by Stefanie on 15/04/2013 | Konsum

Hanf – das Superfood!

Hanf Was ist an Hanf nicht zu mögen? Die Anwendungsmöglichkeiten des grünen Golds scheinen unerschöpflich: Hanf als Lebensmittel, Hanf als Körperpflege, Papier, Textil und Seil, Hanf als Kraftstoff und Alternative zu Plastik, Hanf als Baustoff, and natürlich nicht zu vergessen Cannabis in der Freizeit und dessen Verwendung für medizinische Zwecke. Heute im Mittelpunkt: Hanf als Nahrungsmittel.


Die Hanfpflanze kann für 4 verschiedene, sehr wertvolle Produkte gebraucht werden. Um genauer zu sein, findet sie ihre Anwendung in Hanfsamen, Hanf-Proteinpulver, Hanföl und frischen Cannabisblättern.

Lebensmittel aus Hanf gewinnen an Popularität, da die Öffentlichkeit mehr und mehr die Ernährungsvorteile und die verschiedenen kulinarischen Anwendungsmöglichkeiten entdeckt.

Hanf – das Superfood!

Hanfsamen, Öl und Hanf-Proteinpulver

Hanfsamen sind gesund! Sie sind ein nahrhaftes Lebensmittel, ein sogenanntes Superfood, populär unter all denen, die bewusst essen und auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung Wert legen. Hanfsamen sind eine ausgezeichnete Quelle an Proteinen, Mineralen und Ballaststoffen. Sie bestehen zu  44% aus Ölen und Fetten (essentiellen Fettsäuren),  enthalten 33% Proteine und Ballaststoffe und ungefähr 12% Kohlenhydrate, die Aminosäuren nicht zu vergessen.

Hanföl enthält weniger als 10% gesättigte Fettsäuren, welche für den menschlichen Körper und dessen Blutcholesterinspiegel besonders schädlich sind. Wiederum ein Grund, um von Gesundheitsexperten und Ärzten empfohlen zu werden.

Hanfsamen können zum Beispiel verwendet werden, um Hanfmilch herzustellen. Die gesundheitlichen Vorteile dieses Getränks reichen von der Förderung gesunder Haut, Haare und Nägel und der Erhöhung mentaler Kapazitäten bis hin zu einem gesunden Herz und der Stärkung des menschlichen Immunsystems. Hanfsamen sind eine nahrhafte Ergänzung für Salate und Fruchtshakes. Hanf-Proteinpulver wird aus Hanfsamen gewonnen. Das Pulver ist von hoher Qualität was den Aufbau an Aminosäuren betrifft. Es enthält 20 verschiedene Aminosäuren, wovon 8 lebenswichtig sind.

Frische Cannabisblätter

Roh ist Trend. Gesundheitsexperten und Ernährungsberater behaupten, dass einer der wichtigsten Aspekte von rohem, ungekochten Essen die Enzyme sind. Wenn der Körper nicht genug Enzyme hat, hat er nicht genügend Energie, um neue Zellen zu bilden, Infektionen und Krankheiten abzuwenden oder Essen zu verdauen. Wenn man dem Körper rohe Speisen anbietet, füttert man ihm im Grunde Energie.

Hanf – das Superfood!

Cannabis im rohen Zustand ist ein „super grünes“  Nahrungsmittel, reich an Chlorophyll, den Zellen Sauerstoff, Antioxidantien und heilende Cannabinoide gebend. Rohes Cannabis, die Blätter entweder entsaftet oder einem Salat beigefügt, hat einen hohen Anteil an Vitaminen und Mineralen. Rohe Cannabisblätter sind reich an einem nicht süchtig machenden, entzündungshemmenden, gegen Krebs wirkenden nahrhaften Stoff, bekannt als Cannabidiol (CBD). Cannabis ist ein Superfood, in der Lage, chronischen Krankheiten zuvorzukommen.

Dr. William Courtney, Leiter der Cannabis International Foundation (CI) in Kalifornien, ist überzeugt: „Marihuana ist das therapeutischste Lebensmittel.“ Das CBD, dass man in der Cannabispflanze findet ist eine höchst heilsame Substanz mit einzigartigen den Immunkomplex regulierenden Fähigkeiten.  Warum? Weil der menschliche Körper bereits aus einem eingebauten  körpereigenen endogenen Cannabinoid-System mit vollständigen Cannabinoid-Rezeptoren besteht. Wenn man dem Körper CBD aus Cannabis zuführt, kann man ihm damit helfen, die eigenen Funktionen zu normalisieren.

Cannabis in seiner reinen, ursprünglichen Form gewinnt immer mehr an Popularität, nicht nur in der alternativen Medizin und bei ganzheitlichen Behandlungen. Jüngste Studien stellen einwandfrei fest, dass rohes Cannabis das Potential hat, die folgenden Krankheitsbilder entweder zu lindern oder völlig zu heilen:

Scott Imler, Präsident des Los Angeles Cannabis Resource Center (LACRC) hat auf der Webseite procon.org bereits im Jahr 2002 ausgeführt, dass den meisten zur Organisation gehörenden Mitgliedern von beinahe 450 lizensierten Ärzten  des Bundesstaates medizinisches Cannabis empfohlen wurde. Zusammenfassend heißt das: 80% aller Empfehlungen wurden ausgesprochen für HIV/AIDS Patienten, 10% an solche mit Krebs und weitere 10% für andere Krankheitsbilder.

„Nur durch die Verbreitung akkurater Information, gründlicheres Verständnis und verbesserte Patientenpflege werden wir in der Lage sein, diese wunderbare Pflanze zu befreien!“, sagt Dr.  Jeffrey C. Raber, Wissenschaftler, Erfinder und Geschäftsführer von The Werc Shop, einem kalifornischen Unternehmen . Allerdings gibt es auf dem Weg, Cannabis als Medizin anzuerkennen noch viele Hürden zu überwinden, zum Beispiel dessen legalen Status und den Einfluss der großen Pharmakonzerne.

Verwandtes Video:

“Leaf: The Health Benefits of Juicing Raw Cannabis”

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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