by Miranda on 24/11/2017 | Kultureller Gebrauch

Interview mit Jesús Mac, Mitgründer von Lamarihuana.com

Jesús Mac Jesús Mac ist der Mann aus Valencia, der 2001 das Internet als neuen Informationskanal für die spanische Cannabis-Community entdeckte. Er gründete Lamarihuana.com, ein Informationsportal in spanischer Sprache, das heute mehr als 1,5 Mio. Klicks pro Monat und 1,2 Mio. Follower auf Facebook hat. Lesen Sie hier das ganze Interview!


Anlässlich meines Besuchs der diesjährigen Spannabis-Messe in Madrid habe ich meine Kontakte genutzt, um ein Interview mit Jesús Mac führen zu können, der zu den führenden Persönlichkeiten der spanischen Cannabis-Szene zählt. Jesús Mac ist zweifellos ein Pionier, nicht nur in der Cannabis-Branche. Er hat schnell verstanden, wie das Internet als Verkaufsinstrument nutzbar ist. Nicht umsonst hat er viele Jahre im Vertrieb gearbeitet und sich dabei um den Absatz spanischer Produkte wie Wein und Schinken gekümmert. Und dann kam eben Cannabis, seine andere große Leidenschaft. Mit Lamarihuana.com setzte Mac einen Meilenstein in der spanischen Cannabisgeschichte. Heute ist er an einem großen amerikanischem Unternehmen beteiligt, das die Legalisierung von Cannabis weltweit von beiden Kontinenten aus vorantreibt und die Öffentlichkeit darüber informiert, weshalb es jetzt Zeit für ein Umdenken ist.

Lernen Sie nun Jesús Mac kennen, den fröhlichen Mann aus Valencia, mit dem ich mich am Messestand von Sensi Seeds unterhalten konnte. Sensi Seeds gehört zu seinen wichtigsten Sponsoren und ist ein langjähriger Freund.

Hallo Jesús Mac. Guten Tag. Freut mich, dich kennen zu lernen! Vielen Dank für dieses Interview und für die Zeit, heute mit mir zu sprechen und deine Geschichte unseren Lesern zu erzählen. Ok, fangen wir mal ganz am Anfang an.

Erzähl uns doch einmal, wann du zum ersten Mal Kontakt mit der Cannabispflanze hattest.

„Als ich 18 war. Jetzt bin ich 52. Ich war damals in der spanischen Armee in Melilla und leistete Wehrdienst. Man konnte sich damals für 3 Jahre in der Armee verpflichten. Ich verbrachte meinen ganzen Wehrdienst dort. Ich verpflichtete mich, blieb 3 Jahre dort und ging dann wieder. Und es war dort, als ich zum ersten Mal wirklich mit Cannabis in Berührung kam. Bis dahin war alles, was ich probiert hatte, eine Art „Schokolade“ in einer Plastikfolie, die wir wegen ihrer schlechten Qualität nur „batido“ (deutsch: Estrich) nannten. Man konnte sie für 100 duros [= frühere 5-Peseten-Stücke] kaufen, auch 1 talego [= Geldbeutel] genannt. Das waren eben die Begriffe, die wir damals verwendeten. Wenn ich so mit meinem 20-jährigen Sohn sprechen würde…! (lacht)“

Jesús Mac begann 1983 mit dem Cannabisrauchen

„Das war meine erste ernsthafte Begegnung als Konsument mit dieser Pflanze. Damals lernte ich die Bedeutung der Begriffe grifa und kifi, die heute noch viele Leute nicht kennen. In Melilla habe ich wegen der Nähe zu Marokko gelernt, dass kifi die Bezeichnung für „Bud“ ist, und grifa sind die Reststoffe, die bei der Haschischerzeugung übrig bleiben. Die Marokkaner nahmen das grifa , wickelten es in eine Papiertüte und verkauften es als wäre es Popcorn oder gebrannte Mandeln, und es kostete 100 duros. Kifi waren die eigentlichen Buds. Etwa ab 1985 begann ich dann, mich ernsthaft mit der Sache zu beschäftigen. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich schon mit dem Rauchen angefangen, das begann 1983.“

Wann hast du dann begonnen, in der Cannabisbranche zu arbeiten, und wie lange dauerte es, bis die Idee für das Internetportal Lamarihuana.com entstand?

Grafische Bearbeitung des Logos von Lamarihuana.com, bestehend aus den Wörtern der Website in kursiver Schrift, wobei der Buchstabe „a” sich zu einer Unterstreichung verlängert, die in einem Cannabisblatt ausläuft.
Lamarihuana.com, das führende Cannabis-Informationsportal in spanischer Sprache.

„Seitdem habe ich nie mehr mit dem Rauchen aufgehört oder das Interesse an der Pflanze verloren. Die Idee für Lamarihuana.com entstand schon 1999. 2000 haben wir dann das Portal eröffnet. Wir brauchten etwas mehr als ein Jahr, bis wir es fertig hatten. Um das Portal aufzubauen, ging ich jede Nacht online, wenn ich zuhause war. Wir bauten eine Website, mit der ich alle anderen Cannabis-Homepages durchsuchen konnte, und auf unserem Portal habe ich sie dann kategorisiert. Es war egal, ob sie vom Anbau oder von Musik handelten oder gewerblich betrieben wurden. Ich fügte jede Seite einzeln hinzu, so wie man es damals halt machte. Diese Arbeit hatte sich vorher noch niemand gemacht. Damit du dir das vorstellen kannst: das war in den Jahren 2000 und 2001. Terra ging dann in den Jahren 2002/2003 online; sie kauften die Suchmaschine Olé, die aus Barcelona kam. Die erste spanische Suchmaschine war ole.com, und die zweite ozu.com. Das waren die ersten beiden spanischen Portale. Davor gab es nichts, auch noch kein Google.”

„Du kannst alles lernen, was du möchtest“

„Und es ist doch so: Für Leute wie mich, die ihr ganzes Leben arbeiten mussten, war das Internet und ein Portal wie Google ein wunderbares Instrument zum Lernen. Einer wie ich war doch früher völlig chancenlos, wenn er keine Hochschulbildung oder sonstige Ausbildung hatte, weil man einfach von nichts Ahnung hatte. Heute kannst du mit dem Internet und dem Wissen, welche Seiten vertrauenswürdig sind und welche nicht, alles lernen was du möchtest.“

Hast du damals je daran gedacht, dass du mit Cannabis, Lamarihuana.com und dem Internet deinen Lebensunterhalt bestreiten wirst?

„Ganz und gar nicht. Aber es stimmt, dass wenn ich mit Amerikanern rede, fragen die mich zuerst, wie ich in Spanien da überhaupt reingekommen bin. Mein Ziel war einfach, die Informationen über Cannabis zu vereinheitlichen. Wenn man vor Jahren zum Beispiel in Argentinien das Wort porro (Joint) in den Mund nahm, konnte man dafür ins Gefängnis gehen oder einfach zusammengeschlagen werden. Im damaligen Lateinamerika waren Drogen einschließlich Cannabis mit Gefängnis assoziiert. Aber das Internet und die Leute, die wie wir auf spanisch Artikel darin schrieben, haben viel dazu beigetragen, die Dinge zu ändern. Die ganzen Artikel, die auf Lamarihuana.com in spanischer Sprache erschienen sind, haben dazu geführt, dass Cannabis auch in diesen Ländern normaler geworden ist.“

Wissenschaft, Medizin und LaMarihuana.com

„Wer gegen seriöse Informationen über Cannabis ist, dachte damals bestimmt, man hätte mich für die Verbreitung solcher Informationen ins Gefängnis werfen sollen. Aber andere haben mir gesagt, dass sie mir eines Tages ein Denkmal bauen. Wir haben all das zu einer Zeit gemacht, als die Repression noch sehr stark war. Alle von uns hatten sogar Angst dabei, weil es Leute in Spanien gab, die gesagt haben, dass wir deswegen große Schwierigkeiten bekommen würden. Wir hatten aber nie wirkliche Rechtsprobleme, nur ist Cannabis immer noch verboten. Die Forschung und das Internet sind die Gründe dafür, dass sich doch einiges geändert hat. Dabei sind zwei Dinge zusammengekommen: Wissenschaft und Medizin. Allein mit der Zeitschrift Cáñamo (Hemp) wäre man damals nicht sehr weit gekommen. Im Internet wird jeder Beitrag aber sofort veröffentlicht. Die Irreführung der Menschen in Kolumbien, Argentinien, Spanien funktioniert dann nicht mehr. Das hat das Internet geschafft. Es hat der Forschung ein riesiges Megaphon in die Hand gedrückt. Wir waren nur ein Verbreitungsweg dafür.“

Heute ist LaMarihuana.com ein Informationsportal, auf das sehr viele Leser und Follower vertrauen. Wie habt ihr das geschafft?

„Da gibt es kein Geheimnis. Ich habe einfach jeden Morgen in aller Frühe Inhalte aus über 100 Websites ausgesucht, gute Quellen, die ich über Jahre ausgewählt habe. Dank Google ist die Sprache, in der sie verfasst sind, egal. Ich habe dann Beiträge entsprechend den Themen ausgewählt und editiert. Was wir veröffentlichen, sind Meldungen, die für die Leser interessant sind. Dinge, die die Leute nicht überall finden. Du kannst natürlich eine andere Seite besuchen und längere, ausführliche Artikel lesen. Wir bieten eine große Vielfalt an Informationen aus aller Welt.“

„Bis heute stehen wir auf Platz ein unter den Portalen [in spanischer Sprache]. Eine Hälfte unserer Leser wohnt in Spanien bzw. Europa und die andere in Lateinamerika. Wir haben jetzt in der Nebensaison durchschnittlich 33.000 Aufrufe pro Tag, manchmal auch 40.000. In 30 Tagen werden wir 990.000 oder 1 Mio. Mal besucht. Wir haben großen Einfluss.“

LaMarihuana.com und Sensiseeds.com sind weltweit zwei der bedeutendsten Cannabis-Websites.

„Als wir mit Lamarihuana.com online gingen, haben sich viele Leute gesagt: Hey, diese Seite ist erfolgreich, die kopieren wir. Seit ich mit Lamarihuana.com begonnen habe, gab es 30 oder 40 Portale wie unseres. Ja, es ist richtig, dass manchmal eine Seite auftaucht, von der man sagen kann: Wirklich schön und gut gemacht, wie die Informationen aufbereitet sind. Aber auch die wurden nicht so erfolgreich wie LaMarihuana.com und man fragt sich warum. Vielleicht weil unsere zuerst online war. Ich habe zum Beispiel auch die Sensi Seeds-Website eine Weile beobachtet und sie hinter unserer gesehen. Heute ist sie aber die größte Cannabis-Website der Welt. Denn sie ist weltweit vertreten. Sensi Seeds hat damit gezeigt, dass man viele Jahre erfolgreich sein kann, wenn man es richtig macht und die nötigen Mittel zur Verfügung hat. Das ist das eigentliche Problem: Den Erfolg über die Jahre fortzuschreiben. Ich habe durchgehalten, weil ich dem Portal eine gewerbliche Ausrichtung gegeben habe, um Einkünfte damit zu erzielen, die mir erlauben, von meiner Arbeit zu leben. Andere Seiten, die online gingen, wunderbar und qualitativ in jeder Hinsicht hervorragend waren, sind bereits wieder geschlossen. Der Grund ist, dass ihnen am Ende die Finanzmittel ausgingen. Ich bin schon seit 17 Jahren dabei. Das ist eine lange Zeit.“

Und da kam dann die Vereinbarung mit den Amerikanern ins Spiel?

„Richtig. Wir haben eine Vereinbarung mit dem amerikanischen Unternehmen Freedom Leaf, Inc. geschlossen. Denn Lamarihuana.com musste ihre Infrastruktur verbessern und Zugang zu moderner Technologie bekommen. Das haben wir dadurch geschafft. Sonst hätten uns andere Firmen mit besserer Finanzkraft erledigt. Also war die beste Idee, eine Allianz zu schmieden. Das war der natürliche und intelligente Weg. (…) Die Vereinbarung mit Freedom lautet: Im Tausch dafür, dass sie Gesellschafter geworden sind, gehört Lamarihuana.com nun zu ihrer Unternehmensgruppe. Das bringt uns die Sicherheit, die wir gesucht haben. Und es verbessert unsere Qualität, die ich wie durch ein Wunder über die ganzen [17] Jahre halten konnte. Die Wahrheit ist, dass jetzt, wo die Vereinbarung unter Dach und Fach ist, alles sehr gut läuft.“

Was für Folgen hat die Übernahme durch Freedom Leaf, Inc für Lamarihuana.com als Plattform und für euch beruflich?

Foto der Büroräume von Lamarihuana.com. Eine Frau mit Brille sitzt an ihrem Schreibtisch. Die Wände sind grau, der Boden aus braunem Holz. Braune Versandkartons liegen im Raum herum.
Zentrale von Lamarihuana.com in Valencia, Spanien

„Nun ja, wie ich erwähnt habe, gibt uns die Zugehörigkeit zu diesem Unternehmen Sicherheit in jeder Hinsicht. Vor allem finanziell, und dadurch sehen wir der Zukunft optimistischer entgegen. Wir reden hier von einem Unternehmen, dessen Hauptgesellschafter anerkannte Aktivisten in den USA sind, und das seit Jahrzehnten, da die meisten zwischen 60 und 80 Jahre alt sind. Sie verfügen über das Wissen und die Erfahrung aus ihrer jahrelanger Aktivistentätigkeit. All das und das Kapital, über das sie verfügen, gibt mir sehr viel Zuversicht. Sie wollen nun in den europäischen Markt expandieren, und das tun sie von Spanien aus.“

„Früher verwendete ich die Begriffe Hanf und Marihuana, jetzt sage ich Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt”

Sie konzentrieren sich außerdem sehr auf den Hanfmarkt, weil das ein Produkt mit einem enormen Potential ist. Früher habe ich die Begriffe „Hanf“ und „Marihuana“ verwendet; heute sage ich „Cannabis mit niedrigem THC-Gehalt“. In solchen Dingen haben die Amerikaner Veränderungen bewirkt. Sie ziehen den Begriff „Cannabis“ dem Begriff „Marihuana“ vor. Heute liegt der Fokus auf Wissenschaft und Cannabis. Auch das ist etwas, was ich von Anfang an gemacht habe [bei LaMarihuana.com]: Die Suche nach Informationen, die einen anderen Ansatz verfolgen, und das Weitergeben von solchen Informationen. Früher ging es meistens darum, dass Leute wegen des Besitzes von Cannabis verhaftet wurden. Meldungen solcher Art habe ich damals schon vermieden. Weil den Leuten das egal ist. Sie wollen lieber wissen, ob Cannabis nützlich für die Bekämpfung eines Gehirntumors oder von Schmerzen ist. Wir bringen Informationen, die für alle wichtig sind, wie z.B. die Maßnahmen der Regierung in Argentinien zur Legalisierung von medizinischem Cannabis. So erfahren die Menschen Dinge, die in den verschiedenen Staaten vor sich gehen. Das sind Themen von weltweiter Bedeutung.“

Was war die bisherige Mission von Lamarihuana.com?

„Die Mission war, das Image des Cannabiskonsumenten zu ändern und die medizinische Nutzung sowie die Nutzung als Freizeitdroge zu legalisieren. Als künftiger Vater wollte ich nicht, dass die Leute mich als typischen Kiffer wahrnehmen. Ich identifiziere mich mit keinem dieser Cannabis-Stereotypen. Ich meine auch nicht, dass Cannabiskonsumenten zu einer bestimmten politischen Richtung neigen sollten. Daher habe ich mich keiner politischen Agenda angeschlossen, sondern arbeite mit allen Initiativen für die gemeinsame Sache zusammen und unterstütze sie. Ich meine, dass Cannabis ein normales Geschäft ist. Cannabis sollte meiner Meinung nach besteuert werden, und es muss legalisiert werden. Man sollte Cannabis bei sich zuhause anbauen können, aber es sollte auch in Apotheken oder Coffeeshop-ähnlichen Geschäften erhältlich sein. In Spanien müssen wir uns endlich davon verabschieden, alle Cannabiskonsumenten einem Stereotyp zuzuordnen. Die Konsumenten sind nämlich sehr verschieden.“

„Ich habe diesen Ansatz aus dem amerikanischen Modell übernommen. Wir haben etwas von dieser amerikanischen Art des Aktivismus in unser Unternehmen übernommen. Wir arbeiten jetzt auch mit NORML zusammen, weil unser Unternehmensleiter und größter Gesellschafter Richard Cowan Präsident und Gründer von NORML gewesen ist.“

Was denkst du über die Veränderungen, die international vor sich gehen, vor allem in Bezug auf medizinisches Cannabis und Cannabis als Freizeitdroge?

Medizinisches Cannabis ist praktisch der Weg zu Cannabis als Freizeitdroge. Die Amerikaner haben mir erzählt, wie erstaunt sie waren, dass wir hier in Spanien nur von Cannabis als Freizeitdroge sprechen, aber nie auch nur ein Wort über medizinisches Cannabis verlieren. Heute läuft es genau umgekehrt. (…) Etwas, das alle Medien bei der Legalisierung herausstellen sollten, ist beispielsweise, dass in den US-Bundesstaaten, wo Cannabis bereits legalisiert wurde, alle Indizien darauf hindeuten, dass der Konsum bei jungen Leuten nicht angestiegen ist. Das ist aber [ein Punkt], vor dem alle Angst haben, alle die kleine Kinder haben. Genau das Gegenteil ist nun eingetreten. Angestiegen ist der Konsum bei Personen zwischen 40 und 60 bis 75 Jahren. Ältere Menschen nutzen medizinisches Cannabis, weil sie nicht noch mehr Medikamente nehmen wollen, und Leute in unserem Alter, die über 40 oder über 50 Jahre sind, nutzen Cannabis in einer medizinisch verantwortungsbewussten Weise.“

Wie siehst du die derzeitige Rechtslage in Spanien? Denkst du, dass die Politiker etwas für die Regulierung oder Legalisierung von Cannabis tun werden? Werden sie den vorliegenden Gesetzesvorschlägen Beachtung schenken? Für mich sieht es so aus, als würde sich da etwas tun.

„Ja und Nein. Also, wir alle wissen, was Rajoy [Premierminister in Spanien seit 2011] getan hat. Manchmal glaube ich, wir sollten Mitglied seiner Partei werden, weil das der einzige Weg ist, die Situation zu ändern. Wir müssten einen Cannabis-Flügel in der PP (Partido Popular) gründen. Was unser Präsident als typischer Galizier nämlich tun wird, ist abwarten und sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Erst wenn alle legalisieren, werden wir das auch tun. Jetzt ist Spanien im Ausland bekannt und wird dafür respektiert, sehr tolerant zu sein. Wir haben Portale, Growshops, Samenbanken, und wo sitzen die eigentlich? Nur in Holland und Spanien, und in Holland werden ihnen viele Schwierigkeiten gemacht. Hier ist es sogar gesetzlich erlaubt, eine Pflanze zuhause anzubauen. Es gibt aber noch viel zu tun. Auch wenn es heißt „Gesetz ist Gesetz“, gibt es Wege, dies zu ändern, und es gibt Mittel, das zu tun. Aber wir müssen es zusammen tun.“

Erzähl uns zum Schluss ein wenig über deine Beziehung zu Sensi Seeds.

Miranda und Ravi Spaarenberg von Sensi Seeds stehen zusammen mit Jesús Mac von lamarijuana.com am Stand von Sensi Seeds auf der Spannabis Madrid 2017. Hinter ihnen ist ein großes Sensi Seeds-Logo zu sehen. Vor ihnen steht ein runder weißer Tisch mit Büchern, Prospekten und Aufklebern von Sensi Seeds.
Mac, Miranda und Ravi Spaarenberg am Messestand von Sensi Seeds. Spannabis Madrid 2017.

„Für mich hat Sensi Seeds eine sehr wichtige Rolle gespielt. Lamarihuana.com ist vor allem durch die Unterstützung von Sensi Seeds stark geworden. Das Unternehmen war für lange Zeit mein Sponsor. Ich bin sehr glücklich, von dem seriösesten und verantwortungsvollsten Unternehmen überhaupt unterstützt zu werden, nicht nur in Europa, sondern weltweit. Ein solches Unternehmen als Kunden und Sponsor zu haben, ist großartig. Ich habe immer eine sehr hohe Meinung davon gehabt. Außerdem hat Sensi jeden in der Branche gefördert und beraten. Ben Dronkers ist eine Persönlichkeit in der Cannabisbranche, und jetzt ist er mit HempFlax auch in der Hanfindustrie aktiv. Ich habe Hanf immer geliebt. Ich bewundere die Geschichte von Sensi Seeds. Dort hat man alles, was man angegangen ist, immer mit Klasse und Stil gemacht. Ich habe immer ein exzellentes Verhältnis zu ihnen gehabt, sie sind ein großartiges Unternehmen.“

Ich verabschiedete mich von Jesús Mac und dankte ihm herzlich für dieses lebendige und interessante Interview anlässlich seines Besuchs der Spannabis-Messe. Der spanische Cannabis-Pionier hatte eine Idee, die sein eigenes Leben änderte und dazu beiträgt, auch das Leben anderer zu ändern, allein durch das Verbreiten und Gegenüberstellen unterschiedlicher Informationen zu allen Aspekten der Cannabispflanze. Den Beitrag, den er dadurch zur Legalisierung von Cannabis leistet, ist unbestreitbar.

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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