Ein Hanf-Aktivist im England des 17. Jahrhunderts: John Taylor, der Wasser-Dichter Teil I

John Taylor 1620 wurde The Praise of Hemp-seed, veröffentlicht, ein bemerkenswertes Gedicht von John Taylor, dem „Wasser-Dichter“. Erstaunlicherweise rühmt es die vielen Vorteile von Cannabis für die Menschheit mit einer Leidenschaft eines jeden Hanf-Aktivisten von heute, allerdings bereits vor fünf Jahrhunderten. Lern diesen Poeten und sein Hanf-Lobgedicht kennen.


Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde The Praise of Hemp-seed veröffentlicht , ein bemerkenswertes Gedicht aus der Feder von John Taylor, dem „Wasser-Dichter“, zur Zeit Elisabeths I.. Den vielfältigen Nutzen von Hanf für die Menschheit beschreibt und rühmt dieses Gedicht kurioserweise mit einer Leidenschaft und Bündigkeit, mit der auch ein Hanf-Aktivist unserer Zeit zu Werke gegangen wäre. Mit dem Unterschied, dass John Taylor schon vor fast fünf Jahrhunderten Bescheid wusste.

The Profits arising by Hemp-seed are}
} Cloathing, Food, Fishing, Shipping,
} Pleasure, Profit, Iustice, Whipping.

(„Die Vorteile des Hanfsamen sind}
} Kleidung, Nahrung, Fischerei, Schifffahrt
} Genuss, Gewinn, Justiz, Peitschenhiebe“.)

Das Gedicht The Praise of Hemp-seed rühmt den vielfältigen Nutzen und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Hanfsamens (CC. fluffymuppet)
Das Gedicht The Praise of Hemp-seed rühmt den vielfältigen Nutzen und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Hanfsamens (CC. fluffymuppet)

So steht es gleich auf der ersten Seite des Gedichtes The Praise of Hemp-seed , kurz nach dem Titel und vor dem Prolog. Der Autor macht von Anfang an seine Absichten deutlich, für den Fall, dass der Titel des Gedichtes dafür nicht ausreichend gewesen sein sollte. Denn dieses bemerkenswerte Gedicht, geschrieben 1620 von John Taylor– auch bekannt als der „Wasser-Dichter“ -, beschreibt und rühmt die vielfältigen Vorteile und Verwendungsmöglichkeiten von Hanf und dessen Samen für die Menschheit auf der ganzen Welt. Er tut dies mit einer Leidenschaft und Bündigkeit, mit der auch ein Hanf-Aktivist unserer Zeit zu Werke gegangen wäre. Einer Leidenschaft, wie sie nach wie vor von zahlreichen Hanf- und Cannabis-Aktivisten an den Tag gelegt wird, also allen, die den Wert dieser Jahrtausendpflanze aktiv verteidigen. John Taylor tat dies gegenüber seinen Zeitgenossen schon vor knapp fünf Jahrhunderten.

Der „Wasser-Dichter“ stellt im Laufe des Gedichts die vielfältigen Nutz- und Verwendungsmöglichkeiten von Hanf dar, sowie die zahlreichen Vorteile, die dessen Anbau der Gesellschaft zu seiner Zeit einbrachte. Im England des 17. Jahrhunderts wurde bei der Verarbeitung der Hanfpflanze alles verwendet: die Faser, der Schaft, die Blätter, all ihre Bestandteile, von der Wurzel bis zur Blütenspitze.

Hanf wurde als Rohstoff für die Herstellung von Nahrungsmitteln sowie Textil– und Arzneiprodukten verwendet, wie es schon seit Jahrtausenden der Fall war. Das hat Taylor mit „Nahrung, Kleidung und Gewinn“ (aus den ernährungsphysiologischen Eigenschaften und den gesundheitlichen Vorteilen) auf der ersten Seite seines Gedichts gemeint. Zur Zeit Elisabeths I. wurde Hanf in Europa und Großbritannien angebaut, um die hohe Nachfrage der britischen Kriegsflotte zu befriedigen. Das bezieht sich auf die Nutzung von Hanf für die Herstellung von Stricken, Netzen, Segeltüchern und anderen Gebrauchsgegenständen für Fischerei und Schifffahrt.

Wenn John Taylor sich auf die Justiz bezieht, können wir leider nichts daran ändern, dass die widerstandsfähigen Stricke aus Hanf damals für die Hinrichtung von Kriminellen am Galgen oder für ihre Bestrafung durch Auspeitschen genutzt wurden. So ging es eben im England zur Zeit Elisabeths I. zu. Sehr viel erfreulicher und beliebter ist hingegen der andere vom Autor im Titel erwähnte Nutzen: der Genuss, d.h. der Gebrauch von Cannabis zu freizeitlichen Zwecken, für das Vergnügen.

Zusammenfassend ist klar, dass der Dichter sich auf die medizinische, die freizeitliche und die gewerbliche Verwendung von Hanf bezieht. Diesen Durchblick hatte John Taylor schon vor knapp fünf Jahrhunderten.

Wer war John Taylor?

Im 17. Jhdt. beförderten Fährboote diePassagiere über die Themse, da die London Bridge die einzige Verbindung zwischen den Ufern war (CC. DncnH)
Im 17. Jhdt. beförderten Fährboote diePassagiere über die Themse, da die London Bridge die einzige Verbindung zwischen den Ufern war (CC. DncnH)

Obwohl heutigen Lesern eher unbekannt, war John Taylor ein überaus produktiver Schriftsteller mit mehr als150 zu Lebzeiten veröffentlichten Werken und ein Autodidakt, der sich eine Pionierrolle als „Medienpersönlichkeit“ erarbeitete und der zu einer nationalen Institution, zu einem der populärsten Dichter und Persönlichkeiten Londons zu Zeiten Elisabeths I. und Jakobs I. wurde.

Er nannte sich auch der „Wasser-Dichter“, da er sein Haupteinkommen als Binnenschiffer verdiente und Passagiere über die Themse beförderte, als die London Bridge noch die einzige Verbindung zwischen den beiden Ufern war.

Obwohl Werk und Dichtung alles andere als hochentwickelt waren, war er doch ein scharfsinniger Beobachter seiner gesellschaftlichen und kulturellen Gegenwart, weshalb sein Werk von Sozialhistorikern noch heute oft untersucht wird. Trotz aller Kritik war er stolz auf seinen Paarreim-Stil und das unregelmäßige Versmaß. John Taylor erzählte über sein abenteuerliches Leben und ließ seine Epoche in unzähligen clever und geistreich geschriebenen Pamphleten, Gedichten und Essays Revue passieren. Durch seine Schriften konnte das Leben eines Londoner Binnenschiffers in einem Zeitraum von 40 Jahren rekonstruiert werden, von der Zeit Jakobs I. bis zu den Folgen des Bürgerkriegs.

Taylor veröffentlichte seine stets spöttischen Gedanken über alle möglichen Themen, von der Politik bis hin zur Schneiderei, von der Dichtung bis hin zur Binnenschifffahrt, von der Religion und der Sozialkritik bis hin zu schlüpfrigen Witzen. Er war eine weitaus komplexere und widersprüchlichere Figur als allgemein angenommen und er verkörpert viele Widersprüche einer Welt, die schon bald buchstäblich einen Krieg gegen sich selbst führen sollte.

John Taylor, der Wasser-Dichter

Ein Porträt John Taylors, Pionier seiner Zeit in vielerlei Hinsicht (Gravur von Thomas Cockson für die 1630 erschienene Gedichtsammlung von Taylor).
Ein Porträt John Taylors, Pionier seiner Zeit in vielerlei Hinsicht (Gravur von Thomas Cockson für die 1630 erschienene Gedichtsammlung von Taylor).

Er wurde 24. August 1578 in Gloucester geboren und starb 1653. In seiner Jugend wurde er als Binnenschiffer auf der Themse ausgebildet. Vor der Schließung des Südufers der Themse, auf dem die Theater der Stadt lagen, kam er in Kontakt mit Schauspielern, dem gehobenen Bürgertum und der Bildungselite.

Bald wurde er jedoch dazu gedrängt, den Dienst bei der Royal Navy anzutreten. 1595 diente er bei der Flotte von Essex, er war 1597 in Flores anwesend und kämpfte auf dem Meer gegen die Spanier. Sich selbst sah er jedoch stets als Dichter an. Nach verschiedenen Reisen kehrte Taylor schließlich als Binnenschiffer nach London zurück und trotz des Erfolgs einer seiner ersten Veröffentlichungen, The Sculler, Rowing from Tiber to Thames (1612), übte er diesen Beruf bis 1622 aus.

Dank seiner Verbindungen zum Theater (die Binnenschiffer beförderten die Leute von der Nordseite der Themse zu den Theatern auf der Südseite) und aufgrund seines Interesses an der Dichtung, scheint es schier unmöglich, dass Taylor Shakespeare nicht kennengelernt haben sollte. Tatsächlich war er einer der ersten. die von Shakespeares Tod berichteten, und zwar genau in dem 1620 veröffentlichten Gedicht, mit dem wir uns in diesem Artikel beschäftigen, The Praise of Hemp-seed. In diesem Gedicht stellte er eine Liste von Dichtern zusammen, deren Werk und Namen überlebt hatten, weil ihre Gedichte gedruckt worden waren. Taylor hat sich immer dafür eingesetzt, dass sein Name die Jahrhunderte überdauern sollte und um sich dieser Unsterblichkeit zu versichern, nutzte er die Macht der Buchdruckerkunst.

Taylor leistete seinen Beitrag zur Literatur, obwohl er keine klassische Bildung genossen hatte. Er war imstande, Bekanntheit zu erlangen und diese auch zu behalten. Spätere Kritiker behaupteten jedoch über seine Schreibkunst, auch wenn Taylor sich selbstgefällig den „Wasser-Dichter“ nannte, könne man ihn bestenfalls als „unterhaltsamen Binnenschiffer“ betrachten. Trotz seiner Kritiker war das eigene Verständnis, das Taylor von seinem Stil hatte, ein ganz anderes.

John Taylor, der Pionier

Taylor war in vielerlei Hinsicht ein Pionier. Er war einer der ersten, die Reiseliteratur populär machten, die eigene Veröffentlichungen anhand von Subskriptionen finanzierten, sowie einer der wenigen Autoren, die als erste nachweislich ein Palindrom in englischer Sprache verfassten: 1614 schrieb er „Lewd did I live, & evil I did dwel.“

Er wurde bekannt durch das Unternehmen einiger vorgeblicher, äußerst exzentrischer Reisen, er später in seinen Werken erzählte, wie z.B. jene, die in dem Gedicht mit dem einschlägigen Titel enthalten ist: THE PRAISE OF HEMP-SEED. The Voyage of Mr. Roger Bird and the Writer hereof, in a Boat of browne-Paper, from London to Quinborough in Kent. Der Schriftsteller erzählt seine Reise von London nach Queenborough in einem Schiff aus Papier und mit zwei an Stöcke gebundenen Stockfischen als Ruder. Taylor behauptete zwar, die Reise trotz der Widrigkeiten seines Abenteuers erfolgreich beendet zu haben, aber natürlich handelte es sich um einen eindrucksvollen Publicity-Gag, der ihm Bekanntheit einbrachte und ihm dabei half, mehr Exemplare seines Gedichtes zu verkaufen.

Wie eingangs erwähnt, war Taylor auch ein Pionier in der Verlagswelt seiner Zeit, weil er zahlreiche seiner Werke anhand von Subskriptionen finanzierte und auf diese Weise ohne die Hilfe eines Mäzens schreiben konnte. Eine Art Crowdfunding für die Projektfinanzierung sozusagen. Taylor schlug ein Buch vor, bat die Mitwirkenden um Geldund schrieb das Buch, sobald er über ausreichend Subskriptionen verfügte, um die Druckkosten bezahlen zu können. Er brachte es auf mehr als 1.600 Bestellungen mit Vorauszahlung. Bevor er eine Reise antrat, erzählte er von seinen Plänen und die Interessenten bezahlten ihn im Voraus, um sich eine Ausfertigung der Reiseerzählung bei seiner Rückkehr zu sichern. Er war eine Person voller Tatendrang, die über Mittel verfügte und seiner Zeit ohne jeden Zweifel voraus war.

John Taylor, der Cannabis-Aktivist

Im elisabethanischen England wurde Hanf sowohl für die Herstellung von Galgenstricken als auch für Peitschen zum Auspeitschen verwendet (CC. aliceskr)
Im elisabethanischen England wurde Hanf sowohl für die Herstellung von Galgenstricken als auch für Peitschen zum Auspeitschen verwendet (CC. aliceskr)

Der Aktivismus ist in der Weltgeschichte ein relativ neues Phänomen und hängt heutzutage meistens mit Protesten politischer, umweltpolitischer, sozialer und kultureller Natur zusammen. Aktivisten sind Personen, die ähnliche Zielsetzungen teilen und die Notwendigkeit sehen, die Wirklichkeit direkt und unmittelbar zu verändern und umzugestalten. Ihre Motivation ist die Leidenschaft, wie die, die John Taylor für den Hanfsamen empfand; eine Leidenschaft, die sich im Laufe seines Lebens und seiner Erfahrungen entwickelte. Es gibt viele Formen, um den Cannabis-Aktivismus in die Tat umzusetzen und ein umfangreiches Gedicht zu verfassen, das Lobeshymnen über diesen wundervollen Samen singt, ist sicherlich eine davon.

Es scheint also sinnvoll zu sein, John Taylor als einen Cannabis-Aktivisten zu betrachten, wie er im Buche steht. Es vergingen noch viele Jahrhunderte, bis das absurde Cannabis-Verbot in den USA eingesetzt wurde, ein Land, das zu Zeiten Taylors noch nicht einmal bestand. Trotzdem erinnern sein Wissen über die Pflanze und sein Engagement für die Verbreitung ihrer medizinischen Eigenschaften, ihrer gewerblichen, spirituellen und freizeitlichen Verwendungsmöglichkeiten und ihrer Vorteile für den Menschen der englischen Gesellschaft gegen Ende des 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts an das Wissen und Engagement zahlreicher Aktivisten unseres eigenen Jahrhunderts.

Jack Herer, Ben Dronkers, Howard Marks, Marc Emery und Tommy Chong sind nur einige der vielen Namen von bekannten Persönlichkeiten , in der Cannabis-Szene die Cannabispflanze und ihre Samen eingetreten sind und immer noch eintreten und die daher am eigenen Leib die schrecklichen Konsequenzen des Cannabis-Verbots und des Krieges gegen das Cannabis erfahren haben, der in der heutigen Zeit erfunden wurde.

The Praise of Hemp-seed: Einleitung, Inhalt und Prolog

Taylor erzählt, dass zahlreiche Berufe und Gewerbe dank Hanf ein Auskommen hatten, wie z. B. die vielen Personen, die davon lebten, ihn zu Papier zu verarbeiten. (CC. Smallest Forest)
Taylor erzählt, dass zahlreiche Berufe und Gewerbe dank Hanf ein Auskommen hatten, wie z. B. die vielen Personen, die davon lebten, ihn zu Papier zu verarbeiten. (CC. Smallest Forest)

Die Lektüre dieses Gedichtes von 1620, The Praise of Hemp-seed (Lobpreisung desHanfsamens) ist von Anfang bis Ende interessant und lehrreich. Denn es ist nicht außer Acht zu lassen, dass wir durch das Gedicht eine detaillierte Beschreibung des Stellenwerts und der Bedeutung von Cannabis und Hanf im Alltag der Gesellschaft John Taylors erhalten. Hier zum Nachlesen der vollständige Text von The Praise of Hemp-seed.

Man muss nicht erst das Gedicht selbst lesen, um zu wissen, worum es geht und was der Autor uns sagen will. In der Einleitung, im Inhaltsverzeichnis und in dem von ihm selbst geschriebenen Prolog steht alles, was man wissen muss.

Wenn er vor Beginn des Prologs seine Leser mit Noble Sirs anredet, führt er eine, im Laufe des Textes wiederkehrende Konstante ein: der Hanfsamen ist ein kleiner Samen, ein kleines Korn, das der Welt große, wunderbare und zahlreiche Vorteile einbringt . Er zählt die eingangs erwähnten Vorteile erneut auf und fügt weitere hinzu, die für die damalige Zeit besonders typisch waren.

„I haue here of a graine of Hempseed made a mountaine greater then the Apennines or Caucasus, and not much lesser then the whole world. Here is Labour, Profit, Cloathing, Pleasure, Food, Nauigation: Diuinitie, Poetry, the liberall Arts, Armes, Vertues defence, Vices offence, a true mans protection, a Thiefes execution, Here is mirth and matter all beaten out of this small Seed.“

Laut Taylor ist dieses kleine Hanfkorn auf der ganzen Welt von großer Bedeutung, da es unzählige und außergewöhnliche Anwendungsmöglichkeiten und Eigenschaften besitzt und unter anderem den Grundstoff fürArbeit, Einkünfte, Kleidung, Nahrung, Schifffahrt bietet. Taylor übersieht dabei weder den freizeitlichen Aspekt, er erwähnt den Genuss, noch den spirituellen, wenn er auf die Göttlichkeit zu sprechen kommt. Cannabis wurde im Laufe der Geschichte vielseitig verwendet, u.a. zur Förderung der Kreativität im Bereich der Dichtung und der freien Künste. Im England zur Zeit Elisabeths I. wurden aus Hanf sowohl die Stricke und Seile für die Erhängung als auch die Peitschen für die Leibstrafen hergestellt, Waffen, um die Tugenden zu verteidigen und die Sünden und Laster zu bestrafen; der einzig wirkliche Schutz eines Menschen ist die Hinrichtung eines Diebes. „Die Freude und die Materie, alles entsteht aus diesem kleinen Samen.“

Im Inhaltsverzeichnis zählt er die Abschnitte des Gedichtes auf, die ausschließlich dem Hanfsamen gewidmet sind:

3 The profit and pleasure all Countries haue by Hemp-seed.
4 How it propagates the Gospell.
5 Nauigation, with the Commodities it brings and carries.
6 How many Trades and Functions liue by it.
7 How when it is worne to ragges, it is made into Paper.
8 How many liue by it being Paper.

Die Titel der jeweiligen Abschnitte fassen den Inhalt des Gedichtes, also die vom Autor erläuterten Tatsachen über den Hanfsamen und natürlich die Cannabispflanze, hervorragend zusammen. Alle Länder zu der Zeit nutzten und genossen den Hanfsamen auf vielfältige Art und Weise. Einerseits wurde Cannabis, damals wie auch zuvor in der Geschichte, zu religiösen und spirituellen Zwecken konsumiert. Andererseits konnten durch die Schifffahrt – das für den Schiffbau notwendige Material lässt sich aus Hanf gewinnen – die unterschiedlichsten Produkte transportiert werden, von Grund- und Rohstoffen bis hin zu Luxusprodukten (was Taylor als ehemaliger Binnenschiffer und Soldat, der an mehreren Seeschlachten teilgenommen hatte, genau wusste). Darüber hinaus überlebten Mitarbeiter in zahlreichen Berufen und Handwerken dank des Cannabis, wie z. B. die vielen Personen, die davon lebten, ihn zu Papier zu verarbeiten.

Im zweiten Teil dieses Artikels werden wir den Prolog und das Gedicht an sich näher beleuchten und analysieren; ein Werk, das John Taylor geschrieben hat, um die vielfältigen Vorteile des Cannabis für die Menschheit so leidenschaftlich zu preisen, wie das heute ein jeder Cannabis-Aktivist tun würde. Nur, dass er dies schon vor fast fünf Jahrhunderten getan hat.

Kommentar Abschnitt

Haben Sie eine Meinung dazu? Lassen Sie es uns mit einem Kommentar wissen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie einen Namen ein
Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
Read More
Read More