Aficionado French Connection. Das ist die Story von Leo Stone aus Kalifornien und Professor Q aus Frankreich. Die beiden bringen die rebellische Kultur des Emerald Triangle mit europäischer Züchterkunst zusammen. Wir haben mit ihnen über die Breeding Grounds Zusammenarbeit und ihre Leidenschaft für biologisch angebaute Boutique-Sorten gesprochen.
Das Emerald-Triangle in Nordkalifornien besticht durch atemberaubende Landschaften. Nebelverhangene Flüsse und Täler, sanfte Hügel und Küstengebiete, die bis zum Pazifik reichen.
Unter dem Nebel, zwischen buschigen Farnen und mächtigen Redwoods, findet man einen ganz besonderen Menschenschlag. Vor Jahrzehnten legten sie hier den Grundstein für das, was heute eine aufblühende Industrie ist.
„Diese Gegend hat eine ganz besondere Mystik … Für mich bedeutet Humboldt FREIHEIT. Dieses freie, rebellische Lebensgefühl steht im Zentrum jahrzehntelang erworbenen Cannabis-Wissens und das macht Humboldt zu einem Phänomen in der Welt des absoluten Top-Cannabis”, sagt Leo Stone, Ex-Veteran und heute Cannabis-Züchter und Grower, in einem Interview mit Cocktail Whisperer.

Als Leiter von Aficionado Estates gewann Leo 44 Cannabis-Preise, wurde in die High Times Seed Bank Hall of Fame aufgenommen und sammelte 16 Jahre Erfahrung im Anbau und der Zucht.
An seiner Seite steht Professor Q (oder Quentin di Costanzo) – selbstbewusst und bescheiden zugleich. Ein Experte für Gartenbau mit Schwerpunkt auf Gewebekultur und großflächigem Anbau, mit 15 Jahren Erfahrung in der Cannabis-Branche in Frankreich, Spanien, Portugal, der Türkei, Kolumbien und den USA.
Heute leiten Leo und Q gemeinsam Aficionado French Connection, eine Premium-Marke für Cannabis-Genetik, die zusammen mit Sensi Seeds gerade brandneue Sorten aus exklusiver Genetik auf den Markt gebracht hat.
Doch bevor es so weit kam, gründeten Leo und Q ihre Partnerschaft aus purer Leidenschaft für Cannabis, einem berühmten gemeinsamen Freund und ihrer Liebe zu Skunk.
Eine perfekte Partnerschaft – mit Dank an Frenchy Cannoli & Critical Skunk
Im Zentrum der Verbindung zwischen Leo und Q steht Frenchy Cannoli, der auch nach seinem Tod im Jahr 2021 die weltweit vertrauenswürdigste Autorität in Sachen Hasch bleibt. Bevor er ging, brachte Frenchy Leo und Q auf der Spannabis 2016 zusammen.

Zuvor hatten Frenchy und Leo eng an Cannolis berühmter kalifornischer Haschisch-Linie gearbeitet.
„Frenchy kam eine Woche vor mir nach Barcelona, um einen Hasch-Kurs zu geben”, erzählt Leo. Wann immer Frenchy unterwegs war, fragte er Leo, ob er ihm bestimmte Sorten mitbringen solle.
„Ich meinte: ‚Ja, ich will die Skunk‘“, erinnert sich Leo. Und das aus gutem Grund: Skunk war eine der Hauptsorten von OG Mendocino Mike, Leos Mentor in allem, von der Bodenzusammensetzung über den biologischen Anbau bis hin zur Auswahl von Zuchtlinien.
Mit seinen 170 cm, von Kopf bis Fuß tätowiert und einem langen, silbernen Bart, verkörpert OG Mike die rebellische Kultur des Emerald Triangle. Für Leo hätte es keinen besseren Lehrer geben können.
„OG Mike sprach von den Parallelen zwischen Cannabis-Anbau, den Lehren der Kabbala und den richtigen Schwingungen im Garten”, erzählte Leo dem Cocktail Whisperer.
„Er hat mir biologischen Anbau, Bodenaufbau und Züchtung beigebracht”, erzählte Leo in unserem Interview. „Er sagte: ‚Du kannst entweder hierherkommen und Qualität lernen oder eine Menge Geld verdienen. Wenn du Qualität lernen willst, kannst du bei mir bleiben.‘ Und das tat ich. Es war die beste Entscheidung meines Lebens.”
OG Mike war bekannt für den Anbau klassischer Sorten wie Bubblegum OG und einen köstlichen Skunk-Cut, an den sich Leo bis heute erinnert und den er bei seinem Barcelona-Besuch unbedingt aufspüren wollte. Eine Woche nach dem Gespräch mit Frenchy wurde er fündig.
„Ich bin auf der Spannabis, Leute stehen an meinem Stand, und plötzlich kommen diese vier französischen Gangster in schwarzen Lederjacken und sagen ‚wir suchen Leo.‘ Der Typ greift in seine Jacke und ich denke ‚oh, jetzt geht’s los‘, aber dann zieht er ein iPad raus!”, lacht Leo.
„Er sagte mir ‚wir vertreten Professor Q, er hat die Skunk‘“, erinnert sich Leo. „Ich schaute sie mir an, und sie sah aus wie die Skunk, die OG Mike damals hatte. Es war keine reine Skunk, sondern eine Critical Skunk. Sie war der Hammer!”
Nachdem Leo die Fotos der Pflanzen auf dem iPad des Gangsters gesehen hatte, verließ er sofort seinen Stand, um Q in einer Bar zu treffen. Genau dort begann ihre Zusammenarbeit.
Krieg, PTBS und der Wille, alles zu riskieren
Neben ihrer Freundschaft zu Frenchy und ihrer Liebe zu Skunk verband Leo und Q von Anfang an etwas viel Tieferes: ihre unerschütterliche Leidenschaft für die Cannabis-Pflanze.
„Ich entdeckte Cannabis zu einem Zeitpunkt, an dem ich ohne diese Begegnung wohl weiter einen selbstzerstörerischen Weg aus schwerem Alkohol- und Drogenmissbrauch weitergegangen wäre”, erzählte Leo dem Cocktail Whisperer. Nach seinem Einsatz im Irak begann er, regelmäßig Cannabis zu konsumieren, um seine PTBS-Symptome zu behandeln.
„Der größte Segen in dieser Zeit war die Erkenntnis, dass Cannabis mein Bewusstsein verändern und meine Angst weit besser senken konnte, als es Alkohol oder Antidepressiva je geschafft hätten. Ich bemerkte: Je mehr ich rauchte, desto weniger trank ich. Je weniger ich trank, desto weniger Wut hatte ich. Je weniger Wut ich hatte, desto mehr Kontrolle hatte ich über meine PTBS”, sagte er im Interview.
„Diese erste, tiefe und so dringend benötigte Verbindung zu Cannabis erlaubte es mir zum ersten Mal, tief in mich hineinzuschauen und meine Probleme an der Wurzel anzugehen, anstatt mich mit dem sedierten Nebel zufriedenzugeben, der die meisten Veteranen erwartet.”
Qs Leidenschaft für Cannabis hingegen entspringt seiner Hingabe an die Kunst des Anbaus.
Im Gespräch mit Q erklärte er: „Ich schloss mein Studium an der Landwirtschaftsschule ab, und sobald ich nach Spanien gehen konnte, ging ich. Ich musste Frankreich verlassen, um meine Kunst weiterzuentwickeln.”
Und genau das tat er. In Spanien betrieb Quentin Underground-Grows für Cannabis-Vereine und -Clubs. Zurück in seiner Heimat Monaco führte er außerdem ein erfolgreiches Landschaftsbau-Unternehmen.
Mit der Zeit wurde der Name Professor Q zum Synonym für spektakuläre Grows, die ein ganzes Haus füllten.
„Dieser Typ ist ein Gangster. Er schlief auf der Couch”, sagt Leo und erinnert sich an seinen ersten Besuch bei Q zu Hause.
„Du kamst zur Tür rein, da war seine Küche und sein Bett, und der Rest des Hauses samt Keller war einfach nur voller Pflanzen – der sauberste Grow, den du je in deinem Leben gesehen hast. Am Grow eines Menschen erkennst du sein Engagement und seine Disziplin für sein Handwerk”, sagte er.
Leo und Q verstanden sich auf Anhieb, und diese frühen gemeinsamen Tage schufen sofort eine unzerbrechliche Verbindung. Tatsächlich reichte sie aus, um Quentin zu überzeugen, alles aufzugeben, was er in Europa aufgebaut hatte, für die Chance, in die US-Cannabis-Szene einzusteigen.
„Er hatte in Monaco ein sehr erfolgreiches Unternehmen, und dennoch sagte er: ‚Ich gebe das alles auf, ich überschreibe meine Firma meinen Mitarbeitern, wenn ich ein Jahr nach Kalifornien kommen und mit dir lernen darf‘“, erinnert sich Leo.
„Für mich war es so: ‚Ich will auf keinen Fall einen Weg zurück haben‘, also gab ich mein Unternehmen all meinen Mitarbeitern, denn so MUSSTE ich Erfolg haben”, ergänzt Q.
Im Emerald Triangle nennen Grower wie Leo das „die Kluft überqueren”.
„Du kommst entweder mit einem Haufen Geld hierher und kaufst dich ein, oder du kommst auf gut Glück, würfelst einfach. Und genau das haben wir beide getan. Ich kam nach Mendocino in einem kaputten BMW mit gesprungener Windschutzscheibe und texanischem Kennzeichen. Ich fiel auf wie ein bunter Hund.”
An diesem Punkt ihrer Karrieren bereuen weder Leo noch Q, diesen Sprung gewagt zu haben, um die Kluft zu überqueren.
Die Verbindung zu Sensi Seeds
Sensi Seeds wurde 2019 auf Aficionado aufmerksam, als unser Mann Tim Hoebee nach Los Angeles reiste und dort Leos und Qs Sorte Formula 1 F2 (ein gasiger Zkittlez-Nachkomme) in die Hände bekam.
Als wir die Samen in unserer Anlage in den Niederlanden anbauten, waren wir sofort beeindruckt von Formula 1s Aussehen, Widerstandsfähigkeit und natürlich den Top-Blüten, die sie produzierte. Für uns war sofort klar: Wir hatten Kandidaten für unsere nächste Breeding Grounds Zusammenarbeit gefunden.
Und genau wie Hasch eine entscheidende Rolle dabei spielte, Leo und Q zusammenzubringen, war es auch der Schlüssel, um schließlich Sensi Seeds mit Aficionado zu vereinen.
Kurz nach seiner Reise nach LA erfuhr Tim, dass die bekannten Haschmacherinnen Cherry Blossom Belle (Frenchy Cannolis Schützling und Leo Stones Schwester) und Kimberley Cannoli (Frenchys Ehefrau) nach einem Veranstaltungsort für ihren bevorstehenden Hasch-Workshop in Amsterdam suchten.
Tim zögerte nicht lange und organisierte den Workshop im Cannabis College (heute nur noch online aktiv).
Beim Abendessen nach der Veranstaltung fragte Tim Kim nach der Arbeit ihres Bruders. Am nächsten Morgen fachsimpelten Tim, Q und Leo bereits über Chat über Genetik.
Die neuen Sorten von Aficionado French Connection x Sensi Seeds
After connecting virtually, Tim, Leo, and Professor Q sent each other genetics in the form of regular seeds.
Nach dem ersten virtuellen Kontakt schickten sich Tim, Leo und Professor Q gegenseitig Genetik in Form von regulären Hanfsamen.
Ein Jahr lang durchforsteten die Teams von Sensi Seeds und Aficionado French Connection den genetischen Bestand, den wir voneinander erhielten, um die richtigen Sorten für ihre Kollab zu finden.
Wir bauten sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen an und suchten nach Exemplaren, die widerstandsfähig und stark waren. Von den weiblichen Pflanzen nahmen wir auch Stecklinge, die wir zur Blüte brachten, um ihre Aromen, Geschmacksrichtungen und Harzproduktion richtig beurteilen zu können.
Aficionados White Caviar und Vanilla Berry Pie hatten es uns besonders angetan.
Leo und Q hingegen hatten ein Auge auf unsere Maple Leaf Indica und Hash Plant geworfen – zwei klassische Hasch-Sorten, die für ihre außergewöhnliche Harzproduktion bekannt sind.
Aus dieser Auswahl entstanden die ersten von hoffentlich vielen Sensi Seeds x Aficionado French Connection Breeding Grounds Sorten:
Béluga Blanc

Eine Indica-dominante Hybride, die von einer Aficionado White Caviar Mutter und einem Maple Leaf Indica x Hash Plant Vater abstammt. White Caviar stammt aus echtem AJ Sour Diesel und einem speziellen Cut aus Chemdawg x Sensi Seeds Super Skunk, gezüchtet von Mike Klopp. Die Kreuzung von White Caviar mit unseren klassischen Hasch-Sorten (Maple Leaf Indica und Hash Plant) erzeugte eine widerstandsfähige Hybride, die nach etwa 65 Tagen blüht und in gemäßigten Klimazonen gut klarkommt. Bei der Ernte gibt’s lange, hellgrüne Blüten, die durch ihre dicke Schicht milchiger Trichome fast weiß wirken. Beim Anzünden erwarten Sie starke Benzinnoten, die lange anhalten. Dahinter: eine verführerische Süße.
Bad Apple

Eine Kreuzung aus Aficionados preisgekrönter Apple Soda (8 Cannabis Cups gewonnen) und Vanilla Berry Pie – ein Paradebeispiel für Mendo County Kush, ausgewählt von Leo Stone. Apple Soda vereint einen bewährten Sensi Seeds Klassiker, Black Domina, eine kolumbianische Sativa namens Punto Rojo und eine thailändische Landrasse, die Professor Q eins in klassischem Thai Brick Weed (gepresstes Gras) entdeckte. Vanilla Berry Pie stammt aus der Kreuzung eines Magnum Opus x Cherry Pie Vaters und einer Sunset Sherbet Mutter. Zünden Sie Bad Apple an und es fühlt sich an, als hätten sie gerade eine spritzige Dose Apfel-Limo geöffnet, während Sie Ihr Auto mit Diesel volltanken.
Beide dieser exklusiven Breeding Grounds Sorten wurden in Aficionados Anlage in Kolumbien gezüchtet. Selbstverständlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, dieses Land zu besuchen, das für seine lange Geschichte im Anbau von Landrassen-Cannabis und herausragender Blütenproduktion bekannt ist.
Als Underdog gewinnen
Wenn Leo über die Zusammenarbeit mit Sensi Seeds spricht, hat er ein sehr passendes Bild parat:
„Ich hatte immer das Gefühl, dass wir die Underdogs im Cannabis-Business sind, und das war völlig okay für uns, weil wir immer weitergemacht und hart gearbeitet haben. Einen Anruf für eine Kollab mit Sensi zu bekommen, ist wie als freiberuflicher Formel 1-Fahrer von Ferrari angerufen zu werden. Das macht das Ganze real für uns. Jetzt müssen wir zeigen, was wir können.”
Und dass sie das können, steht außer Frage.
Im Laufe ihrer Karriere haben Leo und Q „Dumpers” gezüchtet – harzreiche Sorten, die ideal für Hasch und Konzentrate sind. Genau so ist schließlich die enge Zusammenarbeit mit Frenchy Cannoli begonnen.
„Am Anfang habe ich nicht für Hasch gezüchtet. Ich habe einfach versucht, die beste Version einer Pflanze zu finden, ein bestimmtes Harzprofil oder bestimmte Strukturen wie bei einer OG oder einer Sour”, sagt Leo.
„Und zufällig war das, was wir zwischen 2011 und 2015 gemacht haben, wirklich gut für Hasch geeignet, also fing Frenchy an, unser Zeug zu verarbeiten”, erzählt er weiter.
In der Sonne stehend, nehmen sich Q und Leo einen Moment Zeit, um an die Legende zu denken, die sie zusammengebracht und die Grundlage für diese Zusammenarbeit legte.

„Ich glaube, was Frenchy mit seinem Hasch gemacht hat, war die Seele der Pflanze zu extrahieren und sie den Menschen zu zeigen”, sagt Q. „Ohne ihn wären wir nicht hier.”
Bereit, richtig gutes Zeug anzubauen? Schauen Sie sich hier die Aficionado x Sensi Seeds Kollektion an, bestellen Sie Ihre Samen und lassen Sie etwas wirklich Besonderes entstehen. Inspiriert vom weltweit beliebtesten Hasch-Kenner und der Magie des Emerald Triangle. Viel Spaß!
- Disclaimer:Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.


