H├Ąufig gestellte Fragen

Wie bringt man Hanfsamen am besten zum Keimen?

Die beste Art und Weise, Cannabissamen zum Keimen zu bringen, erfordert nur zwei Untertassen oder Teller und einige feuchte Papiertücher. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Achtung!
Leider unterscheiden sich häufig Regulierung und Anwendungsbestimmungen in Bezug auf Cannabissamen von Land zu Land. Aus diesem Grund raten wir Ihnen dringend, sich nach den für Sie geltenden Vorschriften und Gesetzen zu erkundigen. Lesen Sie den vollständigen Rechtshinweis hier.

Schritt 1: Die Vorbereitung – Wie man Cannabissamen zum Keimen bringt

Legen Sie den Boden des ersten Tellers mit ein paar Lagen feuchten Papiertüchern aus und lassen Sie überschüssiges Wasser vom Teller ablaufen.

Die Samen sollten auf die Papiertücher gelegt werden, sodass jeder Samen möglichst viel Platz hat.

Legen Sie ein paar weitere Schichten feuchter Papiertücher auf die Samen und lassen Sie überschüssiges Wasser erneut ablaufen.

Bedecken Sie abschließend alles mit dem zweiten Teller (wie eine Muschel) – das sorgt für die dunkle, feuchte Umgebung, die für das Keimen notwendig ist.

Grafische Darstellung des Verfahrens zur Samenkeimung. Der erste Teil der Abbildung zeigt einen flachen Teller, bedeckt mit feuchtem Küchenpapier, auf dem Samen liegen. Über den Samen schwebt ein zweites feuchtes Küchenpapier, aus dem Wasser tröpfelt. Ein orangefarbener, abwärts weisender Pfeil links vom Teller zeigt die Richtung des schwebenden Küchenpapiers an. Auf der zweiten Abbildung sind die Samen mit Küchenpapier bedeckt, und ein orangefarbener Pfeil abwärts weist in Richtung eines zweiten Tellers.

Schritt 2: Keimen – Wie man Cannabissamen zum Keimen bringt

Platzieren Sie die Teller an einem warmen Ort (21 °C) und fern von direkter Lichteinstrahlung.

Kontrollieren Sie die Samen täglich, um sicherzustellen, dass die Papiertücher nicht austrocknen. Besprühen Sie sie bei Bedarf mit Wasser.

Innerhalb weniger Tage sollten sich einige oder alle Samen öffnen und eine Wurzel austreiben. Es ist üblich, dass sich Cannabissamen innerhalb von 72 Stunden im Keimmedium öffnen. Manchmal benötigen einige Samen jedoch bis zu zehn Tage oder sogar zwei Wochen, um sich zu öffnen und eine Wurzel auszubilden.

Wenn die ersten paar Millimeter der Wurzel aus einem gekeimten Samen herausgekommen sind, sollte jeder einzelne Samen vorsichtig in einen kleinen Behälter mit Grow-Medium (Erde, Kokosfaser oder Steinwolle) eingesetzt werden.

Grafische Darstellung eines Tellers, auf dem von zwei feuchten Küchenpapieren umhüllte Samen liegen. Das Symbol der drei Wassertropfen zeigt die verwendete Wassermenge an, in blauen Buchstaben, von zwei Linien umrahmt steht „21 °C“ geschrieben, und ein orangefarbener Doppelpfeil zeigt auf einen zweiten Teller, der zur Bedeckung des ersten Tellers gedacht ist. Der zweite Teil der Abbildung zeigt die gekeimten Samen. Ein Kreis mit einem Pfeil abwärts in Richtung einer der drei Samen zeigt die vergrößerte Abbildung des Samens mit einer daraus hervorquellenden Wurzel.

Schritt 3: Einpflanzen – Wie man Cannabissamen zum Keimen bringt

Machen Sie ein Loch in das Grow-Medium, das etwa doppelt so tief ist, wie die Länge des Samens, sodass jeder gekeimte Cannabissamen zwei bis fünf Millimeter unter der Oberfläche sitzt.

Legen Sie einen Cannabissamen, Wurzel voran, in das Loch und bedecken Sie ihn mit einer kleinen Menge Grow-Medium –  gerade genug, um das Licht abzuhalten, aber nicht so viel, dass der Keimling am Austreiben gehindert wird.

Cannabis-Sämlinge wachsen in der Regel 24 bis 72 Stunden nach der Aussaat der gekeimten Samen aus dem Grow-Medium.

Die aus zwei Hälften bestehende Abbildung zeigt zwei gekeimte Samen mit langen Wurzeln, die 5 mm tief in Erde (links) oder Mineralwolle (rechts) liegen. Die kurzen, orangefarbenen Pfeile abwärts über den beiden Samen weisen auf die mit der Wurzel nach unten gepflanzten Samen hin.

Schritt 4: Das Sämlingsstadium – Wie man Cannabissamen zum Keimen bringt

Junge Sämlinge sollten von Anfang an Zugang zu hellem Licht erhalten. In den ersten beiden Wochen sollten Sie sie allerdings behutsam behandeln, da die Sämlinge noch recht empfindlich sind.

Sämlinge, die für den Outdoor-Anbau bestimmt sind, sollten an die direkte Sonneneinstrahlung gewöhnt werden, indem sie auf einer Fensterbank im Haus platziert werden und die Sonnenbestrahlung täglich um eine oder zwei Stunden erhöht wird.

Sämlinge, die für den Indoor-Anbau bestimmt sind, können problemlos in einer künstlich beleuchteten Umgebung gedeihen. Bei der Verwendung von HID-Leuchten sollte ein Mindestabstand von 50 bis 80 Zentimetern zur Lichtquelle eingehalten werden. Bei der Verwendung von Fluoreszenzlicht können Sämlinge in normalem Abstand zur Röhre/Glühbirne gehalten werden.

Grafische Darstellung einer Cannabispflanze auf einem Balkonsims vor dem Hintergrund eines blauen Himmels. Am Himmel ist eine Sonne abgebildet. Ein Doppelpfeil deutet auf den rechten Teil der Abbildung, in der ebenfalls eine Cannabispflanze in einem violetten Topf zu sehen ist. Sie befindet sich im Innenraum auf einer grauen Fläche vor einer grauen Wand.