Wie aktiviert man THC und CBD? Decarboxylierung!

Liebe geht durch den Magen. Kein Wunder also, dass sich Kochen und Backen mit Cannabis einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Damit sich die pharmakologischen Wirkungen entfalten können, müssen THC und CBD decarboxyliert werden. Oder mit anderen Worten: Kein Erhitzen, kein Effekt!

Decarboxylierung ist ein schreckliches Wort. Viele von uns denken dabei an den ungeliebten Chemieunterricht zurück. Wer sich fürs Kochen und Backen mit Cannabis interessiert, sollte aber wissen, wie der Prozess funktioniert.

Doch fangen wir von vorne an: Cannabis besteht aus Hunderten von Cannabinoiden. Die bekanntesten von ihnen, THC und CBD, liegen in der Pflanze als sogenannte Carboxylsäuren vor. Deshalb spricht man in dem Zusammenhang auch von THC-A (A steht für „acid“ = sauer) und CBD-A.

Wenn man diese Stoffe erhitzt, spaltet sich ein Kohlendioxid-Molekül von der Säure ab. Dieser Vorgang heißt Decarboxylierung oder Aktivierung. Es handelt sich dabei übrigens um einen natürlichen Zerfallsprozess, der durch das Erhitzen bloß beschleunigt wird.

Warum Sie Ihr Cannabis decarboxylieren sollten? Ganz einfach, weil nur so die pharmakologischen Wirkungen bzw. therapeutischen Effekte erzielt werden können.

So decarboxyliert man richtig!

Grundsätzlich gilt: Je höher die Temperatur, desto schneller werden die Cannabinoide aktiviert. Auch wenn es nicht die gesündeste Art ist, Cannabis zu konsumieren, ist das Anzünden eines Joints die schnellste Art, Cannabis zu decarboxylieren.

Und selbst beim Dampfen mit einem Verdampfer reichen einige Sekunden aus, um THC-A in THC umzuwandeln. Übrigens: Die verdampften Reste aus einem Verdampfer wurden bereits vollständig decarboxyliert bzw. aktiviert. Sie eignen sich daher hervorragend als Basis für Edibles

Es spielt keine Rolle, ob Sie mit Cannabis angereicherte Brownies essen oder Cannabis-Konzentrate konsumieren bzw. dabben – die Qualität Ihres Produkts hängt letztendlich von der Temperatur ab, die Sie verwenden. Genau wie Sie Ihre Kekse ruinieren würden, wenn Sie den Teig länger als nötig backen, kann das Erhitzen von Cannabis bei höheren Temperaturen auch Ihre Cannabis-Leckereien ruinieren!  

Vermeiden Sie es daher, Ihr Cannabis bei höheren Temperaturen zu erhitzen (siehe Tabelle unten). Wenn der Decarboxylierungsprozess etwa 70 % erreicht, beginnt THC-A in CBN-A zu zerfallen und wird weiter in CBN umgewandelt. Da dieser Prozess schneller abläuft als die Umwandlung von THC-A in THC, kann er zu einer erheblichen Abnahme der Potenz führen.

Wenn Ihr Cannabis dagegen zu kalt ist, werden die Cannabinoide möglicherweise nicht in die gewünschten Verbindungen umgewandelt. 

Jede in Cannabis vorkommende Verbindung zeichnet sich durch einzigartige chemische Eigenschaften aus, und die ideale Decarboxylierungstemperatur für eine Verbindung kann sich von einer anderen unterscheiden. Die Kenntnis des Siedepunkts der einzelnen Terpene und Cannabinoide ist von entscheidender Bedeutung und trägt dazu bei, eine maximale Potenz zu erreichen.

Unter Laborbedingungen definiert das britische Patent von GW Pharmaceuticals die idealen Bedingungen für die Decarboxylierung. Dabei wird Cannabis über einen längeren Zeitraum bei niedrigen Temperaturen erhitzt.

Dieses Verfahren gewährleistet, dass 95 % der Cannabinoidsäuren in ihre Phenolform umgewandelt werden, ohne dass Zersetzungsprodukte entstehen. Ein weiterer Vorteil: Die aromatischen Terpene bleiben intakt. Terpene sind für das Aroma und den Geschmack verantwortlich und beeinflussen auch die Wirkung von Cannabis.

In diesem Zusammenhang wird oft vom „Entourage-Effekt“ berichtet, der die Wechselwirkungen zwischen Cannabinoiden und Terpenen beschreibt.

Gemäß dem Patent solle die Decarboxylierung in einer Laborumgebung in zwei Schritten durchgeführt werden:

  • Erhitzen Sie das Cannabis zunächst kurz, um Restwasser zum Verdampfen zu bringen.
  • Anschließend erhitzen Sie das Pflanzenmaterial zweimal für längere Zeit.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit 15 Minuten bei einer Temperatur von 105 °C (221 °F) und danach 60 bis 120 Minuten bei der gleichen Temperatur. 

Wenn Sie eine Cannabis-Sorte mit sehr hohem CBD-Gehalt verwenden (definitionsgemäß > 90 % CBD im prozentualen Verhältnis zum gesamten Cannabinoidgehalt), sollte die zweite Phase bei 30 Minuten und 140 °C (291 °F) angesiedelt sein.

Das folgende Diagramm gibt Ihnen eine breitere Übersicht der Auswirkungen von Temperatur und Zeit auf den Cannabinoidgehalt während der Decarboxylierung:

Tee, Butter oder Gebäck? Auf das Endprodukt kommt es an

Nehmen wir mal an, Sie wollen einen Marihuana-Tee zubereiten. Kochendes Wasser über die Blüten zu gießen und das Ganze 5 bis 10 Minuten ziehen zu lassen, wird die Cannabinoide nicht vollständig aktivieren. Bei 100 °C sollte das Pflanzenmaterial mindestens 1 Stunde erhitzt werden.

Cannabinoide sind fettlöslich, entsprechend bringt das Kochen in Wasser nicht die gewünschten Ergebnisse. Aus diesem Grund werden viele traditionelle Cannabis-Getränke mit Milchprodukten wie Milch oder Butter hergestellt, die reich an gesättigten Fetten sind. Durch die bessere Bioverfügbarkeit bleibt ein größerer Anteil der Cannabinoide im Produkt erhalten. Als vegane Alternative nutzen Sie am besten Pflanzenmilch mit einem hohen Fettgehalt.

In Nordindien feiern die Einheimischen Holi, das Fest der Farben, mit der Zubereitung von Bhang Lassi: ein berauschendes Getränk, das aus Cannabis-Blättern und Cannabis-Blüten hergestellt wird. Darüber hinaus werden Milch, Ghee (geklärte Butter) und Gewürze zu diesem erfrischenden Getränk hinzugefügt. 

Weit verbreitet ist das Erhitzen des Materials in einem geschlossenen Einmachglas, das eine Stunde lang in einen Topf mit Wasser getaucht wird („Bain-Marie“). Dadurch wird die Wärme gleichmäßig in das geschlossene Gefäß übertragen und die Zutaten bleiben über einen längeren Zeitraum warm.

Das Resultat davon? Cannabis mit viel Geschmack und starker Wirkung! Achten Sie darauf, das Wasser langsam zu erhitzen, da schnelle Temperaturschwankungen das Glas zum Platzen bringen könnten, und lassen Sie es nicht trocken kochen.

Optimale Temperaturen für den Decarboxylierungsprozess

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie das Pflanzenmaterial vor dem Aktivieren zerkleinern oder mahlen. Sorgen Sie dafür, dass Sie makellose Blüten verwenden, bevor Sie mit dem Decarboxylierungsprozess beginnen, andernfalls könnten Schmutz, Salzrückstände und Nährstoffe ins Medium gelangen. 

Wenn Sie Ihr Cannabis nach der Ernte waschen, können Sie die Qualität Ihres Endprodukts erheblich verbessern, insbesondere wenn Sie während des Anbauzyklus Probleme mit der Luftzirkulation oder lästigen Viechern hatten. Wenn Sie getrocknetes Cannabis verwenden, lassen Sie es etwa eine Stunde lang in einem großen Topf mit Wasser köcheln und wechseln Sie dann das Wasser, da es sich zu diesem Zeitpunkt bereits verfärbt haben wird. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis das Wasser klar bleibt.

Viele Cannabis-Liebhaber glauben, dass etwa 105 °C (220 °F) die perfekte Temperatur für die Decarboxylierung ist. Bei dieser Temperatur wird THC-A in THC umgewandelt, während viele andere nützliche Cannabinoide und Terpene erhalten bleiben. Vermeiden Sie Temperaturen über 155 °C (310 °F), denn bei zu hohen Temperaturen beginnt das THC zu zerfallen. Sorten mit hohem CBD-Gehalt neigen dazu, langsamer zu decarboxylieren als solche mit hohem THC-Gehalt, daher wird empfohlen, Sorten mit viel CBD für weitere 25 Minuten bei 140 °C (290 °F) zu backen.

So infundieren Sie Ihr Medium (Anreicherung mit Cannabis)

Eine unserer Lieblingsmethoden zur Herstellung von mit Cannabis angereichertem Öl oder Butter ist das Wasserbad bzw. Bain-Marie.

Wenn Sie Kokosöl als Medium verwenden: Sobald das Wasser eine Temperatur von 185 °C (365 °F) erreicht hat, legen Sie das versiegelte Einmachglas (mit dem Öl und dem decarboxylierten Cannabis) vorsichtig in das Wasserbad. Lassen Sie es zwei bis vier Stunden lang bei dieser Temperatur ziehen, wobei Sie gelegentlich umrühren. Füllen Sie den Wasserstand gegebenenfalls wieder auf.

Nehmen Sie das Einmachglas heraus und seihen Sie die eingeschlossene Flüssigkeit durch ein feines Metallsieb oder ein Seihtuch in ein hitzebeständiges Gefäß. Lassen Sie das restliche infundierte Öl abkühlen.

Wenn Sie Butter als Medium verwenden: Geben Sie die gewünschte Menge in das Einmachglas und tauchen Sie es in das Wasserbad. Warten Sie, bis das Medium geschmolzen ist, und geben Sie das gemahlene Cannabis hinzu. Verschließen Sie das Gefäß und lassen Sie es etwa zwei bis vier Stunden lang ziehen. Alle 20 Minuten umrühren, um sicherzustellen, dass die Wärme gleichmäßig verteilt wird.

Wenn Sie ein feines Metallsieb haben, gießen Sie die flüssige Butter direkt durch dieses Sieb in eine Glasschale oder ein Gefäß. Dabei bleiben Pflanzenreste zurück, und die infundierte Butter kann nun abgekühlt werden. Wenn die Butter fest geworden ist, nehmen Sie diese aus dem Gefäß und gießen Sie das überschüssige Wasser ab.

Die Produkte sollten in dunklen, luftdichten Behältern aufbewahrt werden, um Lichteinwirkung und Kondensationsschäden zu vermeiden. Hohe Temperaturen beeinträchtigen auch die Wirksamkeit, daher wird empfohlen, mit Cannabis angereicherte Produkte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufzubewahren. Werden die Produkte gekühlt, lässt sich die Haltbarkeit verlängern; eingefrorene Cannabutter ist sehr lange haltbar.

Wenn Sie selbst schon einmal Getränke oder Snacks mit Cannabis zubereitet haben oder Ihre Gedanken und Erfahrungen zur Decarboxylierung mit uns teilen möchten, lassen Sie es uns unten in den Kommentaren wissen!

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zur Verwendung von Cannabis sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

Comments

44 Kommentare zu „Wie aktiviert man THC und CBD? Decarboxylierung!“

  1. „Sobald das Wasser eine Temperatur von 185 °C (365 °F) erreicht hat“, wie soll das denn funktionieren, Wasser kann doch maximal 100°C heiß werden, ab dem Moment ist es nurnoch Dampf. Ich verstehe das Rezept nicht. Lg

    1. Tim - Sensi Seeds

      Richtig. Ich glaube, der Autor meint „Heizmedium“ statt Wasser. Man könnte es zum Beispiel im „Bain-Marie“ mit Sonnenblumenöl machen. Es hat einen viel höheren Siedepunkt und erleichtert die Aufrechterhaltung einer stabilen Temperatur, die nicht so stark schwankt wie Wasser.

      Vielen Dank, dass Sie uns darauf aufmerksam gemacht haben.

  2. Hallo. Ich kaufe mir Bio Hanftblütee Tee mit 4,4% cbd. Meine Idee ist dass ich die Hanftblütee Tee in Marmelade glass tun und mit Olive Öl füllen. Also halbe halbe. Danach dicht schrauben und in wasserbad {90 bis 100 grad } für 60 Minuten kochen. Denks Du dass ich maxiamale cbd-a in der Olive öl erhalten kann? Danke

  3. Christiane Erler

    Hallo…
    Vielen Dank fuer eure ausfuehrliche Anleitung…auch ich wollte euch mal meine Erfahrungen berichten zum Oel,welches ich gekocht habe…
    Im Ofen auf Backblech 60 Minuten bei etwa 105 Grad,anschliessend 6 Std.im Wasserbad bei etwa 95 Grad simmern lassen,damit es sich zu 100 % aufloest…nach Einnahme dieses Oels haben zwei Leute mit COPD wieder das Gefuehl,mehr Volumen atmen zu koennen..einer Katze,der bereits Hoerner aus dem Kopf gewachsen sind (ich vermute Krebs),konnte durch dieses Oel davon befreit werden….oh ja,Leute…Gott macht keine Fehler…

    1. Mark - Sensi Seeds

      Guten Tag Christiane,

      Ich hoffe du hast einen tollen Tag,
      Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit der Decarboxylierung mit uns geteilt haben.
      Ich bin so froh, dass Cannabisöl hilft, hoffentlich werden mit mehr Forschung mehr Menschen Zugang zu den Medikamenten haben, die sie brauchen 🙂
      Cannabis ist wirklich eine medizinische Schatztruhe.

      Machen Sie weiter mit der großartigen Arbeit,

      Mark

      1. Hallo nicht lachen ich bin Anfänger.. Möchte cannabis hauptsächlich wegen des Schmerz nicht um high zu werden konsumieren. Inhalieren funkt nicht wirklich, rauchen ist nicht meines.. Wenn ich also butter oder Schokolade herstellen tu und darbocy.. Dingens ubd das cannabis unter 0,2 %thc hat, ich aber nur das cbd nutzen möchte muss ich dann auch darbocylisieren bzw muss ich dann angst haben das mich die kekse hinterher high machen? Für mich ist nur wichtig den Schmerz etwas im Griff zu haben…

    2. „Sobald das Wasser eine Temperatur von 185 °C (365 °F) erreicht hat“, wie soll das denn funktionieren, Wasser kann doch maximal 100°C heiß werden, ab dem Moment ist es nurnoch Dampf. Ich verstehe das Rezept nicht. Lg

  4. Ich wollte nur wissen da ich keine temperatursonde habe ob ich das wasserbad auch im backofen machen bei wiefiel grad min. und max. bitte und wie lang? Besten Dank

    1. Mark - Sensi Seeds

      Guten Morgen Claude,

      Vielen Dank für Ihre Frage,
      Es wird empfohlen, Ihr Mason Jar für etwa 90 Minuten bei 210-220 Grad Celsius zu lassen. Wenn Sie das Mason Jar länger im Wasser belassen, erhöht sich das Terpenprofil. So kondensieren verdampfte Terpene auf der Glasoberfläche, solange das Glas nicht geöffnet wird, bevor es abgekühlt ist.

      Um ein wenig mehr über medizinisches Cannabis zu erfahren, finden Sie hier einige Links, die Sie interessieren könnten.
      Was ist medizinisches Cannabis und wie wählt man eine medizinische Cannabis-Sorte aus? und Zubereitung von Bhang Ki Thandai

      Ich hoffe, Ihnen gefällt der Blog weiterhin.
      Mit den besten Wünschen,

      Mark

      1. muss man das cannabis nach der decarboxylierung direkt verwenden oder macht es keinen unterschied ob man es einen tag später zum backen verarbeitet ?

      2. muss ich das cannabis nach der decarboxylierung direkt weiterverarbeiten oder geht das auch am nächsten tag ?

      3. Mark - Sensi Seeds

        Guten Tag Lina,

        Danke für deine Frage,
        Sobald das Cannabis decarboxyliert wurde, kann es, solange es richtig gelagert wird, zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.
        Ein luftdichtes Einmachglas ist ideal und lagere es an einem kühlen, dunklen Ort.
        Vielleicht gefällt Ihnen auch unser Artikel über Rezeptideen: Cannabis in herzhaften Gerichten.

        Nochmals vielen Dank und einen schönen Tag!

        Mark

  5. Hallo liebe Kenner der Materie, ich habe glaubhaft erfahren, dass ich mein Asthma mit thc entschärfen kann. Natürlich möchte ich nicht rauchen, weil Feuer für die Lunge immer schädlich ist. Jetzt hat mir ein Freund 3,5 Gramm buds oder Blüten (wie sagt man das?) besorgt, aber ich weiß trotz vielem Lesen immernoch nicht, wie ich es zu mir nehmen soll oder verarbeiten soll. Soll ich die Blüten zerkleinern und in Schnaps auflösen, um dann ein paar Tropfen oder ein kleines Gläschen trinken? Wieviel Alkohol muss es sein für 3,5 Gramm? Eine Flasche Wodka z. B. oder weniger…? Oder soll ich Kekse backen und muss dann diese Butter herstellen? Ich bin sehr verwirrt und weiß nicht, was ich tun soll. Es klingt alles so kompliziert. Bitte helft mir. Vg. Marina

    1. Mark - Sensi Seeds

      Guten Tag Marina,

      Danke für deine Frage.
      Um die pharmakologischen Wirkungen von Cannabis zu genießen, muss es decarboxyliert werden.
      Eine gängige Praxis besteht darin, Material in einem geschlossenen Einmachglas zu erhitzen, das eine Stunde lang in einen Topf mit Wasser getaucht wird.

      Sobald Cannabis decarboxyliert ist, kann es in Ihr Medium (normalerweise Butter oder Öl) infundiert werden.
      Diese Butter oder dieses Öl kann dann in luftdichten Kühlbehältern aufbewahrt und dann zu Ihren Lieblingsgerichten hinzugefügt werden!

      Nochmals vielen Dank und ich hoffe, dass Ihnen der Blog weiterhin gefällt.
      Schöne Grüße,

      Mark

  6. Hey Leute und danke für den Artikel!

    Was mich interessieren würde:

    Macht es Sinn, die Wasserbad-/Einmachglas Variante auf zum Beispiel 4 Stunden auszudehnen? Mehr Wirkung, schonender?

    Danach würde ich es wie gehabt für eine weitere Stunde mit Kakaobutter in der Wasserbad Schüssel ziehen lassen.

    Danke und Gruß!
    Waldo

    1. Mark - Sensi Seeds

      Hallo Waldo,

      vielen Dank für deine Frage!

      Ich entschuldige mich dafür, dass es so lange gedauert hat, auf Ihren Kommentar zu antworten, ich habe ihn beim letzten Blog-Update übersehen. Es wird empfohlen, Ihr Mason Jar für etwa 90 Minuten bei 210-220 °F stehen zu lassen. Es sollte jedoch mehr als genug Zeit sein, um die Decarboxylierung in vier Stunden bei geringerer Hitze durchzuführen.

      Wenn Sie das Mason Jar über einen längeren Zeitraum im Wasser stehen lassen, wird das Terpenprofil verstärkt. Verdampfte Terpene werden im Glas eingeschlossen und kondensieren an der Glasoberfläche wieder, solange das Glas nicht geöffnet wird, bevor es abgekühlt ist.
      Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht verdampft, während Sie sich im Prozess der Decarboxylierung befinden und stellen Sie sicher, dass Sie das Wasser langsam erhitzen, da schnelle Temperaturänderungen das Risiko von Glasbruch erhöhen. Überhitzung zerstört viele der nützlichen Cannabinoide und das resultierende Produkt kann sehr lethargisch.

      Viel Glück und weiterhin viel Spaß mit dem Blog.

      Beste Wünsche,

      Mark

  7. man kann das Wasser auch nehmen und einen Chai damit machen. 3/4 Tasse vom Cannabiswasser und 1/4 Tasse vegane Milch z.B. – mit Honig süßen schmeckt vorzüglich. Die vermeintlichen Abfallstoffe, sind immerhin Nährstoffe die wir ebenso brauchen.

  8. Pollak Vert

    Also ich mahle mein erntereste und gebe die direkt in das butter-wasser-gemisch und lasse das ganze bei 100° 4-5 Stunden kochen. Danach alles sieben und abkühlen lassen. Dann beim backen mach ich zwischen 150° und 160°.
    Und das knallt so heftig rein.
    Letztens war ich nach 3 Stücken 8 Stunden auf Sendung. War schon viel zu viel.
    Habe aber auch 50g reingemacht auf 500g butter ^^
    Aber es geht gut. Also ich finde den Schritt mit dem mehrmaligen erhitzen unsinnig, weil der gleiche Effekt auch dabei passiert.

  9. Ich habe ca. 500 G Handblütentee mit 2,5% CBD. Wenn ich die gesamte Menge auf einmal im Backofen decarbe bleibt das CBD anschließend stabil? Falls ja könnte man sich danach anschließend einen Tee normal mit kurzen Ziehzeiten und ohne Zugabe von Fett machen?

    Insbesondere die Fettzugabe hat mich immer gestört.

    Danke im voraus für alle Tipps.

    1. Hallo, ich habe auch eine Frage. Kann ich mein gesamtes Cannabis (medizinisch) auf Vorrat decarboxylieren und bei Bedarf mit Kakao und klecks Butter kurz aufkochen? Ich meine, muss ich das Cannabis immer kurz vor Verwendung decarboxylieren oder geht das auch auf Vorrat? Also für mehrere Tage/Wochen?
      Und reicht es dann, das decarboxylierte Cannabis kurz mit Kakao bei 100ºC und mit einem Teelöffel Butter aufzukochen, um die ganze Wirkung entfalten zu lassen?
      Ich bin chronischer Schmerzpatient und habe noch nie geraucht, was es mir schwierig macht, mein Cannabis zu konsumieren.

      Danke für Antworten.

  10. Ich denke es geht noch einfacher. Am Besten in Mörser Weed kleinmahlen. Dann im Marmeladenglas trocken im Wasser etwas über eine Stunde bei 100° C erhitzen. Dann wenn kalt das aktivierte Weed in Teebeutel verteilen und zutackern. (es gibt extra Beutel für Tee zu kaufen ohne Tee drin) Bei 6 Gramm Weed 250g Butter in einer Porzellan,- oder Keramikschale in der Mikrowelle vorsichtig erhitzen (schmelzen) und die Teebeutel dann darin einlegen. Darauf achten das die Butter flüssig bleibt und das geht mit der Mikrowelle ganz gut, wenn man immer wieder mal zwischendurch erhitzt. (nicht kochen, das tut der Butter nicht gut) Das macht man ca. 45 Minuten. Die Butter wird jetzt grün aber das macht nichts und schmeckt, jedenfalls für mich, ganz gut. Die teebeutel zwischen zwei Löffeln danach gut ausquetschen. Butter in eine Form für das Gefrierfach eingießen, erkalten lassen und ins Gefrierfach stellen. Eine erwärmze etwas größere Messerspitze voll reicht dann aus, Brot damit zu bestreichen oder auf Kekse zu schmieren oder kleine Kügelchen mit Marzipan herzustellen oder sonstwie in Lebensmittel zu platzieren. Wirkung tritt meist nach längerer Zeit ganz langsam ein, etwa nach eine Stunde oder nach 1 1/2 Stunden. Jedenfalls muss man sich in Geduld fassen und keinesfalls vorher nachladen. Das ist dann zuvielk des guten. Ganz weiches Kommen der Wirkung und hält etwa 3-4 Stunden an, falls man sich nicht wegen dauernden Gebrauches sich an höhere Dosen gewöhnt hat. Es kann aber bei Nachlassen der Wirkung jederzeit nachgeladen werden. Lieber zuerst eine geringere Menge nehmen und nach Erfahrung die Dosis anzupassen.

    1. Kommt drauf an, wenn du luftdicht arbeitest, nicht sehr.
      Wenn du alles offen lässt riecht das der halbe Stadtteil.
      Allgemein kann man auch sagen, je weniger man riecht, desto mehr Aroma ist noch im Weed

  11. Hallo,

    wenn ich Brownies mit Hash backen möchte, muss ich das Hash dann auch noch aktivieren oder reicht es aus es in Öl langsam aufzulösen und das ganze dann in den Teig zu rühren? Mit der dann folgenden Backzeit sollte ja alles passen oder?

    1. Scarlet Palmer - Sensi Seeds

      Hallo,

      Es sollte ausreichen, der von Ihnen vorgeschlagenen Methode zu folgen. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Haschisch von hoher Qualität und frei von Schadstoffen ist, wenn Sie es dennoch essen wollen!

      Viel Glück und mit den besten Wünschen,

      Scarlet

      1. Hallo Sensi-Seeds Team
        Als erstes einmal besten Dank für all die vielen hilfreichen Tipps und Informationen. Im Besonderen rund ums Thema CBD, Gesundheit und Medical Marie…

        Ich frage, da ich aus diversen gesundheitlichen Gründen die besten therapeutischen Effekte für mich erzielen möchte. Allerdings bin ich gerade etwas verwirrt.
        Unter dem Punkt „So infundieren Sie Ihr Medium“ heißt es:
        „Wenn Sie Kokosöl als Medium verwenden: Sobald das Wasser eine Temperatur von 185 °C (365 °F) erreicht hat, legen Sie das versiegelte Einmachglas (mit dem Öl und dem decarboxylierten Cannabis) vorsichtig in das Wasserbad.“ […]
        Mit den hier angegebenen 185°C Wassertemperatur kann ich gerade nicht viel anfangen.
        Egal ob Kochplatte oder Backofen, kochendes Wasser sollte ~100°C eigentlich nicht überschreiten.
        Die Temperatur im geschlossenen Einmachglas erhöht sich zwar durch den Druck, aber weiter oben im Text heißt es, dass alle Temperaturen über 155°C kontraproduktiv sind.
        Stehe ich da irgendwie auf der Leitung? Man will ja auch nix falsch machen …

    2. Öl bei Brownies kommt eh nicht so vor eher die Butter und selbst bei Hash ist Decaboxylieren eine stabile Variante:)

  12. Wenn ich Butter herstelle, trennt sich das Wasser vom Fett. Kann ich das verbleibende Wasser auch noch verwerten und wenn ja, wozu?

    1. Scarlet Palmer - Sensi Seeds

      Hallo,

      Cannabinoide sind nicht wasserlöslich, daher enthält das Wasser nur Abfallprodukte und Pflanzenstoffe.

      Sie könnten es verwenden, um Ihre Pflanzen zu gießen, wenn es abgekühlt ist, aber das ist wahrscheinlich die einzige Verwendung dafür!

      Mit besten Grüßen

      Scarlet

    2. Ansonsten kann man damit auch brot backen oder tee machen ist ja auch etwas aromatisch
      – die reste vom buttermachen die am topf u teller, etc kleben plus z t das restliche grünmaterial kann man im badewasser ausspülen und sich danach reinlegen macht die haut schön weich man kann auch mal etwas von der grünen butter ins warme wasser schmeissen

  13. Für Brownies: 15 min bei 100C
    Danach weed in Topf mit Kokosöl für n paar Minuten. Danach in den Teig einrühren und im Backofen ganz normal backen (Temperatur darf nicht über 150C sein.
    Hat immer super geklappt!

    Wichtig: Gras löst sich nur in Verbindung mit Fett (Öl) oder Alkohol

    1. Ich nehme an durch die Verkürzung der Decarboxylierung haben Sie bereits die Backzeit eunberechnet um Abbauprodukte zu vermeiden.

  14. Hey Leute 🙂 wie schaut das mit cbd trichromes aus ? ab in den backofen und ich erhalte thc ? Oder muss ich die pollen in ein glas im wasserbad erhitzen ?

      1. Du kannst ja auch nicht aus Blei ,Gold machen.
        Ich aktiviere es beim Backen 1h 155 Grad.
        Ich nehm die Reste von der Rosin Herstellung.
        Super lecker und,hurra,sehr potent.
        Kommt am Ende halt aufs Ausgangsmaterial an.
        Viel Spaß und Schönes Wochenende 4:20,Peace an Love

  15. unbefristet

    Und trotzdem hat Tee auch ohne Decarboxylierung seine Wirkung.
    Sogar einfach in Dosengoulasch , aber ihr schreibt ja , nicht vollständig aktivieren.
    Verbreitet auch extreme Gerüche auf Backpapier gelegt riecht das ganze Wohnhaus.
    Im Einmachglas ist ein Versuch wert in Sachen Geruch.

  16. James Grieve

    Das frage ich mich auch.

    „Optimale Ergebnisse liefern 15 Minuten bei einer Temperatur von 105 °C und danach 60 bis 120 Minuten bei 100 bis 110 °C.“
    Hä?

    15 min bei 105°C und dann ein bis zwei Stunden mit 100-110°C (also wieder 105°C…)
    Zusammen also 75 – 135 min. bei ca 105 °C.
    Die Zeitangabe scheint mir ungenau. Was denn nun?

    Hier wird 60 min. bei 110 °C gesagt:

    1. Olivier - Sensi Seeds

      Hallo James, es handelt sich dabei um Werte, die sich im Labor als ideal herausgestellt haben. Es ist nicht nötig oder möglich, sich in der Küche genau daran zu halten. LG, Olivier

      1. Hallo zusammen, habe ich das jetzt richtig verstanden? Vaporreste kann man ohne weiteres erhitzen essen? Wie viel isst man denn davon, um angenehm high zu werden und was bleibt eigentlich nach dem vaporisieren an Cannabinoiden übrig?
        Lieben Gruß

      2. Olivier - Sensi Seeds

        Hi Jovanna, das ist richtig. Die Reste sind vollständig aktiviert. Wie viel für ein High nötig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Das gilt auch für die übrig bleibenden Cannabinoide. LG, Olivier

  17. „und danach 60 bis 120 Minuten bei 100 bis 110 °C.“
    Was denn jetzt ? macht ja nen großer unterschied denke ich..

    1. Olivier - Sensi Seeds

      Hi Dennis, zwischen 60 und 120 Minuten wurden im Labor optimale Ergebnisse gemessen. Wenn du mit Cannabis backen oder kochen willst, fährst du mit 60 oder 120 Minuten ebenso gut. Gruß, Olivier

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