Vlad the Inhaler Feminisiert

Vlad the Inhaler Feminisiert

In diesem Bericht geht es um unsere Zeit mit Vlad the Inhaler Feminisiert. Diese 50/50-Hybride hat uns überrascht, wie stark sie sich letztlich als Indica entpuppte. Am Ende war es jedoch ein unkomplizierter Grow mit einer extrem kompakten Pflanze, die beeindruckende Erträge lieferte.

Totale Anbauzeit: 90 Tage

Blütephase: 28 Tage

Endhöhe: 66 cm

Endausbeute: 83 Gramm

THC-Gehalt: 22,8 %

Wie bei all unseren Grows hielten wir auch unsere Vlad the Inhaler Feminisiert Cannabis-Pflanze in einem 8-Liter-Plastiktopf mit BAC-Lavaerde und zogen sie unter einer 1000-Watt-Philips-Green-Power-Lampe, die auf einen Lichtzyklus von 18 Stunden an und 6 Stunden aus eingestellt war. Tagsüber hielten wir den Growraum konstant bei 23 °C, nachts sank die Temperatur leicht auf 21 °C. Zu Beginn lag die relative Luftfeuchtigkeit bei 65 %, die wir im weiteren Verlauf des Wachstums schrittweise absenkten.

Keimung & Sämling

Bevor es richtig losgehen konnte, mussten wir zunächst unsere Vlad the Inhaler Feminisierte Cannabis-Samen keimen lassen. Dazu falteten wir einfach ein paar Papiertücher, legten sie auf einen Teller und besprühten sie mit ein paar Millilitern Wasser. Sie müssen feucht, aber nicht nass sein. Anschließend kommen die Cannabis-Samen darauf und werden mit einem weiteren Papiertuch bedeckt. Das Ganze kommt in eine Plastiktüte an einen warmen, feuchten Ort. Direkte Sonneneinstrahlung am besten vermeiden.

Nach etwa einem Tag war der Cannabis-Samen aufgeplatzt, und die Pfahlwurzel ragte etwa einen Zentimeter heraus. Wir pflanzten den Samen (mit der Pfahlwurzel nach unten) in einen Steinwollwürfel und stellten diesen unter eine 600-Watt-Lampe.

Wir gaben unserem Sämling weder zusätzliches Wasser noch Nährstoffe, da Pflanzen in dieser frühen Phase sehr empfindlich sind. Zu viel Licht, Hitze, Wasser oder sogar Dünger können das Austreiben verhindern. Erst nach drei Tagen folgte die erste Bewässerung: 100 ml pH-ausgeglichenes Wasser (pH-Wert: 6,2 | EC-Wert: 0,8) mit ganz wenig Wurzelstimulans. Um das Wachstum in Gang zu bringen, setzten wir den Sämling in den bereits erwähnten 8-Liter-Topf und stellten ihn unter unsere 1000-Watt-Lampe.

Wachstumsphase

Am Ende der ersten Woche war unser Sämling 7 cm hoch und hatte einen bemerkenswert dünnen Stiel, der oben einige kleine Keimblätter trug. Zu diesem Zeitpunkt gaben wir täglich 200 ml Wasser (pH-Wert: 6,0 | EC-Wert: 1,4) mit Bio Grow-Flüssigdünger.

In der zweiten Woche wuchs unser Vlad the Inhaler Feminisiert Sämling ziemlich schnell. Er war fast doppelt so hoch wie zuvor, nun 13 cm. Mit der Streckung kamen auch die ersten echten Blätter. Noch klein, aber schon recht breit. Und in einem satten, lebendigen Grün, das kerngesund wirkte.

In der dritten Woche ging es ähnlich fix weiter. Unsere Pflanze legte um weitere 6 cm zu und erreichte eine Höhe von 19 cm. In dieser Woche bildeten sich mehrere neue Blattpaare mit recht engem Internodienabstand. Zwischen den inneren Nodien zeigten sich nun auch die ersten Ansätze seitlicher Zweige. Bei diesem frischen Wachstum, und mit der Blüte bereits in Sicht, verdoppelten wir die tägliche Wassermenge auf 400 ml.

Noch vor Beginn der Blüte hängten wir kleine Beutel mit Neoseiulus californicus und Amblyseius swirskii an die unteren Zweige der Pflanze. Diese weißen Säckchen enthalten jeweils Hunderte winziger Nützlinge, die sich von Schädlingen wie Spinnmilben und Thripsen ernähren – beides Parasiten, die eine Ernte im schlimmsten Fall komplett ruinieren können. Das Beste daran: Diese kleinen Helfer richten an Cannabis-Pflanzen keinerlei Schaden an. Alle vier Wochen tauschten wir die Beutel aus, um stets frischen Nachschub zu haben.

Blütephase

Die vierte Woche brach an, und damit war es Zeit für die Blüte. Wir stellten den Lichtzyklus auf 12 Stunden an und 12 Stunden aus um und passten auch den Düngeplan an. Ab sofort gaben wir unserer Vlad the Inhaler Feminisiert Pflanze 800 ml pH-ausgeglichenes Wasser (pH-Wert: 6,0 | EC-Wert: 1,8) pro Tag, das wir mit Bio Flower-Flüssigdünger anreicherten.

In dieser Woche veränderte sich unsere Pflanze deutlich. Zwar wuchs sie nur leicht auf eine neue Höhe von 23 cm, doch sie entwickelte mehrere neue Sätze dichter, dunkelgrüner Blätter entlang einer Reihe extrem enger Internodien. Mit all diesem frischen Wachstum war es an der Zeit, die Luftfeuchtigkeit im Anbaubereich auf 60 % zu senken, um Schimmel vorzubeugen.

In der fünften Woche wuchs unsere Pflanze gemächlich weiter, legte aber immerhin noch 5 cm zu. Am Ende stand sie bei 28 cm. Das begrenzte Höhenwachstum wurde erneut durch ein schnelles, vegetatives Wachstum ausgeglichen. Die Seitenzweige entwickelten sich weiter, und es kamen noch mehr Blätter hinzu. Da wir nun täglich mit dem Start der Blüte rechneten, erhöhten wir die Wassermenge auf 1000 ml pro Tag.

In der sechsten Woche wuchs unsere Pflanze um weitere 5 cm. Die neue Höhe: 33 cm. Der Hauptstamm wurde nur langsam größer, doch die Seitenzweige legten ein beeindruckendes Tempo hin. Sie wuchsen fast senkrecht nach oben. Zwar war von Blüten noch nichts zu sehen, aber wir erhöhten die tägliche Wassermenge auf 1500 ml. Zur Sicherheit bekam sie jetzt richtig viel zu trinken.

In der siebten Woche wuchs unsere Pflanze auf eine neue Höhe von 40 cm. Gegen Ende der Woche zeigten sich die ersten Anzeichen der Blüte: kleine, weiße Blütenstempel entlang der inneren Knoten. Trotzdem ließ sich unsere Vlad the Inhaler Zeit. Da sich die Natur nun mal nicht hetzen lässt, senkten wir einfach die Luftfeuchtigkeit auf 55 %.

In der achten Woche legte unsere Pflanze weitere 5 cm zu und erreichte damit 45 cm. Wichtiger war jedoch, dass sie nun endlich deutliche Blütenansätze zeigte. An der Spitze jedes Zweigs und entlang der inneren Knoten der Hauptcola bildeten sich kleine Büschel aus Blütenstempeln.

In der neunten Woche legte unsere Pflanze den größten Wachstumssprung hin und wuchs um satte 8 cm. Am Ende stand sie bei 53 cm. Gleichzeitig trat sie nun in die Vollblüte ein. Jeder Blütenstand war mit einem flauschigen, weißen Bud gekrönt. Die Hauptcola begann sich schön zu formen, und alles sah bestens aus.

In der zehnten und elften Woche ging es im gleichen Tempo weiter. Die Pflanze wuchs auf 63 cm, während die Buds von Tag zu Tag größer und dichter wurden. Zwar hatte sie anfangs etwas langsam gestartet, doch jetzt holte sie das schnell wieder auf.

Am Ende der zwölften Woche war Schluss mit Wachsen. 66 cm, mehr wurden es nicht. Dafür war sie jetzt von oben bis unten voll mit dichten, klebrigen Blüten.

In der dreizehnten Woche war es schließlich so weit: Zeit, unsere Vlad the Inhaler Feminisiert Cannabis-Pflanze zu ernten.

Ernte

Als es Zeit war, unsere Vlad the Inhaler Feminisiert Cannabis-Pflanze zu ernten, schnitten wir sie an der Basis ab, entfernten alle großen Fächerblätter und hängten sie zum Trocknen kopfüber auf. Unser Trockenraum hat konstant 15,5 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 %. Dort blieb die Pflanze hängen, bis sich die unteren Zweige beim Biegen sauber brechen ließen. Im Schnitt dauert das 10 bis 20 Tage.

Als die Pflanze ausreichend getrocknet war, schnitten wir die Blüten ab und entfernten die restlichen Blätter. Nach dem Trimmen kamen die Buds zum Aushärten in Gläser, die wir in den ersten 24 Stunden offen ließen, damit ein Großteil der verbliebenen Feuchtigkeit entwichen konnte.

Nach diesem ersten Tag verschlossen wir die Gläser und lüfteten sie mehrmals täglich für jeweils eine Stunde. Nach und nach reduzierten wir die Häufigkeit auf nur noch einmal täglich für ein paar Minuten. Eine sorgfältige Aushärtung ist der stille Garant für ein sanftes Aroma – und nein: Sie lässt sich nicht beschleunigen. Planen Sie daher unbedingt 4 bis 6 Wochen für den gesamten Prozess ein.

Als alles getrocknet und ausgehärtet war, erhielten wir am Ende 83 Gramm getrocknete Blüten mit einem THC-Gehalt von 22,8 %.

Terpen-Profil

Mit Beginn der Blüte verströmte unsere Vlad the Inhaler Feminisiert Cannabis-Pflanze einen Duft, der sofort an die Tropen erinnerte. Kräftig, süß und mit einer deutlichen Zitrusnote von Ananas und Mango. Ein Aroma, das sich nicht versteckt. Wer diskret bleiben will, sollte über eine geeignete Geruchskontrolle nachdenken.

Nach dem Trocknen und der Aushärtung änderte sich das Bild leicht. Jetzt stieg uns ein spritziger Mix aus frischer Limette, tropischen Früchten und süßen Beeren in die Nase, begleitet von einem Hauch Sour Diesel. Und der Geschmack? Genau so, wie wir es erwartet hatten. Beim Einatmen ein Schub tropischer Aromen mit herber Zitrus- und Mango-Note, beim Ausatmen ein sanfter, säuerlicher Diesel-Abgang.

Auch die Wirkung war angenehm ausgewogen. Los ging’s mit einem euphorischen Kick. Es fühlte sich wie ein frischer Wind im Kopf an, der die Stimmung hob. Dann, fast unmerklich, schlich sich eine tiefe, wohlige Ruhe ein, die jede Anspannung löste. Kräftig, ja, aber ohne einen aus der Bahn zu werfen. Genau die Mischung, die man braucht, um mit Freunden zu lachen oder allein in Ruhe zu entspannen.

Fazit

Fazit

Für eine 50/50-Hybride zeigte unsere Vlad the Inhaler Feminisiert Cannabis-Pflanze eindeutig einen starken Indica-Einschlag. Solche Hybriden können bei der Planung knifflig sein, da ihr Wachstumsmuster je nach Ausprägung deutlich variieren kann. Wer den Platz hat und sich auf ein kleines Risiko einlässt, wird mit Vlad the Inhaler mit Sicherheit viel Freude haben und am Ende reich belohnt.

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

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