Cannabis-Sortenportrait: Jack Herer® von Sensi Seeds

Diese wunderbare Sorte hat bereits vor Jahrzehnten die Herzen leidenschaftlicher Cannabis-Grower erobert. Bis heute ist unsere originale Jack Herer die meist-gepriesene Sorte der Welt und für viele ein absoluter Favorit. Als Kirsche auf dem Canna-Sahnehäubchen schlägt dieser meisterhafte dreifache Hybride eine perfekte Balance zwischen Indica und Sativa.

Die Sorte Jack Herer hat seit ihrem Erscheinen vor mehr als 20 Jahren rasch die Welt erobert. Benannt nach dem Autor von „The Emperor Wears No Clothes“, ist die Sorte eine Ode an Jack Herer selbst und die unzähligen Jahre seines unermüdlichen Cannabis-Aktivismus. Nachdem Sensi diese Sorte verfügbar machte, avancierte sie schnell zu einem Standard unter zahlreichen Growern.

Sensi Seeds’ Jack Herer anbauen

Obwohl Jack Herer wirklich keine anspruchsvolle Sorte ist, erfordert sie natürlich dennoch etwas Pflege und vor allem bedingungslose Liebe! Aber wenn Sie ein wahrer Enthusiast sind, auf der Suche nach legendären Features, Wirkungen und Geschmacksrichtungen (und davon hat Jack Herer einiges zu bieten), werden sich der Aufwand und die Zeit, die Sie mit der Aufzucht verbringen, ohne Zweifel auszahlen.

„Ich habe Jack Herer sowohl in Hydrokultur als auch in Erde angebaut und beides funktioniert sehr gut, wenn man ausreichend Pflege, Liebe und Leidenschaft reinsteckt.“ – von Edward, sensiseeds.com*

*(alle Rezensionen, die wir in diesem Artikel zitieren, sind Rezensionen, die von unseren Kunden auf der Sensi-Seeds-Website zu Jack Herer hinterlassen wurden)

Jack-Herer-Phänotypen

Aufgrund seiner komplexen Herkunft hat Jack Herer vier Hauptphänotypen. Drei von ihnen zeigen starke Sativa-Merkmale, während der verbleibende Indica-Phänotyp größer und dichter ist – eine wahre Goldmine für den kommerziellen Anbau. Unabhängig davon übertrifft jeder Phänotyp die Erwartungen und ist eine wahre Freude auch für den anspruchsvollen und verwöhnten Grower.

Grower sollten keine einheitlichen Pflanzen erwarten, wenn sie Jack Herer aus Samen anbauen. Eine der herausragenden Eigenschaften dieser Sorte ist, dass sie es dem Grower ermöglicht, einen Phänotyp auszuwählen, dessen Wachstumsmuster seinen individuellen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht, während die nahezu psychedelische Potenz bei jedem Phänotyp erhalten bleibt.

Die offensichtlichsten phänotypischen Unterschiede bei Jack-Herer-Pflanzen äußern sich in mehr oder weniger indica- oder sativatypischen Eigenschaften. Darüber hinaus gibt es vier Hauptphänotypen. Sie werden einfach als Phänotypen A, B, C und D bezeichnet. Die Unterschiede lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Phänotyp A:

Die Buds von Phänotyp A sind von harztriefenden Blütenkelchen, die wie Schnüre geformt sind, gekennzeichnet, ganz ähnlich der im Sensi-Katalog abgebildeten Jack-Herer-Pflanze. Wenn Potenz das Hauptziel ist, sollten Grower diesen Phänotyp wählen, der durch seine übergroßen Blütenkelche immer zuverlässig identifiziert werden kann.

Phäno A benötigt volle 70 Tage bis zur Reife und kann seine Höhe um den Faktor fünf oder sogar mehr multiplizieren. Deshalb sollte man ihn eher klein halten (ca. 10 bis 15 Zentimeter). Wenn jedoch eine große Pflanze gewünscht wird, kann man die Vegetationsphase verlängern. Indoor entwickeln Pflanzen dieses Phänos eine begrenzte Verästelung und produzieren bei einer Höhe von 80 bis 180 Zentimetern am Effizientesten.

  • Phänotyp B:

Phänotyp B ist der am stärksten indicalastige. Im Vergleich zu anderen Jack-Herer-Phänotypen sehr kompakt, aber deutlich größer als eine reine Indica. Nach der Vegetationsphase vergrößert er sich in der Blütezeit um etwa 100 bis 200 Prozent und erreicht die Reife in weniger als 60 Tagen. Grower, die ein besonderes Interesse an Geschwindigkeit, Gewicht und einem kompakten Wachstumsmuster haben, sollten Jack Herers Phäno B als Mutterpflanze wählen.

Die Blüten gruppieren sich hauptsächlich um die Nodien herum, verteilen sich aber so, dass sie trotzdem große Teile des (eher kurzen) Stammes und der Zweige abdecken. Die Blütenbildung ist dicht und gleichmäßig.Die oberen Zweige verbinden sich oft mit dem Hauptstamm, um eine große zentrale Cola zu formen. Die Blütenkelche sind groß, aber nicht überdimensioniert und die Stempel sind relativ kurz.

Indoor produziert dieser Phänotyp am effizientesten bei einer Höhe von 50 bis 100 Zentimetern.

Phänotyp B erzeugt eine starke indicaähnliche Wirkung. Trotzdem bleiben die zerebralen Sativa- Effekte, die für Jack-Herer-Sorten und Phänotypen so charakteristisch sind, erhalten.

  • Phänotyp C:

Viele Grower sehen große Ähnlichkeiten zwischen den Phänotypen C und A, wenn sie auch nicht ganz gleich sind. Denn es gibt einige Unterschiede, die Phänotyp C als eigenen Phänotypen identifizieren. Er produziert geschwollene Blütenkelche, die aber deutlich kleiner sind als die von Phänotyp A. Die Blütenkelche wachsen ebenfalls „in Schnüren“ nach außen und vertikal, was Phäno C ein etwas stacheliges Aussehen verleiht.

Insgesamt produziert Phänotyp C voluminöse, weiche Buds, die großzügig mit Harz bedeckt sind. Das Aroma ist würzig und süßlich, und die Wirkung ist die energetisierendeste und erhebendste aller Jack-Herer-Varianten.

  • Phänotyp D:

Für kommerzielle Grower ist Phänotyp D die am wenigsten wünschenswerte aller Jack-Herer-Varianten. Das liegt daran, dass es an den Nodien dichte, indicaähnliche Buds produziert, während es während der Blütezeit wie eine Sativa stark an Höhe gewinnt. Dies führt zu Lückenbildung zwischen den Nodien an den oberen Colas.

Für den Heimanbau hingegen ist diese Sorte wie geschaffen, da sie wirklich spektakuläre Mengen an Harz produziert. Wir sehen immer wieder Exemplare von Phäno D mit geradezu rekordverdächtigem Harzgehalt.

Phänotyp D neigt dazu, nur sehr begrenzt Verzweigungen zu entwickeln, und Klone können eng zusammen positioniert werden, ohne dass sie sich gegenseitig negativ beeinflussen. Indoor ist die Produktion am effizientesten, wenn man die Pflanzen auf einer Größe von 30 bis 80 Zentimetern belässt. Die Blütezeit ist vergleichsweise kurz – in der Regel 60 Tage oder weniger.

Jack Herers Phänotyp D überzeugt mit einem scharfen, reichhaltigen Geschmack, ähnlich dem frischen Haschischs. Es handelt sich auch um den Phänotypen mit dem körperlichsten „Stone“.

 „Ich hatte eine gute Vielfalt an Phänotypen, darunter den einen, den ich aus früheren Proben als Jack Herer kannte – dazu eine zitronige, eine krasse Skunkpflanze, die wie eine Sativa wächst, und eine duftende Indica.“ – von MidnightToker, sensiseeds.com

„Ich hatte drei außergewöhnliche Phänotypen. Phänotyp #1 bekam wegen seiner sehr fruchtigen Eigenschaften den Spitznamen „Fruity Jack“, Phänotyp #2 wurde auf „Spicy Jack“ getauft, da er ziemlich würzig ist. Der stärkste, aber am wenigsten produktive Phäno wurde „Flashback Jack“ genannt, weil seine Blütenkelche riesig waren, Harz im Überfluss lieferten und den authentischen Geschmack des Jack Herers aus den Coffeeshops der 90er-Jahre boten.“ – von Sam89, sensiseeds.com

Wenn Sie nach Leistung suchen, machen Sie sich keine Sorgen. Jack Herer hat einen hohen Qualitätsstandard und ist bei guter Pflege ein echter Performer.

„Der Hauptstamm dieser Pflanze kann zwei- bis dreimal so dick werden wie dein Arm, wenn du sie hydroponisch oder aeropinisch growst! Viel Spaß mit diesem absoluten Old-School-Hit.“ – von Demonic, sensiseeds.com

Der Geschmack der Jack Herer

Ein Grund, warum Jack Herer zu einem unverzichtbaren Grundpfeiler der perfekten Cannabiserfahrung geworden ist, ist die Qualität der Wirkung. Einerseits erzeugt Jack Herer ein tiefes zerebrales High, überwältigt den Körper aber mit ebenso viel Bravour wie das Gehirn. Kurz gesagt, Jack Herer ist als Cannabissorte ebenso mächtig wie als Cannabisaktivist!

„Sehr gutes High, das fast sofort eintritt (wenn man richtig gegrowt hat), und dann versetzt einen das Stone in einen Zustand der körperlichen Entspannung. Sanfter Geschmack, cremig und manchmal mit einer metallischen Note wie Skunk.“ – von Mika, sensiseeds.com

Der Geschmack von Jack Herer kann je nach Anbau variieren. Eines bleibt für alle Phänotypen und alle Anbaumethoden jedoch gültig: der skunkige Geschmack ist reich und erdig. Der Duft, den die Blüten während des Wachstums verströmen, lässt das bereits erahnen. So harzig, dass es wehtut!

„Buds so hart wie Stein, wenn sie richtig getrocknet wurden, und ein erdiger Geschmack, der Gänsehaut verursacht…. ein echter Schlag ins Gesicht, ganz sicher!“ – von dubinc07, sensiseeds.com

„Danke, Jack Herer“

„Diese Genetik ist eine schöne Hommage an einen großen Mann, Aktivisten und Cannabis-Advokaten, der uns leider zu früh verlassen hat! Ruhe in Frieden, Jack. Vielen Dank an Ben Dronkers und das gesamte Sensi-Seeds-Team für diese großartige, robuste und starke Pflanze, die Ihre Geschmacksnerven und Ihren Geist verzaubern wird! Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aller Ehren Wert. Sie werden nicht enttäuscht sein, ich kann es sehr empfehlen. Danke.“ – von Dr.Flow77, sensiseeds.com

„Vor 15 Jahren las ich in einem Magazin, dass eine neue Cannabissorte herausgebracht wurde und dass es sich um eine Mischung aus einigen der stärksten Sorten handelte. Tage später reiste ich nach Maastricht und sah diesen Namen auf einem Menü. Glaubt mir, der Joint, den ich damals geraucht habe, hat Eindruck hinterlassen, ich erinnere mich daran, als wäre es gestern gewesen. Sowohl Geschmack als auch Wirkung waren unvergesslich. Für mich eine der besten Sorten der Welt. Herzlichen Glückwunsch, Mr. Jack Herer!“ – von Caillus Green, sensiseeds.com

Haben Sie bereits Jack Herer angebaut? Oder einfach nur geraucht? Sind Sie auch so ein so großer Fan wie wir es sind? Bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren unten!

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

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    Das Sensi Seeds Redaktionsteam besteht aus Botanikern, medizinischen und juristischen Experten sowie renommierten Aktivisten wie Dr. Lester Grinspoon, Micha Knodt, Robert Connell Clarke, Maurice Veldman, Sebastian Marincolo, James Burton und Seshata.
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