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by Scarlet Palmer on 30/11/2017 | Legal & Politik

Bericht über die erste Nordische Reformkonferenz

Neue skandinavische Drogenpolitik Oslo hat sich von der Überdosis-Hauptstadt der Welt zu einem Startpunkt für eine neue skandinavische Drogenpolitik entwickelt: Im November 2017 fand dort die erste Nordische Reformkonferenz statt, auf der die veralteten Ideen, die bislang weltweit nur Probleme verursacht haben, in Frage gestellt wurden. Sensi Seeds berichtet über dieses bahnbrechende Event.


1982 erklärten die nordischen Länder, dass sie alle Drogen ausrotten würden. Bis 2002 war Oslo die inoffizielle Überdosis-Hauptstadt Europas. Im November 2017 fand dort nun die erste Nordische Reformkonferenz statt. Auf dieser Konferenz wurde die absolute Entschlossenheit deutlich, die ganzen bisherigen politischen Strategien, die nicht funktioniert haben, über Bord zu werfen und die nordischen Länder wieder zusammenzubringen, um sich erneut die Alternativen anzusehen. Das ist ein mutiger Schritt – und ein dringend benötigter. Und es scheint zu funktionieren. Einen knappen Monat später stimmte das norwegische Parlament für die Entkriminalisierung aller Drogen. Norwegen ist somit das erste skandinavische Land, das diesen Schritt gewagt hat.

1982 war auch das Geburtsjahr von Ina Roll Spinnangr. Wenn das Ziel der vier nordischen Länder –  Norwegen, Dänemark, Finnland und Schweden –, drogenfrei zu werden, funktioniert hätte, würde sie heute in einer Gesellschaft leben, die es nie gegeben hat, die es heute nicht gibt und die es auch nie geben wird, während sich die Menschen weiter für veränderte Bewusstseinszustände interessieren. So ist sie nun aber Vorstandschefin der Gesellschaft für sichere Drogenpolitik und eine der treibenden Kräfte hinter der Nordischen Reformkonferenz.

Viele verschiedene Meinungen, eine gemeinsame Sache

Am Abend des 24. November 2017 hielt Ina Roll Spinnangr die Eröffnungsrede der ersten Nordischen Reformkonferenz vor einem begeisterten Publikum von etwa 300 Personen, die aus aus vielen verschiedenen Ländern mit vielen unterschiedlichen Drogenpolitiken kamen. Einige reisten sogar aus so entfernten Ländern wie Uruguay oder den Vereinigten Staaten an, andere aus Großbritannien, den Niederlanden oder natürlich aus Skandinavien. Alle sind aus vielen unterschiedlichen Gründen und mit vielen verschiedenen Meinungen hinsichtlich Drogenkonsum und Drogenkonsumenten zur Konferenz gereist. Was jedoch alle gemeinsam haben, betont Ina, ist, dass sie sich um andere Menschen kümmern.

Dann sprach sie von der dringenden Notwendigkeit, bessere Politiken zu finden. Um die Kriminalisierung von Nutzern zu stoppen. Um die Rate der Überdosierungen zu senken – ein Risiko, das steigt, wenn Drogen bei illegalen Händlern gekauft werden müssen. Um eine Gesetzgebung zu haben, die – zum Beispiel – der Polizei nicht das Recht gibt, Haus und Telefon zu durchsuchen, wenn man einen Drogentest gekauft hat. (Am nächsten Morgen erwähnte der norwegische Polizist Bård Dyrdal, dass Norwegen eines der wenigen Länder sei, in denen es sogar bereits illegal ist, unter dem Einfluss einer illegalen Substanz zu stehen.) Ina Roll Spinnangr berichtet aber auch über die beginnende Wende. Es gibt norwegische Politiker, die inzwischen die Ansicht vertreten, dass Schadensminimierung und Prävention wichtiger sind als eine drogenfreie Gesellschaft.

Thorvald Stoltenberg, Politiker und Philanthrop

Der vielleicht bekannteste von ihnen ist Thorvald Stoltenberg. Er hat als norwegischer Verteidigungsminister und Außenminister gedient. Sein Lebenslauf ist gefüllt mit diversen humanitären Posten, darunter drei Amtszeiten als Präsident des norwegischen Roten Kreuzes. Im Jahr 2010 leitete er eine Kommission, die zu dem Schluss kam, dass Studien mit verschreibungspflichtigem Heroin in Norwegen ins Leben gerufen werden sollten, und im Jahr 2011 trat er der Weltkommission für Drogenpolitik bei. Im folgenden Jahr erhielt diese Organisation den Cannabis-Culture-Award, den Thorvald Stoltenberg in Amsterdam entgegennahm. Die Gesellschaft für Drogenpolitik-Reform verlieh Herrn Stoltenberg auch den ersten Rusreformprisen – zu deutsch „Drogenreform-Award“. Als er die Bühne betrat, wurde er herzlich empfangen und es gab stehende Ovationen des Publikums.

Von vielen in Norwegen als Gründungsvater der Drogenpolitik-Reform gesehen, hat er schmerzliche persönliche Erfahrungen mit dem Schaden machen müssen, den Drogen und Drogenpolitik anrichten können. Er ist in der einmaligen Lage, ein Kind zu haben, das Leiter der staatlichen Gesundheitsdirektion Norwegens wurde, ein Kind, das Premierminister wurde, und ein Kind, das von Heroin abhängig wurde. In seinen Memoiren beschreibt Thorvald Stoltenberg, wie er, direkt nachdem er über den Frieden auf dem Balkan verhandelt hatte, Stunden damit verbrachte, seine Tochter Nini (die 2014 verstorben ist) in den Straßen von Oslo zu suchen. Angesichts Ninis berühmter Familie und ihrer Karriere als Fernsehmoderatorin und Produzentin ist es nicht verwunderlich, dass die Norweger dieses seltsame und tragische Familiendrama – eine sehr öffentliche und etwas extreme Demonstration, wie Drogen und Drogenpolitik das Leben beeinflussen können – aufmerksam verfolgt haben.

Bericht über die erste Nordische Reformkonferenz - Sensi Seeds Blog
Thorvald Stoltenberg spricht auf der Nordischen Reformkonferenz

Ein radikaler Wechsel in der nordischen Drogenpolitik

Thorvald Stoltenberg sagte in seiner Dankesrede, die nicht nur den Beginn der Nordischen Reformkonferenz, sondern offenbar auch eine radikale Wende in der nordischen Drogenpolitik markierte, dass seine Tochter Nini ihn „in die Arbeit eingeführt hätte“ und beklagte weiter die Mitschuld der Gesellschaft an den individuellen Dramen der Drogenabhängigkeit und des Drogenmissbrauchs. Dann drückte er seine Freude über die große Zahl der Teilnehmer an der Nordischen Reformkonferenz aus sowie über die Vielfalt ihrer Interessen und Berufe. Seine Rede beendete er mit einem Statement, das man gerne von einem jeden Politiker hören würde – beinahe schon ein Weckruf, sowohl an die ältere wie auch die jüngere Generation (und man beachte den Unterschied, den er zwischen Drogen und Drogenabhängigkeit macht): „An dem Tag, an dem wir Tausende von Menschen gegen die Drogenabhängigkeit marschieren sehen werden, haben wir alle diesen Preis gewonnen – und ich denke, wir werden die Menschen sein, die dieses Ziel erreichen. Ich denke, Sie alle werden die Menschen sein, die das erreichen. Und ich werde mich von Ihnen leiten lassen.“

Diese inspirierende Botschaft gab den Ton für den Rest des Abends an. Die Menge teilte sich in zwei Teile: während die Hauptbühne von Dr. Harvey Milkman besetzt wurde, begannen im Nebenraum die Cannabis Sessions mit Dr. Freek Polak (ebenfalls Gewinner des Cannabis-Culture-Awards). Dieser gestand, dass er überrascht, aber sehr erfreut war, eingeladen zu werden (und überdies, dass er Notizen für seinen Vortrag gemacht, diese aber im Flugzeug gelassen hat). Dr. Polak – eine anerkannte Autorität für Drogen und Gesellschaft, nicht nur in seinem Heimatland Holland, sondern in der ganzen Welt – sprach dann über die frühere Position der Niederlande als Vorreiter einer fortschrittlichen Drogenpolitik. Er vertritt die Ansicht, dass sein Land sich mit weiteren Änderungen schwertut und Portugal die Niederlande diesbezüglich abgelöst hat. Eine vollständige Legalisierung bedeutet eine vollständige Legalisierung – und dadurch, dass vermieden wird, neue Gesetze einzuführen, kann Portugal die Kontrolle behalten, falls etwas schief geht, während Schritt für Schritt die De-facto-Legalisierung herbeigeführt wird. Das ist ein interessanter Standpunkt. Vielleicht braucht es die nächste Generation oder sogar die darauf folgende, um den nächsten Schritt zu tun; aber bis dahin wird die Vorstellung, dass Drogen illegal sind, hoffentlich ebenso seltsam und barbarisch erscheinen wie die Gesetze, die Sex zwischen Männern kriminalisierten.

„Eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum ist eine lächerliche und dumme Idee“

Dr. Polak wies auch darauf hin, dass Gesprächsbereitschaft nicht immer gleichbedeutend ist mit Veränderungsbereitschaft. 1976 kündigten die Niederlande erstmals eine kleine Änderung ihrer Gesetze an, die es den Menschen fortan erlaubte, bis zu fünf Gramm Cannabis mit sich zu führen. Schweden reagierte mit der Forderung nach einem Wirtschaftsboykott des Landes und behauptete, dass dies die Jugend Schwedens gefährden würde. Vernünftigerweise vertraten die anderen europäischen Länder nicht diese Meinung. Dass der Erfolg von Portugals „sozialem Experiment“ im Hintergrund bleibt, hat einen ähnlichen Grund, glaubt Dr. Polak: Wenn das Land nun noch weitere Fortschritte machen oder auf die Erfolge der Entkriminalisierung aufmerksam machen würde, könnte es mit Reglementierungen aus anderen EU-Ländern konfrontiert werden. Aber es ist klar, dass die Nationen dem Beispiel Portugals folgen sollten – und wenn es möglich ist, sogar noch weiter gehen. „Die Idee, dass wir eine Gesellschaft ohne Drogenkonsum erschaffen könnten“, fasst er zusammen, „ist eine lächerliche und dumme Idee“.

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Dr. Freek Polak spricht während der Cannabis Sessions auf der Nordischen Reformkonferenz

Der nächste Redner war Guillermo Garat, der zwar bisher noch keinen Cannabis-Culture-Award erhalten hat, es aber vermutlich sollte. Er hielt einen spannenden und aufschlussreichen Vortrag über die aktuelle Situation bezüglich Cannabis in seinem Heimatland Uruguay, wo nach einigen Rückschlägen im Juli 2017 endlich legales Cannabis in den Handel kam. Als investigativer Journalist, der sich auf südamerikanische Länder spezialisiert hat, berichtete er, dass er seit über zwei Jahren vergeblich versucht, ein Interview mit dem uruguayischen Gesundheitsministerium zu bekommen, man dort aber nicht mit ihm reden möchte. Dennoch war er mehr als in der Lage, den Zuhörern Informationen aus erster Hand zu liefern, also direkt von den Leuten, die in das weltweit erste staatliche Cannabisprogramm involviert sind.

Nordamerika kann viel von Südamerika lernen

Der letzte Sprecher am ersten Abend der Veranstaltung war Michael Tuffelmire von Michigan Legalize, der eine nordamerikanische Perspektive auf die Entkriminalisierung und Legalisierung von Cannabis präsentierte. Dort ist die Situation ganz anders als in Uruguay, aber die Vereinigten Staaten könnten von einem ähnlichen Ansatz sehr profitieren. Interessanterweise wird uruguayanisches Cannabis nicht versteuert, während die US-Bundesstaaten, die Cannabis legalisiert haben, in hohem Maße von den darauf erhobenen Steuern profitieren und viele andere Staaten dies als Grund für die Legalisierung anführen. So kann der Preis von uruguayanischem Cannabis aber unter dem Preis von paraguayischem Cannabis bleiben. Andernfalls wäre der Kauf von legalem Cannabis für die Konsumenten weniger wirtschaftlich als der von illegalem Cannabis.

Weiteres Interessantes berichtete Guillermo Garat von den sozialen Aspekten der Cannabis Social Clubs, die Uruguay weitergebracht haben – und unzweifelhaft auch anderen Ländern helfen könnten. In wohlhabenderen Ländern wie den Niederlanden ist der Bedarf an solchen Orten, die echte Dreh- und Angelpunkte für die Gemeinden sein können, jedoch weit weniger dringend. Das Wort „sozial“ im Namen wird beinahe übersehen. Uruguay hat 68 registrierte Cannabis Social Clubs mit jeweils 15 bis 45 Mitgliedern. Gerade in armen Gegenden, in denen es für junge Menschen wenig bis gar nichts zu tun gibt, machen die Clubs einen großen Unterschied aus. Laut Michael Tuffelmire sind die am einfachsten zu besorgenden Dinge, die man in seiner Stadt bekommen kann, Heroin und eine nicht lizenzierte Schusswaffe. Beides ist nicht förderlich für den Aufbau von Gemeinschaften!

CBD-Cannabis in Norwegen bereits legal?

Der Freitagabend endete mit einer Vielzahl von Gesprächen, bei denen Kontaktdaten, Ideen und Erfahrungen ausgetauscht wurden. Die Nachricht, dass ab sofort jeder Arzt in Norwegen, der „A-Listen“-Medikamente verschreiben darf, nun auch CBD in verschiedenen Formen verschreiben darf –  einschließlich Cannabisblüten mit bis zu 1 % THC und 9 % CBD –, ging durch die Halle. Anscheinend gibt es in Norwegen bislang sieben Personen, die bereits in der Lage sind, medizinisches Cannabis in Apotheken zu bekommen, aber kaum jemand weiß das. (Anmerkung des Autors: Zum Zeitpunkt des Verfassens des Artikels war ich nicht in der Lage, dies zu überprüfen. Sobald mehr Informationen verfügbar sind, wird dieser Artikel aktualisiert). Und für diejenigen, die noch warten, gibt es nun eine Petition, in der gefordert wird, dass medizinisches Cannabis und Industriehanf in Norwegen legalisiert werden.

Am Samstagmorgen wurde dann der Schwung des Freitagsabends wieder aufgegriffen. Aufgeregte Anspannung und die Hoffnung auf die Zukunft lag in der Luft, als sich alle wieder in dem ehemaligen Museum zusammenfanden, in dem die Nordische Reformkonferenz stattfand. Das Argument für eine eindeutige Kennzeichnung von Substanzen wurde unterstrichen, als einige Gäste eine große mit heißem, gewürztem Beerensaft gefüllte Getränkeausgabe mit einem Kaffeeautomaten verwechselten.

„Debattieren Sie weiter. Machen Sie es so offen wie möglich.“

Zum Start des Samstag gab es dann eine überraschende Ankündigung. Die globale Gruppierung Law Enforcement Action Partnership (ehemals Law Enforcement Against Prohibition), vertreten durch Suzanne Sharkey und Neil Woods von LEAP UK, annoncierte mit der Gründung von LEAP Skandinavien die Erweiterung von LEAP um einen nordischen Arm.

Bericht über die erste Nordische Reformkonferenz - Sensi Seeds Blog
Dr. David Nutt: akademische Erfahrung, Rockstar-Status

Kurz darauf kam die Person, die für viele ein Highlight der Konferenz darzustellen schien: Dr. David Nutt. Es ist anzunehmen, dass jeder im Raum wusste, wer er ist – und das zu Recht. Nur wenige Menschen in der Welt der Drogenwissenschaft können solch eine breite akademische Erfahrung gepaart mit einem Rockstar-Status aufweisen. Er lieferte eine Präsentation ab, die sowohl fesselnd war als auch abschreckend wirkte. Das Muster von Menschen, die eine Droge nehmen wollen, aber nicht in der Lage sind, diese zu bekommen – oder die aufgrund ihres rechtlichen Status Angst vor dem Erwerb haben – und stattdessen auf eine gefährlichere Substanz wechseln, wiederholt sich immer wieder. Dies konnte man zum Beispiel durch die Einführung von synthetischen Cannabinoiden sehen, die zunächst einen legalen Status hatten, aber potentiell tödlich sind. Jetzt, da auch synthetische Cannabinoide kriminalisiert wurden, zeigt uns die Geschichte, dass sich die Situation eher verschlechtern als verbessern wird. Natürlich ist es vernünftig, Cannabis zusammen mit allen anderen Drogen zu legalisieren und zu regulieren, aber fast alle Länder der Welt scheinen nicht in der Lage zu sein, das zu akzeptieren. Dr. Nutt schloss jedoch mit einigen ermutigenden Worten: „Wenn die Debatte erst einmal angestoßen wurde, kann man nicht mehr so tun, als ob es nicht geschehen wäre. Debattieren Sie weiter. Machen Sie es so offen wie möglich.“

Die erste Nordische Reformkonferenz war ein klarer Erfolg

Vor diesem Hintergrund war die erste Nordische Reformkonferenz ein voller Erfolg. Die Informationen, die zwischen Aktivisten, Politikern, Wissenschaftlern, Journalisten und anderen (ganz zu schweigen von denen unter uns, die zudem auch Cannabis-Liebhaber sind) geteilt wurden und die Verbindungen, die hergestellt wurden, können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die würdige und professionelle Durchführung der gesamten Veranstaltung wirft ein ganz anderes Licht auf den Drogenbereich als das 1982 noch der Fall war. Der Entschluss zur Entkriminalisierung, der kurz darauf folgte, belegt das. Es bleibt zu hoffen, dass dies die erste von vielen erfolgreichen Konferenzen war und sie eine permanente, tiefgreifende Veränderung zum Besseren für die skandinavische Drogenpolitik darstellen werden.

Wie bisher wird Sensi Seeds auch weiterhin über solche Events und weitere Entwicklungen berichten. Waren Sie auf der Nordischen Reformkonferenz? Möchten Sie beim nächsten Mal dabei sein? Was sind Ihre Gedanken zur skandinavischen Drogenpolitik – und haben Sie persönliche Berührungspunkte? Lassen Sie es uns in den Kommentaren unten wissen.

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.