by Silent Jay on 19/11/2014 | Konsum

Rauchen und Verdampfen von Cannabis – ein Vergleich

Es ist wesentlich effizienter, Cannabis zu verdampfen als es zu rauchen. Denn die Verbrennung findet unabhängig vom Zustand des Konsumenten statt; das bedeutet, dass die Cannabinoide während der gesamten Dauer der Verbrennung an die Luft abgegeben werden. Außerdem bleibt der THC-Gehalt beim Verdampfen viel besser erhalten als beim Verbrennen.


Man kann auf viele verschiedene Arten von Cannabis profitieren, unabhängig davon, ob es für medizinische Zwecke konsumiert wird oder nicht. Doch je nach dem betreffenden Zweck wird man einer bestimmten Konsummethode den Vorzug vor einer anderen geben.

Nach wie vor ist das Rauchen von Cannabis eine der am weitesten verbreiteten Methoden der Nutzung der vielfältigen Wirkungen dieser Pflanze. Das Rauchen wird immer noch als gültige medizinische „Standard-“ oder „Notfall-„Behandlungsmethode betrachtet, obwohl die Tatsache, dass die Substanz verbrannt und inhaliert wird, bei bestimmten Erkrankungen kontraproduktiv sein kann. Aus diesem Grund könnten sich beispielsweise die Atmungsprobleme bei Asthma-Patienten, die ihre Symptome durch Rauchen zu lindern versuchen, teilweise sogar verschlimmern.Verdampfen ist bekanntermaßen nicht nur eine der effektivsten, sondern auch der am wenigsten gesundheitsschädlichen Manieren des Cannabiskonsums, und daher ist es sowohl Patienten als auch Genussmittelkonsumenten sehr zu empfehlen.

Rauchen

Ob der Durchschnittskonsument nun Cannabis, Tabak oder eine andere Substanz raucht – er kann nicht verhindern, dass hierbei die verschiedenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe oder PAHs (= polycyclic aromatic hydrocarbons) in seinem Organismus freigesetzt werden. Denn der bei der Verbrennung entstehende Rauch enthält diverse Chemikalien, vor allem Teer und andere Karzinogene. Im Fall von Cannabis stammen diese Chemikalien nicht von der Pflanze selbst, sondern sie werden durch den Verbrennungsprozess produziert. Sie können aber auch erzeugt werden, wenn andere Materialien als Cannabis verbrannt werden, zum Beispiel das Papier zum Aufrollen. Bei eingehenden Analysen des Rauchs aus verbranntem Cannabis haben Wissenschaftler festgestellt, dass mehr als einhundert verschiedene Chemikalien freigesetzt werden; mehr als 80 % von ihnen sind keine Cannabinoide. Mit anderen Worten: Mehr als 80 % der im Rauch enthaltenen Gase besitzen weder medizinische noch psychotrope Wirkungen. Daher ist die Methode vom medizinischen Standpunkt aus alles andere als optimal. Doch wenn man Cannabis als Genussmittel raucht, dann sind die bei der Verbrennung freigesetzten Cannabinoide natürlich im Allgemeinen ausreichend, um den gewünschten Rauschzustand zu erreichen. Aber selbst auf dieser Ebene könnten die Effekte mithilfe einer anderen Konsummethode gesteigert werden, die eine noch effektivere Freisetzung der Cannabinoide ermöglicht; ganz zu schweigen von den Gesundheitsschäden, die langfristig mit der Inhalierung von Teer und anderen toxischen Chemikalien verbunden sind. Wenn Cannabis in einem Joint, einer Pfeife oder sogar in einer Wasserpfeife verbrannt wird, kann es eine Temperatur von über 1000 °C erreichen, sogar dann, wenn der Verbrennungsvorgang schon bei ca. 200 °C einsetzt. Zu Erreichung dieser hohen Temperatur können auch bestimmte Substanzen beitragen (zum Beispiel getrockneter Tabak oder andere getrocknete Kräuter), die der Konsument hinzufügt, um den Konsum zu erleichtern.

Verdampfen

In einem Verdampfer werden die in der Cannabispflanze enthaltenen Cannabinoide bis auf den Siedepunkt erhitzt und somit durch Dehydration (Entwässerung) extrahiert. Verglichen mit dem Rauchen von getrockneten Cannabisblüten stellt ein Verdampfer für alle, die Wert darauf legen, auf gesundheitlich unbedenkliche Weise von den zahlreichen medizinischen Eigenschaften der Pflanze zu profitieren, eine wesentlich gesündere Alternative dar. Viele Menschen halten Verdampfen irrtümlich für eine etwas andere Methode der Verbrennung, doch die beiden Methoden haben absolut nichts miteinander zu tun. Cannabis beginnt bei 140 °C zu verdampfen, und bei vielen Geräten kann der Benutzer die Temperatur nach Belieben einstellen, ohne auch nur in die Nähe der für die Verbrennung nötigen Mindesttemperatur zu kommen. Die aktiven Wirkstoffe in Cannabis werden in Form von Dampf freigesetzt, und Analysen ergaben, dass 95 % dieses Dampfes aus Cannabinoiden bestehen. Andererseits enthalten nur 5 % dieses Dampfes PAHs in kleinen Mengen. Es ist bekannt, dass man Cannabis “idealerweise” bei einer Temperatur von 170 °C verdampfen sollte. Doch dessenungeachtet ermöglicht die eingestellte Temperatur – insbesondere bei Geräten für medizinische Zwecke – stets einen zufriedenstellenden Konsum, selbst bei Verdampfern, die es den Benutzern nicht erlauben, ihre bevorzugte Temperatur zu wählen.

Warum sollten Sie zum Verdampfen übergehen?

Die Zahl der Cannabisfans, die jahrelang Cannabis in irgendeiner Form verbrannt hat und nun zum Verdampfen überwechselt, nimmt ständig zu – und dafür gibt es viele gute Gründe. Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um die offenkundigen gesundheitlichen Nutzen, die oben erwähnt wurden, sondern auch um zahllose andere Gründe, warum sich das Verdampfen positiv auf die Lebensqualität des Menschen auswirken kann.

  • Besser als Lebensmittel

Verdampfen ist eine der gesündesten Methoden, die es gibt, wenn man alle Vorteile von Cannabis voll und ganz ausschöpfen will. Sogar das Essen von Cannabis (d. h. durch Lebensmittel) ist weniger effektiv als das Verdampfen, da die Effekte der Cannabinoide hierbei praktisch sofort spürbar sind. Zwar sind auf Cannabis basierende Lebensmittel ebenso sicher, aber es dauert viel länger, bis sie beim Konsumenten zu wirken beginnen.

  • Dieselbe Menge entfaltet eine stärkere Wirkung

Es ist wesentlich effizienter, Cannabis zu verdampfen als es zu rauchen. Denn die Verbrennung findet unabhängig vom Zustand des Konsumenten statt; das bedeutet, dass die Cannabinoide während der gesamten Dauer der Verbrennung an die Luft abgegeben werden. Außerdem bleibt der THC-Gehalt beim Verdampfen viel besser erhalten als beim Verbrennen.

  • Die Umgebung ist zu 100 % rauchfrei

Das Rauchen von Tabak oder Cannabis hat viele Auswirkungen, die es zu bedenken gilt, seien es Rückstände irgendwelcher Art (Asche, Gerüche) oder rein ästhetische Erwägungen. Wenn Cannabis vollständig verdampft wird, kann die Blüte gleich weggeworfen werden, und deshalb gibt es keine Aschereste. Zunächst ist der Cannabisgeruch noch wahrnehmbar, aber da kein Rauch vorhanden ist, ist der Geruch wesentlich unaufdringlicher, und er löst sich auch schneller auf.

Kurzum: Es spricht wirklich alles dafür, vom Rauchen zum Verdampfen von Cannabis überzuwechseln. Ob man die Gesundheit des Konsumenten, seine finanzielle Lage oder auch seine Lebensqualität betrachtet – es ist kein einziger guter Grund auszumachen, warum man es NICHT tun sollte.

Wenn Sie Inspirationen benötigen, können Sie sich jederzeit gerne in unserem Webshop umsehen, der mehrere Verdampfermodelle anbietet. Natürlich können Sie sich auch von unseren Mitarbeitern in unserem Geschäft in Amsterdam beraten lassen.

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Northern

Beim Verdampfen von Cannabis gibt es die Möglichkeit viell mehr Dampfzüge zu Inhallieren als beim Rauchen, das ist für alle von uns ein Riesengroßer Vorteil! Als Abfallprodukt entsteht Decarboxiliertes-THC. Die ausbeute ist Enorm, bei dem richtigen Pheno. Lg Northern

21/11/2014

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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