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by Diana on 04/06/2013 | Medizinisch

Diabetes und der süße Effekt von Cannabis

Konsum Die Tatsache, dass Cannabis in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, um Diabetes zu verbessern ist seit einiger Zeit bekannt.


Eine neue Dimension wird dem Thema durch offizielle Daten, Prozentzahlen und Statistiken hinzugefügt. Jüngste Forschungen, herausgegeben durch das  American Journal of Medicine sagen, dass es einen echten, klaren Zusammenhang gibt. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass Menschen, die während des Fastens Cannabis rauchen einen 16% niedrigeren Insulinspiegel haben als Nichtnutzer. 16%. Nicht mehr. Nicht weniger. Dies wird für einige eine Überraschung und für andere ganz offensichtlich sein.

Diabetes und der süße Effekt von Cannabis

Auch wenn immer mehr Menschen von den unzähligen Vorteilen von medizinischem Cannabis wissen, ist dies die „erste Studie, die eine Beziehung zwischen Marihuana-Nutzung und Insulin während des Fastens sowie Glukose- und Insulinresistenz untersucht“, erklärt Dr. Murray A. Mittleman. Er ist Forschungsleiter der Publikation und Mitglied bei The Cardiovascular Epidemiology Research Unit Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston (USA).

Auch wenn es noch ein langer Weg ist, angesichts des Ansatzes der Studie, haben die Forscher herausgefunden, dass auch, wenn Cannabiskonsumenten mehr Kalorien zu sich nahmen als Nichtraucher ein möglicher Zusammenhang zwischen einem niedrigeren Body Mass Index (BMI) und Cannabis besteht.

Mitautor der Studie Hannah Buettner sagt: „ die Mechanismen , die diesem Paradox zugrunde liegen wurden noch nicht ermittelt und die Auswirkung des normalen Marihuana-Konsums auf Insulinresistenz sowie  Stoffwechselrisikofaktoren sind noch immer unbekannt“.

Cannabisgebrauch kann die Entstehung von Diabetes verhindern

Heutzutage sind Genuss und Anbau von Cannabis in vielen Ländern noch immer illegal, aber dank Studien wie dieser werden strikte Richtlinien bezüglich Entkriminalisierung und Legalisierung der Pflanze immer flexibler. Dies erlaubt beides, den Cannabiskonsum von Patienten und Aufnahme des aktiven Bestandteils, Tetrahydrocannabinol (THC), in einige Arzneimittel für die Behandlung ernsthafter Krankheiten wie

Joseph Alpert, Professor der Medizin an der Universität von Arizona und Redakteur der Zeitschrift als die Studie veröffentlicht wurde, sagte, dass das Fazit der Forscher außergewöhnlich ist. Er fügte hinzu: „ Wir brauchen dringend weitere Informationen und wissenschaftliche Forschung zu den Effekten von Marihuana, kurz- und langfristig, in verschiedenen klinischen Szenarien, [an Konditionen] wie Krebs, Diabetes und Schwächung älterer Menschen.“

Diabetes und der süße Effekt von Cannabis

Wenn Experten die verborgenen Gründe hinter dieser Beziehung entdecken, können sie Behandlungsmethoden, basierend auf den aktiven Bestandteilen von Cannabis entwickeln. Ein Vorsprung bisher beispiellos in der Medizin.

Bedeutet das, Cannabisnutzung könnte die Entstehung von Diabetes, einer der weitverbreitetsten Krankheiten verhindern? Die Antwort ist JA. Heißt, ungefähr 350 Millionen Menschen weltweit, die an dieser Krankheit leiden, natürlich unter Berücksichtigung der eigenen Stoffwechsel und immer unter medizinischer Kontrolle, könnten alle Vorteile genießen, wenn sie die heilsamen Substanzen der Cannabispflanze konsumieren.

Nächste Frage ist also, worauf warten unsere Politiker?

 

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Willi

Das ist ja schön. Hab das schon vor Jahren durch Selbsterfahrung bemerkt. Mit 15 Jahren, also vor 14 Jahren, landete ich mit einem Zuckerschock im Krankenhaus, anschliessend musste ich mir täglich fünf Insulininjektionen verpassen. Kein Jahr später hab ich das erste Mal Haschisch geraucht, obwohl ich dann vor dem Abendessen die Spritze vergaß, ging es mir super, als ich den Zuckerspiegel geprüft hab, zeigte das Gerät einen niedrigeren Wert an, als wenn ich Insulin gespritzt hätte. Mit der Zeit habe ich das Insulin ganz weggelassen und mir ging es immer besser. Mit 20 Jahren war ich deswegen bei ein Paar Naturheil-Ärzten, doch diese wollten nicht darauf eingehen und es nicht bestätigen, obwohl einer mich sogar hat Zuckerwasser unter Cannabiseinfluss und ohne trinken lassen und selbst den Beweis vor Augen hatte, ohne hab ich schon nach kurzer Zeit Schweißausbrüche gekriegt und der Tag war gelaufen, mit ging es mit prächtig, wobei ich anmerken muss, dass die Wirkung lange anhält, also man muss nicht täglich Cannabis konsumieren. Mein letztes Insulin ist 2003 abgelaufen und die Batterien aus meinem Messgerät landeten irgendwann in der Feinwaage, meine Werte sind perfekt, sodass ich vom letzten Hausarzt gesagt bekommen hab, dass ich gar kein Diabetes hätte. Ich habe vor langer Zeit aufgehört darüber nachzudenken, nun gucke ich "Dope Shop" auf DMAX, da erwähnen sie es, ich suche im Netz und lande hier ;D

Danke viemals für diesen Bericht, jetzt weiss ich genau, dass ich recht habe und mir nichts eingebildet hab, um meinen Konsum zu rechtfertigen, wobei ich nicht der Meinung bin, dass ich es rechtfertigen müsste.

Zu der Frage worauf die Politik noch warte kann ich sagen, Diabetes ist eine, offiziell, unheilbare, chronische Erkrankung, was der Pharmaindustrie sichere Gewinne bringt, da muss man auch nicht mit der Verschwörungstheoriekeule kommen, denn wenn wir alle gesund wäre, gäbe es eine der grössten Industrien nicht und sehr viele Menschen wären Arbeitslos(Lieblingsargument der Politiker, genauso wie bei der Rüstungsindustrie: Wir müssen Tötungswerkzeuge in Krisegebiete verkaufen mit denen dort hunderttausende Menschen im Laufe der Zeit getötet werden, um 3.000 Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern) da sie nunmal mehr Industrieinteressen vertreten als die des Volkes, wird sich da nicht so schnell was ändern. Dies betrifft ja zich andere Industrien, Bauwolle wird auf Teufel komm raus mit Chemie angebaut, anstatt zu Hanf zu wechseln, die Grössten Wälder der Welt werden für die Papierindustrie abgeholzt und dabei Völker die seit tausenden von Jahren nichts von uns wussten werden getötet, so wie die Awa in den Amazonas. Die Wunderpflanze Hanf ist eine Bedrohung für den Maßlosen Kapitalismus und zich Industrien, das ist ein riesen Themengebiet.

14/07/2013

Stefanie

Hallo Willi,
vielen Dank für Deine Reaktion und Deine Geschichte. Genau diese brauchen wir, um informieren und aufklären zu können. Wir lernen von den Patienten und Konsumenten. Es ist wichtig, die Krankheits- und Genesungsverlaufe zu teilen.
Darum, nochmals danke!
Stefanie

15/07/2013

Hartmut Schmidt

Tolles Ding ... gut gemacht !

03/08/2017

damt

Danke will.
Ich weisst nicht warum Politiker auf
marihuna ageressive reagiren.
Ich habe vor 6monate Diabetes. Musste
5 mal am Tag Insulin spritzen irgendwann
Mal auf gehört Tags Insulin mein blutwert ist Okt
Deshalb braucht ich nicht meint meine Arzt.
Wo ich es jetzt lese weshalb ist .die
Antwort habe hier gefunden
Diese Bericht gibt es mir noch mal ein neuen Sicht .wie w.
Marihuana heilig ist und deshalb verbot ist
Warum auch immer ist Menschen sind nicht mehr
Wichtig für die Politiker .
hoffe das sie mal irgendwann mal das einseh
en

17/11/2013

Manucho

Hallo an alle,
dieser Bericht hat mich in meinen Vermutungen gefestigt (wie Willi).
Von der Genetik her habe ich Diabetes Typ 2 wie meine Mutter, meine Geschwister und mein Sohn.

Mit Zwanzig fing ich 1982 an kiffen, es gab damals noch nicht die Erkenntnisse, Möglichkeiten oder Informationen wie heute.
Ich war damals schlank, das ich damals auch gesund war hatte wohl vor allem damit zu tun, dass ich noch Jung war ;-)

1990 habe ich das rauchen aufgeben müssen weil ich Angstattacken bekam, die Ärzte haben mir gesagt das würde vom kiffen kommen.
Die sporadischen Angstattacken sind bis heute geblieben jedoch habe ich Diabetes Typ2 und alle Krankheiten die Diabetes so mit sich bringt: hohes Cholesterin und dadurch Verstopfung der Herzkranzgefäße, Beschädigung der Nerven usw.

Ich hatte schon immer gesagt: wenn die Sache mit dem Diabetes nicht anders zu lösen ist, fange ich wieder an zu "rauchen".

Also ich wusste es schon immer dass Cannabis rauchen schlank macht, ich hatte nur keine Wissenschaftliche Studie die mich in meinen Vermutungen bestätigt und mir erklärt warum und wieso.

Danke für diesen Beitrag

Manchu

P.s.
Im Bezug auf was ich weiter oben geschrieben habe:
Diabetes ist nicht anders zu lösen ;-)

22/11/2013

Stefanie

Hallo Manchu,
vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Geschichte.

Bleib stark!
Stef

22/11/2013

Riegel Eis

Keine Ahnung was hier abgeht, aber die Geschichte von Willi stinkt zum Himmel und das merkt jeder Diabetiker sofort! Denn von zu wenig Insulin kann man nicht Unterzuckern! Hallo? Das Gegenteil ist der Fall, der Zucker im Blut wird nicht abgebaut. Das merkt man selber noch nicht mal, alles Quatsch was er da schreibt, von wegen Schweißausbruch vom Zuckerwasser, das passiert bei einer Überdosis Insulin, wenn aus dem Blut zu viel Kohlenhydrate abgebaut werden und man unterzuckert!
Nur dann fange ich an zu zittern und habe einen Schweißausbruch!
Eine Überzuckerung kann sogar über längere Zeit unbemerkt bleiben!!
...ja ich kiffe, und das seit 20 Jahren und Diabetes habe ich jetzt seit April 2013 (leider kein Aprilscherz).. und wenn ich aufhöre zu Spritzen steigt mein Blutzucker auch wenn ich Cannabis konsumiere! Leider kann ich nicht auf Insulin verzichten! Schön wäre es...

20/01/2015

Jürgen

Danke schön. Ich habe 41 Jahre Diabetes 1 und so lange kiffe ich auch schon .Es hilft vielleicht bei vielen anderen Bereichen aber nicht bei einen Insulinplichtigen Diabetes.

09/06/2016

Eisbecher

Riegel Eis auch wenn mir Willis Geschichte komisch vorkommt ich habe sich Diabetes und nach bzw beim CannabisKonsum ist wirklich eine sehr starke Blutzucker Regulierung der Fall !! Beispielsweise bin ich Auf etwa 6.0 und nach dem rauchen kennt man jah kommt der Fressflash :D ich esse was auch immer geht Mars Salzstangen etc und das Viel :D und ca 2 3 Stunden später muss ich und bin auf 6.7 !! und auch wenn ich nichts esse bin ich nicht unterzuckert ! es erstaunt mich jedes mal aufs neue wie ich Nach dem Konsum auch sehr gut auf Insulin verzichten kann !! das ist normaler weise für mich undenkbar !

24/02/2015

Walti

zu Willi's Geschichte ganz oben:

auch ich habe - wenn mein Blutzuckerspiegel nach dem Essen ohne Insulin von z.B. 6.0 auf 12.0 steigt - erst mal Schweissausbrüche. Das dauert ne kleine Weile und geht dann weg. Ist wohl die Umstellung des Körpers auf den höheren Wert, die im ersten Moment etwas Mühe macht.

Der Unterschied zur Unterzuckerung ist bei mir, dass bei dieser der Schweissausbruch andauert bis der Blutzucker wieder normal ist.

08/03/2015

Anno

Auch ich habe festgestellt bei Typ 1 Diabetes das kaum Insulin mehr benötigt wird wenn man gutes Geraucht hat hält aber leider nicht lange an, aber ich muss sagen das mein HBA1c deutlich besser ist wenn ich Regelmässig etwas Rauche.

29/04/2015

Kaliaspro

Also Ich hab *surprise surprise * auch Diabetes Typ 1. Cannabis hat bei mir eigentlich nur einen positiven einfluss auf die Blutzuckerwerte einziger Nachteil sind meine Fressflashs nach dem konsumieren. Hab nach größeren Mengen Kohlenhydraten auf Geburtstagsfeiern etc immer das Problem das meine Blutzuckerwerte danach immer sehr schwanken und nein es liegt nicht daran das Ich zu viel oder zu wenig Insulin spritze. Wenn Ich Cannabis geraucht hab und der Mahlzeit entsprechend, Wenn Ich
meinen Fressflash hab, Insulin spritze ist dies nicht so und meine Blutzuckerwerte verhalten sich Wie bei normalen Kohlenhydratmengen.

Ps.: Passt nicht so ganz hier hin aber mal 2Fragen: Hattet ihr auch schon Halos Wenn ihr niedrig wart?
Liegt das einfach an meinem Körper oder vertagen Diabetiker einfach mehr alcohol.

06/09/2015

Tobi

Naja. Also wenn ich geraucht habe und ins Bett gehe, dann wache ich nachts i.d.R. auf und esse dann sehr viele Süßigkeiten. Ich denke, daß das bestimmt nicht gesund ist und eher eine mögliche spätere Diabetes provoziert.
Ferner ist mir aufgefallen, daß ich auch öfter nachts auf Toilette muß. Das ist doch auch typisch für einen abnormalen Zuckerspiegel.
Was meint ihr?

04/06/2016

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.