Fünf Anzeichen dafür, dass man zu viel Gras konsumiert hat: kann Cannabis überdosiert werden?

Obwohl Cannabis ein Rauschmittel ist, birgt es nicht das gleiche Risiko wie andere gängige Rauschmittel wie Kokain oder Heroin. Es ist praktisch unmöglich, eine tödliche Dosis einzunehmen. Allerdings ist es durchaus möglich, zu viel Cannabis zu konsumieren, insbesondere für unerfahrene Konsumenten. Ist dies der Fall, gibt es einige klassische Warnsignale.

Wenn es um Cannabis geht, haben viele Menschen den Eindruck, dass es sich um eine „weiche“ Droge handelt, die keinen Schaden anrichtet. Obwohl Cannabis definitiv nicht die gleichen Risiken wie andere, härtere Drogen birgt, ist es ein wenig optimistisch anzunehmen, dass es überhaupt keinen Schaden anrichten kann.

Glücklicherweise besteht für Cannabiskonsumenten praktisch keine Gefahr einer tödlichen Überdosis. Aber es ist durchaus möglich, bei der Dosierung von Cannabis über die Stränge zu schlagen, was den meisten Cannabiskonsumenten mindestens einmal während ihrer Zeit als Cannabisliebhaber passiert.

Kann man Cannabis überdosieren?

Jede Substanz ist giftig, wenn man zu viel von ihr konsumiert. Auch Karotten und Bananen können negative physiologische Auswirkungen haben, wenn man ständig große Mengen davon konsumiert. Das gilt auch für Cannabis. Bislang gab es keine Todesfälle durch eine Cannabis-Überdosis, obwohl dies ein umstrittenes Thema ist. Versehentlich zu viel zu konsumieren ist aber nicht ungewöhnlich – wie viel ist also zu viel?

Um dies zu beurteilen, gibt es eine Maßeinheit, die als Letale Dosis (LD) bekannt ist und auf alle Substanzen, die Menschen zu sich nehmen können, angewendet und nach dem Körpergewicht berechnet wird. So beträgt beispielsweise der Median der Letalen Dosis für Zucker 30 Gramm pro Kilo Körpergewicht und für Speisesalz 12,35 Gramm pro Kilo. Das bedeutet, dass die tödliche Dosis für Zucker bei einem 80 Kilo schweren Mann 2,4 Kilo und für Salz etwa ein Kilo betragen würde. Für Heroin hingegen liegt der Median der Letalen Dosis bei 50 Gramm pro Kilo, wenn man die Droge inhaliert, und bei nur 0,02 Gramm pro Kilo, wenn man sie intravenös einnimmt. Bei Cannabis ist die für eine tödliche Dosis erforderliche Menge viel, viel höher.

Für Tetrahydrocannabinol (THC), die psychoaktive Substanz in Cannabis beträgt die intragastrische letale Dosis mit einer Sesamölformulierung etwa 1,27 Gramm pro Kilo (bei Ratten). Somit müsste ein 80 Kilo schwerer Mann über ein Kilo reines THC konsumieren, um eine tödliche Dosis zu erreichen.

In seinem Buch „Weed: The User’s Guide“ hebt David Schmader hervor, dass ein durchschnittlicher Mensch 750 Kilo Cannabis innerhalb von 15 Minuten konsumieren müsste, um eine tödliche Dosis einzunehmen. Der THC-Gehalt der meisten Cannabissorten liegt bei 15 bis 20 Prozent, was bedeutet, dass ein Gramm Cannabis bis zu 20 Milligramm THC enthält. Es ist also praktisch unmöglich, eine so große Menge an THC durch Inhalation zu konsumieren, obwohl vermutet wird, dass man THC durchaus überdosieren könnte, wenn man es intravenös einnehmen würde.

Trotz der Tatsache, dass es nahezu unmöglich ist, Cannabis im eigentlichen, also tödlichen Sinn überzudosieren, ist es durchaus möglich, eine nicht tödliche Überdosierung herbeizuführen. Man kann ebenso zu viel Cannabis konsumieren wie man versehentlich zu viele Süßigkeiten essen kann. Es wird einen nicht umbringen, aber es kann unbequeme Symptome auslösen, mit denen es fertig zu werden gilt.

1. Zu viel Cannabis kann einen „Whiteout“ verursachen

Ein „Cannabis-Whiteout“ beschreibt eine der Nebenwirkungen bei einer akuten Cannabisvergiftung. Der Name stammt daher, dass der Betroffene plötzlich blass wird und Schwindel, Übelkeit und Schwäche verspürt, sogar manchmal bis hin zu Bewusstseinsverlust.

Obwohl ein unerwarteter „Whitey“ für die meisten Menschen beunruhigend sein kann, sind die Symptome in der Regel kurzlebig. Wenn man selbst einem „Whiteout“ zum Opfer fällt, hilft es, einen süßen Drink oder Snack zu sich zu nehmen und sich dann hinzusetzen oder gar hinzulegen. Wenn Freunde einen plötzlichen „Whitey“ haben, kann man ihnen auf gleicher Weise helfen. Es sollte nur einige Minuten dauern, bis Übelkeit und Schwindelgefühl nachlassen.

Es wird allgemein angenommen, dass ein Abfall des Blutzuckers dafür verantwortlich ist, dass ein „Whiteout“ auftritt. Der dramatische Kraftverlust und die plötzliche Übelkeit fühlen sich zwar an, als würde der Blutzuckerspiegel plötzlich abfallen, aber es gibt praktisch keine wissenschaftlichen Beweise, die diese Hypothese stützen. Tatsächlich gibt es überraschend wenige Studien, die Aufschluss über die akuten Auswirkungen von Cannabis auf den Blutzuckerspiegel geben.

Als die Wirkung von Cannabis auf den Blutzuckerspiegel in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren untersucht wurde, kamen die meisten Studien zu dem Schluss, dass es keinen signifikanten Einfluss auf den Blutzuckerspiegel habe. In einer Studie fanden die Forscher jedoch heraus, dass keine Hypoglykämie stattfand, jedoch eine Verschlechterung des Glukosetoleranztests (GTT) auftrat. So scheint es, dass der Cannabiskonsum zu erhöhten Glukosewerten führen kann – genau das Gegenteil von dem, was allgemein angenommen wird!

Es ist schwer, auf Basis der Ergebnisse veralteter Studien Rückschlüsse auf die genauen Ursachen eines „Whiteouts“ zu ziehen. Darüber hinaus enthielt das zu jenem Zeitpunkt eingesetzte Cannabis in der Regel nur ein Prozent THC. Cannabis, das heute konsumiert wird, ist bisweilen zwanzigmal stärker und die Studien, die in den 1970er Jahren durchgeführt wurden, geben keinerlei Aufschluss über die Wirkung heutiger Cannabissorten.

Was man tun kann, wenn man einen „White-Out“ hat

Es gibt vielleicht keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass ein zuckerhaltiger Snack als Mittel gegen einen „Whiteout“ hilft, aber er ist dennoch ein effektives Hausmittel. Das Wichtigste, was man tun sollte, wenn man merkt, dass man gerade Probleme kriegt, ist, sich hinzusetzen oder hinzulegen. Das erspart einem etwaige Blessuren, falls man plötzlich ohnmächtig werden oder hinfallen sollte.

Daraufhin sollte man etwas Süßes zu sich nehmen. Ein Glas Orangensaft und ein Schokoriegel sollten da ausreichen. Selbst wenn man das Bewusstsein verliert, so ist das in der Regel nur für wenige Sekunden. Man kann es damit vergleichen, etwas zu viel Wein getrunken zu haben: es kann passieren, dass man sich übergibt oder für einen Moment ohnmächtig wird, aber nach einigen Stunden geht es einem wieder ganz normal.

2. Zu viel Cannabis kann Zitter-Anfälle verursachen

Obwohl sich Cannabis für viele als unverzichtbares Mittel bei Krankheiten bewährt hat, die wie Multiple Sklerose und Parkinson Zitter-Anfälle auslösen, kann der Cannabiskonsum bei einigen Menschen auch Zitter-Anfälle hervorrufen.

Zwar gibt es offenbar keine offiziellen Studien über dieses Phänomen, aber dafür jede Menge Erfahrungsberichte, die es bestätigen. Viele Konsumenten haben über Zitter-Anfälle berichtet, die für gewöhnlich von einigen Sekunden bis hin zu einer halben Stunde anhalten können.

Mögliche Ursachen für einen Cannabis-Tremor können die stimulierenden Effekte von THC auf das zentrale Nervensystem oder eine Wechselwirkung des THC mit dem dopaminergen Signalsystem sein.

Was man tun kann, wenn man unter Zitter-Anfällen leidet

Es ist wichtig, zwischen Zitter-Anfällen zu unterscheiden, die von einer akuten Cannabis-Vergiftung stammen oder als Entzugserscheinung bei abhängigen Konsumenten zu Tage treten.

Der beste Ratschlag, den man Gelegenheits-Konsumenten geben kann, wenn sie nach dem Konsum von Cannabis unter Zitter-Anfällen leiden, ist, dass sie tief durchatmen und sich entspannen sollen! Sie sollten warten, bis die Symptome schwächer werden und vielleicht nächstes Mal etwas weniger konsumieren!

Sind die Zitter-Anfälle die Folge eines Cannabis-Entzugs, sollten sie zusammen mit jeglichen anderen Entzugserscheinungen nach einen Tagen nachlassen, wenn die CB1-Rezeptoren im Gehirn zu ihrer normalen Funktionsweise zurückkehren.

3. Zu viel Cannabis kann ein Pappmaul verursachen

Nach dem Cannabiskonsum kommt es extrem häufig vor, dass sich Mund und Kehle trocken anfühlen, und oftmals genügen schon kleine Mengen Cannabis, um diesen Effekt hervorzurufen. Bei starkem Konsum kann das Pappmaul  jedoch äußerst unangenehm werden und nicht selten solche Ausmaße annehmen, dass selbst das Trinken von Wasser oder eines anderen Getränks kaum Linderung verschafft.

Das Gefühl der Cannabiskonsumenten, sie hätten Pappe im Mund, ist auf das Vorkommen der Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 in den submandibularen Drüsen zurückzuführen (die 60 bis 67 Prozent des Speichels eines Menschens produzieren). Cannabinoid-Rezeptor-Agonisten wie THC binden sich an die Drüsenrezeptoren und blockieren die Aktion speichelbildender Stoffe wie Norepinephrin und Methacholin, was zu einer verringerten Speichelabsonderung führt.

Was man gegen ein Pappmaul tun kann

Indem man viel trinkt, kann man dem unangenehmen Gefühl eines Pappmauls bis zu einem gewissen Punkt entgegenwirken. Um das Problem völlig zu beseitigen, würde es meistens ausreichen, ein Demulcens zur oralen Anwendung einzunehmen (eine Substanz, die die Schleimhäute mit einem Feuchtigkeitsfilm benetzt). Da aber ein trockener Mund bei Konsumenten auch durch diverse andere verschreibungspflichtige Medikamente verursacht werden kann, sind zahllose Produkte zur Linderung dieses Problems im Handel erhältlich.

4. Zu viel Cannabis kann Paranoia auslösen

Selbst die erfahrensten Cannabiskonsumenten können unter Paranoia leiden, wenn sie zu viel Cannabis konsumieren. Da Menschen, die Cannabis häufig konsumieren, eine gewisse Toleranz gegen die Droge entwickeln, treten paranoide Verstimmungen eher bei unerfahrenen Konsumenten auf. Dennoch ist niemand gegen diese Symptome immun, wenn erst etwas zu viel THC im Spiel war.

Nicht jeder Cannabiskonsument ist gleich stark davon betroffen. Tatsächlich legen Studien nahe, dass Menschen, die schon vor dem Cannabiskonsum mit Angstzuständen, Depressionen oder einem geminderten Selbstvertrauen zu kämpfen haben, nach Cannabiskonsum mit größerer Wahrscheinlichkeit unter Paranoia leiden.

2014 wurde diese Theorie von Forschern in einer Studie mit 121 Teilnehmern im Alter von 21 bis 50 Jahren auf die Probe gestellt. Ein Drittel erhielt ein Placebo, ein Drittel THC und ein Drittel THC kombiniert mit einer „kognitiven Bewusstseinsmanipulation“. THC erhöhte Paranoia, negative Auswirkungen (Angstzustände, Sorgen, Depressionen, negative Gedanken über das Selbst) und eine Reihe anomaler Erfahrungen und verringerte die Arbeitsgedächtniskapazität. Die Sensibilisierung der Teilnehmer für die Auswirkungen von THC (die „kognitive Bewusstseinsmanipulation“) hatte wenig Einfluss. Diese umfangreiche Studie mit intravenösem THC hat gezeigt, dass die Substanz bei gefähredeten Personen paranoide Gedanken auslöst.

Während die Verabreichung von THC in Isolation nachweislich Paranoia hervorrufen kann, enthält die Cannabispflanze auch Terpene wie etwa Limonen und Alpha-Pinen, die diesem Effekt entgegenwirken können.

Was man gegen Cannabis-induzierte Paranoia tun kann

Wenn nach dem Cannabiskonsum Paranoia aufkommt, sollte man auf jeden Fall eine längere Pause vor dem nächsten Konsum einlegen und dann die Dosis verringern, sodass man sich in einem Rahmen bewegt, in dem man sich noch wohlfühlt. Sorgt man zudem dafür, dass man sich in einer behaglichen, stressfreien Umgebung befindet und der eigene Gemütszustand ruhig und gelassen ist, können Paranoia und Ängste weitgehend im Zaum gehalten werden.

Interessanterweise berichteten in der oben genannten Studie einige Konsumenten von einer bewussten Einschätzung ihrer Paranoia. Zum Beispiel war sich ein Proband, der wusste, dass er zu derartigen Empfindungen neigt, der Tatsache bewusst, dass Cannabis seine Prädisposition verschärfen kann. Das Wissen um solche Prädispositionen kann auch bei der Bewältigung einer paranoiden Cannabiserfahrung helfen.

Historisch gesehen wurden Inhaltsstoffe, die die Terpene Limonen und Alpha-Pinen enthalten, in Gegenmitteln für akute Cannabisvergiftungen verwendet. Zitrusfrüchte wurden im zehnten Jahrhundert in Persien und Pinienkerne werden seit der Römerzeit zu diesem Zweck eingesetzt. Eine Handvoll Pinienkerne, die mit einem Glas Limonade heruntergespült wird, kann einiges bewirken!

5. Zu viel Cannabis kann Psychosen auslösen

Psychose ist ein Überbegriff mit dem Episoden geistiger Erkrankungen beschrieben werden, in denen die Betroffenen den Bezug zur Realität verlieren. Solche Episoden beinhalten Halluzinationen, Wahnvorstellungen, verwirrte und gestörte Gedanken und einen Mangel an Einsicht und Selbstwahrnehmung.

Solche Störungen betreffen etwa drei Prozent der Menschen zu einem gewissen Zeitpunkt in ihrem Leben, wobei die Raten je nach Land und Region sehr unterschiedlich ausfallen. Höhere Inzidenzen wurden bei jüngeren Menschen, ethnischen Minderheiten und in Gebieten mit geringem Eigenheimbesitz beobachtet.

Ein Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und erhöhter Inzidenz von Psychosen wurde bereits nachgewiesen, da Cannabiskonsumenten fast doppelt so häufig psychotische Symptome melden wie Menschen, die Cannabis nicht konsumieren. Aber verursacht Cannabis tatsächlich Psychosen, oder fühlen sich Menschen, die für Psychosen prädisponiert sind, zu Cannabis hingezogen?

Es ist sicherlich so, dass viele Menschen ihre psychotischen Symptome auf Cannabis zurückführen. Dies ist jedoch ein komplexes Thema und einige Konsumenten behaupten sogar, dass Cannabis eine Linderung ihrer psychotischen Symptome bietet.

Die dominante Narrative in der Berichterstattung, insbesondere in den Mainstream-Medien, erweckt den Eindruck, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Psychosen vorliegt.

Dennoch lässt sich ein ebenso überzeugendes Gegenargument vorlegen. Die Natur von psychischen Erkrankungen und Psychosen ist komplex und wir müssen noch herausfinden, was zuerst da war: die Henne oder das Ei? Es kann sein, dass der Ausbruch einer psychischen Erkrankung eine Person dazu bringt, sich selbst mit Cannabis zu behandeln, womit die Psychose mit dem Drogenkonsum eng verflochten wird. Praktisch niemand bestreitet einen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Psychosen.

Was man tun kann, wenn man eine Psychose erleidet

Diese polarisierende Debatte wird wahrscheinlich noch viele Jahre lang geführt werden. In der Zwischenzeit sollten diejenigen, die feststellen, dass psychotische Symptome durch Cannabiskonsum verschlimmert oder verstärkt werden, vielleicht darüber nachdenken, ihren Konsum zu reduzieren oder gar eine Pause einzulegen.

Eine mögliche Lösung für Menschen, die nach dem Cannabiskonsum psychotische Symptome verspüren, ist die Einnahme von CBD anstelle von THC. Während THC eine bekannte psychoaktive Substanz ist, wird CBD fortwährend auf seine antipsychotischen Eigenschaften hin untersucht. Ein ausgewogeneres Cannabinoid-Profil kann eine ausgewogenere Erfahrung für jemanden darstellen, der anfällig für psychotische Symptome ist.

  • Disclaimer:
    Dieser Artikel stellt keinen Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wenden Sie sich immer an Ihren Arzt oder eine andere zugelassene medizinische Fachkraft. Sie sollten wegen etwas, das Sie auf dieser Website gelesen haben, weder zögern, Ihren Arzt aufzusuchen, noch deswegen eine medizinische Beratung missachten.

Comments

63 Kommentare zu „Fünf Anzeichen dafür, dass man zu viel Gras konsumiert hat: kann Cannabis überdosiert werden?“

  1. Sehr informativer Artikel. Ich muss sagen aus Erfahrung kann ich vielen der genannten Punkte zustimmen. Solche Verhaltensmuster fallen in der Gruppe sofort auf. Danke für den Beitrag Seshata

  2. So ein Schwachsinn, habe seit 20 Jahren täglich 3- 4 Joints konsumiert und von einen Tag auf den anderen aufgehört und nicht einer von den aufgeführten Symptome ist bei mir aufgetreten.
    Mir gehts super als ob ich nie gekifft hätte. MFG

    1. Chagrinsmith

      Nicht jeder Körper funktioniert gleich. Ich konsumiere selber seit Jahren und manche Zustände haben sich bei mir vor kurzem extrem entwickelt

  3. JÖRG Schroeder

    Ich finde diesen Beitrag gut und wichtig, da man einen Einblick bekommt, wie sehr das System daran interessiert ist , die Menschen mit Falschmeldungen , aus welchen Gründen auch immer , in ihren Interessen zu manipulieren.

  4. Sehr guter Beitrag – ich gebe solche Informationen auch immer gern so weiter.

    Eine Frage:
    Woher stammen die Infos der Grafik zum Verhältnis zwischen tödlicher und therapeutischer Dosis?

    Danke!

    1. Olivier - Sensi Seeds

      Hi woewe, die Infos stammen vom American Scientist. Hier geht es zur Quelle (und vielen spannenden, weiterführenden Informationen).

  5. michael krutisch

    Während meiner alkohol entzugstehrapie hat mann mich wegen cannabis konsums frühzeitig rausgeworfen, ich war der einzige kiffer in meiner 20 köfigen gruppe . Ich bin aber auch der einzige von diesen 20 der seit 5 jahren immer noch trocken ist ,dies hab ich zum großen teil cannabis zu verdanken ! 2 von diesen 20 haben sich umgeracht .

    zum nachdenken mfg.michael krutisch

    1. Uwe weidauer

      Auch ich habe eine Alkohol Therapie Gemacht und kiffe seitdem
      Das sind 18 Jahre her und ich bin immer noch trocken als einziger von ca 30 mitstreitern
      Mittlerweile bekomme ich meine Blüten in der Apo und ich fange wieder an zu leben
      Für mich gibt es bei meinem Krankheitsbild keine Alternative zu Cannabis
      Und dabei bleibe ich auch .

  6. Ich muss sagen, ich checke nie richtig was andere von mir wollen, weil ich in Gedanken versunken bin. Versuche immer (beim zocken z.B.) mich zu konzentrieren, aber hält nie lange an, bis ich wieder über Sachen nachdenke. Hat da jemand einen Rat?

    1. Evtl. Zu viel Cannabis Konsum..
      Ausdauersport und frische Luft ca 30-40 min steigern die Konzentration nachhaltig!

  7. Ich bin jetzt seit stolze 6 Wochen kein Kiffer und Tabak raucher mehr und habe davor 3 Jahre lang gekifft. Jetzt kommt die frage: Wie lange wird es dauern bis sich meine Haut generiert hat?
    Weil ich nämlich meine gesamte Ernährung,Gesund umgestellt habe und viel Sport betreibe und eine menge an Pickel bekomme,was vorher nicht der Fall war.
    Freue mich auf eine Rückmeldung.
    Wir brauchen kein Cannabis !!!!

    1. Olivier - Sensi Seeds

      Hi Mk20, wir sind keine Ärzte und können keine Ferndiagnose stellen. Alles Gute auf deinem Weg! Olivier

    2. also, es könnte sein, dass sich durch deinen Lebenswandel, dein Körper entgiftet. Schadstoffe werden über Organe (da gehört die Haut auch dazu) aus dem Körper gearbeitet, das heisst nun für dich dass deine Hautprobleme daher kommen könnten weil Schadstoffe abtransportiert und „ausgeschieden“ werden. Ich würde dir zu Geduld und einer guten Hautpflege raten! Mit einer guten Hautpflege und einem Besuch beim Hautarzt/Kosmetikerin solltest du das Problem sicher bald loswerden. Säuren-Basen Haushalt trägt auch viel zum Hauterscheinungsbild mit. Und, klingt jetzt komisch, aber eine Darmkur wirkt Wunder bei Hautproblemen.
      Schön wenn man vom Kiffen wegkommt und gesund lebt 😉
      ps: bin auch kein Arzt, aber trotzdem dachte ich mir, vielleicht hilft es dir.

  8. Mein Kumpel kobsumiert alle 4 Wochen wenns hochkommt mit seinen freunden. Und gestern er 1,5 J’s pur geraucht. Er hatte wirkliich typische Anzeichen für eine Psychose.

  9. So ein schmarn.. Bin seit 17 Jahren dabei, natürlich auch immer mal längere Pausen von 6 Monaten bis zu 1 Jahr gehabt.. Zeitweise aber auch mehrfach täglich geraucht

    Ich kann keine der besagten Konsequenzen anhand meines Konsums bestätigen.. Einzige ist der Schaden an der Lunge und hier sei gesagt, das ich kaum Tabak konsumiere wenn ich nen joint geraucht habe..

    Normal schaff ich schon 20 kippen am Tag, mit Weed Rauch ich nach dem Konsum garnicht mehr.. Über mehrere Stunden!

    Psychosen, Paranoia? Wie bereits mehrfach publiziert wurde, muss man eine gewisse Neigung zu solchen Erkrankungen haben.. Fakt ist außerdem, daß der Ausbruch einer Psychose damit nicht verursacht, sondern lediglich beschleunigt wird.. Ein Vergleich wäre hier ein Mensch mit genetischer Voraussetzung für Lungenkrebs.. Die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken ist erhöht, mit Rauchen beschleunigt man das ganze..

    Naja, jeder soll ja glauben dürfen was er möchte, unwichtig wie undifferenziert das ist! Allein das es ein cannabinoides System im menschlichen Körper gibt, sollte einen aufhören lassen und die Frage aufwerfen, wozu wenn MJ doch so mies ist?

    Jederzeit würde ich 20 Konsumenten einem völlig Betrunkenen vorziehen.. Ich kenne auch wirklich keinen einzigen der sich nach dem Konsum wie ein Arschloch aufgeführt hat, Pöbelt und/ oder sich prügeln will..

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor und Gutachter

  • Profile-image

    Sensi Seeds

    Das Sensi Seeds Redaktionsteam besteht aus Botanikern, medizinischen und juristischen Experten sowie renommierten Aktivisten wie Dr. Lester Grinspoon, Micha Knodt, Robert Connell Clarke, Maurice Veldman, Sebastian Marincolo, James Burton und Seshata.
    Weiterlesen
  • Sanjai_Sinha

    Sanjai Sinha

    Dr. Sanjai Sinha ist Mitglied der akademischen Fakultät des Weill Cornell Medicine Colleges in New York. Er verbringt seine Zeit damit, Patienten zu begleiten, Bewohner und Medizinstudenten zu unterrichten und im Gesundheitswesen zu forschen. Er genießt die Ausbildung von Patienten und die Ausübung evidenzbasierter Medizin. Sein starkes Interesse an medizinischer Überprüfung kommt von diesen Leidenschaften.
    Weiterlesen
Scroll to Top