13 Dinge, die Sie vor dem ersten High wissen sollten

Erwägen Sie die Verwendung von medizinischem Cannabis und sind sich nicht sicher, unter welchen Bedingungen Sie sich selbst behandeln können? Sind Sie nur neugierig und wollen selbst herausfinden, welche Auswirkungen Cannabis auf Sie haben kann? Haben Sie es schon versucht und fragen sich, was passiert ist? Wir sind für Sie da!

Denken Sie daran, zum ersten Mal „zu kiffen“, um den damit verbundenen veränderten Wahrnehmungszustand zu erfahren? Leiden Sie an einer Erkrankung, die sich beim Konsum von medizinischem Cannabis erwiesenermaßen gelindert oder verbessert hat, aber haben diese Methode noch nie genutzt und sind sich nicht sicher, unter welchen optimalen Bedingungen Sie sich zum ersten Mal selbst behandeln können?

Auch auf den Freizeitkonsum von Cannabis muss man sich gut vorbereiten. Sind Sie neugierig, worum es bei all diesem geht? Möchten Sie selbst herausfinden, welche Auswirkungen Cannabis auf Sie haben wird? Bereiten Sie sich mit unseren dreizehn wichtigsten Tipps, die Sie vor Ihrer ersten Erfahrung mit Gras kennen sollten, richtig auf das Kiffen vor!

1. Sind Sie sicher, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, um zum ersten Mal zu kiffen?

Haben Sie das Gefühl, dass es Ihnen im Großen und Ganzen gut geht? Sind Sie ausgeruht, haben gut gegessen und befinden sich in angenehmer und vertrauenswürdiger Gesellschaft? Haben Sie Cannabis von guter Qualität, von einer Sorte, die Sie sicher ausprobieren wollen? Wenn all dies zutrifft, dann dürfte dies der richtige Zeitpunkt sein.

Haben Sie später etwas zu erledigen? Fühlen Sie sich gestresst, traurig oder ängstlich? Sind Sie durch ein anderes Mittel berauscht oder betäubt? Sind die Leute um Sie herum streitsüchtig oder unangenehm? Erwarten Sie den Anruf eines Angehörigen? In allen diesen Fällen sollten Sie wahrscheinlich den Zeitpunkt verschieben.

2. Sind Sie sicher, dass dies der richtige Ort ist, um zum ersten Mal Gras zu nehmen?

Set und Setting (Situation und Umgebung) sind von entscheidender Bedeutung. Sind Sie zu Hause oder an einem anderen Ort, wo Sie sich sicher und wohl fühlen? Können Sie sich ein wenig hinlegen, wenn Sie wollen? Gibt es etwas zu essen und zu trinken? Können Sie die Musik und die Beleuchtung selbst auswählen? Sind Sie mit Leuten zusammen, denen Sie vertrauen? Wenn die Antwort auf all diese Fragen „Ja“ lautet, ist dies sicher ein geeigneter Ort, um Cannabis zum ersten Mal auszuprobieren.

Sind Sie an einem unbekannten Ort mit Leuten, die Sie nicht kennen? Müssen Sie aus irgendeinem Grund den Eindruck erwecken, dass sich Ihr Bewusstseinszustand nicht geändert hat? Müssen Sie diesen Ort wahrscheinlich schon verlassen, bevor Sie dazu bereit sind? Müssen Sie sich dabei auf einer unbekannten Treppe/in einem unbekannten Gebäude zurechtfinden? Gibt es kein Obst oder andere Snacks? Wenn die Antwort auf diese Fragen „Ja“ lautet, sollten Sie Ihre Pläne wahrscheinlich überdenken.

3. Möglicherweise merken Sie beim ersten Kiffen gar nichts

Im Gegensatz zu vielen anderen Drogen, deren Wirkung sich oft auf drastische Weise zeigt, kann sich die Wirkung von Cannabis ganz unmerklich in Ihnen entfalten. Die Auswirkungen von kleinen Dosen können subtil sein. Wenn Sie klug sind und langsam vorgehen, werden Sie beim ersten Cannabisversuch vielleicht nichts bemerken!

Der bekannte Cannabisexperte Lester Grinspoon schrieb sein bahnbrechendes Buch „Marijuana Reconsidered“ (Ein neuer Blick auf Marihuana), bevor er jemals selbst Cannabis probierte. Bei seinem ersten Versuch bemerkte er dann keine Veränderung. Doch er versuchte es immer wieder. Als er eines Tages in der Küche eines Freundes stand, sprach, lachte und eine Pizza verschlang, die besser war als jede Pizza, die er je gegessen hatte, wurde ihm plötzlich klar: er war zum ersten Mal in seinem Leben high. Wenn Sie also Cannabis wie ein Experte erfahren wollen, seien Sie darauf vorbereitet wie Dr. Grinspoon. Nehmen Sie sich Zeit für mehrere Versuche, um allmählich alles zu genießen, was die Pflanze zu bieten hat.

4. Mischen Sie Ihre Drogen nicht

Obwohl Cannabis sicherer ist als fast jede andere Freizeitdroge, ist es keine gute Idee, Cannabis zum ersten Mal ausprobieren zu wollen, wenn das Bewusstsein bereits verändert ist. Alkohol ist die am häufigsten verwendete Droge, und besonders ungeeignet zum gleichzeitigen Konsum mit Cannabis. Wenn Sie nicht an die Auswirkungen von Cannabis gewöhnt sind, wird Alkoholeinfluss Ihre Wahrnehmung verzerren. Sie werden eher die Orientierung verlieren und müssen sich übergeben, anstatt eine neue und angenehme Erfahrung zu machen. Aber auch verschriebene Medikamente können ungewünschte Auswirkungen auf den Cannabiskonsum haben (siehe Punkt 10).

5. Ihre Wahrnehmung kann sich beim Kiffen auf unerwartete Weise verändern

Unsere Wahrnehmungen von Zeit, Farbe, Klang und Geschmack, Mustererkennung und räumliche Wahrnehmung werden durch Cannabis verändert. Das Ausmaß der Erfahrungen hängt von der Menge und Stärke des Cannabis ab, das man konsumiert. Auch die Art der Tätigkeiten, die man ausführt, beeinflusst die Wirkung von Cannabis. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie etwas fühlen, hören Sie ein Lieblingsmusikstück, sehen Sie sich Kunst an, spielen ein Spiel. Sie können aber auch etwas essen oder einfach Ihre Bettdecke neu beziehen.

Sie können auch den oft genannten Verlust des Kurzzeitgedächtnisses erleben, den THC verursachen kann. Doch tatsächlich unterscheidet sich dieser nicht von normaler Vergesslichkeit: wenn Sie in ein anderes Zimmer gehen und sich dann fragen, was Sie dort eigentlich wollten. Oder wenn Sie vergessen, worüber Sie gerade gesprochen oder nachgedacht haben, weil Sie abgelenkt werden.

6. Ihre Wahrnehmung verändert sich beim Kiffen vielleicht anders als erwartet

Seit beinahe einem Jahrhundert werden falsche Informationen über Cannabis verbreitet. Darum erwarten Sie vielleicht weitaus stärkere Veränderungen Ihres Bewusstseins, als dies mit Cannabis allein möglich ist. Die Auswirkungen von Cannabis werden, insbesondere in den Medien, ebenso dramatisch dargestellt wie die von LSD. Aber diese Darstellung ist falsch.

Eine angemessene Dosis Cannabis allein macht nicht, dass man denkt, dass man fliegen kann. Man erlebt keine lebhaften Halluzinationen von Dingen, die nicht da sind. Man wird nicht von dem plötzlichen Wunsch ergriffen, nackt auf die Straße zu laufen. Sie werden alle Dinge um sich herum wie z. B. Freunde und Umgebung richtig erkennen. Vielleicht werden Sie Dinge an ihnen bemerken, die Sie noch nie bewusst wahrgenommen haben.

7. Woher weiß ich, wann ich zu viel Gras genommen habe?

Für Ihre ersten Experimente mit Cannabis ist der beste Rat: Sobald Sie vermuten, dass Sie die Wirkung von Cannabis verspüren, hören Sie sofort auf zu konsumieren! Warten Sie 15 bis 20 Minuten, um zu sehen, wie sich die Empfindungen entwickeln, und ob Ihnen gefällt, was Sie gerade erleben. Warten Sie, bis die Gefühle nachlassen, bevor Sie mehr Cannabis konsumieren.

Wenn Sie genießen und erwarten, dass noch mehr sofortiger Konsum noch mehr Genuss bedeutet, können Sie sich leicht krank machen – genau wie beim Konsum von Alkohol.

Leider kann der Cannabisgenuss schnell in eine gegenteilige Erfahrung umschlagen. Deshalb empfehlen wir, die Dosis zunächst schrittweise zu erhöhen. Beginnen Sie langsam. Sie können das High später immer noch steigern. Weniger high werden ist dagegen schwieriger.

Wie fühlt sich eine Überdosis Cannabis an?

Es kann sein, dass Ihnen schwindlig und übel wird und Sie Gleichgewichtstörungen verspüren. Kältegefühl, Schwitzen und Zittern kommen vor. Das Blut fließt aus dem Gesicht und verursacht extreme Blässe. Aus diesem Grund werden die unangenehmen Auswirkungen einer Überdosis Cannabis als „Whitey“ (Blassgesicht) bezeichnet.

Manchmal kann eine Form des Tunnelblicks auftreten, oder es können auch Geräusche zu hören sein, die sich in weißes Rauschen zu verzerren scheinen. Auch kann beides zusammen auftreten. Erbrechen erfolgt dann in der Regel. Keine Panik! Obwohl Überdosierung von Cannabis möglich ist, ist es unmöglich, an einer Überdosierung von Cannabis zu sterben.

8. Gras niemals auf nüchternen Magen nehmen: Cannabis, Hypoglykämie und orthostatische Hypotonie

Viele unerfahrene Cannabiskonsumenten erleiden einen plötzlichen und störenden Blutdruckabfall, der zu einem körperlichen Zusammenbruch und Bewusstlosigkeit (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1529742http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1529742orthostatische oder posturale Hypotonie) führen kann, wenn er nicht sofort behandelt wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, Cannabis niemals auf nüchternen Magen zu konsumieren. Die Erhöhung der Herzfrequenz, die in der Regel die Folge ist, führt dann dazu, dass das Blut schneller zirkuliert, das Insulin im Blutkreislauf verdünnt wird und die Fähigkeit des Körpers, Glukose zu metabolisieren, beeinträchtigt wird.

Die 15:15-Regel besagt, dass 15 Gramm Zucker und eine Wartezeit von 15 Minuten den niedrigen Blutzucker wieder auf ein normales Niveau bringen.

Wenn Ihr Magen leer ist, verursacht der Mangel an Zucker, der für den Abbau des vorhandenen Insulins zur Verfügung steht, eine Hypoglykämie (einen plötzlichen Abfall des Blutzuckers). Es wird angenommen, dass es einen Zusammenhang zwischen Hypoglykämie und orthostatischer Hypotonie gibt, da viele Patienten mit rezidivierender orthostatischer Hypotonie einen niedrigen Blutzuckerspiegel aufweisen.

Wenn Sie solche Symptome nach dem Konsum von Cannabis verspüren: nicht in Panik geraten. Wenn Sie in einer bequemen Position sitzen und Zuckerwasser trinken, normalisiert sich in der Regel der Blutzuckerspiegel innerhalb kurzer Zeit. Die 15:15-Regel besagt, dass der Konsum von 15 Gramm Zucker und 15 Minuten Wartezeit den Blutzucker effektiv wieder auf ein normales Niveau bringen.

Personen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, stellen meist fest, dass mit zunehmender Dosistoleranz die Häufigkeit und Intensität solcher Ereignisse schnell abnimmt. Wenn die Symptome jedoch anhalten, kann eine ärztliche Behandlung ratsam sein, da ein Wiederauftreten auf eine Grunderkrankung hinweisen kann.

9. Niemand spricht über Sie, und Sie werden durch Gras auch nicht sterben; Sie müssen nur eine Banane essen

Die beiden Nebenwirkungen von Cannabis, die wahrscheinlich am bekanntesten und am meisten gefürchtet sind, sind Paranoia und ein „Whitey“ (blasses Gesicht, Schwindel, siehe oben). Paranoia kann aus der erhöhten Wahrnehmung der Umgebung und der Menschen resultieren. Dies gilt insbesondere, wenn man sich an einem Ort befindet, an dem Cannabis illegal ist und ein veränderter Zustand in der Regel nicht akzeptiert wird (es sei denn, er wird durch Alkohol verursacht). Diese Faktoren sind schon ausreichend, um beim Cannabiskonsumenten Gefühle des Unbehagens und den Eindruck zu erzeugen, dass jeder einen ansieht oder über einen spricht.

Wenn Sie ein gutes Setting für Ihre Erfahrung gewählt haben (siehe oben „2. Sind Sie sicher, dass dies der richtige Ort für den ersten Versuch mit Cannabis ist?“), dann sollten Faktoren, die Paranoia oder Stress verursachen können, minimiert werden. Paranoiagefühle deuten oft auf den Beginn eines „Whiteys“ (Blässe, Schwindel) hin.

Wenn die Auswirkungen von Cannabis unbekannt sind, können sie leicht zu Ängsten führen. Ein hohes Maß an Angst kann die Paranoia verschärfen und zu einem „Whitey“ führen. Am besten können Sie dann süße und kohlenhydrathaltige Lebensmittel essen. Eine einfache Banane reicht schon, um Sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen, wenn Ihnen schwindlig wird. Sehr hilfreich ist es auch, sich hinzulegen und warm zuzudecken.

Viele erfahrene Cannabiskonsumenten (der Autor gehört auch dazu) werden noch gelegentlich die Dosierung, Setting oder den Blutzuckerspiegel falsch einschätzen und die gleichen Empfindungen von Übelkeit, Schwäche und Tunnelblick erleben wie ein Anfänger. Der Hauptunterschied besteht darin, dass der Anfänger in Panik gerät und sich fragt, wo dies alles enden wird, während der erfahrene Konsument sich hinlegt und um einen Snack bittet.

10. Berücksichtigen Sie vor dem ersten Kiffen all Ihre medizinischen oder psychologischen Erkrankungen

Sind Sie Diabetiker? Gibt es eine Vorgeschichte von psychischen Erkrankungen in Ihrer Familie? Leiden Sie unter Depressionen? Nehmen Sie Medikamente? Haben Sie Probleme mit den Lungen? Da Cannabis sowohl ein mögliches Medikament als auch eine Freizeitdroge ist, sollten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Erkrankungen nicht unterschätzt werden. Konsultieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie wissen oder vermuten, dass es bei Ihnen einen Faktor gibt, der einen sicheren und gesundheitlich unbedenklichen Konsum von Cannabis ausschließt.

Es ist bekannt, dass bestimmte bereits bestehende Gesundheitsprobleme auf verschiedene Weise von Cannabis beeinflusst werden. Dazu gehören Epilepsie, Bluthochdruck, Migräne, Schizophrenie und vieles mehr. Die medizinische Fachwelt sammelt immer mehr neue Erkenntnisse darüber, wie diese Wirkungen auftreten. Allerdings ist in vielen Fällen noch kein Konsens erzielt worden.

So wurde beispielsweise vorgeschlagen, dass THC in niedrigen Dosen eine hochwirksame Behandlung von Depressionen ist, während es in hohen Dosen keinen Nutzen hat, und Depressionen tatsächlich verschlimmert werden können. Eine dosisabhängige Wirkung wurde für verschiedene andere Krankheiten wie SchizophrenieArthritis (und andere entzündliche Erkrankungen) und Bluthochdruck vorgeschlagen – nicht nur als Reaktion auf THC, sondern auch auf Cannabidiol (CBD), ein weiteres Cannabinoid von großer medizinischer Bedeutung.

Es gibt viele Hinweise darauf, dass die Dosierung und das Cannabinoid-Verhältnis von größter Bedeutung sind, wenn es um den medizinischen Cannabiskonsum geht, und dass die gewählte Konsummethode auch den Nutzen beeinflussen kann. Dies ist ein weiterer Grund, bei Bedarf professionellen medizinischen Rat einzuholen.

Cannabis und psychische Gesundheit

Die zugrunde liegende Ursache der meisten psychischen Erkrankungen ist nicht zweifelsfrei geklärt. Dennoch schätzte die Weltgesundheitsorganisation im Jahr 2001, dass bis zu 25 % der Menschen im Laufe ihres Lebens eine Form von psychischen Erkrankungen erfahren.

Der Zusammenhang zwischen Substanzabhängigkeit und vielen dieser oft sehr schwerwiegenden Leiden wurde bei verschiedenen Gelegenheiten festgestellt. Es gibt nur sehr wenige Hinweise darauf, dass der Konsum von Cannabis selbst eine Ursache für psychische Erkrankungen ist, aber das extrem hohe Vorkommen von starkem Cannabiskonsum bei psychisch Kranken erfordert eine sorgfältige Analyse.

Während mehrere Studien zu dem Schluss gekommen sind, dass sich psychisch Kranke nicht selbst behandeln, indem sie Cannabis konsumieren, berichten viele von einer gewissen subjektiven Linderung der Symptome durch ihren Cannabiskonsum. Dazu gehören Menschen, die an Schizophrenie, Angst und bipolarer Störung leiden. Die Erklärung, die in weiten Teilen der Literatur immer wieder vorkommt, dass solche Individuen nur versuchen, „high zu werden“, ist beleidigend und unwahr.

Auch wenn das Rauchen von Cannabis kein ideales Medikament für die jeweiligen Symptome ist, kann es zu einer größeren subjektiven Verbesserung führen als viele derzeit erhältliche Medikamente wie Lithium oder Chlorpromazin mit ihren schwerwiegenden Nebenwirkungen und dem potenziell tödlichen Risiko einer Überdosierung.

Jedoch: wenn man an einer chronischen psychiatrischen Erkrankung leidet (wie z. B. Schizophrenie, klinische Depression oder bipolare Störungen), ist es sehr empfehlenswert, die Einnahme von Cannabis auf niedrige Dosen zu beschränken und den Arzt über den Cannabiskonsum zu informieren.

11. Informieren Sie sich und entscheiden Sie sich dann für die beste Methode zum ersten Kiffen

Das Rauchen von Cannabis – die häufigste Art des Konsums – ist eigentlich keine sehr gesunde Methode. Der Vorteil des Rauchens für den Erstkonsumenten von Cannabis ist jedoch, dass die Dosis leicht zu kontrollieren ist und in Schritten erhöht werden kann, bis der gewünschte Effekt erreicht ist.

Es gibt nach wie vor Streitigkeiten über eventuelle Schäden, die das Rauchen von Cannabis verursacht. Mehrere Studien sind zu dem Schluss gekommen, dass das Rauchen von Cannabis ein Risikofaktor für Lungenkrebs sein kann, genau wie das Rauchen von Tabak. Viele dieser Studien haben jedoch Personen untersucht, die sowohl Cannabis als auch Tabak rauchen, und haben es versäumt, die Auswirkungen von Tabak angemessen zu kontrollieren.

Andere Studien haben gezeigt, dass das Rauchen von hochwertigem Cannabis kein zusätzliches Risiko für Krebs oder Lungenerkrankungen mit sich bringt und dass das Rauchen aufgrund seiner unmittelbaren Auswirkungen für bestimmte Krankheiten tatsächlich eine sehr effektive Methode sein kann.

Um jedoch jedes mögliche Risiko einer Lungenirritation durch Verbrennung von Teeren und anderen Verbindungen, die in Pflanzenmaterial vorkommen können, zu minimieren, ist die Verwendung eines Verdampfers eine sicherere und wirksamere Alternative. Abgesehen vom Verdampfen können sich diejenigen, die nach alternativen Methoden des Konsums suchen, für eine sublinguale Anwendung (meist in Form einer Tinktur), „Medibles“ für den oralen Verzehr und sogar pharmazeutisch isolierte Cannabinoide wie Marinol entscheiden.

Der Verzehr von Cannabis kann Ihre Lungen natürlich nicht schädigen, aber es ist viel schwieriger, die Dosis richtig abzuschätzen; zudem dauert es länger, bis sich die Wirkung zeigt und bis sie wieder abgeklungen ist. Bei den Edibles (cannabishaltigen Lebensmitteln) wird oft der Fehler gemacht, zu viel davon zu essen, weil man den Effekt als zu gering einschätzt – und zwei Stunden später wirken dann alle Edibles auf einmal. Verdampfer hingegen sind für viele Menschen optimal, und sie sind heute leichter erhältlich als je zuvor.

Mit gemahlenem Glas verunreinigtes Cannabis

12. Berücksichtigen Sie die Herkunft des Gras, das Sie erstmals ausprobieren wollen

Für diejenigen von Ihnen, die nicht das Glück eines sicheren Zugangs zu Cannabis haben (und auch nicht in der Lage sind, eigenes anzubauen), ist es von größter Bedeutung, eine zuverlässige und qualitativ angemessene Cannabisversorgung zu finden. Der potenzielle Schaden von Schadstoffen und minderwertigem Cannabis wurde noch nicht abschließend bewertet, aber zahlreiche potenziell schädliche Inhaltsstoffe wie Glasmehl und Bausand können zum Zweck der Gewichtszunahme hinzugefügt werden. Dies kann bei Verwendung zu schweren Atemwegserkrankungen führen.

Selbst wenn Schwarzmarkt-Cannabis frei von gewichtssteigernden Zusatzstoffen ist, kann der Gehalt an Pestiziden und Düngemitteln im Anbau gefährlich hoch sein. Aus diesen Gründen ist es immer besser, das eigene Cannabis anzubauen, um sicherzustellen, dass die Chemikalien auf ein Minimum reduziert werden. Andernfalls ist es immer wichtig, eine vertrauenswürdige Quelle so nah wie möglich am Produktionsursprung zu finden. Die Begrenzung der Quellen auf ein Minimum gewährleistet eine gleichbleibende Qualität und minimiert auch das rechtliche Risiko.

13. Sorgen Sie für Unterhaltung während der Bewusstseinsveränderung beim Kiffen

Spiele, große Bildbände, eine Auswahl Ihrer Lieblingsmusik, Snacks, die zubereitet werden müssen (Versuchen Sie, eine Pizza selbst zu backen! Aber Vorsicht im Umgang mit dem Backofen), oder die Anfertigung einer Collage – alle diese Tätigkeiten erhalten eine ganz neue Dimension, wenn Sie high sind. Es kann aber auch sein, dass Sie nach dem ersten Cannabiskonsum nur still dasitzen und meditieren wollen; in diesem Fall brauchen Sie lediglich ein weiches Kissen. Doch wenn Cannabis das Bedürfnis nach Kreativität in Ihnen weckt, werden Sie es zu schätzen wissen, wenn Sie einige Aktivitäten zur Auswahl haben.

Wir hoffen, dass Sie diese Tipps hilfreich finden. Außerdem würden wir uns freuen, wenn Sie uns Ihre eigenen Tipps als Kommentar senden. Und wir würden gerne erfahren, ob Sie froh gewesen wären, wenn Sie gewisse Dinge schon vor Ihrem ersten Cannabisexperiment gewusst hätten! Falls Sie bereits ein erfahrener Cannabiskonsument sind und Freunde haben, die Cannabis zum ersten Mal ausprobieren möchten, dann leiten Sie doch bitte diesen Beitrag an sie weiter – es könnte ihre Freunde (und vielleicht auch Sie) vor einem „Whitey“bewahren.

  • Disclaimer:
    Dieser Artikel stellt keinen Ersatz für eine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Wenden Sie sich immer an Ihren Arzt oder eine andere zugelassene medizinische Fachkraft. Sie sollten wegen etwas, das Sie auf dieser Website gelesen haben, weder zögern, Ihren Arzt aufzusuchen, noch deswegen eine medizinische Beratung missachten.

Comments

9 Kommentare zu „13 Dinge, die Sie vor dem ersten High wissen sollten“

  1. Page Turner

    Ich fande diesen Artikel wirklich sehr hilfreich, ich habe vor es demnächst zu probieren und hatte durch diverse andere Artikel leichte angst bekommen. Aber jetzt fühle ich mich sicher und wohler. DANKE. 🙂

  2. Eine Sache würde ich noch mit rein nehmen und das wären sogenannte Blackouts (Kreislaufkollaps), bin auch kein Genie was das angeht, habe es aber schon zweimal miterlebt und es ist echt kein Schöner Anblick, mir Persönlich ist das noch nie Passiert, aber ich kann nur Raten, wenn ihr nur ganz kleine Anzeichen von Schwindel bzw. Unwohlsein verspürt, setzt euch sofort hin, die anderen werden das schon verstehen.

  3. Mein Gott Cannabis ist Kindergarten, immer dieses blabla drumrum…

    Alkohol ist überdosiert tausendfach heftiger,schädlicher und vor allem zu 100% tödlich.

    Kiffen hat garkeine Nachteile , es treibt ggf. die Kosten für Süssigkeiten in die Höhe 😀

    P.S:
    Nur dumme Menschen werden oder sind nach etwas süchtig!

  4. Guter Artikel, ich habe gestern Abend meinen ersten geraucht und bei mir sind keine ungewöhnlichen Symptome, wie es bei manchen übertramatisiert wird aufgetaucht, mir war jediglich ein wenig schwindelig und ich konnte nichtmehr stehen, dieser effekt ging aber weg sobald ich mich hinsetzte, jedoch war das Gras, das ich geraucht hatte so stark, dass ich selbst als ich saß noch das Bedürfnis hatte zu sitzen, unangenehm. Im ganzen würde ich Cannabis weiterempfehlen aber ihr solltet es beim ersten mal nicht übertreiben um cool zu wirken, ganz locker an die Sache rangehen und wenn ihr das Bedürfnis habt zu lachen: lacht! Tollster Moment in meinem Leben als ich angefangen habe wegen der Katze, die mich ansah zu lachen. Genial.

  5. Nix mit Name

    Eigentlich ganz gut habe gerade 4 geraucht und jz liege ich im Bett und denke ich stehe noch und mein Handy sieht aus als wäre es eine welle und ja ich wünsche euch allen frohe Ostern

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor und Gutachter

  • Profile-image

    Sensi Seeds

    Das Sensi Seeds Redaktionsteam besteht aus Botanikern, medizinischen und juristischen Experten sowie renommierten Aktivisten wie Dr. Lester Grinspoon, Micha Knodt, Robert Connell Clarke, Maurice Veldman, Sebastian Marincolo, James Burton und Seshata.
    Weiterlesen
  • Sanjai_Sinha

    Sanjai Sinha

    Dr. Sanjai Sinha ist Mitglied der akademischen Fakultät des Weill Cornell Medicine Colleges in New York. Er verbringt seine Zeit damit, Patienten zu begleiten, Bewohner und Medizinstudenten zu unterrichten und im Gesundheitswesen zu forschen. Er genießt die Ausbildung von Patienten und die Ausübung evidenzbasierter Medizin. Sein starkes Interesse an medizinischer Überprüfung kommt von diesen Leidenschaften.
    Weiterlesen
Scroll to Top