by Seshata on 24/03/2014 | Uncategorized

Wie beeinflusst die Dürre in Kalifornien die Cannabisindustrie

Dieses Jahr hat die Trockenheit in Kalifornien ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht, weil die winterlichen Regenfälle weitgehend ausgeblieben sind. Daher sind die Wasserreserven zurzeit auf rund 20 % ihrer normalen Höhe gesunken und werden voraussichtlich in wenigen Monaten ausgetrocknet sein. Die Trockenperiode hält nun schon das zweite Jahr an, und nach Meinung einiger Klimaforscher ist dies erst der Beginn einer "Megadürre", die 200 Jahre oder länger dauern könnte.


Die anhaltende schwere Dürre in Kalifornien stellt derzeit eine ernsthafte Bedrohung für die Cannabisernte des Staates dar, die der Dreh- und Angelpunkt der florierenden, hochprofitablen medizinischen Cannabisindustrie ist. Hier möchten wir die umweltbedingten Ursachen der Dürre näher untersuchen und überlegen, mit welchen Strategien wir solche Probleme in Zukunft vermeiden können.

Gegenwärtige Dürre ist die schlimmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

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Die Wasserstände in den kalifornischen Reservoirs – hier der Fulsom Lake in der Nähe von Sacramento – sind gefährlich niedrig (Stuart Rankin)

Dieses Jahr hat die Trockenheit in Kalifornien ein bisher ungekanntes Ausmaß erreicht, weil die winterlichen Regenfälle weitgehend ausgeblieben sind. Daher sind die Wasserreserven zurzeit auf rund 20 % ihrer normalen Höhe gesunken und werden voraussichtlich in wenigen Monaten ausgetrocknet sein. Die Trockenperiode hält nun schon das zweite Jahr an, und nach Meinung einiger Klimaforscher ist dies erst der Beginn einer „Megadürre“, die 200 Jahre oder länger dauern könnte.

Im Januar 2014 wurde offiziell der Notstand ausgerufen, um sich mit dem Problem zu befassen und um neue Wege des reduzierten und rationelleren Wasserverbrauchs zu finden. Milchhöfe sind nicht mehr in der Lage, das Vieh mit Wasser zu versorgen; Landarbeiter werden zu Tausenden entlassen, und durch die unkontrollierbaren Flächenbrände, die in den letzten Wochen im Staat gewütet haben, ist die Kapazität der ohnehin beschränkten Wasserressourcen schon fast erschöpft.

Die aktuelle Situation

Der Gouverneur Kaliforniens, Jerry Brown, hat Bürger und Unternehmen dringend gebeten, freiwillig Methoden zum Wassersparen anzuwenden, was im besten Fall eine Verringerung des Verbrauchs um 20 % oder mehr bringen würde. Viele dieser ersten Maßnahmen richten sich an die privaten Haushalte, doch die Landwirtschaft ist einem Bericht der UCLA von 2009 zufolge für bis zu 80 % des gesamten Wasserverbrauchs Kaliforniens verantwortlich. Die Einschränkungen des Wasserverbrauchs sind größtenteils freiwillig, aber in einigen Gebieten gelten bereits entsprechende Vorschriften.

Am 22. Januar hat beispielsweise Healdsburg in Sonoma County im Norden Kaliforniens beschlossen, den Wasserverbrauch der Einwohner für Bewässerung und Autowäsche einzuschränken; und wenn die Dürre weiter anhält, sollen auch Maßnahmen zur Wasserrationierung eingeführt werden. Zum Zeitpunkt der Abstimmung des Gemeinderats rechnete man damit, dass Healdsburg und weitere sechzehn Dörfer und Städte innerhalb von hundert Tagen kein Wasser mehr haben werden.

Überschwemmung in Nordkalifornien

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Die Polizei in Mendocino County hat in diesem Jahr schon über eine halbe Million Cannabispflanzen vernichtet (Julia Wolf)

Anfang Februar gab es in Sonoma, Mendocino, sowie in anderen Regionen der Bay Area auf einmal heftige Regenfälle. Doch 2013 war das trockenste Jahr in der Geschichte der Wetteraufzeichnungen in Kalifornien, und deshalb war die Feuchtigkeit in den Böden nahezu aufgebraucht.

Und wenn die Böden unter einem gravierenden Feuchtigkeitsverlust leiden, werden sie hart und rissig, wodurch sie weniger Wasser aufnehmen können; starker Regen kann also nicht effizient absorbiert werden, somit wird er in riesigen Mengen fortgespült und löst eine Überschwemmung aus. Healdsburg ist eine der Gemeinden, die in den letzten Wochen vor Überschwemmungen warnten; doch außerhalb dieses kleinen Gebietes mit heftigem Regen hat die Dürre den Rest Kaliforniens weiterhin fest im Griff.

Wenn sich die Dürre verschärft, finden Überschwemmungen wahrscheinlich immer häufiger statt, was die Bauern dieser Region vor neue Herausforderungen stellt. In Mendocino County, das im Norden Sonomas liegt und zum Emerald Triangle gehört, wird Cannabis in Hülle und Fülle erzeugt; somit könnten gravierende Wetterturbulenzen in dieser Gegend massive Einbußen bei Angebot und Preisen nach sich ziehen.

Cannabisbauern wird ein zu hoher Wasserverbrauch vorgeworfen

Beobachtungen zufolge wurden allein in dieser Saison über eine halbe Million Cannabispflanzen in Mendocino County beschlagnahmt—allerdings nur ein winziger Bruchteil des im ganzen Bezirk angebauten Cannabis. Die gesamte Cannabisanbaufläche Kaliforniens wird auf rund 32.000 Hektar oder auf annähernd 125 Millionen Pflanzen geschätzt. Die Schätzungen der gesamten jährlichen Cannabisproduktion Kaliforniens klaffen weit auseinander; manche gehen von bis zu 1.155.042 Tonnen aus, auch wenn sich diese Zahl auf die ganzen, ungetrockneten Pflanzen bezieht und als extrem hohe Schätzung gilt. Die niedrigeren und wahrscheinlich vernünftigeren Schätzungen für die Region liegen bei 4.000-5.000 t pro Jahr.

Für die Bewässerung der illegalen Pflanzen werden die Flüsse der Region oft umgeleitet, was deren Ökosysteme, in denen Lachse und andere wichtige Wassertiere leben, stark beeinträchtigen kann. Gerade in der Periode von Hochsommer bis Herbst, wenn diese natürlichen Wasserläufe den niedrigsten Stand erreichen, brauchen die Pflanzen am meisten Wasser. An einem heißen Tag kann eine große Cannabispflanze im Freiland leicht bis zu sechzig Liter Wasser verbrauchen.

Inwieweit ist die Cannabisindustrie schuld an der Situation?

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Die Schneedecke auf der Gebirgskette Sierra Nevada ist in den vergangenen Jahren stark dezimiert worden (JexweberFotos)

Cannabiszüchter werden im Allgemeinen als Erste für die Verschwendung der Wasserreserven verantwortlich gemacht. Sicher ist, dass das rapide Wachstum dieser Industrie in den vergangenen Jahren eine Reihe von Umweltbelastungen mit sich gebracht hat, die allein auf ihr Konto gehen.

Darüber hinaus ist ein erheblicher Anteil des Cannabisanbaus in Kalifornien weiterhin illegal. Und illegale Züchter sind nicht an Vorschriften gebunden und neigen auch eher dazu, sie zu übertreten, weil sie den Anbau abkürzen und Risiken vermeiden müssen. Sowohl Missmanagement als auch übermäßiger Wasserverbrauch stellen hierbei ein ernstes Problem dar; zudem kommt eine Verschmutzung der Flüsse und die Anlage ineffizienter Bewässerungssysteme bei illegalen Züchtern häufiger vor.

Dennoch sind viele Schuldzuweisungen irreführend, da es mehrere andere Branchen gibt, deren überproportionaler Wasserverbrauch den der Cannabiszüchter bei Weitem übertrifft. Außerdem benötigt Cannabis keineswegs mehr Wasser als andere Ackerpflanzen, wenn er angemessen und effizient kultiviert wird; viele Sorten sind an trockene oder halbtrockene Umweltbedingungen sogar besonders gut angepasst.

Verbote verschlimmern die Umweltbelastungen

Ein Großteil der Vorwürfe, die den Cannabiszüchtern gemacht werden, müsste fairerweise an die Regierung gerichtet werden, die es zugelassen hat, dass sich eine riesige Industrie ohne Regeln und Vorschriften entwickeln konnte. Solange keine umfassendere Gesetzgebung eingeführt wird, werden die Züchter den illegalen Anbau fortsetzen, um die Nachfrage zu befriedigen, und sie werden wohl weiterhin ineffizient viel Wasser verbrauchen.

Wenn der Cannabishandel vollständig legal wäre, dann müssten sich die Bauern an Tarifverträge sowie an Umwelt- und Wasserschutzgesetze halten. In Kalifornien werden Bauern mit legalen Betrieben Wasserkontingente zugeteilt, die in Dürrejahren reduziert werden können. In legalen, regulierten Industrien ist der Wasserverbrauch Bestandteil der lokalen Wasserplanungsstrategien, und das bedeutet, dass der Verbrauch eingeschätzt und das Wasser je nach Bedarf bereitgestellt werden kann.

Kalifornien erlebt häufiger Trockenperioden

In den vergangenen Jahren gab es in Kalifornien immer mehr Dürreperioden, was manche Klimaforscher zu der These veranlasst, dass eine „Megadürre“ bevorstehen würde. Die Ursachen dieser anhaltenden Dürre sind vielfältig; unter anderem wird angenommen, dass ein zyklisches Wetterphänomen, das Pacific Decadal Oscillation (PDO = Pazifische Dekaden-Oszillation) genannt wird, hierbei eine bedeutende Rolle spielt.

Die PDO ist ein System aus warmen und kalten Strömungen, die im Nordpazifik zirkulieren; in „kühlen“ Perioden (die 20-30 Jahre dauern) wirkt der westliche Pazifik kühlend und der östliche wärmend, in „warmen“ Perioden ist es umgekehrt. Zurzeit geht man von einer kühlen Periode aus; kühle Meerestemperaturen vermindern die Fähigkeit des polaren Jetstreams, in südliche Richtung abzudrehen (durch die Verminderung des Temperaturunterschieds) und es in Kalifornien regnen und schneien zu lassen, und somit gibt es insgesamt weniger Niederschläge.

Fällt Kalifornien wieder ganz in sein früheres, trockenes Klima zurück?

Man vermutet, dass die PDO und die Atlantische Dekaden-Oszillation die beiden wesentlichsten Ursachen der Dürre auf dem nordamerikanischen Kontinent sind. Es handelt sich um natürliche Phänomene, aber es gibt Anzeichen dafür, dass ihre Folgen sich durch die Einwirkung des Menschen verschärft haben.

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Die Pazifische Dekaden-Oszillation ist ein 20-30 Jahre andauernder Klimazyklus, der gegenwärtig zur Verminderung der Niederschläge in Kalifornien beiträgt (Wikimedia Commons)

Einige Paläoklimatologen glauben, dass die Periode der relativ häufigen Niederschläge, die Kalifornien während des gesamten 20. Jahrhunderts erlebte, in Bezug auf die Klimageschichte eigentlich eine Anomalie darstellte. Anhand des Studiums der Baumringe und der Meeressedimente haben Forscher bewiesen, dass Dürren, die ein Jahrhundert oder länger andauern, etwa in den letzten tausend Jahren keine Seltenheit waren.

Der Großteil Kaliforniens besteht aus Trockengebieten, und es gibt Hinweise darauf, dass der ganze Staat zu seinem früheren Klima zurückkehrt; eine Tendenz, die durch die Einwirkung des Menschen noch beschleunigt wird. Wenn das der Fall ist, dann muss die Landwirtschaft in Kalifornien drastisch umstrukturiert werden, um auf Dauer überleben zu können.

Verstädterung, Industrie, Landwirtschaft

Doch Kalifornien leidet nicht nur unter dem mangelnden Regen, sondern aufgrund menschlicher Aktivitäten ist auch der Wasserkreislauf des Staates auf lokaler Ebene beeinträchtigt worden. Die Industrie verbraucht jedes Jahr ungeheure Wassermengen, die nicht oder nur in kontaminiertem Zustand ins Grundwasser zurückfließen.

Und die Verstädterung bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich, einschließlich des wachsenden Risikos von Überschwemmungen, da die stets undurchlässiger werdenden Bodenoberflächen verstärkt zum Abfluss des Wassers führen. Außerdem wird aufgrund des Missmanagements in der Landwirtschaft mehr Wasser verbraucht als eigentlich nötig, und ein Großteil des Wassers wird auch nicht in den Wasserkreislauf zurückgeleitet. So sorgt unser Missmanagement dafür, dass dem Kreislauf Jahr für Jahr Wasserressourcen entzogen und nicht mehr zugeführt werden können.

Das hydrologische System Kaliforniens ist ernsthaft aus dem Gleichgewicht geraten

Der Wasserkreislauf ist ein fein abgestimmtes, störanfälliges System, das auf veränderte Umweltbedingungen sofort reagiert. Das kalifornische Wasser wird hauptsächlich von Westwinden aus dem Pazifischen Ozean landeinwärts geblasen; wenn es das Hochgebirge Sierra Nevada erreicht hat, kondensiert es und bildet Wolken, die als Regen niedergehen, und dann fließt es in Flüssen und Wasserläufen wieder in den Ozean zurück. Ein Teil des Wassers wird auch durch die jahreszeitlich bedingten Fluktuationen des ewigen Eises auf den Bergen der Sierra Nevada zur Verfügung gestellt.

Wenn eine der Komponenten dieses Systems geschädigt wird, können alarmierend extreme Kettenreaktionen ausgelöst werden. Und wenn mehrere Teile des Systems beeinträchtigt werden – was immer öfter der Fall ist – dann kann das zur Beschleunigung einer ohnedies unvermeidlichen „Megadürre“ führen, die die kalifornische Landwirtschaft nicht überleben würde. Die Schneedecke auf der Sierra Nevada ist zurzeit auf rund 12 % ihrer normalen Höhe abgeschmolzen, und dadurch sind die Flüsse, die hiervon gespeist werden, auf einen außergewöhnlich niedrigen Stand gesunken.

Wie können Cannabiszüchter die Dürre überleben?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, beim Anbau von Cannabis den Wasserverbrauch zu minimieren. Zuerst einmal ist es wichtig, das geeignete Gebiet für den Anbau von Cannabis auszusuchen—in Kalifornien sollte man keinesfalls die halbtrockenen Regionen wählen, sondern die Talebenen mit tiefen Mutterböden und reichlicher Bewässerung durch die natürlichen Wasserläufe.

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Bei der Entnahme von Wasser aus den lokalen Flüssen wird die Umwelt am meisten geschont, wenn das Wasser im Frühjahr abgepumpt und für die Trockenzeit gespeichert wird (Ari Hahn)

Die Bauern werden auch dem Wassermanagement größere Beachtung schenken müssen – eine ideale Möglichkeit wäre die Nutzung effizienterer Bewässerungssysteme. Um ungenutzt abfließendes und verschwendetes Wasser zu vermindern, könnte man Beregnungsanlagen, Tropfbewässerungen und Vernebler statt eines Wasserschlauchs verwenden. Eine nützliche Strategie ist auch das Eingraben von Pflanzkübeln, sodass ihre Seiten nicht der Sonne ausgesetzt sind und die Verdampfung der Feuchtigkeit vermindert wird.

Wasserbeschaffung und -einsparung

Statt das Wasser bei Bedarf direkt aus den natürlichen Wasserläufen abzupumpen, was die Fließgeschwindigkeit bei großer Hitze vermindern und damit die lokalen Ökosysteme schädigen kann, können Bauern sich auch für konservativere Methoden zur Wasserbeschaffung und -speicherung entscheiden.

Wenn das Wasser zum Beispiel im Spätwinter oder zu Frühjahrsbeginn, wenn die Wasserstände am höchsten sind, aus den örtlichen Flüssen und Bächen gepumpt wird, kann es gespeichert und später im Jahr verwendet werden. Auf diese Weise braucht man die Wasserläufe nicht gerade dann anzuzapfen, wenn der Wasserstand sowieso den Tiefpunkt erreicht hat und die Pflanzen am durstigsten sind; dies verbessert die Überlebenschancen der örtlichen Pflanzen- und Tierwelt enorm.

Neben dem Abpumpen bei hohen Wasserständen besteht auch die Möglichkeit, Regenwasser mithilfe eines Auffangsystems zu speichern. Auffangsysteme für Regenwasser eignen sich für große kommerzielle Landwirtschaftsbetriebe; ihre Installation kann zwar Zehntausende von Dollars kosten, die aber durch die enormen Einsparungen wieder hereingeholt werden. Wer nur grundlegende handwerkliche Fähigkeiten hat, kann DIY-Systeme auch für weit weniger Geld selbst bauen.

Auffangen des Regenwassers

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Auffangsysteme für Regenwasser sind eine umweltschonende Methode der Wassereinsparung und -speicherung (Marshlight)

Wer Regenwasser zu Bewässerungszwecken einsammeln und speichern möchte, benötigt erst einmal zwei grundlegende Bestandteile: eine Auffangstelle und einen Speicherbehälter. Ein schräges Dach, das mit einem geeigneten undurchdringlichen Material beschichtet ist, kann als ideale Auffangstelle dienen. Dazu benutzt man für gewöhnlich einen großen, stark belastbaren Plastikbehälter oder eine speziell hierfür angelegte, abgedichtete Grube, um das gesammelte Wasser zu speichern.

Vorhandene Röhren oder Dachrinnen können das abfließende Wasser dann zum Speichertank leiten, oder man kann für relativ wenig Geld maßgeschneiderte Rohre bauen. Pro Zentimeter Regen sammelt eine 100 m² große Auffangstelle 1.000 Liter Wasser.

Die gesammelte und gespeicherte Wassermenge schwankt je nach der Größe der Auffangstelle und der Regenmenge. Im Internet findet man mehrere Tools, die dabei helfen können, die Größe des benötigten Tanks und die Wassermenge abzuschätzen, die man realistischerweise in einem Jahr sammeln kann.

Wie geht es mit der Cannabisindustrie in Kalifornien weiter?

In dem Maß, wie die Auswirkungen des globalen Klimawandels weltweit deutlicher spürbar werden, wird die Zuteilung der Wasserressourcen immer zahlreichere und größere Herausforderungen mit sich bringen. Daher ist es äußerst wichtig, dass wir gemeinsam Strategien entwickeln, um sicherzustellen, dass Wasser angemessen verteilt wird. Die Befolgung der Wasservorschriften kann jedoch nur dann gewährleistet werden, wenn die existierenden Cannabisgesetze reformiert werden.

Es ist durchaus möglich, Cannabis erfolgreich anzubauen, ohne die Umwelt über Gebühr zu belasten. Wenn die Cannabisbauern alle verfügbaren Management- und Einsparungstechniken beachten, gibt es nicht den geringsten Grund, warum die Industrie nicht aufrechterhalten werden könnte, selbst wenn sich die Dürre in Kalifornien noch verstärken sollte.

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.