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by Olivier on 16/03/2018 | Anbau

Sea of Green (SOG) – Schneller mehr ernten

Sea of Green Cannabis anzubauen ist erstaunlich einfach. Alles was man dafür braucht, sind ein paar Samen, Töpfe, Wasser und Licht. Wer jedoch seinen Ernteertrag maximieren und dabei auch noch Zeit sparen möchte, fährt am besten mit einem Sea of Green. Mit keiner anderen Anbaumethode lässt sich in kürzerer Zeit mehr ernten.


Der Pioniergeist der Niederländer ist legendär. Ein paar Beispiele gefällig? Das Teleskop und Mikroskop, die Börse, Fairtrade, die CD, Bluetooth – alles niederländische Erfindungen. Die Niederländer waren es auch, die in den 70er Jahren eine neue Form des Cannabisanbaus entwickelten, welche die kommerzielle Zucht für immer verändern sollte.

Die Rede ist von der Sea of Green Methode, die zwei entscheidende Vorteile in sich vereint: maximale Erträge gepaart mit minimalem Zeitaufwand. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Keineswegs! Mit ein paar einfachen Tipps kann jeder Hobbygärtner zu einem erfolgreichen Cannabiszüchter werden.

Sea of Green – das grüne Meer

Der Anbau von Cannabis in Innenräumen stellt Grower immer wieder vor die gleiche Herausforderung: Wie lässt sich der (beschränkte) Platz optimal ausnutzen und wie stellt man sicher, dass die Pflanzen möglichst viel Licht kriegen? Die Antwort: Sea of Green.

Bei dieser Anbaumethode verwendet man statt wenigen großen Pflanzen viele kleine Pflanzen. Die Wachstumsphase wird bewusst kurz gehalten, sodass der Raum vollständig gefüllt und die Lichteffizienz maximiert werden kann.

Welche Cannabissorten eignen sich für einen Sea of Green?

Ein Foto zeigt einzelne Cannabispflanzen mit ihren jeweiligen Bezeichnungen darüber: Hindu Kush, Northern Lights, Afghani #1 und Super Skunk. Alles vor einem schwarzen Hintergrund.

Es ist wichtig, mit einer geeigneten Cannabissorte zu beginnen. Am besten verwendet man Klone von der gleichen Mutterpflanze. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Pflanzen homogen wachsen. In kurzer Zeit identische Pflanzen zu züchten, ist der wichtigste Erfolgsfaktor bei einem Sea of Green.

Wer lieber auf Hanfsamen zurückgreift, entscheidet sich am besten für nur eine Sorte. Weil sich Sativas zu stark strecken und die anderen Pflanzen stören würden, bieten sich Indicas an.

Die folgenden Sorten sind für einen Sea of Green besonders geeignet: Super Skunk, Afghani #1, Hindu Kush und wegen seiner Robustheit auch der Klassiker Northern Lights.

Selbstblühende Cannabissorten wechseln wenige Wochen nach der Keimung automatisch in die Blütephase. Sie sind eine populäre Wahl für einen SOG. Gegen die Wahl von Autoflowering-Samen spricht die Tatsache, dass sie ein breiteres Verzweigungsprofil entwickeln als gewünscht. Zudem werden sie aufgrund ihrer Ruderalis-Genetik niemals so große und potente Buds entwickeln wie periodisches Cannabis.

Von der Wachstums- in die Blütephase

Die optimale Topfgröße liegt um die 15 cm und einem Inhalt von 4 bis 6 Litern. Damit erreichen die Pflanzen ihre volle Reife bei etwa 30 bis 50 cm.

Wer in einer kleinen Wohnung lebt oder auf ein Micro Grow Setup setzt, weiß es zu schätzen, dass nur wenig Platz in der Höhe nötig ist. Mit der Hilfe von Regalen bauen erfahrene Züchter manchmal sogar mehrere Grows übereinander an.

Ein gängiger Irrtum ist die Annahme, dass die Töpfe so dicht wie möglich nebeneinander platziert werden müssen. Dadurch kreiert man eine geschlossene Pflanzenfläche, was zunächst gut klingt. Die Pflanzen stehen so aber auch in einem direkten Konkurrenzkampf zueinander mit dem Resultat, dass sie versuchen, ihre Nachbarn zu überragen. Dieser „Waldeffekt“ löst bei den Pflanzen Stress aus, was im Endeffekt zu weniger Biomasse bzw. Blütenbildung führt.

Besser ist es, wenn sich die Pflanzen zunächst nicht berühren. Der optimale Zeitpunkt für ein „grünes Meer“ liegt nicht in den ersten ein bis zwei Wochen der Vegetationsphase, sondern erst ab etwa der vierten Woche der Blütenbildung.

Wenn die Pflanzen merkbar zu wachsen beginnen und sich erste Blätter gebildet haben, ist die Sämlingsphase zu Ende.

Die Meinungen gehen auseinander, wie lange die anschließende Vegetationsphase dauern sollte. Es gibt Grower, die bereits nach wenigen Tagen die Blütephase einläuten, besser ist es, 10 bis 14 Tage damit zu warten. Die Pflanzen sind dann immer noch sehr jung.

Wenn man nun den Lichtzyklus auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit umstellt, stecken die Pflanzen all ihre Energie in die Bildung einer Hauptknospe. Jetzt sollte man darauf achten, dass die Lichtquelle genug hoch hängt, sodass sich keine Hotspots bilden. Eine falsche Positionierung der Lampe ist einer der häufigsten Fehler im Cannabisanbau.

Einheitlichkeit ist die Devise

Ein Foto zeigt eine halbe Nahaufnahme von einem großen Haufen, relativ dicht gedrängt verpackten Cannabispflanzen. Sie scheinen alle zu derselben Sorte zu gehören und füllen die gesamte Bildfläche.

Die richtige Pflege ist das A und O für einen erfolgreichen SOG-Anbau. Sämtliche Pflanzen sollten gleich behandelt werden. Das gilt für die Beleuchtung und Nährstoffzufuhr ebenso wie für die Bewässerung und das Beschneiden. Bewährt haben sich Tropfsysteme, sodass alle Pflanzen die gleiche Menge an Wasser und Nährstoffen erhalten.

Es lohnt sich, die Pflanzen während der Vegetations- und Blütephase vorsichtig zu beschneiden. Wenn man die unteren Zweige entfernt, haben die Pflanzen mehr Energie für die Blütenbildung zur Verfügung. Ziel ist es, dass die Pflanzen ihre gesamte Energie in die Hauptknospe stecken.

Überschüssige Blätter und dünne Seitenzweige sollten während der Blütephase entfernt werden. Ein willkommener Nebeneffekt liegt in der verbesserten Luftzirkulation.

Wichtig: Bei allen Eingriffen ins Pflanzenwachstum behutsam vorgehen! Wer zu viele Blätter oder Zweige auf einmal entfernt, riskiert, dass die Pflanzen in einen Schockzustand fallen, nicht mehr richtig wachsen und weniger Blüten entwickeln.

Die Vorteile und Nachteile von Sea of Green auf einen Blick:

+ In kürzester Zeit maximaler Ertrag

+ Mehrere Ernten pro Jahr

+ Mehrere Grows übereinander

+ Nur wenig Platz in der Höhe nötig

+ Sehr geeignet für kommerzielle Grower

+ Besonders geeignet für Indica-Sorten

 

Indica- und Sativa-Sorten lassen sich schlecht kombinieren

– Großer Pflegeaufwand (viele Pflanzen)

– Weil viele Pflanzen nötig sind, könnte man mit dem Gesetz in Konflikt kommen

– Schädlinge und Krankheiten können sich sehr schnell verbreiten

Die perfekte Anbaumethode? Gibt es nicht!

Jede Anbaumethode hat ihre Vor- und Nachteile. Je nach Ort, Platzverhältnissen, Ausrüstung, Erfahrung und nicht zuletzt persönlichen Vorlieben eignet sich die eine oder andere Methode besser. Probieren geht über Studieren. Bis man eine bestimmte Anbaumethode perfektioniert, sind in der Regel ein paar Anläufe nötig.

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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