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by Seshata on 07/12/2015 | Medizinisch

Fünf bekannte Wege, auf denen Cannabis den Menstruationszyklus beeinflussen kann

Menstruationszyklus Cannabis ist mit seinem reichhaltigen Spektrum an Phytocannabinoiden wie THC und CBD in der traditionellen Medizin schon seit langem als Mittel gegen Störungen der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung bekannt. Heute beginnt auch die Wissenschaft zu entdecken, wie wichtig das Endocannabinoidsystem für die biologischen Mechanismen ist, die diese fundamentalen Prozesse steuern.


1. Cannabis kann die Fruchtbarkeit in der Eisprungphase herabsetzen

Es sind verschiedene Studien durchgeführt worden, die sich mit der Beziehung zwischen dem Endocannabinoidsystem und dem weiblichen Fortpflanzungszyklus befassen. Dabei wurde wiederholt nachgewiesen, dass die Konzentration des wichtigen Endocannabinoids Anandamid in den verschiedenen Phasen des Menstruationszyklus sehr stark schwankt.

Die Anandamidkonzentration scheint in der Phase des Eisprungs am höchsten zu sein, also dann, wenn das Ei vom Eierstock freigegeben wird. Da Anandamid ein Agonist der Cannabinoidrezeptoren ist, könnte man erwarten, dass hohe Konzentrationen an THC (das ebenfalls ein Agonist ist) für den Eisprung nicht unbedingt von Nachteil sind.

Allerdings legen einige Studien aus den 70er- und 80er-Jahren nahe, dass THC über eine starke Fähigkeit verfügt, den Eisprung zu verhindern, jedenfalls bei vielen Säugetieren und auch bei Primaten (auch wenn es keine Studien speziell am Menschen gibt). Es scheint so, dass THC diesen Effekt herbeiführt, indem es die Produktion eines Hormons unterdrückt, das für den Eisprungprozess kritisch und als luteinisierendes Hormon bekannt ist.

Wie bei den meisten Aspekten der Erforschung von Cannabinoiden bedarf es auch hier noch weiterer Arbeiten, um genau zu ermitteln, welche Verbindung zwischen Cannabiskonsum und Eisprung besteht. Interessanterweise scheint sich jedoch bei dauerhaftem Konsum eine Toleranz gegenüber dem ovulationshemmenden Effekt von THC aufzubauen.

2. Cannabis kann schmerzhafte Krämpfe während der Menstruation reduzieren

Fünf bekannte Wege, auf denen Cannabis den Menstruationszyklus beeinflussen kann

Schon in vielen Kulturen der Welt wurde Cannabis von der traditionellen pflanzlichen Medizin als Mittel gegen schmerzhafte Menstruationskrämpfe eingesetzt. Und es wird erzählt, auch die englische Königin Victoria habe zur Linderung ihrer schmerzhaften Krämpfe Cannabis eingenommen, und da ihr Leibarzt der bekannte Cannabismediziner William B. O’Shaughnessy war, ist diese Geschichte wahrscheinlich sogar wahr. (Da sie ihn einige Jahre später in den Adelsstand erhob, muss es ihr wohl auch geholfen haben!)

Auch heute verwenden Frauen in aller Welt Cannabis gegen schmerzhafte Uteruskrämpfe und erfahren subjektiv eine starke Linderung dieser Beschwerden, obwohl es bisher keine Studien gibt, die seine Wirksamkeit belegen und die biologischen Abläufe, die hierbei eine Rolle spielen, noch nicht bekannt sind.

Bekannt ist allerdings, dass THC als kräftiges Analgetikum und Antinozizeptivum wirken kann (wobei Analgetikum ein Oberbegriff für Schmerzmittel ist, während Antinozizeptiva speziell den Empfang von Schmerzsignalen durch die Nerven verhindern). Außerdem verfügen sowohl THC als auch CBD über die Fähigkeit, Entzündungen zu reduzieren, was ebenfalls zur subjektiven Linderung von Beschwerden führen kann.

Für all jene, die auf der Suche nach Schmerzlinderung ohne den psychoaktiven Effekt von THC sind, kann CBD-Öl eine adäquate Lösung darstellen.

3. Cannabis unterdrückt wichtige Hormone in der prämenstruellen Phase

Fünf bekannte Wege, auf denen Cannabis den Menstruationszyklus beeinflussen kann

In der prämenstruellen Phase (auch als Lutealphase bekannt) können Hormonschwankungen diverse Symptome auslösen, u.a. Schmerzen, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Blähungen. Es ist bekannt, dass die Konzentration bestimmter Hormone in dieser Phase wesentlich ansteigt, darunter auch des Progesterons (während andere Hormone abnehmen, darunter das Östrogen).

Daher haben einige Ärzte jahrelang zusätzliche Gaben von Progesteron verschrieben, um schwere prämenstruelle Symptome zu behandeln. Aktuelle Forschungen haben aber gezeigt, dass das wenig effektiv ist. Man geht allerdings allgemein davon aus, dass abnormale prämenstruelle Symptome mit einem niedrigen Progesteronspiegel zusammenhängen, und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem dieser hoch sein sollte. Einige Formen des prämenstruellen Syndroms (PMS – der wissenschaftliche Name des Phänomens, dass in dieser Zeit abnormal schwere Symptome auftreten) scheinen aber in der Tat mit einem exzessiv hohen Spiegel an Progesteron und einem reduzierten Östrogenspiegel zusammenzuhängen.

Klar ist, dass prämenstruelle Symptome, die schwer genug sind, um sie als PMS einzustufen, das Ergebnis hormoneller Schwankungen und Fehleinstellungen sind. Außerdem gibt es Belege, die den Schluss nahelegen, dass der Konsum von Cannabis den Progesteronspiegel während der lutealen Phase senkt, aber auch den Spiegel anderer wichtiger Hormone namens Prolactin und Cortisol beeinflusst. Ferner wurde beobachtet, dass der Hemmungseffekt von THC auf das luteinisierende Hormon, der zum Zeitpunkt des Eisprungs beginnt, auch während der lutealen Phase auftritt (diese ist das Zeitfenster zwischen dem Eisprung selbst und dem Beginn der Menstruation).

Auch hier ist es so, dass die genauen Wirkmechanismen noch nicht vollständig bekannt sind, aber klar ist, dass das Endocannabinoidsystem dabei eine Rolle spielt und dass Frauen, die in dieser Phase unter schweren Symptomen leiden, von einer gezielten Cannabistherapie profitieren können.

Und es gibt tatsächlich viele Frauen in aller Welt, die durch die Anwendung von Cannabis in der prämenstruellen Phase eine subjektive Besserung ihrer Symptome erfahren, selbst wenn das im Einzelfall mehr auf der angstlösenden und entspannenden Wirkung von Cannabis beruht als auf einer direkten Beeinflussung des Hormonspiegels.

4. Cannabis kann die Dauer des Menstruationszyklus verkürzen

Auch dafür, dass THC bei Frauen eine Verkürzung des Menstruationszyklus bewirkt, sind wissenschaftliche Nachweise eher spärlich. Eine 1986 durchgeführte Studie zur Wirkung von THC auf das luteinisierende Hormon führte auch zu der Beobachtung, dass die Gesamtdauer des Menstruationszyklus bei Frauen, denen Cannabis verabreicht wurde, kürzer war als bei einer Vergleichsgruppe, die ein Placebo erhalten hatte.

Daher sind weitere Forschungsarbeiten notwendig, bevor man mit gewisser Sicherheit sagen kann, ob und wie Cannabis bei Frauen die Dauer des Menstruationzyklus tatsächlich beeinflusst. Wie bei dem ovulationshemmenden Effekt von THC kann es außerdem sein, dass sich schnell eine Toleranz gegenüber einem möglichen Effekt aufbaut.

Interessanterweise deuten ältere Studien an nicht-menschlichen Primaten darauf hin, dass THC zwar die Dauer des Menstruationszyklus beeinflussen kann, sie aber nicht unbedingt verkürzt: Bei einer 1980 durchgeführten Studie an Rhesusaffen zeigte die mit THC behandelte Gruppe ganz überwiegend eine erhebliche Verlängerung der Zyklusdauer. Ein Affe hatte sogar eine Zykluslänge von 145 Tagen, im Vergleich zu 30 Tagen im Normalfall!

5. Cannabis kann die Einnistung des Embryos in der Gebärmutter beeinträchtigen

Fünf bekannte Wege, auf denen Cannabis den Menstruationszyklus beeinflussen kann

In den letzten Jahrzehnten wurden einige wichtige Studien veröffentlicht, die sich mit den fein abgestuften Einflüssen des Endocannabinoidsystems auf einige Schlüsselprozesse im Zusammenhang mit der Empfängnis und frühen Schwangerschaft befassen.

Einige dieser Studien haben herausgefunden, dass der Anandamidspiegel während der monatlichen Periode erheblich schwankt, und dass dieser Spiegel während des “Einnistungsfensters” am niedrigsten ist (das ist das kurze Zeitfenster, in dem der Embryo sich erfolgreich im Endometrium der Gebärmutter einnisten kann und das normalerweise etwa drei Tage dauert, beginnend etwa sechs bis neun Tage nach dem Eisprung).

In Studien, bei denen der Anandamidspiegel in dieser Phase künstlich erhöht worden war, hat eine Einnistung generell nicht stattgefunden. Berücksichtigt man, dass sowohl Anandamid als auch THC Agonisten der Cannabinoidrezeptoren sind, macht es offenbar Sinn, dass ein Konsum von THC während des Einnistungsfensters zum gleichen Effekt führen könnte. Allerdings vereinfacht diese Überlegung sehr und wird daher einem so komplexen System wie dem Endocannabinoidsystem nicht unbedingt gerecht.

Bis weitere Forschungsarbeiten den Zusammenhang vollständig aufgeklärt haben, lässt die Möglichkeit, dass ein Konsum von Cannabis mit hohem THC-Gehalt ein befruchtetes Ei während des Einnistungsfensters an der Einnistung in der Gebärmutter hindern kann, es für Frauen geraten erscheinen, den Konsum von Cannabis mindestens 24 Stunden vor Beginn des „Einnistungsfenster“ einzustellen, wenn sie schwanger werden möchten.

Der Umstand, dass THC offenbar die Fähigkeit hat, nicht nur den Eisprung zu verhindern, sondern auch die Einnistung befruchteter Eier in der Gebärmutter, legt nahe, dass Cannabis bzw. seine Inhaltsstoffe auch eine potentielle Grundlage für ein nicht-hormonell wirkendes Mittel zur Empfängnisverhütung sind.

Wegen der Tatsache, dass bei THC selbst ein Toleranzaufbau stattfindet, gibt es aber für gezielte Forschungsarbeiten in diese Richtung wahrscheinlich besser geeignete Kandidaten. Und wenn eine ständige Zufuhr von THC allein schon genügen würde, um eine Schwangerschaft zu verhindern, wäre der Fortpflanzungserfolg bei gewohnheitsmäßigen Cannabiskonsumenten sicher erheblich niedriger als im Bevölkerungsdurchschnitt, wofür es aber keine Hinweise gibt!

Allerdings gibt es belastbare Belege dafür, dass Cannabis bei seinen Konsumenten das sexuelle Lustempfinden erhöht, was einer negativen Auswirkung auf die Fruchtbarkeit in gewisser Weise wieder entgegenwirken könnte…

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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