Top 10 Tipps zur Maximierung der Growfläche

Viele von uns haben drinnen nur eine begrenzte Anbaufläche zur Verfügung, aber wenig Platz bedeutet nicht zwangsläufig auch eine geringe Ernte. Mit der richtigen Methode zur Maximierung der Growfläche, wird Ihr eventueller Ertrag entsprechend höher ausfallen.

1) Verwenden Sie Kompaktleuchten

Viele Grower, die in kleinem Umfang züchten, kämpfen mit der Unterbringung von HPS-Lampen mit hohen Wattzahlen – nicht nur wegen der Hitzeanforderungen, sondern auch wegen der Größe der Lampen selbst. In kleinen Grow-Zelten (weniger als ein Quadratmeter) kann es empfehlenswert sein, CFL oder LED-Leuchtsysteme zu verwenden. Diese sind oftmals kleiner und kompakter und verfügen über eingebaute Reflektoren (oder sie spenden, wie bei LEDs, einseitig gerichtetes Licht und brauchen überhaupt keinen Reflektor).

2) Achten Sie auf eine optimale Lichtverteilung

Um das Maximum aus Ihrer Anbaufläche herauszuholen, wie klein diese auch sein mag, ist es wichtig, dass ein Maximum an Licht Ihre Anbaufläche erreicht. Mit dem richtigen System von kleineren Leuchten, die sorgfältig um die Anbaufläche herum positioniert werden, sollte es möglich sein, eine gleichmäßige oder gute Lichtversorgung zu erzielen, dies im Gegensatz zu einer einzigen, zentralen HPS-Lichtquelle.

3) Nutzen Sie den vertikalen Raum

Top 10 Tipps zur Maximierung der Growfläche
Die Verwendung eines vertikalen Systems wie dieses BuddhaBox VerticalPonics Zelt ermöglicht umfangreiche Erträge in kleinen Räumen.

Wenn Ihre Anbaufläche begrenzt ist, warum dann nicht in die Höhe gehen? Dank verbesserter Indoor-Technologien gibt es auch bessere Optionen für speziell entworfene Zelte , die vertikal, mit mehreren separaten Grow-Kammern eingerichtet sind. Oder, wenn Sie die oftmals (sehr hohen) Preise vieler Luxussysteme abschreckt, gibt es immer noch die Möglichkeit, sich eigene vertikale Zuchtkammern zu bauen. Wenn Sie sich für Marke Eigenbau entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass die Böden der Kammern tragfähig genug sind, um das Gewicht der erntereifen Cannabis Pflanzen zu tragen. Dies bedeutet meist auch, dass die Seitenteile stark genug sein müssen, um sowohl das Gewicht der Pflanzen als auch das der Kammern zu tragen.

4) Verwenden Sie SROG

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Lange Triebe verursachen leichte, schlaffe Knospen und reduzieren die Erträge.

Die Screen of Green (SCROG) Technik ist für kleine Anbauflächen von unschätzbarem Wert, da es eine einheitliche, ordentliche Zucht von Blüten ermöglicht und das Licht alle Seiten der Blüten einheitlich erreichen kann. SCROG ist eine einfache Technik, die daraus besteht, einen Schirm (gewöhnlich aus Hühnerdraht oder einem ähnlichen Material) zwischen der Lichtquelle und den Pflanzen anzubringen. Da sich die Pflanzen dem Licht zuwenden, wachsen die Zweige durch den Schirm und können mit Zwirn oder Schnur festgebunden werden. Die Lichtdurchdringung kann somit maximiert werden, indem man die Zweige so führt, dass sie den Schirm ausfüllen und wenn die Zweige daran gehindert werden, an dem Schirm vorbei zu wachsen, kommen sie sich gegenseitig nicht in die Quere.

5) Prüfen Sie, ob Ihre Ausstattung optimal ist

In kleinen Anbauflächen hat die von Ihnen ausgewählte Ausstattung großen Einfluss auf die Raumnutzung. Eine erste Grundbedingung ist natürlich die hellste und stärkste Beleuchtung Ihrer Anbaufläche (kalte CFLs und LEDS werden dabei bevorzugt, wie oben schon erwähnt wurde). Wenn Sie HPS-Lampen verwenden, kann es sinnvoll sein, sich für kaltbetriebene Vorschaltgeräte wie ReVolt zu entscheiden, die 15 % weniger Hitze entwickeln als vergleichbare Vorschaltgeräte, sodass die Temperatur in den Zuchträumen nicht unkontrollierbar wird. Alles, was nicht unbedingt innerhalb des Zuchtzeltes stehen muss, wie das Vorschaltgerät, sollte außerhalb vom Zelt aufgestellt werden. Bevorzugen Sie Ventilatoren, die an den Seiten des Zeltes angebracht werden, anstelle von oben oder unten angebrachten Ventilatoren und Sie sparen ebenfalls Platz.

6) Achten Sie auf die Form und Größe der Behälter

Wenn Sie in Behältern züchten, haben Sie ein wenig Spielraum bei der Auswahl der Topfgrößen, sodass der verfügbare Raum möglichst effizient genutzt werden kann. Wenn der vertikal verfügbare Raum beispielsweise begrenzt ist, sollten sie kurze, gedrungene Töpfe wählen, damit die Wurzeln eher herauswachsen als herunterhängen. Natürlich sollten die Töpfe niemals zu flach sein, weil die Behälter in dem Fall sehr schnell austrocknen.

7) Erwägen Sie Hydrokulturen

Mit der richtigen Ausstattung können Hydrokulturen im Vergleich zu einer regulären Zucht in Töpfen sehr platzsparend sein. Beim Gebrauch von Töpfen wird ein substanzieller Anteil des Raumes dafür benutzt, dass die Wurzeln sich frei entfalten und die erforderlichen Nährstoffe aufnehmen können. Bei Hydrokulturen nehmen die Wurzeln erheblich weniger Raum ein, weil ihre Bedürfnisse mit nährstoffreichem Wasser erfüllt werden, das kontinuierlich erneuert wird.

8) Wählen Sie die richtige Cannabis Sorte aus!

Beim Anbau in kleinen Räumen ist es besonders wichtig, die am besten geeignete Cannabis Sorte auszuwählen. Im Allgemeinen bieten Indica– oder sogar Ruderalis-Sorten mehr Vorteile im Vergleich zu Sativas, wegen ihres kompakten Wuchses, der kurzen Internodien und den nicht vorhandenen langen Trieben in der frühen Blütezeit. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sativas nicht in kleinen Räumen angebaut werden können. Mit der richtigen Steuerung und Wachstumszeit haben manche Hobby-Grower sogar mit Sativas in winzigen Anbauschränken schon erstaunlich Ergebnisse erzielt!

9) Optimierung der Dichte & Größe der Pflanzen

Mit der Sorte an sich müssen auch ihre spezifischen Eigenschaften und ihr Verhalten, die dem Grower wertvolle Hinweise darauf geben, wie man das Beste aus der Ernte herausholen kann, berücksichtigt werden. Wenn die Sorte beispielsweise dafür bekannt ist, dass sie sich nach Beginn der Blüte weiterhin verzweigt, dann wird sie mehr Platz brauchen als Sorten, die sich nicht so einfach verzweigen. Letztendlich werden Ihre bevorzugten Sorten durch das Herausfinden der idealen Dichte und Größe starke, gesunde und dichte Knospen hervorbringen; wenn Sie es falsch machen, können Sie auf vielen kleinen, unterentwickelten Knospen sitzen bleiben oder Sie bekommen ganz annehmbare Knospen, die aber weit von der maximal möglichen Ernte entfernt sind.

10) Dichte , eng besetzte Triebe fördern – lange Triebe vermeiden

Lange Triebe verursachen leichte, schlaffe Knospen und reduzieren die Erträge.

Lange Triebe können für jeden Grower zum Albtraum werden, ganz unabhängig von ihrem Raumbedarf, weil dadurch lockere, kleine Knospen entstehen, die die Ernte dramatisch reduzieren. In kleinen Anbauflächen kann dies sogar dazu führen, dass die Cannabis Pflanzen direkt an die Lichtquelle heranwachsen, sodass die Pflanzen sogar, wenn Sie heiße Lampen verwenden, verbrennen können, wenn ihr Wachstum nicht rechtzeitig eingedämmt wird. Um die Bildung von langen Trieben zu minimieren, sollten Sie darauf achten, dass die Lichtquelle sich in der korrekten Entfernung von Ihren Pflanzen befindet (je weiter weg sich die Lichtquelle befindet, umso länger werden die Triebe), und Sie sollten die richtigen Techniken zum Kappen und Lenken verwenden, wenn alle anderen Methoden versagen.

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

Comments

1 Kommentar zu „Top 10 Tipps zur Maximierung der Growfläche“

  1. Ich binde die Äste und Spitzen immer mit Blumendraht nach unten falls die Triebe zu lang werden, inzwischen bin ich bei 600 Watt Natriumdampf für bis zu 1,5 qm um das ganze zu beschleunigen. Von vielen Lampen halte ich gar nichts, die Verlustleistung ist einfach zu groß. 1-2 Lampen (600 Watt) für ca. 1,5- 3qm und gut. Je mehr Licht desto schneller wachsen die, die Hitze aber auch und daher ist unter 200cm Höhe und Ventilator kein Vernünftiges „arbeiten“ möglich. Ende der Durchsage….

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