Die drei größten Vorteile von Cannabis bei Epilepsie

Epilepsie bezieht sich auf eine Gruppe von Erkrankungen, die durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet sind, die krampfhaft oder nicht krampfhaft sein können. Es hat sich gezeigt, dass Cannabis und cannabisbasierte Therapien durch eine Vielzahl von biologischen Mechanismen positive Auswirkungen auf verschiedene Arten von Epilepsie haben.

Rund 60 Prozent aller epileptischen Anfälle sind krampfhaft, das heißt, sie sind durch schnelle, unwillkürliche Muskelkontraktionen gekennzeichnet, die den ganzen Körper unkontrolliert zittern oder ruckeln lassen können. Der häufigste Typ ist der tonisch-klonische Anfall, der eine kurze Zeit der Kontraktion der Gliedmaßen, gefolgt von ihrer Ausdehnung und einem unkontrollierbaren Zittern beinhaltet. Zudem kann eine Zeit der Bewusstlosigkeit auftreten, bevor die Normalität wiederkehrt.

Sowohl krampfhafte als auch nicht krampfhafte epileptische Anfälle werden durch übermäßige Aktivität in den Neuronen des Gehirns verursacht; bei schweren und anhaltenden Anfällen kann es zu Schäden am Hirngewebe kommen, insbesondere bei Kleinkindern, wenn sich das Gehirn noch in der Entwicklung befindet.

Das Dravet-Syndrom ist eine Form der schweren Epilepsie im Kindesalter, die zu neurologischen Beeinträchtigungen führen kann. Es ist eine der selteneren Formen der Epilepsie, und Patienten mit Dravet-Syndrom haben eine Sterblichkeitsrate von 15 bis 20 Prozent. Es gibt jedoch viele Varianten der Epilepsie und während das Dravet-Syndrom ein Beispiel für die schwersten ist, gibt es auch Formen der Epilepsie, die mild sind.

Aufgrund des Verbots in den 1970er-Jahren lief Cannabis bis vor Kurzem als Medikament unter dem Radar. Der Freizeitaspekt von Cannabis übernahm die öffentlichen Diskurs und obwohl viele wussten, dass Cannabis durchaus einige heilende Eigenschaften hat, wurde es für den medizinischen Gebrauch verboten. Jetzt taucht die alte Forschung wieder auf, insbesondere über Wirkung auf Epilepsie, und eröffnet medizinischem Cannabis neue Wege als gültiges Arzneimittel.

1. Antikonvilsive Wirkungen von Cannabis

Die antikonvulsiven Eigenschaften von Cannabis sind dem Menschen seit Jahrhunderten, wenn nicht gar Jahrtausenden bekannt. Cannabinoide wurden bereits 1947 von Forschern auf ihre antikonvulsive Wirkung getestet.

Eine frühe Studie, die 1974 an der University of Sydney durchgeführt wurde, zeigte, dass Delta-9-THC in hohen Dosen eine antikonvulsive Wirkung auf Mäuse hatte, denen chemische und elektrische Schocks als Mittel zur Induktion von Anfällen verabreicht wurden. Es wurde festgestellt, dass CBD die antikonvulsive Wirkung von Delta-9-THC erhöhte, obwohl die Forscher nicht belegen konnten, dass CBD selbst wirksam war.

Seitdem haben verschiedene Studien festgestellt, dass CBD tatsächlich bemerkenswerte antikonvulsive Eigenschaften besitzt und die Effekte von Delta-9-THC verstärkt. Eine Studie aus dem Jahr 2001 zeigte, dass Delta-9-THC und das synthetische Delta-9-THC-Analogon WIN 55.212-2 ihre Wirkung durch Andocken an den CB1-Rezeptoren entfalten. CBD übt seine Wirkung auf andere Weise aus, da es für den CB-1 Rezeptor nur als schwacher Antagonist wirkt.

Aufgrund seiner Wirkung auf die CB1-Rezeptoren des zentralen Nervensystems kann Delta-9-THC in seltenen Fällen tatsächlich zu Krämpfen führen, während CBD aufgrund seines unabhängigen Wirkungsmechanismus diesen Nebeneffekt nicht zu haben scheint.

Der genaue Mechanismus, wie CBD bei Krämpfen wirkt, ist noch nicht bekannt, hat sich aber bei der Behandlung verschiedener Arten von Epilepsie, einschließlich des Dravet-Syndroms bei Kleinkindern, als sehr wirksam erwiesen und sich aufgrund seiner fehlenden Psychoaktivität schnell als mögliche Behandlung durchgesetzt.

2. Neuroprotektive Wirkungen von Cannabis bei Epilepsie

Mit fortschreitender Erforschung des Endocannabinoidsystem wird deutlich, dass es eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Dauer und Häufigkeit von Anfällen spielt. Tatsächlich gibt es eine ganze Denkschule, die vermutet, dass Epilepsie tatsächlich durch eine Dysfunktion des Endocannabinoidsystems (ein Zustand, der spekulativ als klinischer Endocannabinoidmangel bezeichnet wird) verursacht wird, und der aufgrund von Hirnverletzungen, Infektionen oder genetischen Dispositionen entstehen kann. Diese Denkschule wurde von Cannabisforscher Dr. Ethan Russo gegründet und umfasst auch andere neurologische Erkrankungen wie Parkinson, Multiple Sklerose und Dravet-Syndrom.

Im Jahr 2008 zeigte eine in „Nature“ veröffentlichte Studie, dass Patienten mit Temporallappenepilepsie scheinbar dysfunktionale Endocannabinoidsysteme hatten. Wie der Name schon sagt, wirkt sich die Epilepsie des Temporallappens auf den Temporallappen des Gehirns aus und erzeugt typischerweise nicht krampfhafte Anfälle, die mit einer gewissen sensorischen (visuellen, akustischen, olfaktorischen oder sogar geschmacklichen) Störung verbunden sind – obwohl sie in schweren Fällen auch tonisch-klonische Anfälle verursachen kann.

Eine häufige Ursache für krampfhafte und nicht krampfhafte Anfälle ist eine übermäßige Anregung der Neuronen im Gehirn, wobei die betroffene Region des Gehirns je nach Art der Epilepsie variiert. Bei gesunden Menschen wird angenommen, dass die endogenen Cannabinoide Anandamid und 2-AG eine grundlegende Rolle bei der Regulierung des Niveaus der neuronalen Anregung spielen und damit die Wahrscheinlichkeit verringern, dass ein Anfall ausgelöst wird.

So können bei Patienten, die über ein dysfunktionales Endocannabinoidsystem verfügen, Cannabis und cannabisbasierte Therapien gegen die Ursachen der Epilepsie eingesetzt werden und eine neuroprotektive Wirkung erzielen, die die Schwere und Häufigkeit der Symptome reduziert.

3. Schutz vor Status epilepticus

In extrem schweren Fällen von Epilepsie kann eine Erkrankung auftreten, die als Status epilepticus bezeichnet wird. Der Status epilepticus kann kontinuierliche Anfälle beinhalten, die entweder für eine Dauer von jeweils über 30 Minuten andauern oder mit einer Häufigkeit von mehr als einem Anfall pro fünf Minuten auftreten, ohne dass dazwischen wieder ein vollständiges Bewusstsein vorhanden ist.

Wird der Patient während einer Episode des Status epilepticus nicht sofort medizinisch versorgt, kann der anhaltende Verlust der normalen Gehirnfunktion zu Hirnschäden oder sogar zum Tod führen. Bei entsprechender medizinischer Versorgung überleben Epilepsiepatienten in der Regel eine Episode des Status epilepticus ohne größere Komplikationen.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Cannabinoide – insbesondere CB1-Rezeptor-Agonisten wie Anandamid, Delta-9-THC und das synthetische Analogon WIN 55.212-2 – einen stärkeren Schutz vor Status epilepticus bieten können. In einer 2006 im Journal of Pharmacology veröffentlichten Studie zeigte WIN 55.212-2 die Fähigkeit, alle Anfallsaktivitäten vollständig zu unterdrücken, einschließlich der verlängerten Episoden im Zusammenhang mit dem Status epilepticus.

Die Studie stellte auch fest, dass WIN 55.212-2 bei der Unterdrückung des Status epilepticus signifikant besser abschnitt als Phenytoin und Phenobarbital.

Aus dieser und verschiedenen verwandten Studien, die im letzten Jahrzehnt durchgeführt wurden, ist bekannt, dass die Agonisten der CB1-Rezeptoren von grundlegender Bedeutung sind, um Anfälle zu beenden und den Beginn des Status epilepticus zu verhindern. Die Forschung bestätigt auch, dass es eine sehr starke Korrelation zwischen dem Endocannabinoidsystem und der neuronalen Anregung gibt, die zum Status epilepticus führt.

Etwa ergab eine Untersuchung aus 2007 Folgendes: wenn epileptische Neuronen CB1-Rezeptor-Antagonisten ausgesetzt waren, verursachte dies eine kontinuierliche epileptische Aktivität, wie sie bei Patienten mit Status epilepticus beobachtet wird. Wenn man dann mit CB1-Rezeptor-Agonisten behandelte, hörte die übermäßige Aktivität auf. Im umgekehrten Falle, wenn nicht epileptische Neuronen mit CB1-Rezeptor-Antagonisten behandelt wurden, trat die übermäßige Aktivität, die dem Status epilepticus ähnelte, nicht auf.

Der 1-Mio.-Dollar-Zuschuss von GW Pharmaceuticals für die Cannabis-Epilepsieforschung

In Readings University’s research, three compounds were identified as having potential to be used for therapeutic control of seizures. Cannabidiol (CBD), ∆9-tetrahydrocannabivarin (THV) and GWP42006 significantly reduced the number and severity of seizures in rats. Ultimately, researchers are using cannabis to search for compounds that may completely abolish seizures altogether. Die Verwendung von Cannabis als Therapieform bei Epilepsie war in der Vergangenheit umstritten, insbesondere bei Epilepsiefällen, die Kinder betreffen. In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler jedoch dennoch geforscht, um die medizinische Anwendung von Cannabis im Falle von Epilepsie besser zu verstehen. Ein Beispiel dafür ist der Zuschuss von GW Pharmaceuticals in Höhe von einer Million Dollar an die Readings University.

Die Forscher der Readings University identifizierten drei Verbindungen, die das Potenzial haben, zur therapeutischen Kontrolle von Anfällen eingesetzt zu werden. Cannabidiol (CBD), ∆9-Tetrahydrocannabivarin (THV) und GWP42006 reduzierten signifikant die Anzahl und Schwere der Anfälle bei Ratten. Letztendlich suchen die Forscher mithilfe von Cannabis nach chemischen Verbindungen, die Anfälle vollständig beseitigen können.

Charlotte’s Web und der Siegeszug von Cannabis bei Kinderepilepsie

Eine der ersten Studien am Menschen über die Auswirkungen von Cannabis auf Epilepsiepatienten fand in den 1980er-Jahren statt, wurde aber erst im letzten Jahrzehnt fortgesetzt. Im Wesentlichen wurde Cannabis als potenzielles Mittel bei Epilepsie aus jedem Repertoire entfernt und tatsächlich war es verpönt, Cannabis jemals auf diese Weise zu verwenden. Darüber hinaus gibt es Kontroversen bei der Anwendung von medizinischem Cannabis bei einem pädiatrischen Patienten.

Dann, im Jahr 2009, begannen die Stanley Brothers, eine stark CBD-haltige Sorte namens Charlotte’s Web zu produzieren. Sie wurde mit dem speziellen Zweck der Behandlung einer pädiatrischen Epilepsiepatientin mit dem Namen Charlotte entwickelt. Kurz nach ihrer Geburt begann sie, häufige und schwere Anfälle zu erleiden. Bei ihr wurde das Dravet-Syndrom diagnostiziert. Sobald Charlotte anfing, den neuen Strain (CBD-THC-Verhältnis: 30 zu 1) einzunehmen, nahmen ihre Anfälle in Schweregrad und Häufigkeit fast sofort ab.

Josh Stanley, einer der Schöpfer von Charlotte’s Web, gegenüber CNN:

„Das größte Missverständnis über die Behandlung eines Kindes wie Charlotte, ist, dass die meisten Leute denken, dass wir sie high machen.“

„Dies ist eine der größten Hürden für Familien und Forscher, um Cannabis und seine medizinische Anwendung bei Epilepsie zu verstehen. So wie es aussieht, ist die Wirkung von Cannabis auf Epilepsie eine der am besten erforschten Einsatzmöglichkeiten von medizinischem Cannabis. Mit Zunahme weiterer Forschung wird Cannabis zunehmend als Medikament für bestimmte Arten von Epilepsie, insbesondere für solche mit Anfällen, anerkannt und verschrieben.“

  • Disclaimer:
    Dieser Artikel stellt keinen Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wenden Sie sich immer an Ihren Arzt oder eine andere zugelassene medizinische Fachkraft. Sie sollten wegen etwas, das Sie auf dieser Website gelesen haben, weder zögern, Ihren Arzt aufzusuchen, noch deswegen eine medizinische Beratung missachten.

Comments

21 Kommentare zu „Die drei größten Vorteile von Cannabis bei Epilepsie“

  1. Hallo, möchte auch cannabis nehmen habe eine schwere epilepsie muss 2 kompination Tabletten nehmen vertrage sie nicht mehr hab andauernd Durchfall Magen und Darmspiegelung schon gemacht nichts gefunden komme aus Würzburg nun meine Frage welche kopfklinik stellt mich auf cannabis um

    1. Scarlet Palmer - Sensi Seeds

      Hallo Hofmeier,

      zunächst möchten wir Ihnen für Ihren Kommentar danken. Wir können Ihre Situation durchaus nachempfinden und möchten Ihnen unser Mitgefühl aussprechen. Da Sensi Seeds aber keine Arzneimittel-Agentur oder Arzt-Praxis ist, können und dürfen wir Ihnen nichts anderes raten, als Ihren Arzt oder Ihre Krankenversicherung zu kontaktieren.

      Auch gibt es die Möglichkeit, sich an eine Selbsthilfe-Organisation für medizinische Cannabispatienten zu wenden. Im Vereinigten Königreich gibt es die United Patients Alliance, während man sich in weiten Teilen der restlichen Welt an die National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML) wenden kann, die den Kontakt zu einer Gruppe in Ihrer Nähe herstellen kann (suchen Sie nach „United Patients Alliance“ oder „NORML“ gefolgt von Ihrem Wohnort). In Deutschland gibt es innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) die Selbsthilfegruppe SCM, in der sich Patienten mit und ohne Kostenübernahme und mit unterschiedlichen Krankheitsbildern austauschen.

      Beste Grüße

      Scarlet

  2. Hi,
    ich habe meine Epilepsie jetzt seit einem viertel Jahrhundert. Extrem war es am Anfang und ordentlich eingestellt konnte ich anfangs auch nicht werden. Als ich endlich eingestellt war hat es sich 2 auf im Jahr gelegt. Damit kann man leben. Dann war ich auf einmal länger anfallsfrei und meine Medis sind bis auf Null runtergefahren wurden.
    Natürlich musste der erste Anfall nach langer Zeit dann auftreten als ich mit dem 125er Führerschein begonnen hatte. Das Leben hat ja seinen eigenen Humor.
    Es wurde wieder rumprobiert, die alte Kombi wollte nicht mehr funktionieren also sdese hochdosieren, kombinieren, ausschleichen …usw. Dann war ich wieder auf meinen 2mal Umfallen im Jahr.
    Auch eine komplette Zeit kein Jugendliches Saufgelage habe ich ausprobiert.
    Geraucht habe ich nie, später dann wenn er durch die Runde ging manchmal. Mittlerweile 2mal mehr sonst wäre ich nicht hier gelandet 🙂
    Mein Stand hat sich gehalten und es Selbstmedikation ist häufig nur eine Ausrede. Alkohol hat auch eine Antiepiletische Wirkung und schlägt erst beim nüchtern werden ins Gegenteil aus. (Kein Mist, hat mir mein Arzt gesagt) Und wie alle Medikamente hat das Rauchen auch Nebenwirkungen 🙂 Müdigkeit, Fressattacken, Stimmungsschwankungen wie immer unterteilt in häufig bis sehr selten nur der Händler gibt den Beipackzettel nicht mit.

    Schlimm finde ich eher das verteufeln des forschens an potenziellen Wirkstoffen. Alle Medikamente haben ihre ursprüngliche Basis auf natürlichen Wirkstoffen. Einfach welche auszuschließen war Ignorant. Immerhin wird jetzt ja mittlerweile nicht nur in den Staaten mit den unterschiedlichen Wirkstoffen geforscht. Es geht ja auch nicht nur um die Epilepsie als Krankheitsbild sondern um viele verschieden die eventuell schon in den 90ern mit Medikamenten behandelt hätten können. Oder versucht und wieder verworfen aber man würde nicht mehr vermuten. Verdammter Konjunktiv.
    Die Kriminalisierung war ein großer Stein für wissenschaftliche Studien. Nun sind es immerhin nur noch kleinere Brocken, hauptsächlich im Kopf der Gesellschaft wo das klischeehafte Bild des Kiffers sich noch hält.
    Da hier auch viele Epileptiker geschrieben haben wollte ich denen noch sagen Cannabis ist kein Wunderheilmittel für alle Formen der Epilepsie. Und das selbstständige Rauchen lässt keine Dosierung zu. Ihr seht doch alleine wie viele Kreuzubgen es gibt. Und dann hatt die Pflanze hatte mehr Sonne als die. Ein Gramm ist nicht gleich ein Gramm. Nervt lieber eure Ärzte wenn eure jetzigen Einstellungen noch nicht funktionieren wieder einmal was ein Neues Mittel auszuprobieren. Die ärztliche Verschreibung wurde gelockert und wenn euer Neurologe nicht zu der Generation gehört die über die Hippies gemeckert hat ist die Chance nicht gering das er es mit euch ausprobiert. In der Zeit solltet ihr dann aber nicht privat konsumieren, das verfälscht die Resultate.
    Ans Seed Team: Ich bin erst heute auf eurer Seite gelandet aber ihr habt hier echt viele spannende und interessante Texte rund um das Thema Cannabis reingestellt. Ich lese jetzt schon seit einigen Stunden einen Artikel nach dem anderen. Diesen Artikel kommentier ich nur, weil es mich irgendwie angesprochen hat, vor allem die anderen Beiträge.
    Was ich mir aber bei manch einem Artikel gewünscht habe, wären ein paar Quellenangaben. Damit man sich selbst dann direkt in ein Thema was ein packt vertiefen kann. Und die Recherche habt ihr ja schon gemacht. Einfach die Links mit drunter und gut. So kann man sich mit Kippe in der Hand richtig in einem Thema verlieren. Ich weiß ich könnte auch selber recherchieren aber das bringt einen aus dem Fluss. Man muss ja erst einmal den ganzen Müll lesen um ihn als Müll zu deklarieren.

    Wenn nicht auch nicht schlimm 🙂 war nur ein Gedanke
    Gruß
    Kristinn

    1. Scarlet Palmer - Sensi Seeds

      Hallo Kristinn,

      Vielen Dank, dass Sie Ihre Geschichte mit uns teilen, und für Ihre freundlichen Worte über den Blog.

      Wir bieten Links zu allen Studien und Forschungsarbeiten, auf die wir verweisen. Sie sind im Haupttext in blauer Schrift dargestellt. (Sie sind manchmal etwas schwer zu erkennen, wenn Sie einen kleinen Bildschirm benutzen).

      Zusätzlich lassen wir alle unsere medizinischen Artikel vor ihrer Veröffentlichung von einem Arzt überprüfen, um sicherzustellen, dass sie korrekt sind.

      Nochmals vielen Dank für Ihren Kommentar, und ich hoffe, dass Ihnen der Blog weiterhin viel Freude bereitet.

      Mit den besten Wünschen,

      Scarlet

  3. Rauche seit 4 Jahren Cannabis gegen Episode
    Vorher phenytoin
    Habe ich ausgeschlichen, ohne Anfälle
    Bin jetzt seit über 5 Jahren anfallsfrei und nehme seit ca 2 Jahren keine antiepileptika. Seither geht es mir auch viel besser – kein Schwindel mehr gute Laborwete etc.
    ? Natürlich
    ☠ ?

  4. Leider selber seit etlichen Jahren unter Epilepsie (Absencen). Der Konsum von Cannabis schwächt diese zusehend ab – habe ich THC konsumiert, bin ich mehr oder weniger anfallfrei. Es wäre wirklich begrüßenswert, wenn für diese Krankheit eine Freigabe erfolgen würde.

    MfG
    U. Diehl

  5. Hallo, habe mit 12 meine ersten Anfälle gehabt. Kam wie aus dem nichts. Hatte vor allem bei Genuss von alk kleine Anfälle, seitdem ich jedoch kiffe, kann ich sagen, dass ich jedem epileptiker eher zu Gras rate. Die Ärzte labern zwar immer das gleiche, aber mit dem Alkohol haben sie schon recht. mit dem kiffen jedoch nicht. Seitdem ich rauche wurde dies so dezimiert, dass es so gut wie weg war, meine Medikamente brauche ich jedoch trotzdem noch, aber die haben auch nicht komplett zuverlässig gewirkt, egal in welcher Dosierung. Kann also sagen, dass kiffen eher einen positiven statt negativen Effekt hat, mag jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

  6. Hallo Leute,
    Bin ebenfalls seit meinem 4ten oder 5ten Lebensjahr Epileptiker.
    ich rauche seit knapp 14 Jahren Cannabis teils mit Medikation teils ohne.
    war viele Jahre anfallsfrei bis ich mit 18 meine Medikation absetzen durfte.
    war auch weiterhin anfallsfrei habe aber immer nebenbei Cannabis konsumiert.
    JETZT KOMMT DER HAMMER!
    Vor 3 Tagen habe ich beschlossen mit dem buffeln aufzuhören und es auch durchgezogen bis gestern.
    Gestern um ca. 20 Uhr stand ich in der Arbeit (ich bin Koch und arbeite bei ca. 65grad celsius was bisher nie ein problem darstellte) und bekam leichte Kopfschmerzen die in den nächsten 4 Std. viel schlimmer wurden. Als ich um 23 Uhr Zuhause ankam war ich leichenblass, musste mich ständig übergeben und die Kopfschmerzen wurden unerträglich. Ich weiß nicht wie das bei euch ist aber ich spüre meine Anfälle so ca. 10 sec. bevor sie eintreten inform eines Pochens im Kopf. Dieses Pochen hatte ich gestern 5 std. lang inklusive Kopfschmerzen der übelsten Sorte.
    Als ich also so im Bad lag und mich übergab griff ich zum Telefon und informierte meine Freunde darüber und ob sie mir nicht etwas Cannabis bringen könnten da ich einen Selbstversuch starten wollte. Diese Kopfschmerzen Leute…..
    15 Minuten später kamen meine Freunde und stopften mir einen Topf mit Cannabis.
    Ich nahm also die Bong in die Hand, und zog den Topf durch. ca 1-3 Minuten später waren das Pochen, die Kopfschmerzen, meine Blässe und die Übelkeit Geschichte.
    Ich habe mich nie wirklich damit beschäftigt was meine Epilepsie ist und wie sie zustande kam da ich einfach zu ignorant war.
    Seit gestern hat sich das geändert. Ich weiß nun über meine Rolando Epilepsie bescheid, kenne Risikofaktoren etz.
    Ich habe 3 Augenzeugen die sahen wie Cannabis innerhalb von einer Minute wirkt und hilft.
    warum muss ich oder wir Epileptiker Medikamente fressen die mich/uns aufputschen wie speed oder mich/uns total matschig in der Birne machen ?! Ich würde jedem Menschen der gegen den Einsatz von Cannabis bei Epilepsie ist nur einmal diese Kopfschmerzen erfahren lassen -.-
    Ich habe meine Entscheidung das kiffen aufzuhören revidiert und werde auch in Zukunft nicht damit aufhören.

    Mfg

    Der ewige Kiffer Alex

  7. Hallo ich selber bin auch epileptiker und mein arzt pumpt mich wörtlich mit tabletten zu ich habe die epilepsie seit ich 8 jahre alt bin und muss nun immer mehr nehmen ich selber habe angefangen zu kiffen und seit den her habe ich kein zittern mehr in den händen und schwitze nicht mehr die anfälke reduzierten sich enorm aus 2 bis 3 am tag wurden vlt 1 mal im jahr meine tabletten haben geholfen aver nicht gut genug ich war immer kurz vor dem anfall was die meisten nicht epileptikern lustig finden aber dennoch seitdem ich kiffe habe ich keine anfälle mehr und mir geht es gut musste mein hirn untersuchen lassen und es kam raus das mein hirn nicht mehr schrumpft sondern es wächst wieder aber die tabletten nehme ich trotzdem noch als sicherheit bitte bleibt dran ich habe eine neue art von epilepsie für mich scheisse für die ärzte ein neues phänomen ich musste scjon mehr als 55 mal zum arzt und musste insgesamt in den jahren mehr als 50 liter blut spenden dazu noch 5 dl hirnflüssigkeit ind konnte so meine kindheit nicht richtig ausleben jetzt bin ich 17 jahre alt und kiffe seit 2 jahren mir gehts dabei blendend und hoffe endlich mal eine lösung gegen epilepsie zu finden macht weiter

  8. habe auch seit einem halben epilepsie.wollte es erst nicht glauben: 20 jahre schönes leben und dann wie aus dem nichts so ein schicksalsschlag. jedenfalls habrn mir die tabletten überhaupt nicht geholfen sondern alles noch verschlimmert! doch als ich dann erfahrungen mit hanf machte war die krankheit wie weggeblasen! krine anfälle mehr! nur leider hat sich deutschland ja so dumm mit dem harmlosen kraut und verteufelt es…so kommt man selbst nur sehr schwer dran und was is die konsequenz? habe nichts mehr von dem zeug und die anfälle sind wieder da…würde mich sofort freiwillig melden für solche präparate und bin auch dafür dass es legalisiert wird.gegen tabak sagt auch keiner was und das is im gegensatz zu hanf nur schädlich. lg

    1. Da brauchst du ein hoch konzentriertes Hartz welches nicht in Germany erhältlich ist! Und nicht mal da wo es Legal oder relativ Legal ist! Man muss eine Apotheke finden, da wo es legal ist, und die müssten Hartz oder Öl aus so einer Sorte extrahieren. Cannabis Ärzte wissen das nicht mal, die verschreiben überteuertes und qualitativ unbrauchbares Apotheken-Gras zu Höllenpreisen!
      Früher haben Apotheken Arznei zusammen gebraut, je nach Leiden.
      Heute gibt es FAST nur noch standardisierte Medici die in dem Fall natürlich haufenweise Nebenwirkungen haben. Sonst würden sie ja nicht jedem helfen. Kapiert!?
      Solange Deutsche Lobbyisten nicht herausgefunden haben wie sie diesen Markt KONTROLLIEREN, BEHERSCHEN und AUSBEUTEN können, passiert hier NIX! NIX! Einfach absolut NIX!

  9. Hallo Leute ich leide auch unter Epilepsie,ich rauche gelegentlich Marihuana ich fühle moch besser nicht wegen dem berauschenden Gefühl „High“ sondern weil ich nicht mehr so oft anfällig bin…
    LG Michi

  10. Hallo mein Name ist Katja und ich bin 33 Jahre alt und habe seid 25 Jahren Epilepsie. Ich bin sehr schwer einstellbar mit Medis. Habe fast alle sorten durch und in sehr vielen kombinationen. Das Krankenhaus war mein zweites zuhause. In meinen Gehirn ist kein Herd zu finden, dementsprechend auch keine OP möglich. Und nichts hilft denn ich habe immer noch Anfälle und das Tag´s und Nacht´s. Ich rede nicht von kleinen Anfällen sondern von Großen Anfällen.
    Seid gut 3 Jahren rauche ich THC und dadurch sind die Anfälle am Tage weniger und leichter und die in der Nacht sind weg.
    Also bitte erforscht weiter Epilepsie mit THC-Behandlung denn in der USA klappt es doch auch. Also bitte auch in Deutschland.
    Danke

    1. Stefanie - Sensi Seeds

      Vielen Dank für Deinen Kommentar und das Teilen Deiner Geschichte, Katja. Hast Du zu Cannabis und Epilepsie auch mal der Webseite der IACM nachgeschaut? Erst am 11. Januar kam wieder eine Kurzmeldung heraus: „Das Endocannabinoidsystem ist bei der EPILEPSIE verändert“: http://www.cannabis-med.org/german/bulletin/ww_de_db_cannabis_artikel.php?id=421&search_pattern=Epilepsie#10
      Sensi Seeds selbst fuhrt keine Studien durch, aber wir versuchen, immer auf der Höhe zu bleiben und unsere Leserschaft zu informieren.
      Beste Grüße –
      Steffi

      1. Hallo ihr lieben Leute wisst ihr ob es mittlerweile neue Studien im Bezug Epilepsie und Cannabis gibt. Bitte um jede Antwort!
        Grüße Kaykay

    2. Da brauchst du ein hoch konzentriertes Hartz welches nicht in Germany erhältlich ist! Und nicht mal da wo es Legal oder relativ Legal ist! Man muss eine Apotheke finden, da wo es legal ist, und die müssten Hartz oder Öl aus so einer Sorte extrahieren. Cannabis Ärzte wissen das nicht mal, die verschreiben überteuertes und qualitativ unbrauchbares Apotheken-Gras zu Höllenpreisen!
      Früher haben Apotheken Arznei zusammen gebraut, je nach Leiden.
      Heute gibt es FAST nur noch standardisierte Medici die in dem Fall natürlich haufenweise Nebenwirkungen haben. Sonst würden sie ja nicht jedem helfen. Kapiert!?
      Solange Deutsche Lobbyisten nicht herausgefunden haben wie sie diesen Markt KONTROLLIEREN, BEHERSCHEN und AUSBEUTEN können, passiert hier NIX! NIX! Einfach absolut NIX!

  11. Hallo mein Name ist René, und ich kann nur sagen das Cannabis in der Behandlung von Epilepsie in Betracht gezogen werden sollte.
    Ich konsomiere selber THC und seid dem geht es mir besser ich rauche kontrolliert und passe auf das es nicht ausartet. Man muss sich dem Suchtfaktor bewusst sein aber ein verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis kann vielen Menschen helfen und das nicht nur bei Epilepsie.

    Legalize IT!!!
    beste Grüße

  12. Mario/Katrin

    Hallo, mein Name ist Mario. Leide jetzt seit über 8 Jahren an Epilepsie und hatte bis jetzt 97 Anfälle, teilweise auch sehr schwere. Lag daher schon in über 60 Kliniken, in ganz Deutschland. Falls ihr mal eine Testperson für Cannabis bei Epileptikern braucht, dann schickt mir bitte eine Mail. Telefonnummer, 015238582536 Übrigens habe ich auch bald 16 Jahre Cannabis geraucht, habe aberim Februar aufgehört. Meine anfälle hatte ich trotzdem weiter. Bin jetzt bei etwa 31000 Tabletten angelangt in den letzten 8 Jahren. Wünsch euch noch einen schönen Tag. Danke Mario

    1. Es kommt erst mal auf die Art der Epilepsie an.
      2. auf die Cannabis-Sorte.
      Epilepsie kann mit Cannabis nicht geheielt werden!
      Bestimmte Sorten können die Heuffigkeit der Anfälle unterdrücken!
      Aber auch wenn mann 10 Jahre mit Cannabis anfalsfrei wahr, ist
      ein Anfall bei Epileptikern nie ausgeschlossen.
      Ich habe die besten ergebnisse mit einer Sehr Alten Cannabissorte erzielen können! Wenig THC!!!!
      Mann muss mit einer sorte anfangen die relativ wenig THC enthält!
      Oder min. gleich viel wie CBD enthalten ist.
      Mit reinem CBD Gras das um 1 Prozent THC hat, kann man maximal seinen Kamin oder Ofen anfeuern! Solch Gen-Manipulirtes Zeug muss!!!! Verboten Werden!!!!!
      Also 6-10 Prozent an THC muss vorhanden sein!
      Es kann sein das eine Sorte, die anfangs gute Wirkung gezeigt hat, auf einmal nicht mehr so gut funktioniert.
      In diesem Fall muss mann, logischerweise, nicht die Dosis erhöhen!
      Sondern nach einer neuen sorte, mit einem höheren THC gehalt, ausschau halten! ( Ich meine wenn das Uhrwaldbewohner wie Eboritschinies und … Nomadenstämme oder Gelerte von vor 500 Jahren in ihre Birne bekommen haben dan dürfte das eigentlich keine Fragen weiter aufwerfen. Zumindest nicht für Cannabis Konsumenten.
      Beamte und ähnliche Untermenschen bitte ich darum sich einfach 2 Lieter Abflussfrei hinter die Binde zu kippen. Danach habt auch ihr verstanden das es hier um Selbstmedikamentierung und nicht um Selbstberauschung geht.

      1. Scarlet Palmer - Sensi Seeds

        Hallo,

        Vielen Dank für Ihre Kommentare, es ist schön, Ihre Begeisterung für das Thema zu sehen!

        Ich muss Sie jedoch unter der Annahme korrigieren, dass Cannabis mit einem hohen CBD- und niedrigen THC-Anteil „genetisch verändert“ ist – es wurde einfach gezüchtet, um diese Werte zu erreichen. Das ist nicht schwierig; Industriehanf ist von Natur aus reich an CBD und enthält fast kein THC, aber die Qualität des daraus extrahierten CBD unterscheidet sich nicht von der Qualität des aus kommerziellen Freizeitstämmen gewonnenen CBD.

        Ich hoffe du genießt den Blog weiterhin 🙂

        Mit besten Grüßen,

        Scarlet

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    Sanjai Sinha

    Dr. Sanjai Sinha ist Mitglied der akademischen Fakultät des Weill Cornell Medicine Colleges in New York. Er verbringt seine Zeit damit, Patienten zu begleiten, Bewohner und Medizinstudenten zu unterrichten und im Gesundheitswesen zu forschen. Er genießt die Ausbildung von Patienten und die Ausübung evidenzbasierter Medizin. Sein starkes Interesse an medizinischer Überprüfung kommt von diesen Leidenschaften.
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