by Olivier on 24/09/2018 | Konsum

Kann man verdampftes Gras rauchen?

Verdampftes Gras Ob man verdampftes Cannabis rauchen kann, ist eine Frage, die uns immer wieder erreicht. Die kurze Antwort lautet: Ja, man kann. Die Reste aus einem Verdampfer enthalten nämlich noch genug Cannabinoide, dass die Wirkung spürbar ist. Geschmackliche Höhenflüge dürfen Sie aber nicht erwarten. Besser sieht es aus, wenn Sie die Reste zu Edibles verarbeiten.


Rauchen Sie noch oder dampfen Sie schon? Immer mehr Menschen entdecken die Vorzüge von Verdampfern. Bei dieser Konsumform werden nur wenig Schadstoffe inhaliert, was Ihrer Gesundheit zugutekommt. Zudem kann die Menge des zugeführten Wirkstoffs genau reguliert werden. Gerade für medizinische Konsumenten oder Menschen, die Cannabis tagsüber konsumieren, ist das ein großer Vorteil.

Die inneren Werte zählen

Nahaufnahme von verdampftem Cannabis, das eine grün-bräunliche Farbe hat und sehr trocken scheint.

Verdampftes Cannabis landet nach dem Konsum gewöhnlich im Papierkorb. Verdampft, verbraucht? Falsch! Zugegeben, die bräunlichen Reste aus einem Verdampfer machen optisch nicht viel her, sie sind aber vollständig aktiviert und noch immer ziemlich potent. Wie viel Cannabinoide darin enthalten sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Schätzungen reichen von 20 bis 30 %. Es lohnt sich, einen Grinder zu verwenden. Dieser sorgt nicht nur für eine bessere Dampferfahrung, sondern auch dafür, dass mehr brauchbare Reste zurückbleiben. Die optimale Verdampfungstemperatur liegt bei 180 bis 190 Grad Celsius.

Verdampftes Gras rauchen

Die meisten Cannabisliebhaber sind sich einig: Verdampftes Gras in einem Joint, einem Bong oder einer Pfeife zu rauchen, beschert den Geschmacksnerven wenig Freude. Warum es manche trotzdem tun? Ganz einfach, sie wollen das meiste aus ihrer Ware herausholen. Weil nach dem Dampfen ein Teil der Cannabinoide erhalten bleibt, macht verdampftes Marihuana noch immer high. Es ist ein bisschen so, als hätte man Geld auf dem Bankkonto, nachdem man es bereits ausgegeben hat. Ein anderer potenzieller Vorteil liegt weniger auf der Hand. Nach dem Verdampfen verliert Cannabis nicht nur seinen Geschmack, sondern auch seinen typischen Geruch. Wer gerne in der Öffentlichkeit raucht, kann so unauffällig seiner Leidenschaft frönen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihr eigenes Cannabis anzubauen? Alles was Sie dafür brauchen, sind ein paar Töpfe, Samen, Licht und Wasser. Cannabis anbauen macht Spaß, spart einen Haufen Geld und ist in den meisten Fällen sicherer als der Weg zum Dealer.

Vom Verdampfer in den Magen

Foto mit links ein paar Stücken Schokolade und rechts einem Brownie. Ein paar grüne Cannabisblätter runden optisch die Präsentation ab.

Kochen und Backen mit Cannabis liegt im Trend. Damit sich die pharmakologischen Wirkungen entfalten können, muss das Pflanzenmaterial zuerst erhitzt werden. In dem Zusammenhang spricht man von der Decarboxylierung bzw. Aktivierung. Besonders schonend passiert das in einem Verdampfer. Weil die Graskrümel nach einer Vape-Session vollständig aktiviert sind, können sie im Prinzip direkt verzehrt werden. Pur wird das den wenigsten schmecken, verarbeitet in einem Müsli oder in Cannabutter sieht die Sache schon besser aus. Wie bei anderen Edibles ist aber Vorsicht geboten. Die Wirkung lässt sich nur schwer abschätzen und tritt erst viel später ein als beim Rauchen oder Dampfen. Neulinge, die sich fürs Kochen und Backen mit Cannabis interessieren, sind dennoch gut beraten, wenn sie auf bereits verdampftes Gras zurückgreifen. Weniger THC bedeutet schließlich auch weniger Risiko in Bezug auf Paranoia oder Panikattacken.

Kommentar Abschnitt

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Stefan betzler

Hallo Senso Seeds!
Sensationelle Sache hier .....habe mir als leidenschaftlicher Dampfer da noch gar keine Gedanken darüber gemacht, das ich meine braunen Reste noch weiter verwerten kann.....voll gute Idee!!!!! Jetzt Dampf ich zuerst und ein paar Stunden später kommt der braune Rest in meinen mittags-kaffee.....und es funktioniert tatsächlich! Zudem ist die Menge von 0, 5 g oral eingenommen für mich optimal um weiter gut durch den Tag zu kommen, ohne gleich in andere Sphären abzudriften.....so ist mein lieblingskraut optimal verwertet, und zwar bis auf den letzten Krümel! Tolle Sache, echt.....

26/09/2018

aXXL

>>Cannabis anbauen macht Spaß, spart einen Haufen Geld und ist in den meisten Fällen sicherer als der Weg zum Dealer.<<

Absolut d`accord.
Der Vorgang des Anbauens an sich kann schon als Therapie betrachtet werden. Man/frau/mensch spart nicht nur selbst einen Haufen Geld sondern - sofern Anbauer/in auch Patient/in ist - die Krankenkasse wird ebenfalls entlastet. Erheblich entlastet...

Der Haken: Legaler Anbau für private medizinische Zwecke kann nur über den Klageweg erstritten werden. Dieser wiederum kostet Geld für einen Anwalt und/oder Verfahrenskosten.

Natürlich funktioniert illegaler Anbau auch, mit starken Nerven, Verschwiegenheit und guten Geruchs- bzw. Verschleierungs-Taktiken.

28/09/2018

Ingrid

Als Schmerztherapie habe ich privat vor ein paar Monaten mit den Kapseln angefangen, leider nur mit dem Erfolg dass nach 7 Stunden die Wirkung abrupt nachlässt. Bei einer Dosis von 2Kapseln komme ich leider nicht weiter. Einführung bzw. Anbau von Cannabis kommen für mich nicht in Frage. Auch habe ich keinen Kontakt zu Dealern, den ich auch nicht möchte. Inzwischen habe. Ich gelesen dass auch bald "Kaugummis"auf den Markt kommen sollen. Können Sie mir dazu etwas sagen? Es wäre schön wenn ich diese bei Ihnen erwerben könnte. Unabhängig davon habe ich im November 2018 einen Termin in einer Schmerztherapie, vlt sogar mit der Möglichkeit Cannabis auf Rezept zu bekommen. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

06/10/2018

Sam

Ich habe aus besagten Vape-Überbleibseln mit zwei Kumpeln Brownies gebacken und wir haben alle drei relativ zügig einen spürbaren Effekt wahrgenommen. Während ich und einer der beiden Backkumpanen euphorische gestimmt die 8D Musik für uns entdeckten lag der andere nur auf dem Sofa und beklagte sich über Bauchschmerzen und musste sich kurze Zeit darauf übergeben, obwohl er bereits des Öfteren Cannabis in Form von Rauch konsumiert hatte. Gibt es dafür eine Erklärung ?

05/11/2018

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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