Die 11 besten Indica-Sorten

Cannabis lässt sich in drei Hauptkategorien einteilen: Indica, Sativa und Hybride. Indica-dominante Hybride werden mit einem körperlichen High und einem Stone-Gefühl in Verbindung gebracht. Sativas werden mit einem zerebralen Rausch assoziiert. Es gibt aber auch Indicas, die nicht schläfrig machen oder Sativas, die der Kreativität nicht förderlich sind.

Sehen Sie vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr? Wir haben für Sie die besten Indicas auf eine kurze, überschaubare Liste reduziert. Lernen Sie die 11 besten Indica-Cannabis-Sorten kennen:

1. Hindu Kush

Man kann nicht über Indicas sprechen, ohne mit den Klassikern zu beginnen, vor allem weil die Klassiker die einzigen Sorten sind, die wirklich reine Indicas oder Sativas sind. Alles, was heutzutage verkauft wird, ist eigentlich eine Hybrid-Sorte. Hindu Kush aber ist eine reine Indica.

Hindu Kush ist eine reine Indica-Landrasse aus dem Hindu-Kush-Gebirge zwischen Pakistan und Afghanistan. Die Sorte wurde in den späten 60er- und frühen 70er-Jahren in die USA gebracht, wurde aber in den 80er-Jahren in Amsterdam von den echten OG-Züchtern verbessert. Es handelt sich um eine der einflussreichsten Sorten aller Zeiten.

Hindu Kush steht für ihre dicken, klebrigen, harzigen und mit Trichomen bedeckten Buds bekannt, was sie zu einem Favoriten von Hasch-Liebhabern macht. Darüber hinaus lieben Cannaisseure Hindu Kush für ihren holzigen, erdigen und feuchten Geruch, der durch ihren leicht süßen und kiefernartigen Geschmack ergänzt wird. Das alles ist einer Kombination aus Caryophyllen, Limonen, Pinen und Myrcen zu verdanken.

Hindu Kush ist eine besondere Sorte, da sie ein beruhigendes High erzeugt, das vielen Menschen hilft, sich vom Stress des Alltags zu erholen. Hindu Kush ist eine pflegeleichte Sorte und hat eine kurze Blütezeit von 45 bis 50 Tagen. Das Ertragspotenzial ist groß. Die Pflanzen werden nicht allzu groß, was bedeutet, dass man sie sowohl drinnen als auch draußen anbauen kann (draußen ist für eine Landrasse wie diese am besten).

2. Afghani #1

Ganz oben auf der Liste der klassischen Indicas steht neben Hindu Kush Afghani #1. Die aus den Bergen Afghanistans stammende Afghani-Genetik stand Pate für viele unserer beliebtesten Indica-dominanten Hybriden. Keine Frage: Ihre bevorzugte Cakes and Cookies würde es ohne das Erbe von Afghani nicht geben.

Afghani #1 ist eine natürlich vorkommende Indica-Landrasse, die für ihren süßen und erdigen Geschmack bekannt ist, den wir gemeinhin als „haschig“ bezeichnen. Sie wird für ihre hochpotente Wirkung und ihr schönes Äußeres geliebt. Die kompakten Buds der Afghani sind in der Regel dunkelgrün mit lila Akzenten – was auf das vorherrschende Klima zurückzuführen ist. Afghani #1 ist ein weiterer Liebling von Haschischproduzenten – Ihre Buds sind mit vielen Trichomen bedeckt. Das Terpenprofil von Afghani weist eine Fülle von Myrcen, Limonen und Pinen auf.

Im Freien kann Afghani #1 ihr natürliches Potenzial am besten entfalten. Sie hat eine kurze Blütezeit und einen hohen Ertrag.

3. Granddaddy Purple

Grandaddy Purple ist eine legendäre Indica und eine der wichtigsten Sorten, die es je gab. Zusammen mit Purple Haze und den Purple-Kush-Sorten dieser Welt hat sie den Hype um lilafarbene Cannabis-Sorten ausgelöst.

Granddaddy Purple, besser bekannt als Granddaddy Purp oder einfach GDP, ist eine Kreuzung aus Big Bud und Purple Urkle. Sie wurde in den frühen Nullerjahren von Ken Estes gezüchtet und kreiert. Dazu hat er von einheimischen Züchtern in Nordkalifornien Genmaterial erworben.

Die Sorte ist bekannt für ihre dunkelvioletten Buds und ihr tiefes, würziges Haschisch-Aroma mit einem Unterton von Trauben. Aufgrund ihres süßen Geschmacks und ihrer intensiv entspannenden Wirkung ist Granddaddy Purp eine der Indica-Sorten, die für die Idee verantwortlich sind, dass alle Indicas mit lila Blüten wie Trauben schmecken und einen starken körperlichen Rausch erzeugen. Das Terpenprofil von Granddaddy Purple weist eine Fülle von Myrcen, Pinen und Caryophyllen auf.

Granddaddy Purple ist auch eine ausgezeichnete Pflanze für Grower. Sie hat eine kurze und stämmige Struktur, blüht in etwa acht Wochen und liefert einen außergewöhnlichen Ertrag. Im Innenbereich können Sie mit etwa 550 Gramm pro Quadratmeter rechnen, im Freien mit etwa 475 Gramm pro Pflanze.

4. Banana Frosting

Banana Frosting ist ein Neuling in der Cannabis-Szene. Sensi Seeds kreierte sie auf der Grundlage von Indica-Genetik, darunter Skunk Kush, Hindu Kush, Diesel und Silver Haze.

Banana Frosting bietet Züchtern interessante Perspektiven. Die zu 70 % aus Indica-Genen bestehende Banana Frosting hat eine kurze Blütezeit (50 bis 65 Tage), extreme Erträge und super harzige Buds. Aber was würde man auch sonst von einer Sorte erwarten, die von Indica-Landrassen abstammt? Die Colas von Banana Frosting sind groß, dicht und pyramidenförmig.

In der Regel wird Banana Frosting bei Konsumenten eine Mischung aus erhebenden und entspannenden Gefühlen hervorrufen. Es ist eine starke Sorte, die Sie nicht schläfrig macht oder an die Couch fesselt. Ihr Aroma und ihr Geschmack sind süß, zitrusartig und leicht gasig. Das Bananenaroma hält sich dezent im Hintergrund.

5. Zkittlez

Zkittlez ist eine moderne Indica-Sorte, die zwischen 2015 und 2016 von Terp Hogz und der 3rd Gen Family gezüchtet wurde. An der Westküste der USA erlebt sie gerade einen massiven Aufschwung. Die Zkittlez-Genetik hat weltberühmte Sorten wie Runtz und Watermelon Zkittlez hervorgebracht.

Zkittlez ist eine Kreuzung aus Grape Ape und Grapefruit. Sie hat einen äußerst fruchtigen, bonbonähnlichen Geschmack (daher der Name) und einen starken zerebralen Rausch, den Menschen für kreative Reisen nutzen. Konsumenten berichten von intensiven und glücklichen Effekten. In den Terpenen von Zkittlez sind Caryophyllen, Linalool und Humulen enthalten.

Wer Zkittlez anbauen möchte, kann dies drinnen oder draußen tun – beides ist problemlos möglich. Im Innenbereich beträgt die Blütezeit sieben bis acht Wochen, im Freien benötigt Zkittlez bis zu neun Wochen. Diese Cannabis-Sorte bietet nur ein durchschnittliches Ertragspotenzial und ist nicht ganz leicht anzubauen – Anfänger sollten also gewarnt sein. Wer wenig Erfahrung mit Cannabis hat, ist mit einer pflegeleichten Sorte wie Hindu Kush besser bedient.

6. Big Bud

Big Bud ist eine weitere Oldschool-Indica von Sensi Seeds. Es handelt sich um eine Kreuzung aus Afghani, Skunk und Northern Lights, die seit den frühen 80er-Jahren existiert. Wie der Name schon vermuten lässt, ist Big Bud ein fleißiger Produzent von dicken, knolligen Buds. „Big Bud nugs“ sind kompakt, dicht und herrlich klebrig – Trichome ohne Ende!

Nach dem Genuss dieser Siegerin des High Times Cannabis Cup 1989 können Sie einen lang anhaltenden, schläfrigen Rausch erwarten. Das Terpenprofil von Big Bud weist eine Fülle von Pinen, Myrcen und Ocimen auf und erzeugt süße, skunkige Aromen.

Big Bud ist eine gute Wahl für Grower. Mit ihrer durchschnittlichen Höhe ist sie bestens für den Innenanbau geeignet. Die kurze Blütezeit führt schnell zur Ernte. Beim Indoor-Anbau kann man mit einem Ertrag von etwa 500 bis 600 Gramm pro Quadratmeter rechnen. Im Freien liegen die Erträge noch höher: 800 bis 1200 Gramm pro Pflanze.

7. Super Skunk 

Super Skunk wurde als Hybride von Skunk #1 entwickelt – auf dem Menü stehen also scharfe Aromen und intensive Effekte. Sie wurde von David Watson, auch bekannt als Sam the Skunkman, und dem Team von Sacred Seeds gezüchtet. Er brachte den Fleck zu Sensi Seeds, der Rest ist Geschichte.

Super Skunk ist eine Indica-dominante Kreuzung von Skunk #1 und Afghani, eine Art Super-Version der ursprünglichen Skunk. Sie riecht und schmeckt wie Funky Cheese, mit einem leichten Zitrusunterton, wie man es erwarten würde. Caryophyllen, Humulen und sind für diese Aromen und Geschmacksrichtungen verantwortlich. Konsumenten nutzen Super Skunk zur Stress- und Schmerzlinderung.

8. Northern Lights

Es gibt nur wenige Indica-Cannabis-Sorten, die besser sind als Northern Lights. Bis heute zählt sie zu den bekanntesten und begehrtesten Sorten der Welt. Der Phänotyp der Northern Lights #5 (NL #5) wurde als Grundlage für viele weitere berühmte Hybride wie Shiva Skunk und Super Silver Haze verwendet.

Es ist nicht genau bekannt, wo die klassische Indica Northern Lights #5 herkommt (einige Geschichten besagen, dass sie 1979 in Seattle, Washington erschaffen wurde). Wir wissen zwar nicht, wer die Sorte ursprünglich gezüchtet hat, wir wissen aber, dass sie in den frühen 80er-Jahren von dem berühmten Cannabis-Züchter Neville Schoenmaker vermehrt und perfektioniert und schließlich über Sensi Seeds verkauft wurde.

Wahrscheinlich stammt Northern Lights von afghanischer und thailändischer Landrassengenetik ab. Sie ist berühmt für ihr sehr intensives Aroma, das den Raum mit würzigen Gerüchen füllt. Der Geschmack kann süß, pfeffrig und haschig sein – wie bei anderen Indica-Landrassen. Die wichtigsten Terpene der Northern Lights bestehen aus Myrcen, Caryophyllen und Pinen.

Warum lieben so viele Menschen diese Sorte? Es liegt an ihrer Wirkung. Keine Frage: Northern Lights haut ganz schön rein. Dies ist eine starke Sorte, die von Cannabis-Neulingen nicht unterschätzt werden sollte. Sie ist nicht etwas, das man konsumiert, um dann mit der Arbeit weiterzumachen. Im Gegenteil, Northern Lights will genossen werden und überwältigen.

9. Hash Plant

Hash Plant, manchmal auch als Hashplant bezeichnet, ist eine weitere berühmte Indica mit – Sie haben es erraten – afghanischer Genetik (erkennen Sie einen Trend?). Sie wurde durch die Kreuzung einer ursprünglichen Hash Plant mit Northern Lights erschaffen. Dabei sollte ihre Wachstumsstruktur und Genetik stabilisiert werden. Die Geschichte besagt, dass Hash Plant ursprünglich im pazifischen Nordwesten entwickelt wurde, aber in den 80er-Jahren in die Niederlande gebracht und von Sensi Seeds modernisiert wurde.

Hash Plant ist von der Struktur her eine klassische Indica. Sie wächst buschig mit kompakten Colas. Die Buds von Hash Plant tragen eine Mischung aus grünen und violetten Akzenten und einen dicken Mantel aus harzigen Trichomen. Hash Plant eignet sich hervorragend für die Produktion von Haschisch. Logisch, eigentlich.

Hash Plant erzeugt meist würzige und erdige Aromen – den Haschisch-Geschmack also, den wir im Abschnitt über Afghani #1 erwähnt haben. Diese Cannabis-Sorte erzeugt intensive Entspannungsgefühle; sie eignet sich am besten für eine Session am Abend. Das Terpenprofil von Hash Plant besteht hauptsächlich aus Myrcen, Caryophyllen und Limonen.

10. Black Domina

Black Domina ist eine der Sorten, auf die Sensi Seeds am meisten stolz ist: eine Kreuzung aus Northern Lights, Ortega, Hash Plant und Afghani. Die reine Indica-Genetik sollte bestmöglich gewahrt bleiben.

Black Domina ist bekannt für ihr kräuteriges, würziges und pfeffriges Aroma, das in seinem Terpenprofil an das schwere Caryophyllen erinnert. Zudem sind viel Myrcen und Pinen enthalten.

Diese Cannabis-Sorte wirkt entspannend und beruhigend. Grower schätzen die kurze Blütezeit und super harzigen Buds. Reine Indica-Genetik und Trichome gehen Hand in Hand.

11. Shiva Skunk

Abgerundet wird die Liste der 11 besten Indicas durch Shiva Skunk. Sie wurde durch die Kreuzung von Skunk #1 und Northern Lights #5 (der berühmteste NL-Phänotyp) geschaffen. Shiva Skunk überrascht mit einer vielschichtigen Mischung von Aromen. Bei jedem Schnuppern oder Ziehen werden Sie die süßen und erdigen Aromen von Northern Lights wahrnehmen. Dazu gesellen sich Zitrusfrüchte und ein würziger Funk, der auf den Skunk-Einfluss der Sorte zurückzuführen ist.

Konsumenten lieben Shiva Skunk wegen ihrer starken und lang anhaltenden Sedierung. Züchter loben das große Ertragspotenzial. Seien Sie nicht überrascht, wenn andere Grower Ihren Garten besuchen wollen, denn Shiva Skunk zieht alle Blicke auf sich. Diese Sorte sollte als Schlummertrunk betrachtet werden. Leider ist sie nur noch selten in Marihuana-Dispensaries anzutreffen, das heißt aber nicht, dass sich die Erfahrung nicht lohnt.

Es gibt viele Indica-Sorten. Wir haben in diesem Artikel unsere Favoriten aufgeführt. Selbstverständlich ist uns klar, dass Geschmack Geschmackssache ist. Haben wir Ihre Lieblingssorte vergessen? Gibt es klassische Indicas, die Ihrer Meinung nach nicht fehlen dürfen? Lassen Sie es uns unten in den Kommentaren wissen!

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

Comments

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor

Scroll to Top