierst, kannst du das auch direkt in unserem Webshop bestellen. Gruss, Olivier

  1. Annette Winkels

    Ist CBD erfolreich bei Krebs? Welche Erfahrung hat man speziell bei Brustkrebserkrankung gemacht? Ist es möglich auch einer Metastasierung zu bekämpfen? Ich finde in Deutschland bisher keinen Arzt der dazu Auskunft geben kann. Ich selber stehe vor einer Chemotherapie nach erfolgreicher Tumorentfernung in der Brust. Es wurde eine Micrometastase in einem Lymph gefunden wurde. Wenn es einen Weg mit CBD gibt bitte ich um Tipps, Anregungen, Adressen etc.
    Vielen Dank!

  2. Könnte ich theoretisch CBD öl auf mein Dope tropfen lassen um den CBD gehalt zu erhöhen? Doofe Frage aber wäre trotzdem lieb wenn es jemand beantworten könnte 🙂

  3. Manuela Allgäuer

    Mit welchen Medikamenten dürfen die Tropfen nicht eingenommen werden? Meine Oma nimmt aufgrund ihres hohen Alters von 96 mehrere Medikamente ein. Sie hat aber einen verengten Wirbelkanal und man kann nichts mehr machen, auch die üblichen Schmerzmittel helfen nicht.

    1. Stephanie Kiefer

      Es wäre nett gewesen, wenn Dr. Benz gleich die Firma in Holland benennen würde,
      bei dem man das 4%ige CBD -Öl erhält.

  4. theresia ratz

    ich habe eine Frage wenn man CBD naturöl nimmt kannes sein wenn man dann Alkohol trinkt das man agresief wird

  5. Harald Dietz

    Erstmal vielen Dank an euch !

    Ich bin seit 1995 an morbus cron erkrankt. Und bin 2007 an Darm operiert worden. Es wurden 3,7 m entfernt , 3,0 m Dünndarm und 0,7 m Dickdarm.
    Die damit verbundenen Krankheitsbilder sind alle wie von den Ärzten versprochen da ?

    Auch die Wirkung von canabioiden ist mir bekannt!
    Nun meine Fragen und bitten an euch

    – ich würde gerne schmerzfreier sein ! Ohne bekifft zu sein.
    Könnt ihr mir ein Produkt und geeignete E Zigarette enfehlen ! Das ich das Rauchen von Tabak abstellen will, möchte ich das mit einer E Zigarette konsumieren.

    Zur schmerztherapie ohne. High Effekt
    Und eine zweite Empfehlung mit high Effekt
    ( es sollte angstlößend, und euphorierende Wirkung haben.
    möchte endlich wieder erspart lachen können so wie in dem Leben von der Krankheit!)

    Ich freue mich schon jetzt auf Antwort ??

    Liebe Grüße. Ein leidender ???

    1. Stefanie - Sensi Seeds

      Sehr geehrter Harald,
      Vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Fragen. Da wir selbst keine Ärzte sind, kann ich leider nur bedingt antworten.
      Sensi Seeds verkauft ein 3 %iges CBD-Öl im Webshop. Der Link dazu ist hier: https://sensiseeds.com/de/hanf/nahrungserganzungsmittel/cbd-ol
      Da Produkte, die auch THC enthalten (bzw. wie Sie es sagen high machen) illegal sind, kann ich Ihnen dazu leider nicht weiter helfen. Sollten Sie mehr zu medizinischem Cannabis erfahren wollen, kann ich Ihnen folgende Links und Webadressen empfehlen:
      https://sensiseeds.com/de/blog/cannabinoide-der-medizin-ein-uberblick-fur-arzte-und-fachpersonal/
      http://www.cannabis-med.org/index.php?lng=de
      http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/
      http://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/
      Ich wünsche Ihnen, dass das Lachen und die Lebenslust zurück kommen.
      Gute Besserung,
      Stefanie

  6. Ich habe mit Golyoli Tropfen (1,5%) begonnen, die mir ganz gut getan haben, bin dann auf eine 5% CBD Lösung umgestiegen. Nehme morgens und abend jeweils 1 Tropfen.
    Bei einer höheren Einnahme habe ich festgestellt, das es zu schlechterem Schlaf geführt hat.
    Kann das sein?

  7. Ich bin Psychologe und arbeite seit 20 Jahren in der Schmerzbewältigung. Ich kenne CBD-Öl seit ca. 2 Jahren und beschäftige mich intensiv mit den bestehenden Studien. Ich bin der Meinung, man sollte sehr viel mutiger und intensiver damit arbeiten. Allein Tierversuche überzeugen niemanden. Da CBD-Öl keine oder nur geringe psychoaktive Wirkung hat, es nicht abhängig macht und man sich damit auch nicht überdosieren kann, ist aus meiner Sicht die übertriebene Vorsicht nicht hilfreich. Fernsehberichte über die Forschung an Cannabinoiden sind wirklich frustrierend und lächerlich. Während in den USA und Canada, in Israel, der Schweiz und in Holland CBD regelmäßig und sehr erfolgreich in der Schmerzbehandlung und teilweise auch in der Krebsbehandlung eingesetzt wird, sind wir hier in Deutschland noch bei der Zellforschung. Wie lahm ist das denn?? Ich empfehle CBD meinen Patienten seit 2 Jahren und ich habe regelmäßig und ausschließlich positive Erfahrungen und Rückmeldungen bekommen. Da CBD ja legal ist, empfehle ich meinen Patienten das Produkt aus Holland mit einer 4%-igen Lösung. Echt toll. Im Gegensatz dazu ist der Einsatz von THC-haltigen Medikamenten einfach unerschwinglich (Marinol, Dronabinol, Sativex) und kosten den Patienten ein Vermögen.
    Enttäuschend ist die Tatsache, das bundesweit vielleicht nur 3-5% der Ärzte es überhaupt kennen und davon nur 20% einer Behandlung mit Cannabinoiden gegenüber aufgeschlossen sind. Sind wir wirklich so sehr von den Pharma-Lobbyisten abhängig?? Mehr Aufklärung tut Not. Ich bin dabei!!!!!
    MfG
    Dr. Peter-M. Benz

    1. Stefanie - Sensi Seeds

      Sehr geehrter Herr Dr. Benz,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung zum Artikel und zum Einsatz von CBD. Hoffentlich werden auch dank Ihnen immer mehr Ärzte darauf aufmerksam. Wir jedenfalls werden weiterhin Aufklärung betreiben.
      Mit freundlichem Gruß,
      Stefanie

    2. Ilonka Aust

      Sehr geehrter Herr Dr. Benz,

      Ihre Ausführungen habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich habe ein chronisches Schmerzsyndrom (Unterbauchschmerzen nach 4 Bauch-OPs und Lichen im Genitalbereich) und bereits das CBD Öl von cibdol über ca. 7 Wochen eingenommen, allerdings keine Schmerzreduzierung feststellen können, auch nicht bei höherer Dosierung (3 x 10 Tropfen). Können Sie mir sagen, warum das als so wirksam beschriebene und angeblich sorgfältig hergestellte CBD Öl von cibdol nicht wirkte? Sollte ich vielleicht einen anderen Hersteller wählen und welchen? Und wissen Sie vielleicht einen Arzt in München, der sich mit einer Cannabis-Öl-Therapie auskennt?

      Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüsse
      Ilonka Aust

    3. Bianca Möller

      Hallo. Ich bin seid vielen Jahren chronische Schmerzpatientin. Ausgelöst durch zahlreiche Operationen, Unfälle, Traumatas und Vergiftung. Ich habe vieles probiert…über jahrelange Einnahme von Medikamenten, wie Antidepressiva, Lyrica ,starke Opiate, psychosomatische Kliniken etc. Etc. etc.. Ich habe heute mit einem CBD Öl/5% begonnen. bin mit 4Tropfen gestartet. Empfohlen lt. Hersteller sind 1-2 Tropfen. Vom Institut Heidger….Das Produkt heisst Cannalabs und produziert hier in Deutschland. CBD aus Naturöl aus CO2 Extraction. 5% Lösung. Können Sie mir sagen, ob die Einnahme mit 4 Tropfen zu hoch ist? Habe das Gefühl einer leichten Benommenheit und ein britzeln der Haut.
      Und wie lAnge darf CBD eingenommen werden? Ist es dauerhaft einsetzbar? Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr sehr dankbar. Vielen lieben Dank

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    Sanjai Sinha

    Dr. Sanjai Sinha ist Mitglied der akademischen Fakultät des Weill Cornell Medicine Colleges in New York. Er verbringt seine Zeit damit, Patienten zu begleiten, Bewohner und Medizinstudenten zu unterrichten und im Gesundheitswesen zu forschen. Er genießt die Ausbildung von Patienten und die Ausübung evidenzbasierter Medizin. Sein starkes Interesse an medizinischer Überprüfung kommt von diesen Leidenschaften.
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