Bereit, mehr aus Ihrem Grow herauszuholen? Cannabis-Pflanzen benötigen flüssige Mineralnährstoffe oder organische Dünger. Erfahren Sie, wie Sie mit dem richtigen Einsatz von Dünger eine starke Ernte erzielen.
- Cannabis-Dünger und -Nährstoffe: Die Basics
- Organische vs. mineralische Cannabis-Dünger
- NPK-Verhältnisse beim Cannabis-Anbau verstehen und richtig anwenden
- Wann und wie Sie Ihre Cannabis-Pflanzen düngen
- Cannabis-Dünger: Probleme erkennen und beheben
- Spülen von Cannabis: Die letzten Wochen vor der Ernte
- Empfohlene Produkte und Cannabis-Düngermarken
- Cannabis-Dünger: Häufige Fragen
Auf den Punkt gebracht:
- Eine ausgewogene Nährstoffversorgung aus Makro-, Sekundär- und Mikronährstoffen ist entscheidend für gesunde Pflanzen.
- Mineralische Dünger wirken schnell und gezielt, sind aber nicht so nachhaltig wie organische Dünger (die langfristig die Bodenqualität und Aromen verbessern).
- In der Wachstumsphase braucht Cannabis vor allem Stickstoff. In der Blüte steigt der Bedarf an Phosphor und Kalium.
- Beim Düngen ist es wichtig, pH-Wert, EC-Wert und Wasserqualität im Blick zu behalten.
- Das Spülen von Cannabis ist optional. Studien zeigen, dass es kaum Einfluss auf die Qualität der Blüten hat.
Sie dachten, gute Genetik reicht für eine Top-Ernte? Weit gefehlt. Gute Genetik ist zwar die Basis für einen erfolgreichen Grow, aber Cannabis-Dünger ist der Treibstoff, der Ihre Pflanzen durch alle Lebensphasen bringt.
Setzen Sie die richtigen Nährstoffe zum richtigen Zeitpunkt ein, und Ihre Pflanzen wachsen schneller und bleiben widerstandsfähig. Genau das brauchen Sie für eine starke Ernte.
Düngen Sie zu wenig oder zu viel, drohen Nährstoffmängel, Überdüngung oder Nährstoffsperre. Das endet meist nicht tödlich, stresst die Pflanzen aber erheblich, hemmt ihr Wachstum und verhindert die Entwicklung dicker, harziger Blüten.
Sie wollen Ihre Pflanzen optimal versorgen? Dann zeigen wir Ihnen jetzt alles, was Sie über Cannabis-Dünger wissen müssen. Für gesunde Pflanzen und richtig gute Ernten.
Cannabis-Dünger und -Nährstoffe: Die Basics
Cannabis-Dünger, egal ob aus Flaschen aus der Gärtnerei oder selbst gemacht aus natürlichen Zutaten wie Kompost, enthält chemische Verbindungen, die Ihren Pflanzen Energie liefern.
Diese Nährstoffe teilen sich in drei Gruppen auf:
- Makronährstoffe: Das NPK-Verhältnis auf gekauftem Cannabis-Dünger zeigt, wie viel Stickstoff, Phosphor und Kalium enthalten sind. Ohne diese Makronährstoffe (oder Makronährelemente) kann die Pflanze nicht wachsen. Alle Teile der Pflanzen – Blätter, Wurzeln, Blüten – brauchen sie in großen Mengen (daher der Name „Makro“).
- Sekundärnährstoffe: Die Pflanze braucht diese Nährstoffe zwar nicht in großen Mengen, aber ohne sie geht nichts. Sekundärnährstoffe unterstützen die Photosynthese und den Nährstofftransport. Warum dann „sekundär“? Sie heißen nur so, weil die Pflanze weniger davon braucht als von Makronährstoffen.
- Mikronährstoffe: Davon braucht die Pflanze nur winzige Mengen. Trotzdem sind sie entscheidend. Mikronährstoffe stärken u. a. Zellwände und unterstützen die Enzymfunktion sowie Nährstoffsynthese. Die Dosis ist klein, die Wirkung groß.
Makronährstoffe: Die großen Drei
Cannabis-Dünger besteht aus drei Hauptnährstoffen: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Darum sind sie so wichtig:
Stickstoff (N)

Stickstoff sorgt vor allem für die Synthese von Aminosäuren, Proteinen und Chlorophyll (dem grünen Farbstoff in Pflanzen, der für die Photosynthese verantwortlich ist). Pflanzen nehmen Stickstoff hauptsächlich in Form von Nitrat und Ammonium auf.
Funktionen:
- Fördert das Wachstum von Blättern, Stängeln und Zweigen.
- Unverzichtbar für die Photosynthese und den gesamten Stoffwechsel der Pflanze.
- Unterstützt die Bildung von Enzymen.
Mangelerscheinungen: Vergilbte ältere Blätter und gehemmtes Wachstum.
Phosphor (P)

Phosphor ist entscheidend für den Pflanzenaufbau und dafür, dass die Pflanze Energie produzieren, transportieren und speichern kann. Cannabis-Pflanzen nehmen Phosphor in Form von Phosphat auf.
Funktionen:
- Fördert die Wurzelentwicklung und die Vitalität junger Pflanzen.
- Unterstützt die Blütenbildung.
- Macht die Pflanze widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Umwelteinflüsse.
Mangelerscheinungen: Verzögerte oder schwache Blüte, dunkelrote oder violette Verfärbungen der Stängel und Blattstiele.
Kalium (K)

Kalium aktiviert bestimmte Enzyme und reguliert mehrere wichtige Pflanzenprozesse – von der Photosynthese über den Aufbau von Proteinen bis hin zum Transport von Zucker.
Funktionen:
- Regelt das Öffnen und Schließen der Spaltöffnungen und beeinflusst damit den Wasserhaushalt der Pflanze.
- Stärkt die Zellwände der Stängel, was zu widerstandsfähigeren Pflanzen führt.
- Sorgt dafür, dass die Pflanze besser gegen Trockenheit gewappnet ist.
Mangelerscheinungen: Schwache Stängel, gelb-braune Blattränder und geringere Widerstandsfähigkeit.
Sekundärnährstoffe
Neben den „großen Drei“ sind auch Kalzium, Magnesium und Schwefel entscheidend für das Wachstum gesunder Cannabis-Pflanzen.
Kalzium

Genau wie es Menschen beim Aufbau und Erhalt starker Knochen hilft, unterstützt Kalzium auch die Entwicklung gesunder Pflanzenteile. Darüber hinaus spielt es eine zentrale Rolle dabei, wie Pflanzenzellen miteinander kommunizieren.
Funktionen:
- Erhält die Struktur und Stabilität von Zellwänden und Zellmembranen.
- Löst Signale zwischen den Zellen aus und unterstützt die Nährstoffverteilung.
- Fördert das Wachstum neuer Wurzeln und Triebe.
Mangelerscheinungen: Nekrosen (absterbendes Blattgewebe), verformte Neutriebe, schlechte Wurzelentwicklung und schwache Stängel.
Magnesium (Mg)

Magnesium ist ein Baustein von Chlorophyll und damit zentral für die Photosynthese. Außerdem aktiviert es Enzyme und ist am Transport von Nährstoffen beteiligt.
Funktionen:
- Entscheidend für die Lichtaufnahme und die Energiegewinnung während der Photosynthese.
- Aktiviert Enzyme, die am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten beteiligt sind.
- Transportiert Nährstoffe zu wachsenden Pflanzenteilen.
- Beeinflusst die Aufnahme von Phosphor und Stickstoff.
Mangelerscheinungen: Chlorose (Aufhellung) zwischen Blattadern, eingerollte Blätter und gehemmtes Wachstum.
Schwefel (S)

Schwefel ist zentral für die Synthese von Aminosäuren, Coenzymen und sogar flüchtigen Aromastoffen (sprich: er sorgt dafür, dass Cannabis-Blüten gut riechen und schmecken). Pflanzen nehmen Schwefel hauptsächlich in Form von Sulfat auf.
Funktionen:
- Wird für den Aufbau von Aminosäuren wie Cystein und Methionin benötigt.
- Wird für die Synthese organischer Moleküle benötigt, die Enzymfunktionen und flüchtige Aromastoffe (wie Terpene) unterstützen.
- Spielt eine Rolle im Stickstoffstoffwechsel.
Mangelerscheinungen: Gleichmäßige Chlorose in jungen Blättern und gehemmtes Wachstum.
Mikronährstoffe

Mikronährstoffe werden nur in kleinen Mengen benötigt. Trotzdem spielen sie eine wichtige Rolle für das Wachstum gesunder Pflanzen:
- Bor (B): Wird als Borsäure oder Borat aufgenommen und ist essenziell für starke, gesunde Zellwände. Außerdem ist Bor an der Zellteilung und Zellstreckung beteiligt, wenn Pflanzen neue Wurzeln und Triebe entwickeln, sowie an der Zellsignalübertragung. Bor unterstützt zudem die Bildung von Blüten und Samen und ist am Nährstofftransport beteiligt.
- Kupfer (Cu): Pflanzen nehmen Kupfer als Kupferionen auf. Es wird von Plastocyanin verwendet, einem Enzym, das an der Photosynthese beteiligt ist, und spielt eine Rolle beim Elektronentransport in den Mitochondrien. Durch die Unterstützung der Ligninbildung stärkt Kupfer außerdem die Zellwände.
- Eisen (Fe): Wird als Eisen(II)-Ion aufgenommen und ist entscheidend für die Photosynthese. Es hilft bei der Bildung von Chlorophyll sowie von Cytochromen und Ferredoxin (Verbindungen, die zentral für die photosynthetische Elektronentransportkette – kurz ETC – sind). Außerdem aktiviert Eisen Enzyme, die am Stoffwechsel und an der Stickstoffaufnahme beteiligt sind.
- Zink (Zn): Wie Magnesium aktiviert Zink Enzyme, die für die Synthese von Proteinen sowie Auxin verantwortlich sind, einem Pflanzenwachstumshormon. Zink unterstützt zudem die Streckung der Internodien, das Blattwachstum und die Bildung von Pollen und Samen.
- Molybdän (Mo): Pflanzen nehmen Molybdän als Molybdat auf. Es wird von Nitratreduktase und Nitrogenase verwendet, zwei Enzymen, die für den Stickstoffstoffwechsel verantwortlich sind. Molybdän ist auch an enzymatischen Reaktionen beteiligt, die lebenswichtige Aminosäuren produzieren.
- Mangan (Mn): Pflanzen benötigen Mangan, um Enzyme zu aktivieren, die Aminosäuren, Kohlenhydrate und Lipide verstoffwechseln. Außerdem unterstützt es die Krankheitsresistenz.
Organische vs. mineralische Cannabis-Dünger
Von Pellets und Pulvern über verdünnte Flüssignährstoffe bis hin zu reichhaltigen organischen Kompostmischungen: Heute können Grower aus einer riesigen Auswahl an Cannabis-Düngern wählen.
Wie wissen Sie also, welcher der richtige für Ihren Garten ist? Eine der ersten Fragen: organisch oder mineralisch düngen? Was für Sie passt, hängt vor allem davon ab, wie Sie anbauen und was Ihnen wichtig ist.
Mineralische Cannabis-Nährstoffe: Präzise, schnelle Wirkung
Mineralische Cannabis-Dünger enthalten chemische Verbindungen, die für Pflanzen vom Moment an verfügbar sind, in dem sie den Boden erreichen.
Im Gegensatz zu organischen Quellen wie Wurmhumus, die stickstoffreiche organische Substanz enthalten, bestehen mineralische Nährstofflösungen aus gut löslichen Nitratsalzen. Das ist eine Form von Stickstoff, die Pflanzen sofort aufnehmen können.
Das heißt: schnelle Wirkung, aber mit eigenen Vor- und Nachteilen gegenüber organischen Düngern.
Vorteile
Mineralische Cannabis-Dünger sind ideal für Grower, die einem klaren Düngeplan folgen und Nährstoffmengen exakt steuern wollen. Die meisten mineralischen Dünger werden mit einem Düngeplan geliefert. Damit kommen auch Anfänger gut klar. Sie eignen sich für alle Anbauformen (Indoor, Outdoor, Erde oder Hydro) und sind meist etwas günstiger als organische Dünger.
Nachteile
Pflanzen nehmen mineralische Nährstoffe sofort auf. Dadurch kann es leicht zu Überdüngung kommen, besonders bei unerfahrenen Züchtern. Anfänger übertreiben es oft mit dem Dünger, in der Hoffnung auf schnelles Wachstum. Die Folge? Stress für die Pflanzen.
Außerdem können mineralische Nährstoffe die Bodenqualität und -struktur beeinträchtigen, was sie nicht sehr nachhaltig macht. Dazu kommt: Mineralische Cannabis-Dünger führen zu Nährstoffabfluss, der die Umwelt belasten kann.
Organische Cannabis-Nährstoffe: Langsame, ganzheitliche Wirkung
Organische Cannabis-Dünger stammen aus natürlichen Quellen und versorgen Pflanzen langsam und schrittweise. Das liegt daran, dass sie organische Verbindungen enthalten, die erst von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen zersetzt werden müssen, bevor Pflanzen sie nutzen können.
Häufige Beispiele für organische Cannabis-Nährstoffe sind Kompost, Mist, Algen, Knochen- oder Fischmehl sowie Guano (oder Produkte, die direkt aus diesen Zutaten hergestellt werden).
Vorteile
Überdüngung kommt bei organischen Cannabis-Düngern selten vor, da sie ihre Nährstoffe langsam und gleichmäßig abgeben. Sie sind ideal für Anfänger oder Sorten, die empfindlich auf Überdüngung reagieren (wie manche Sativas oder Autoflowering-Sorten).
Außerdem fördern organische Cannabis-Dünger ein gesundes Bodenökosystem, das die Widerstandsfähigkeit und Vitalität der Pflanzen erhöht. Grower können ihre Erde nach der Ernte sogar wiederverwenden. Ein weiterer Pluspunkt: kein belastender Abfluss. Organische Dünger sind damit deutlich nachhaltiger als mineralische Nährstofflösungen.
Viele Grower berichten zudem, dass ihr Gras besser riecht und schmeckt, wenn sie organische Dünger verwenden.
Nachteile
Wer auf Schnelligkeit und Präzision setzt, wird mit organischen Nährstoffen nicht glücklich. Mit Kompost oder Knochenmehl lassen sich keine exakten Stickstoff- oder Phosphormengen dosieren. Und bis die Wirkung sichtbar wird, vergeht erst mal Zeit.
Außerdem kosten organische Nährstoffe meist mehr als mineralische (außer Sie stellen selbst Dünger her).
Dünger für Erde oder Hydrokultur

Cannabis-Dünger lässt sich auch danach unterscheiden, ob er für den Einsatz in Erde oder in hydroponischen Systemen gedacht ist.
Der Hauptunterschied: Dünger für Erde enthält oft Nährstoffe mit Langzeitwirkung oder organische Verbindungen, die den Boden gesund halten und die Pflanzen schrittweise versorgen (auch wenn das nicht immer der Fall ist).
Hydroponische Dünger bestehen dagegen meist aus sehr gut löslichen Nährsalzen, die Pflanzen in sterilen Zuchtmedien sofort aufnehmen können. Da es beim Hydro-Anbau keine Bodenbiologie gibt, müssen die Nährstoffe in Hydro-Dünger von Anfang an direkt verfügbar sein.
NPK-Verhältnisse beim Cannabis-Anbau verstehen und richtig anwenden
NPK-Angaben geben das Verhältnis (nach Gewicht) von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) in einem bestimmten Dünger an. Eine Nährstofflösung mit der Formel 10-5-5 enthält zum Beispiel 10 % Stickstoff sowie 5 % Phosphor und 5 % Kalium.
Je nach Lebensphase benötigen Ihre Cannabis-Pflanzen unterschiedliche NPK-Konzentrationen.

NPK-Verhältnisse für Sämlings-, Wachstums- und Blütephase
Cannabis-Sämlinge, die in Erde wachsen, benötigen nur wenig Nährstoffe. Alles, was sie brauchen, kommt direkt aus dem Zuchtmedium. In Hydro-Systemen reicht ein sehr leichter Dünger mit einem NPK-Verhältnis von 1-1-1 völlig aus, um das frühe Wachstum anzuregen.
Während der Wachstumsphase braucht Cannabis einen stickstoffreichen Dünger. Optimal sind ein NPK-Verhältnis von 3-1-2 oder 4-1-2, um das Wachstum gesunder Blätter und Stängel zu fördern.
In der Blütephase ändert sich der Nährstoffbedarf: weniger Stickstoff, mehr Phosphor und Kalium. So entstehen große, harzige Blüten. Für die frühe bis mittlere Blüte eignet sich ein NPK-Verhältnis von 1-4-3 oder 1-5-4.
In den letzten Wochen der Blüte können Sie mit einem reinen Kaliumdünger nachhelfen. Verhältnisse von 0-0-10 oder 0-0-20 kurbeln die Nährstoffaufnahme an. Dazu Melasse-basierte Blüte-Booster. Die sorgen für extra dickes, klebriges Harz.
Wann und wie Sie Ihre Cannabis-Pflanzen düngen

In Erde
Beim Anbau von Cannabis in Erde müssen Sie während der Sämlingsphase nicht düngen. Sobald die Wachstumsphase beginnt, verwenden Sie einen Dünger für die Wachstumsphase, um gesundes Blattwerk zu fördern. Nach der Streckphase geht’s dann mit Blütedünger weiter.
Um Pflanzen in Erde mit gekauften Nährstofflösungen zu versorgen, mischen Sie den Dünger einfach gemäß Herstellerangaben mit Wasser (trauen Sie sich ruhig, weniger zu nehmen als auf der Flasche steht, besonders bei neuem Dünger oder empfindlichen Sorten).
Achten Sie darauf, dass der pH-Wert des Wassers zwischen 6,0 und 7,0 liegt (manche Grower sind überzeugt, dass 6,3 bis 6,8 der ideale Bereich für die meisten Sorten ist). Prüfen Sie den pH-Wert nach dem Mischen Ihrer Lösung erneut und passen Sie ihn wenn nötig an. Messen Sie außerdem den EC-Wert (elektrische Leitfähigkeit) und den PPM-Wert (parts per million) Ihrer Nährstofflösung. So wissen Sie genau, wie viele Nährstoffe enthalten sind.
Wenn Ihre Erde sehr trocken ist, bewässern Sie sie leicht mit etwas klarem, pH-angepasstem Wasser. Geben Sie danach Ihre Nährstofflösung dazu. Achtung: Statt die gesamte Lösung auf einmal in den Topf zu gießen, gießen Sie besser in Etappen. Die Erde braucht etwas Zeit, um die Lösung aufzunehmen.
Beobachten Sie den Abfluss und testen Sie pH-, PPM- und EC-Wert. Ihr pH-Wert sollte im gleichen Bereich liegen wie beim Eingießen. Der EC-Wert sollte höchstens 0,2 bis 0,3 vom Ausgangswert abweichen. Der PPM-Wert des Abflusses sollte niedriger sein als der der Nährstofflösung.
Liegen Ihr EC- oder PPM-Wert höher als beim Eingießen, ist das ein Zeichen dafür, dass sich Nährsalze in Ihrer Erde ansammeln. Das kann zu Nährstoffblockaden führen.
Die meisten Grower, die in Erde anbauen, düngen ihre Pflanzen einmal pro Woche. Folgen Sie am besten dem Düngeplan, der Ihrem Dünger beiliegt.
Organische Dünger beim Anbau in Erde
Möchten Sie Kompost, Guano, Knochenmehl oder ähnliche Zutaten verwenden, um das Wachstum Ihrer Pflanzen organisch anzutreiben? Am besten gelingt das mit Living Soil bzw. Super Soil.
Diese „Supererde“ entsteht, wenn Sie schon vor dem Grow nährstoffreiche organische Substanz unter Ihre Erde mischen. Fertig ist die Basis, die Ihre Pflanzen von der Keimung bis zur Ernte 100 % organisch versorgt.
Sie können normale Erde auch einfach mit Kompost, Mist, Knochenmehl und anderen natürlichen Zutaten abdecken. Nachteil: Die Nährstoffe müssen erst zersetzt werden, bevor die Pflanzen sie aufnehmen können. Schneller geht’s mit Komposttee. Die Anleitung dazu gibt’s hier.
In Hydrokultur
Beim hydroponischen Anbau von Cannabis sind Ihre Pflanzen komplett auf Dünger angewiesen, um alle benötigten Nährstoffe zu bekommen. Während der Sämlingsphase brauchen sie eine sehr leichte Nährstoffmischung (1-1-1), um gesunde Wurzeln und ihre ersten Blätter zu entwickeln. Wechseln Sie dann während der Wachstumsphase zu einem stickstoffreichen Dünger, gefolgt von einer phosphor- und kaliumreichen Mischung für die Blüte.
Mischen Sie Ihre Nährstoffe entsprechend den Herstellerangaben und prüfen Sie anschließend pH-, PPM- und EC-Wert Ihrer Lösung. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 6,5 liegen, damit die Nährstoffe optimal aufgenommen werden. Die PPM- und EC-Werte:
- 200-400 und 0.4-0.8 für Sämlinge oder Stecklinge,
- 300-700 und 0.6-1.4 für die Wachstumsphase,
- 750-1200 und 1.4-1.8 für die frühe Blüte,
- 1000-1600 und 1.8-2.2 für die späte Blüte.
Sorgen Sie dafür, dass die Nährlösung belüftet wird und zirkuliert. So bekommen die Wurzeln neben Nährstoffen auch Sauerstoff.
Viele Hydro-Grower mischen ihre Nährlösung bei jeder Düngung frisch an. Das sollten Sie auch tun, wenn möglich. Alte Lösungen neigen zu Verunreinigungen, der pH-Wert verschiebt sich, Nährstoffe werden knapp, Salze lagern sich ab. Und in stehenden Lösungen können sich Krankheitserreger bilden.
Ein Hinweis zu Wasserhärte und pH-Wert
Ob Sie Komposttee ansetzen oder die perfekte Nährstofflösung für Ihr Hydro-System mischen: die Härte und der pH-Wert Ihres Wassers entscheiden darüber, wie gut Ihre Pflanzen Nährstoffe aufnehmen können.
Hartes Wasser (also Wasser mit hohem Mineraliengehalt wie Kalzium, Magnesium und Bicarbonaten) kann Ihre Nährlösung durcheinanderbringen. Es stört die Aufnahme von Stickstoff, Phosphor und Kalium oder führt zu pH-Verschiebungen (hartes Wasser hat meist eine hohe Alkalinität). Außerhalb des idealen pH-Bereichs von 5,5 bis 7 wird’s problematisch. Die Pflanzen kriegen die Nährstoffe nicht mehr ordentlich rein.
Außerdem kann hartes Wasser zu Salz- und Kalkablagerungen in Ihren Reservoirs oder im Wurzelbereich Ihrer Pflanzen führen. In Reservoirs beeinträchtigen diese Ablagerungen die Wasserzirkulation und können Verunreinigungen verursachen. Im Wurzelbereich stören sie die Nährstoffaufnahme und beeinflussen den pH-Wert. Die Folge: gehemmtes Wachstum und Stress.
Um das zu vermeiden, gießen Sie Ihre Pflanzen immer mit Regenwasser, destilliertem Wasser oder Umkehrosmose-Wasser (RO-Wasser). Vermeiden Sie chloriertes Leitungswasser, wo es geht.
Cannabis-Dünger: Probleme erkennen und beheben

Beim Düngen von Cannabis können drei Hauptprobleme auftreten:
- Unterdüngung: Wenn Cannabis-Pflanzen nicht genug Nährstoffe bekommen, entwickeln sie Nährstoffmängel. Das führt zu Stress und gehemmtem Wachstum. Die gute Nachricht? Mängel beheben ist meist einfach. Bringen Sie Ihre Nährstoffe ins Gleichgewicht. Wie Sie die 7 häufigsten Nährstoffmängel bei Cannabis und ihre Symptome erkennen, erfahren Sie hier.
Lösung: Unterdüngung lässt sich mit einer ausgewogenen Nährstoffversorgung behandeln. Folgen Sie den Empfehlungen in diesem Artikel, dann sollten keine Nährstoffmängel auftreten.
- Überdüngung (oder Nährstoffverbrennung): Das passiert, wenn Sie Ihren Pflanzen zu viel Dünger geben oder sie in „heißer“ (nährstoffreicher) Erde anbauen. Typische Anzeichen von Nährstoffverbrennung sind:
- Verfärbte Blätter – entweder dunkelgrün oder fast leuchtend
- Blattspitzen, die sich im 90°-Winkel nach oben krümmen
- Verfärbte Stängel und Blattstiele – violett, magenta oder rot
- Und schließlich gelbe Blätter mit verbrannten, brüchigen Rändern
Lösung: Reduzieren Sie entweder die Häufigkeit der Düngergaben oder die Konzentration Ihrer Nährlösung. Prüfen Sie beim Anbau in Erde den pH-, PPM- und EC-Wert des Abflusses, wenn Sie Ihre Pflanzen gießen. Hohe PPM- oder EC-Werte sind ein Zeichen dafür, dass sich Salze im Zuchtmedium angesammelt haben (eine häufige Folge von Überdüngung).
- Nährstoffsperre: Das passiert, wenn sich Salze in Ihrem Zuchtmedium ansammeln oder der pH-Wert außerhalb des idealen Bereichs liegt und Ihre Pflanzen die verfügbaren Nährstoffe nicht mehr aufnehmen können. Mit der Zeit entwickeln Ihre Pflanzen Anzeichen eines Cannabis-Nährstoffmangels.
Lösung: Spülen Sie Ihr Zuchtmedium mit kaltem, pH-angepasstem Wasser. Messen Sie danach den PPM- und EC-Wert des Abflusses und düngen Sie erst wieder, wenn die Werte gesunken sind (das zeigt, dass die Salze sich gelöst haben). Nur in schweren Fällen müssen Sie die Pflanzen in frisches Zuchtmedium umtopfen.
Hinweis zu Nährstoffen bei Autoflowering-Sorten
Autoflowering-Sorten richtig zu düngen, ist gar nicht so einfach. Viele Grower kennen das. Der Grund: Sie reagieren viel empfindlicher auf Nährstoffe als photoperiodische Sorten. Sie brauchen die gleichen Nährstoffe, nur weniger davon. Verwenden Sie etwa die Hälfte oder ein Viertel der Düngermenge, die Sie bei einer photoperiodischen Sorte verwenden würden (gegebenenfalls sogar noch weniger).
Spülen von Cannabis: Die letzten Wochen vor der Ernte
Beim Spülen bekommen die Pflanzen für etwa 1 bis 2 Wochen nur noch Wasser. Viele Grower machen das kurz vor der Ernte und sind überzeugt, dass überschüssige Nährstoffe aus der Erde gespült werden. Die Idee dahinter: Die Pflanze soll auf eigene Reserven zurückgreifen statt auf frische Nährstoffe – angeblich mit spürbarem Einfluss auf Geschmack und Rauchqualität. Mehr zum Spülen von Cannabis-Pflanzen finden Sie hier.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass Spülen weniger bewirkt, als oft behauptet wird. Die bisher umfassendste Studie zur Spülung von Cannabis stammt von Rx Green Technologies und untersuchte die Effekte von Spülzeiten über 0, 7, 10 und 14 Tage.
Die Ergebnisse der Studie widersprachen einer lange etablierten Annahme: Spülen führte zu keinen nennenswerten Unterschieden im THC-Gehalt, keinen Unterschieden im Terpenprofil und keiner Verringerung des Mineralstoffgehalts in den getrockneten Blüten.

Blindtests zeigten ebenfalls keine klare Bevorzugung gespülter Blüten. Was Spülen jedoch tatsächlich bewirkt, ist das natürliche „Altern“ der Pflanzen. Dabei entstehen die typischen Herbstfarben, die viele Grower kurz vor der Ernte sehen wollen.
Also, was heißt das jetzt? Wir halten es wie Jorge Cervantes und andere erfahrene Grower: „Spülen ist optional, nicht zwingend notwendig.“
Empfohlene Produkte und Cannabis-Düngermarken
Brauchen Sie Hilfe bei der Auswahl aus dem großen Angebot an Cannabis-Düngern? Hier sind ein paar unserer Favoriten:
Flüssige Cannabis-Dünger

- Fox Farm Liquid Nutrient Trio: Ein Klassiker. Fox Farm ist unter Cannabis-Züchtern ein bekannter Name. Und das aus gutem Grund: Das Unternehmen liefert seit Jahren zuverlässige Ergebnisse. Verwenden Sie die Grow Big-Mischung für die Wachstumsphase und Tiger Bloom sowie Big Bloom während der Blüte. Für eine Top-Ernte ohne Komplikationen.

- Biobizz: Zertifiziert organisch. Biobizz ist die perfekte Alternative zu Fox Farm, wenn Sie nachhaltig Cannabis anbauen möchten. Nutzen Sie die Bio Grow-Mischung von der Wachstumsphase bis zur Ernte und ergänzen Sie ab der Blüte mit Bio Bloom und Top Max. Ersterer liefert alle Nährstoffe, die Ihre Pflanzen für die Blütenentwicklung brauchen, während Letzterer die Nährstoffaufnahme maximiert.

- Advanced Nutrients: Einer der größten Player in der Düngerindustrie. Advanced Nutrients bietet Düngerlösungen für kommerzielle und private Grower. Das pH Perfect Sensi Grow & Bloom Kit ist eine klassische mineralische Mischung, während die OG Organics Iguana Juice-Linie als organische Lösung verkauft wird. Eignet sich für Erde ebenso wie für hydroponische Systeme.

- Mills: Mit Sitz in den Niederlanden produziert Mills bio-mineralische Dünger, die von Pflanzen leicht aufgenommen werden. Wir empfehlen The Basis A&B als Basisdünger während der gesamten Wachstums- und Blütephase. Bei Bedarf ergänzen Sie mit anderen Mills-Produkten. Start-R zum Beispiel ist eine stickstoffreiche Mischung, ideal für hungrige Pflanzen in der Wachstumsphase, während C4 für verstärkte Blütenbildung entwickelt wurde.
Organische Cannabis-Dünger
Wenn Sie einmal organisch anbauen, gibt es kein Zurück mehr. Sobald Sie die Grundlagen draufhaben, werden Sie nicht mehr zu mineralischem Dünger zurückwollen. Die Blüten riechen und schmecken einfach besser. Und nebenbei schonen Sie auch noch die Umwelt.
Für den organischen Cannabis-Anbau gibt es zwei Wege: Stellen Sie Ihre eigene Super Soil her oder setzen Sie Komposttee an. Dazu brauchen Sie natürliche Zutaten wie:
- Kompost, Mist, Blutmehl und Wurmhumus für Stickstoff
- Knochenmehl, Steinphosphat und Fledermaus-Guano für Phosphor
- Algenmehl, Holzasche oder Kompost/Mist für Kalium
Kann man normalen Zimmerpflanzendünger für Cannabis verwenden?
Vielleicht fragen Sie sich, warum Miracle-Gro, Compo oder andere Zimmerpflanzendünger bei Cannabis-Züchtern einen eher schlechten Ruf haben? Das liegt an den Langzeitnährstoffen, die oft in ihren Pellets, Düngerstäbchen oder Blumenerden stecken. Die funktionieren super für Zimmerpflanzen und Gemüse. Aber Cannabis ist empfindlicher, Überdüngung passiert schnell.
Flüssigdünger dieser Marken enthalten keine Langzeitnährstoffe. Die können Sie für Cannabis nehmen – vorausgesetzt, das N-P-K-Verhältnis passt zur jeweiligen Wachstumsphase. Der Dünger muss richtig verdünnt werden.
Cannabis-Dünger: Häufige Fragen
Sie haben Fragen zum Düngen von Cannabis? Hier sind die wichtigsten Antworten. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, melden Sie sich gerne in den Kommentaren.
Und bitte: Teilen Sie diesen Beitrag mit anderen Züchtern, damit wir alle mehr und besseres Gras ernten können.

Wir empfehlen organische Nährstoffe für den Cannabis-Anbau. Super Soil funktioniert hervorragend, ebenso organische Flüssigdünger wie die von Advanced Nutrients, Mills oder Biobizz.
Stickstoff, Phosphor und Kalium. Das sind die drei wichtigsten Makronährstoffe, die Cannabis zum Wachsen braucht. Allerdings spielen auch sekundäre Nährstoffe und Mikronährstoffe eine Rolle.
Das hängt von Ihrem Setup ab. In hydroponischen Systemen müssen Sie schon in der Sämlingsphase mit dem Düngen beginnen. In Erde starten die meisten Grower zwischen Woche 1 und 2 der Wachstumsphase.
Für die Vegetationsphase braucht Cannabis eine stickstoffreiche Nährstoffmischung (ein NPK-Verhältnis von 3-1-2 funktioniert super). Während der Blüte brauchen Cannabis-Pflanzen dagegen weniger Stickstoff und mehr Phosphor und Kalium (probieren Sie ein NPK-Verhältnis von 1-4-3).
Mineralische Dünger können aus nicht-organischen Quellen stammen und enthalten oft mineralische Nährstoffe, die für Pflanzen sofort verfügbar sind. Organische Dünger stammen dagegen aus natürlichen Quellen. Sie müssen erst von Pilzen oder Bakterien zersetzt werden, bevor Pflanzen sie aufnehmen können.
Nicht immer. Super Soil versorgt Ihre Cannabis-Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte, ohne dass Sie zusätzlich düngen müssen.
Die meisten Grower, die Flüssigdünger verwenden, düngen einmal pro Woche oder bei jeder zweiten oder dritten Bewässerung. Orientieren Sie sich am Cannabis-Düngeplan, der Ihrem Dünger beiliegt. Achtung: Überdüngung vermeiden!
Wer in Erde anbaut, kann grundsätzlich auch hydroponische Nährstoffe nutzen. Hydro-Grower müssen dagegen hydroponische Nährstoffe nutzen, weil diese sofort verfügbar sind, ohne dass Bodenorganismen sie erst umwandeln müssen.
- Disclaimer:Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.








Ich find den Artikel super… Die Konzentration war nocal interessant. Also wie viel von was und wann das ganze 😊
Jeder der sich fragt, wieviel er von was in den Boden einarbeiten muss, um das beste Ergebnis zu erhalten, den sei gesagt, dass man es den Pflanzen ansieht, ob es Ihnen gut oder nicht so gut geht. Sieht man sich zum Beispiel die Blätter an. Die könne von hell zu dunkelgrün tendieren. Sind sie z.B. dunkelgrün, braucht Ihr erst mal nicht mehr düngen. Die richtige Mischung werdet Ihr mit der Zeit herausfinden und wie schon erwähnt, benötigen manche Pflanzen mehr oder weniger Dünger. Ich würde einfach mal ausprobieren und dann die Rezeptur gegebenenfalls anpassen. Der Ansatz den Dünger selbst herzustellen ist gut und schont den Geldbeutet.
Was man vielleicht auch noch verwenden kann sind Eierschalen. Die brauchen aber etwas Zeit um zersetzt zu werden, von daher rate ich einen Komposthaufen anzulegen, wo man natürlich auch Kaffeesatz, Bananenschalen und Co. zugeben kann. Nach einer Zeit kann man den Kompost dann mit Erde vermischen und wenn nötig auch nochmal von Zeit zu Zeit untermischen.
ich meine nicht Die Grower die sich hier informieren wollen sondern die Düngeberater die hier schreiben , die schreiben wie gut und einfach das alles ist , aber geben keine konkreten Zahlen von den einzelnen unterschiedlichen Düngerarten an die Düngesorten kann man dich dann ja selber aussuchen aber welche Wert hat ein Lieter Bananenen Dünger , Urin oder ,Kaffeesatz hat sagt keiner wieviel lieter pro Dünger pro Woche in der Phase : Keimung , Setzlinge , Wachstum , Blüte , Blühphase ? Bitte konkretere Zahlen N _ P _ K womit und wieviel……….. in Zahlen und Menge………. Tabellen womit , wovon , wieviel von welchem und wann… Das wäre mal eine information die eigentlich zu unserem Informationszeitalter passen würde
Oh ja , wie verdünne ich. * Urindünger * , Wie mache ich * Bananendünger * oder wie bereite ich * Kaffeedünger * zu und wie sind die Werte für die entsprechende menge für die Pflanzen Phase die sie dann braucht
ZB : 500 ml Kaffee , 300 ml Banane. , 300 ml pro Pflanze und Woche inder Wachstumsphase……..!!!! Bitte DIE WERTE UND ZAHLEN ANGEBEN
Macht doch einfach nur eine Tabelle :
Sparte. : — Keimung ___ Setzlinge.___ Wachstum___Blüte__Blühphase
N_P_K. wert — zb. 2_4_3 ……………?. ……………..? ……..? …….
Und wie mache ich dann den Dünger N. , P , K zB. Urin , Kaffeesatz , Banane
Und dann noch die Menge pro Woche ist das so schwer ?????
Guten Morgen Thomas,
Vielen Dank für Ihre Fragen
Leider können wir aus rechtlichen Gründen in diesem Blog keine Fragen zum Grow beantworten oder Ratschläge zum Grow geben.
Aus diesem Grund können wir keine Fütterungspläne herausgeben und auch keine konkreten Zahlen zu N-P-K-Werten nennen.
Denken Sie immer daran, dass nicht alle Cannabispflanzen den gleichen Fütterungsplänen folgen und von Sorte zu Sorte variieren, Zeitpläne werden auch je nach Nährboden abweichen.
Dieser Article zu Was ist veganer Anbau? Neue Sichtweise auf Bio-Cannabis könnte Sie auch interessieren.
Nochmals vielen Dank für Ihren Kommentar, und ich wünsche Ihnen viel Spaß mit dem Blog.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag
Mark
Und was empfehlt ihr für vollkommen legal angebauten nutzhanf? Thomas hat gute fragen , mich interessiert das auch aber eben für meinen nutzhanf , für den ich selbstverständlich eine Genehmigung habe … Nur keine Ahnung womit mAn das Zeug düngt
Guten Morgen Smartey,
Vielen Dank, dass Sie uns hier bei Sensi Seeds kontaktiert haben.
Leider ist die kommerzielle Hanfproduktion nicht unser Fachgebiet, daher empfehlen wir Ihnen, sich für solche Anfragen an unsere Schwesterfirma HempFlax zu wenden.
Nochmals vielen Dank und ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß mit dem Blog,
Mit besten Grüßen,
Mark
Eine Anleitung zum Kompost Tee hätte bestimmt gut getan ^^
Man kann nie genau sagen wie viel deine Pflanze von welchem wert benötigt… Das kommt ganz auf die Umstände und Bedürfnisse der Pflanze in deiner Umgebung an… Du musst die Pflanze beobachten und gemäß ihrem Verhalten Düngen
Bananenschale und Kaffeesatz usw wurde gesagt wie man es macht – in die Erde verbuddeln… Du bereitest so, bevor du die Pflanzen setzt, die Erde vor und verbuddelst da deine biologische kuchenabfälle mit rein… Besonders beliebt sind bananenschale und Kaffeesatz
Es sind langwirkende biologischer Düngemittel… Es würde auch erklärt, wie biologischer Dünger wirkt – da kannst du kiloweise rein pumpen und nichts passiert weil die Pflanze keine Bananen fressen kann…. Kleine Viecher zerlegen und zersetzen das ganze bis zu ihren Bausteine und geben so, gemäß ihrem Appetit, Stück für Stück Nährstoffe frei….
Urin – hat etwa 50% Stickstoff also 50N das ist enorm – kannst du um 90% verdünnen…. Entspricht auch dem Geruch 😉 also Verdünne bis es angenehm riecht… Dinge wenn die Pflanzen Nährstoffe brauchen und ertränken sie nicht darin 🙂
Pg
Das ist alles relativ leicht und schnell gegoogelt.
Den Dünger aus Bananenschale bzw. wie man ihn herstellt, der „Düngetee“ (ich nehme an du meinst Bokashi) was auch sehr schnell gefunden.
Kaffee trinke ich seltener , schwarzen und grünen Tee gibt es bei mir öfters… Wie sieht es hier mit der Eignung zum Düngen aus ?
Da ich mich dieses Jahr erstmals an Eigenbau indoor traute , stellt es für mich noch als Experiment dar… Die erste Pflanze wuchs z.B. noch mit vorwiegend nur mit dem Sonnenlicht meines SW-Fensters heran , die zweite und dritte Pflanze wuchsen nach dem Ansprießen bereits Pflanzenlampenlicht… Bei Allen schichtete ich beim Umsetzen Teesatz ins Substrat… Trotzdem sind die Pflanzen zu unterschiedlich entwickelt , um da Schlüsse draus zu ziehen… Es sei denn der , daß der bei Vollmond zum Keimen gebrachte Samen die im Wachstum kräftigste Pflanze hervorgebracht hat…
Zusätzlich hätte ich auch Bockshornklee ( den ich normalerweise gemahlen als Gewürz verwende ) als Gründüngung um die Pflanzen ausgesät
Wenn man ein bischen nachdenkt mit den oben stehenden Infos, dann ist ja klar, dass die Stickstoffhaltigen Substanzen wie Urin od. Kaffesatz während der Wachstumsphase zum Einsatz kommen, während Bananenschalen oder Bohnenwasser, erst in der Blühphase zum Einsatz kommen.
Konkrete Mengenangaben sind weder möglich noch notwendig. Am besten man setzt sich eine Komposterde selber an und schmeisst das ganze Jahr über seine biologischen Abfälle und Schalen da rein, dazu je nach Fantasie und Verfügbarket etwas Knochenmehl, Guano, Kompostbeschleuniger, Hornspäne, Gesteinsmehl, Kaffeesatz, Grasschnitt, Laub, abgelagerter Pferdedung, 1:10 verdünnten Urin, Holzasche, Pflanzenkohle usw. und vermischt alles immer wieder mit Pflanzerde.
Während dem Anbau holt sich die Pflanze dann alles was sie braucht von ganz alleine aus der feuchten Erdmischung. Zusätzlich kann man dann wenn nötig, anfangs mit stark verdünnten Urin und später mit Tee aus Bananenschalen nachlegen. Die Gefahr einer Überdüngung mit Bananenschalentee ist nicht gegeben.
Tee aus Bio-Bananenschalen: 1 Liter Wasser mit 6-8 klein geschnittenen Schalen aufkochen, 2 Esslöffel Zucker dazu geben und über Nacht stehen lassen. Dann Schalenreste absieben und das 1-Liter Konzentrat mit 3 Liter Gießwasser verdünnen.
Melasse ist auch richtig gut so ab 6 BW
Blöder Kommentar….als ob es da eine einzige pauschale Antwort bzw. Angabe gäbe.
Fritz braucht eine andere Kalorien- und Nährstoffzufuhr als Herbert oder Gisela. Ist doch logisch. Genau so verhält es sich bei Pflanzen. Einfach mal selber machen, beobachten und Schlüsse ziehen. Wenn man null Ahnung hat, brauchts vielleicht einige Saisons bis man ein Gefühl dafür hat aber man sammelt Erfahrung in der Zeit.
Einfach mal selbständig denken und es nicht immer Anderen überlassen! Ist das so schwer ???? Falls es doch so schwer ist: Google ist dein Freund…
Ljubavi volim te ja sam tvoj MUZ aloooo gde si breee
Reicht verdüntes Urin um Cannabispflanzen zu düngen?
Am besten du tust 1 Banane in kleinschneiden und eine Woche in einem geschlossenen Wasserglas geren um die 500ml. Das Dienst du dann ab und mischst das mit 5l klarem Wasser und dann kannst deine Pflanzen damit bewässern wie du wilst
Ich baue draußen im Garten an. Bevor die Pflanzen in den Boden kommen mit handelsübliche Bio Volldünger (ein kleiner Joghurtbecher 150 gr) verstreuten wo du die Pflanze einsetzen möchtest. Mit dem späten in die Erde einarbeiten und dann rein mit der Pflanze. Und gut wässern. In der Blüten Phase verwende ich Tomaten Dünger in gekörnter, Pulverform ebenfalls einen Joghurt Becher voll um die Pflanze streuen und leicht einarbeiten giessen. Das giessen über den Sommer nicht vergessen.