Dolce Peccato Feminisiert

Dolce Peccato Feminisiert

Dieses Mal haben wir Dolce Peccato Feminisiert angebaut. Sie wurde gemeinsam mit Aficionado French Connection entwickelt und hat uns restlos begeistert. Das lag nicht nur an ihrem hohen Ertrag und ihrer beeindruckenden Potenz, sondern auch daran, dass sie dabei erstaunlich kompakt blieb. Eine Sorte, die man im Auge behalten sollte.

Totale Anbauzeit: 105 Tage

Blütephase: 70 Tage

Endhöhe: 82 cm

Endausbeute: 96 Gramm

THC-Gehalt: 27,4 %

Dolce Peccato Feminisiert entstand während der COVID-19-Lockdowns in Spanien, entwickelt von Professor Q bei Aficionado French Connection. Sie wurde weiter verfeinert und 2026 schließlich ins Sensi Seeds Breeding Grounds-Sortiment aufgenommen. Diese 60 % Indica vereint Hash Plant #19 mit einer Kreuzung aus Tentazione und Pianono und bringt Gene von Apple Fritter, Runtz, Key Lime Pie und Sorbetto mit, was sie zu einer echten Dessert-Sorte macht.

Unsere Dolce Peccato Feminisierte Cannabis-Pflanze wuchs in einem 8-Liter-Kunststofftopf mit BAC-Lavaerde unter einer 1000-W-Philips-Green-Power-HPS-Lampe, die zunächst auf einen 18/6-Rhythmus eingestellt war. Die Tagestemperatur im Grow-Raum lag konstant bei 23 °C und sank nachts auf 21 °C. Die relative Luftfeuchtigkeit startete bei 65 % und wurde mit Beginn der Blütephase schrittweise gesenkt.

Keimung & Sämling

Vor dem Anbau stand zunächst die Keimung auf dem Programm. Dafür legten wir einige Papiertücher gefaltet auf einen Teller und befeuchteten sie so, dass sie schön feucht, aber nicht tropfnass waren. Den Hanfsamen platzierten wir darauf und bedeckten ihn mit einem weiteren feuchten Papiertuch. Anschließend legten wir den Teller in einen offenen Plastikbeutel und stellten ihn an einen warmen, lichtgeschützten Ort. Schon nach ein paar Tagen öffnete sich die Samenschale und eine kleine weiße Pfahlwurzel wurde sichtbar. Zeit zum Einpflanzen.

Den Samen setzten wir (mit der Pfahlwurzel nach unten) in einen angefeuchteten Steinwollwürfel und stellten ihn unter eine 600-W-LED-Lampe. In dieser frühen Phase kann zu viel Licht, Wärme oder Wasser dauerhaften Schaden anrichten und das Keimen verhindern, deshalb ließen wir den Sämling zunächst in Ruhe.

Nach drei Tagen gaben wir ihm 100 ml pH-reguliertes Wasser (pH-Wert: 6,2 | EC-Wert: 0,8) mit etwas Bewurzelungshormon. Am Ende der ersten Woche maß unsere Dolce Peccato Feminisierte Cannabis-Pflanze bereits 9 cm. Die ersten echten Blätter waren auch schon da.

Wachstumsphase

In der zweiten Woche legte unsere Pflanze nur leicht zu und erreichte 12 cm. Sie bildete ihr zweites Paar kurzer, breiter Blätter. Als gegen Ende der Woche die Wurzeln aus dem Steinwollwürfel herauswuchsen, war es Zeit für den Umzug in den 8-Liter-Kunststofftopf unter die 1000-W-Lampe. Ab jetzt gaben wir ihr täglich 200 ml Wasser.

In der dritten Woche nahm das Wachstum etwas Fahrt auf. Die Pflanze legte 7 cm zu, am Ende der Woche stand sie bei 19 cm. Gleichzeitig entwickelte sie sich vegetativ kräftig weiter. Neue Blattpaare wuchsen rasch entlang recht enger Internodienabstände. Seitenzweige waren kaum zu sehen, aber die Pflanze entwickelte sich gut.

Als letzte Vorsichtsmaßnahme vor der Blüte hängten wir kleine Beutel mit Neoseiulus californicus und Amblyseius swirskii an die untersten Zweige. Diese Beutel enthalten Hunderte winziger Nützlinge, die sich von Schädlingen wie Thripse und Spinnmilben ernähren, ohne der Cannabis-Pflanze zu schaden. Alle vier Wochen wurden sie ausgetauscht, damit stets frischer Nachschub vorhanden war.

Blütephase

Zu Beginn der vierten Woche stand unsere Pflanze bei 25 cm. Es war Zeit für den Wechsel in die Blüte. Wir stellten den Lichtzyklus auf 12/12 um und gaben ihr ab sofort täglich 800 ml Wasser (pH-Wert: 6,0 | EC-Wert: 1,8) mit flüssigen Bio Flower-Nährstoffen. Die Pflanze entwickelte sich plangemäß und hatte mehrere neue Blattpaare entlang moderater Internodienabstände gebildet.

In der fünften Woche wuchs sie auf 31 cm. Die Internodienabstände begannen sich leicht zu strecken, oben zeigte sich frisches Wachstum. Die Seitenzweige blieben auffallend kurz, entwickelten sich aber ordentlich. Wir erhöhten die tägliche Wassermenge auf 1000 ml und senkten die Luftfeuchtigkeit auf 60 %.

In der sechsten Woche legte die Pflanze einen Zahn zu und kletterte auf 42 cm, hauptsächlich durch neues apikales Wachstum. Die Seitenzweige blieben nach wie vor extrem kurz, aber die gesamte Pflanze begann sich im Vorfeld der Blüte zu strecken. Die nächsten Wochen würden ihr einiges abverlangen, also erhöhten wir die tägliche Wassermenge auf 1500 ml. Daran änderte sich bis zur Ernte nichts mehr.

In der siebten Woche kam der größte Wachstumsschub des gesamten Grows. Die Pflanze legte 16 cm zu und stand am Ende der Woche bei 58 cm. Sie streckte sich im Vorfeld der Blüte und wuchs gleichzeitig apikal weiter, während die Seitenzweige sich mehr als verdoppelten. Inzwischen glich sie einem kompakten, buschigen Zylinder. Die schmalen, hellgrünen Blätter standen dicht gedrängt bis in die Spitze.

In der achten Woche verlangsamte sich das Wachstum merklich, und die Pflanze schloss die Woche bei 62 cm ab. Auch diesmal zogen die Seitenzweige kräftig mit und wuchsen fast senkrecht in die Höhe.

In der neunten Woche kam die Blüte ins Rollen. An jeder Blühstelle zeigten sich kleine Büschel weißer Blütenstempel. Die Pflanze legte nur 4 cm zu und erreichte 66 cm, aber die Seitenzweige schossen nach außen und verwandelten die Form fast über Nacht in einen klassischen Weihnachtsbaum.

In der zehnten Woche ging es langsam aber stetig weiter. Die Pflanze erreichte 71 cm. Der Hauptstamm schob sich allmählich über das untere Blätterdach, das insgesamt schön gleichmäßig blieb. Einige der untersten Zweige gaben bereits unter dem Gewicht der schnell wachsenden Buds nach.

In der elften und zwölften Woche wuchs die Pflanze weiter, wenn auch langsam. Neue Höhe: 78 cm. Fast alles davon war apikales Wachstum. Der Hauptstamm stieg über das untere Blätterdach und bildete eine große, schwere Cola. Inzwischen war die gesamte Pflanze übersät mit dichten, schweren, kegelförmigen Buds, die die Seitenzweige langsam in die Knie zwangen.

In der dreizehnten und vierzehnten Woche erreichte die Pflanze ihre finale Höhe von 82 cm. Die Buds legten weiter zu, und die riesige Hauptcola füllte inzwischen das gesamte obere Viertel der Pflanze aus. Die untersten Zweige bogen sich weit über den rechten Winkel hinaus – ein bisschen Stützung hätte ihnen gutgetan. Aber die Blütenstempel färbten sich orange, und das konnte nur eines bedeuten: Die Ernte stand vor der Tür.

In der fünfzehnten Woche war der Erntezeitpunkt erreicht. Unsere Dolce Peccato Feminisierte Pflanze hatte ganze Arbeit geleistet.

Ernte

Zur Ernte schnitten wir unsere Dolce Peccato Feminisierte Cannabis-Pflanze an der Basis ab, entfernten die Fächerblätter und hängten sie kopfüber in den Trockenraum. Dort herrschten konstante 15,5 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 50 %. Sie blieb hängen, bis die kleinsten Zweige beim Biegen knackten. Je nach Pflanzengröße dauert das zwischen 10 und 20 Tagen.

Danach trennten wir die Buds ab und entfernten die verbliebenen Blätter. Das Trimmen ging angenehm zügig von der Hand: Die großen, dichten Buds waren kaum blättrig. Anschließend kamen die Buds in Glasgefäße zur Aushärtung. Die ersten 24 Stunden blieben die Gläser offen, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen konnte. Dann wurden sie verschlossen und regelmäßig gelüftet („Burping“), anfangs mehrmals täglich, später nur noch einmal. Die Aushärtung dauert im Schnitt vier bis sechs Wochen und ist entscheidend für ein rundes, angenehmes Raucherlebnis.

Am Ende standen 96 Gramm getrocknete Blüten mit einem THC-Gehalt von satten 27,4 %!

Terpen-Profil

Kurz vor der Ernte war der Duft kaum zu ignorieren: warm, süß und intensiv, mit Apfelkuchen, cremigem Dessertgebäck und spritziger Limette an der Spitze, darunter dezente, aber unverkennbare gasige Untertöne. Nach der Aushärtung wurde das Profil noch komplexer. Frisch gebackene Apfeltaschen mit Vanilleguss, cremiges Sorbetto und ein leichter Runtz-typischer Moschushauch, dazu ein Fingerzeig Richtung Key Lime Pie.

Beim Rauchen übernahm zuerst süßes Apfelgebäck das Ruder. Beim Ausatmen kam ein leicht saures Limetten-Sorbetto dazu, und am Ende blieb ein weicher, erdiger Nachgeschmack mit bonbonartigen Noten.

Die Wirkung trug die Handschrift ihrer Indica-Genetik. Ein klarer, euphorischer Kopf-Schub setzte sofort ein und hob die Stimmung spürbar. Kreativität und Gesprächsfreude kamen von ganz allein, was Dolce Peccato Feminisiert zur perfekten Begleiterin für Abende macht, egal ob drinnen oder draußen. Nach einer Weile legte sich das High sanft, wie ein Vorhang, der langsam fällt, und ließ uns vollkommen entspannt zurück, ohne schwere Sedierung.

Fazit

Kompakter Wuchs, einfach zu trainieren, hohe Erträge und ein THC-Gehalt, der sprachlos macht: Dolce Peccato Feminisiert überzeugt auf ganzer Linie. Wer Qualität über Quantität stellt, wird nicht enttäuscht – egal, wie das Setup aussieht.

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

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    Das Sensi Seeds Redaktionsteam besteht aus Botanikern, medizinischen und juristischen Experten sowie renommierten Aktivisten wie Dr. Lester Grinspoon, Micha Knodt, Robert Connell Clarke, Maurice Veldman, Sebastian Marincolo, James Burton und Seshata.
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