Die 11 besten Sativa-Sorten

Die Cannabis-Genetik wird gemeinhin in drei verschiedene Typen unterteilt: Indicas, Sativas und Hybride. Der Begriff Sativa bezeichnet Sorten, die ein erhebendes High im Kopf erzeugen. Es handelt sich um hohe, schlanke Pflanzen mit großen Internodienabständen. Sie versprechen süße und klebrige Buds.

In diesem Artikel lernen Sie die 11 besten Sativa-Sorten für Konsumenten und Züchter kennen. Wir hoffen, dass das eine oder andere für Sie neu ist und wir Sie in eine neue Welt der Cannabis-Genetik entführen können.

1. Silver Haze

Wenn wir über die besten Sativas sprechen, müssen wir mit den legendären Sorten beginnen, die den Weg für die moderne Cannabis-Genetik geebnet haben. Silver Haze ist eine dieser einflussreichen Sorten und der Vorgänger vieler anderer berühmter Sativa-Hybriden wie Super Silver Haze.

Sie ist eine klassische Sativa-Sorte, die von Sensi Seeds vor über vier Jahrzehnten gezüchtet wurde. Sie verbindet die beste Genetik der 80er-Jahre (Original Haze, Northern Lights und Skunk #1) und bleibt bis heute eine der besten Sativas auf dem Markt.

Trotz der langen Blütezeit erwartet Grower eine relativ pflegeleichte und einfach zu züchtende Sorte. Mit anderen Worten können auch Anfänger die Vorteile dieser süßen Sorte genießen.

Silver Haze hat ein komplexes Terpenprofil mit reichlich Myrcen, Caryophyllen und Limonen, sodass man sich auf eine Mischung aus würzigen und zitrusartigen Aromen freuen kann. Konsumenten berichten von einem lang anhaltenden, erhellenden Rausch mit einem Gefühl der Euphorie und gesteigerter Kreativität. Die Wirkung lässt sich überraschend gut mit vollen To-do-Listen vereinbaren.

2. Northern Lights #5 x Haze

Northern Lights #5 x Haze ist eine der bekanntesten Sativas der niederländischen Genetik. 1990 und 1993 dominierte sie den High Times Cannabis Cup in Amsterdam. Seitdem ist sie ein echter Klassiker.

Northern Lights #5 x Haze ist eine hohe, schlanke Pflanze mit großen Internodienabständen und einer dichten Blütenstruktur, die an eine Indica erinnert. Grower müssen wissen, dass Northern Lights #5 x Haze extreme Höhen erreichen kann und mit 65 bis 75 Tagen eine längere Blütezeit als die meisten anderen Cannabis-Pflanzen hat.

Wer das volle Potenzial ausschöpfen will, sollte diese Pflanze im Freien anbauen, dann sind 800 Gramm pro Pflanze möglich. Indoor Grower berichten von etwa 450 Gramm pro Quadratmeter.

Das Terpenprofil besteht hauptsächlich aus Myrcen, Pinen und Limonen. Beim Konsum füllt Northern Lights #5 x Haze den Gaumen der Konsumenten mit süßen, fruchtigen und erdigen Noten. Abgerundet wird das Profil mit würzigen, kiefernartigen Untertönen. Neben ihrem Aussehen und Geschmack steht Northern Lights #5 x Haze auch für ihre starke Wirkung bekannt. Diese Sorte liefert ein euphorisches Kopf-High, das die Kreativität befördert.

3. Durban Poison

Durban Poison ist eine reine Landrassen-Sativa aus Durban, Südafrika. Sie wurde von Ed Rosenthal und Mel Frank entdeckt und vermehrt. Wahrscheinlich finden Sie keine einzige Liste der beliebtesten Sativas, auf der diese Cannabis-Sorte nicht ganz vorne mitmischt.

Durban Poison ist eine typische Sativa mit deutlichen Lücken zwischen dem Blüten- und Blattwerk und schlanken Blättern. Sie hat längliche Blüten mit einer dichten Knospenstruktur und ist mit Harzdrüsen bedeckt.

Die am häufigsten vorkommenden Terpene in Durban Poison sind Terpinolen, Myrcen und Ocimen, die zu einem erdigen, würzigen und leicht fruchtigen Aroma führen. Konsumenten schmecken einen süßlichen und würzigen Geschmack auf der Zunge.

Der Hauptgrund, warum Cannaisseure Durban lieben, ist ihre erhebende Wirkung. Kein Wunder, dass Durban Poison zu den besten Tagessorten überhaupt zählt: Nach dem Konsum fühlt man sich direkt klar im Kopf, kreativ und optimistisch. Wer auf der Suche nach einer köstlichen, aufmunternden Sorte ist, sollte nicht weiter als Durban suchen.

4. Jamaican Pearl

Jamaican Pearl ist eine Kreuzung aus Marley’s Collie und Early Pearl mit 85 % Sativa-Genen. Sie ist eine robuste und widerstandsfähige tropische Sativa, die für das nordeuropäische Klima gezüchtet wurde.

Im Freien kann Jamaican Pearl extreme Höhen von bis zu 3 Metern erreichen. Es handelt sich um eine schlanke Pflanze mit harzigen Buds und großen, dünnen Fächerblättern. Sie hat eine durchschnittliche Blütezeit von neun bis elf Wochen und das Potenzial, rund 450 Gramm pro Quadratmeter zu produzieren.

Dank der Präsenz von Myrcen, Caryophyllen und Limonen im Terpenprofil verströmt Jamaican Pearl fruchtige und erdige Untertöne mit einem süßen Grapefruit-Aroma. Freuen Sie sich auf eine tropische Palette, die Sie direkt in die Karibik entführt.

Ähnlich wie eine klassische Haze ist Jamaican Pearl eine exzellente, stimmungsaufhellende Sorte – ideal für den Tagesgebrauch oder für gemütliche Runden mit Freunden. Jamaican Pearl schlägt sanfte Wellen der Euphorie und beflügelt die Kreativität. Damit reiht sie sich nahtlos in die Reihe klassischer Sativas ein.

5. Trainwreck

Trainwreck ist eine der besten Cannabis-Sorten, die es je gab. Sie ist zitrusartig, potent und relativ einfach zu züchten. Diese klassische Sativa-Sorte wurde in Nordkalifornien aus einer Mischung von mexikanischen, thailändischen und afghanischen Landrassen gezüchtet.

Trainwreck ist eine einfach zu kultivierende Sorte, die sowohl drinnen als auch draußen gedeiht. Sie hat eine achtwöchige Blütezeit und bietet ein großes Ertragspotenzial. Trainwreck hat die Neigung ziemlich hoch zu wachsen und wird daher vorwiegend draußen im Freien angebaut.

Das einzigartige Terpenprofil glänzt mit einer Mischung aus Zitrus- und Kieferaromen. Diese wohltuenden Aromen sind auf Humulen, Myrcen, Caryophyllen, Pinen und Limonen zurückzuführen.

Warum heißt diese Cannabis-Sorte Trainwreck? Es hat mit ihrer starken Wirkung zu tun, die den Geist beflügelt. Die meisten Konsumenten empfinden ein großartiges Gefühl der Euphorie und ein erhebendes, lang anhaltendes zerebrales High.

6. Mexican Sativa

Mexican Sativa ist eine Kreuzung aus Mexican Oaxakan, Pakistan Hash Plant und Durban und zu 70 % eine Sativa-Hybride. Mit 70 Tagen hat sie eine lange Blütezeit, sie gedeiht aber auch in kalten Klimazonen.

Im Freien gleicht Mexican Sativa einem Wolkenkratzer. Wenn Sie drinnen anbauen und Ihre Erträge steigern wollen, kann der Höhenzuwachs durch Anbautechniken wie Sea of Green (SOG), Screen of Green (SCROG) und Supercropping reduziert werden. Viele Grower verkürzen bewusst die Wachstumsphase.

Das Terpenprofil von Mexican Sativa ist eine einzigartige Mischung aus holzigen, nussigen Noten mit scharfen, erdigen Aromen, die an andere klassische Sativas wie Haze und Thai erinnern. Der Geschmack dieser speziellen Sorte stammt von einer reichhaltigen Mischung aus Ocimene, Caryophyllen und Myrcen.

Der Genuss von Mexican Sativa hinterlässt beim Konsumenten ein erhebendes, energiegeladenes und glückliches Gefühl. Sie hat eine beträchtliche zerebrale Wirkung und ist eine jener Sorten, die echte Lachflashs verursachen können.

7. Sensi Amnesia

Wenn Sie Sativas lieben, dann werden Sie Sensi Amnesia lieben: eine Sativa-dominante Sorte, die von Hawaiian Indica, Jamaican Pearl und Afghani #1 abstammt.

Diese stereotypische Sativa ist eine hohe und schlanke Pflanze mit großen Internodienabständen. Um das große Ertragspotenzial von Sensi Amnesia auszuschöpfen, ist etwas Cannabis-Erfahrung nötig.

Das Terpenprofil verströmt eine Mischung aus erdigen und zitrusartigen Düften und Aromen. Was die Wirkung betrifft: Konsumenten berichten von positiven Effekten auf die Stimmung und einem gesteigerten Kommunikationsbedürfnis. Sensi Amnesia ist eine großartige Sorte, um gemeinsam mit Freunden zu genießen.

8. White Gorilla Haze

White Gorilla Haze ist eine dreifache Kreuzung aus Silver Haze, Amnesia Haze und Gorilla Glue #4 (GG#4). Es handelt sich um eine 65%ige Sativa- und 35%ige Indica-Hybride mit einem außergewöhnlichen Ertragspotenzial.

Gorilla Glue #4 in der Abstammung hat große, dicke Blüten hervorgebracht, die mit harzigen Trichomen bedeckt sind, was White Gorilla Haze zu einer hervorragenden Sorte für Haschisch-Produzenten macht. Die Haze-Abstammung ist an der ausgeprägten Streckung der Pflanze zu erkennen. Indoor-Züchter sind gut beraten, wenn sie bei ca. 30 cm die Blüte einleiten. In diesem Fall können sie mit einer ausgewachsenen Pflanze von etwa 100 cm rechnen.

Der Anbau von White Gorilla Haze erfordert Erfahrung mit verschiedenen Phänotypen. Denken Sie daran, dass diese Pflanze während der Blüte 200 bis 300 % an Höhe zulegen kann. Dies ist keine Sorte für Anfänger, sondern besser geeignet für Fortgeschrittene oder Profis.

Nach der Aushärtung erwartet die Züchter eine Mischung aus tiefen Kaffee- und Piniennoten mit Zitrusuntertönen. White Gorilla Haze ist eine ausgezeichnete Wahl für gestresste Cannabis-Konsumenten, die nach einer Tagessorte suchen mit sowohl entspannenden als auch dynamischen Effekten.

9. Purple Haze

Purple Haze ist zu 80 % eine Sativa-dominante Hybride, die es seit den 60er-Jahren gibt. Sie beweist, dass lila Cannabis-Pflanzen nicht immer Indicas sind.

Es handelt sich um eine hohe Pflanze mit beträchtlichen Lücken zwischen dem Blüten- und Blattwerk und einer lockeren, offenen Knospenstruktur – typisch Sativa. Das Blattwerk ist dunkler als bei den meisten äquatorialen Sativas und in den letzten Wochen der Blütezeit können die Buds dunkelviolette Farbtöne annehmen.

Purple Haze ist eine enorm pflegeleichte Sorte mit einem durchschnittlichen Höhenzuwachs und einer durchschnittlichen Blütezeit von bis zu 65 Tagen. Selbst bei minimalem Aufwand liefert sie einen tollen Ertrag.

Purple Haze hat ein Terpenprofil, das von Myrcen, Caryophyllen und Limonen dominiert wird. Es erwarten Sie süße, erdige Untertöne mit scharfen Beerennoten. Der Konsum von Purple Haze gibt einen Schub an Glück, Energie und Kreativität. Der Indica-Anteil sorgt dafür, dass die Erfahrung nicht aus dem Ruder läuft und ausgeglichen bleibt.

10. Michka

Michka von Sensi Seeds ist nach der Cannabis-Ikone Michka Seeliger-Chatelain benannt. Es ist eine köstlich süße und pikante, lang blühende Sativa (80 %). Diese Pflanze zeichnet sich durch eine hohe und schlanke Struktur mit wenig Seitenverzweigung aus. Die Buds bilden sich in dichten Büscheln entlang des Hauptstammes und haben eine leichte und luftige Struktur.

Im Innenbereich eignet sie sich hervorragend für Anbautechniken wie Suppercropping, Sea of Green oder Screen of Green. Wenn die Pflanzen draußen in einem warmen Klima wachsen, werden sie sehr hoch. Michka eignet sich vorwiegend für erfahrene Grower; sie benötigt viel Zärtlichkeit, Liebe und Pflege.

Das Terpenprofil dieser einzigartigen Sorte ist bemerkenswert: süße Zitrusnoten mit einem fruchtigen Unterton. Michka sorgt für einen schnellen Schub an Euphorie und Kreativität. Sie ist eine ideale Sorte für den Tag mit einem lang anhaltenden und starken zerebralen Rausch. Michka ist sowohl als feminisierte als auch als reguläre Sorte erhältlich.

11. Early Pearl 

Zu guter Letzt: Early Pearl. Sensi Seeds züchtete Early Pearl als erste Outdoor-Sativa für kürzere Sommer im Freien. Seitdem wurde sie als Basis für viele andere hochwertige Sativa-dominanten Hybriden wie z. B. Jamaican Pearl verwendet.

Early Pearl ist eine der ertragreichsten Sativas auf dieser Liste. Im Innenanbau sind bis zu 500 Gramm pro Quadratmeter möglich. Im Freien erreichen Züchter Erträge von bis zu zwei Kilogramm pro Pflanze. Doch Vorsicht: Early Pearl wird in der freien Natur bis zu 4 Meter hoch, vorausgesetzt der Boden stimmt.

Anders als bei den meisten Sativas sind die Buds dieser Pflanze dick und dicht. Sie erinnern an eine Indica. Es gibt noch weitere Unterschiede: Early Pearl hat kleinere Internodienabstände und größere Fächerblätter als die meisten Sativas. Early Pearl ist eine pflegeleichte Sorte. Grower können nach etwa neun Wochen mit der Blüte rechnen. Dies ist eine perfekte Anfängersorte, die selbst mit kurzen Sommern und kühlen Temperaturen keine Probleme hat.

Early Pearl verströmt eine Mischung aus kiefern- und zitrusartigen Aromen, die auf Pinen, Myrcen und Caryophyllen in ihrem Terpenprofil zurückzuführen sind.

Nach dem Genuss verspüren Konsumenten einen leichten Schub an zerebraler Energie, der Ängste und Stress verpuffen lässt. Die meisten Menschen beschreiben das Early-Pearl-Erlebnis als glücklich, leicht und zerebral.

Wir haben in diesem Artikel 11 unserer bevorzugten Sativa-Sorten vorgestellt und sind gespannt auf Ihre Meinung. Haben wir alle klassischen Sativa-Sorten abgedeckt oder haben wir welche übersehen? Lassen Sie es uns unten in den Kommentaren wissen!

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

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