Rainbow Plushiez Feminisiert

Rainbow Plushiez Feminisiert

Dieser Report beleuchtet Rainbow PlushieZ Feminisiert, eine 55 % Indica. Der kompakte Wuchs steht im interessanten Kontrast zu den langen, dünnen Zweigen. Genau diese Kombination ermöglicht Top-Erträge. Die Sorte ist sehr vielseitig und spricht gut auf die meisten Anbaumethoden an, was sie besonders für experimentierfreudige Grower interessant macht.

Totale Anbauzeit: 98 Tage

Blütephase: 70 Tage

Endhöhe: 85 cm

Endausbeute: 91 Gramm

THC-Gehalt: 21,4 %

Rainbow PlushieZ Feminisiert ist eine 55 % Indica, die von Champelli für Sensi Seeds Breeding Grounds 2026 gezüchtet wurde. Als Ausgangsbasis diente Sensi Seeds eigene Chocolate Rainbow XXL (eine Kreuzung aus GMO und Gelato #41), die mit einer weiteren Breeding Grounds-Sorte kombiniert wurde: LA Sugar (Hash Plant und Wedding Cake).

Unsere Rainbow PlushieZ Feminisierte Cannabis-Pflanze wuchs wie immer in einem 8-Liter-Plastiktopf mit BAC-Lavaerde unter einer 1000-Watt-Lampe. Die Lichtphase betrug 18 Stunden, die Dunkelphase 6. Tagsüber herrschten konstante 23 °C im Grow-Raum, nachts sank die Temperatur leicht auf 21 °C. Zu Beginn der Wachstumsphase hielten wir eine relative Luftfeuchtigkeit von 65 % aufrecht, die wir mit fortschreitender Entwicklung der Pflanze schrittweise senkten.

Keimung & Sämling

Zunächst stand die Keimung auf dem Programm. Wir falteten einige Papierhandtücher, legten sie auf einen Teller und befeuchteten sie mit gerade so viel Wasser, dass sie feucht, aber nicht tropfnass waren. Den Hanfsamen legten wir darauf, bedeckten ihn mit einem weiteren feuchten Tuch, steckten alles in einen offenen Plastikbeutel und stellten ihn an einen warmen, lichtgeschützten Ort.

Nach etwa einem Tag hatte sich die Samenschale geöffnet und eine dünne, weiße Pfahlwurzel ragte etwa einen Zentimeter heraus. Wir setzten den Samen (Pfahlwurzel nach unten) in einen angefeuchteten Steinwollwürfel und stellten ihn unter eine 600-Watt-Lampe.

Sämlinge sind in dieser frühen Phase sehr empfindlich. Deshalb sollte auf zu viel Wasser oder Nährstoffe verzichtet werden. Erst nach drei Tagen gaben wir zum ersten Mal 100 ml pH-reguliertes Wasser (pH-Wert: 6,2 | EC-Wert: 0,8) mit einer kleinen Menge Bewurzelungshormon. Nach einer Woche stand unser Sämling bei 6 cm und zeigte bereits mehrere echte Blattpaare.

Wachstumsphase

In der zweiten Woche verdoppelte unsere Rainbow PlushieZ Feminisierte Pflanze ihre Höhe auf 12 cm und bildete ein weiteres Blattpaar mit recht langen Internodienabständen. Da die Wurzeln inzwischen aus dem Steinwollwürfel herausragten, war der Topfwechsel fällig: Wir setzten die Pflanze in den 8-Liter-Plastiktopf und stellten ihn unter die 1000-Watt-Lampe. Außerdem verdoppelten wir die tägliche Bewässerungsmenge auf 200 ml, da wir in der nächsten Woche mit einem Wachstumsschub rechneten.

In der dritten Woche verlangsamte sich das Wachstum etwas. Die Pflanze legte 4 cm zu und schloss die Woche bei 16 cm ab. Ein weiteres Blattpaar bildete sich, die Internodienabstände streckten sich merklich und der Wuchs wurde offener und luftiger. Erste Seitenzweige zeigten sich. Da die Blütephase unmittelbar bevorstand, erhöhten wir die tägliche Bewässerungsmenge auf 400 ml.

Bevor die Blüte startete, hängten wir einen Beutel mit Neoseiulus californicus und Amblyseius swirskii an die Pflanze. Diese Beutel enthalten Hunderte winziger Nützlinge, die in einer Symbiose mit der Cannabis-Pflanze leben. Sie richten keinen Schaden an, jagen dafür aber Spinnmilben und Thripse, bevor diese die Ernte ruinieren können. Alle vier Wochen tauschten wir die Beutel aus, damit immer genug Nützlinge ins Spiel kamen.

Blütephase

Zu Beginn der vierten Woche war es Zeit, die Blüte einzuleiten. Wir stellten den Lichtzyklus auf 12/12 um, wechselten auf täglich 800 ml pH-reguliertes Wasser (pH-Wert: 6,0 | EC-Wert: 1,8) mit flüssigen Bio Flower-Nährstoffen und senkten die Luftfeuchtigkeit auf 60 %, damit Schimmel keine Chance hatte. Am Ende der Woche hatte die Pflanze 22 cm erreicht, der Hauptstamm hatte sich merklich gestreckt.

In der fünften Woche folgte einer der größten Wachstumsschübe des gesamten Grows: 13 cm mehr, neue Höhe: 35 cm. Das Plus kam zu gleichen Teilen aus Internodienstreckung und neuem Blattwachstum am Hauptstamm. Die Seitenzweige legten erstmals richtig los – weniger in die Höhe als in die Breite. Die Pflanze nahm zusehends die Form eines Weihnachtsbaums an. Da weiteres Wachstum zu erwarten war, erhöhten wir die tägliche Bewässerungsmenge auf 1000 ml.

In der sechsten Woche wuchs die Pflanze weitere 12 cm und schloss die Woche bei 47 cm ab. Der Großteil des Wachstums fand an der Stammspitze statt, ergänzt durch eine leichte Streckung weiter unten. Die Seitenzweige machten einen deutlichen Sprung – mehr als doppelt so lang wie in der Vorwoche. Die Pflanze blieb kompakt, nahm aber zunehmend Breite ein, je weiter die Zweige nach außen wuchsen. Da die Blüte jeden Moment einsetzen konnte, erhöhten wir die tägliche Bewässerungsmenge auf 1500 ml. Dabei blieb es bis zum Schluss.

In der siebten Woche wuchs die Pflanze gleichmäßig weiter: 12 cm mehr, neue Höhe: 59 cm. Der Hauptstamm schob sich weiter über das untere Blätterdach, während die Seitenzweige stetig länger wurden. Der Wuchs war offen und luftig, im unteren Bereich aber noch recht buschig. Insgesamt wuchs die Pflanze inzwischen mehr in die Breite als in die Höhe.

In der achten Woche verlangsamte sich das Höhenwachstum. Die Pflanze wuchs nur noch 9 cm in die Höhe und blieb am Ende der Woche bei 68 cm stehen. Was an Höhe fehlte, machten die Seitenzweige mehr als wett: Sie schossen explosionsartig nach außen. Die Pflanze wurde ausgesprochen breit und wirkte zunehmend wie eine Sativa mit langen Internodienabständen. An den Zweigspitzen und der Stammspitze zeigten sich erste Vorblüten.

In der neunten Woche verlangsamte sich das Höhenwachstum unserer Rainbow PlushieZ Feminisierten Cannabis-Pflanze weiter: 73 cm, der Zuwachs kam fast ausschließlich aus der Streckung. Die Seitenzweige wuchsen weiter rasch nach außen, die untersten bereits in einem Winkel von fast 90°. Überall an der Pflanze entwickelten sich Blütenstellen. Um das Schimmelrisiko zu senken, reduzierten wir die Luftfeuchtigkeit auf 55 %.

In der zehnten Woche kam das Höhenwachstum praktisch zum Stillstand. Die Pflanze erreichte 76 cm – ein Zeichen, dass die Energie nun zunehmend in die Blütenentwicklung floss. An den Zweigspitzen zeigten sich kleine, aber klar definierte Buds. Die Pflanze blieb ausgesprochen breit, die Seitenzweige wuchsen weiter nach außen.

In der elften Woche legte die Pflanze noch 3 cm zu und schloss die Woche bei 79 cm ab. Das Höhenwachstum hatte so gut wie aufgehört; die Energie floss nun fast vollständig in die Blütenbildung. Der Hauptstamm ragte deutlich über das untere Blätterdach hinaus, während die Seitenzweige aufhörten, nach außen zu wachsen, und viele von ihnen unter dem Gewicht der Buds bereits weit über 45° nach unten gebogen wurden. Die Blüten wurden größer, waren aber noch recht luftig.

In der zwölften und dreizehnten Woche erreichte unsere Pflanze ihre finale Höhe von 85 cm. In diesen zwei Wochen steckte sie all ihre Energie in die Blütenbildung: Die Buds wurden von Tag zu Tag größer und dichter. Die Hauptcola hatte sich vollständig ausgebildet und erstreckte sich über das obere Viertel des Hauptstamms. Viele Blütenstempel hatten sich inzwischen von Weiß in Orange verfärbt. Die Ernte stand kurz bevor.

In der vierzehnten Woche ernteten wir unsere Rainbow PlushieZ Feminisierte Cannabis-Pflanze.

Ernte

Als unsere Rainbow PlushieZ Feminisierte Cannabis-Pflanze erntereif war, schnitten wir sie an der Basis ab, entfernten die großen Fächerblätter und hängten sie kopfüber in den Trockenraum. Dort herrschten konstant 15,5 °C bei 50 % Luftfeuchtigkeit. Wir ließen die Pflanze hängen, bis die untersten Zweige beim Biegen brachen. Dieser Schritt dauert durchschnittlich 10 bis 20 Tage.

Nach dem Trocknen schnitten wir die Blüten ab und entfernten die verbliebenen Blätter. Die Buds waren recht groß, ziemlich blättrig und stark beharzt. Das Trimmen zog sich entsprechend in die Länge. Danach kamen die Buds in Glasgefäße zur Aushärtung. Die ersten 24 Stunden blieben die Deckel offen, damit überschüssige Feuchtigkeit verdunsten konnte.

Danach wurden die Gläser verschlossen und täglich mehrmals für etwa eine Stunde gelüftet. Woche für Woche reduzierten wir das sogenannte „Burping“, bis einmal pro Tag für ein paar Minuten ausreichte. Die Aushärtung wird oft unterschätzt, dabei entscheidet sie maßgeblich über den Geschmack. Vier bis sechs Wochen sollte man dafür einplanen, Abkürzungen gibt es keine.

Nach der Trocknung und Aushärtung standen 91 Gramm getrocknete Blüten mit einem THC-Gehalt von 21,4 %.

Terpen-Profil

Mit näher rückender Ernte entwickelte unsere Rainbow PlushieZ Feminisierte Pflanze einen auffallend süßen Duft: dunkle Schokolade und Süßigkeiten im Vordergrund, darunter sanfte, erdige Untertöne. Das Aroma intensivierte sich mit zunehmender Reife, blieb aber stets angenehm zurückhaltend. Wer diskret anbauen möchte, liegt bei dieser Cannabis-Sorte richtig.

Nach dem Trocknen wurde der Geruch intensiver. Eine reiche, süße Dessert-Note setzte sich durch: Schokolade im Vordergrund, dezente Beerennoten und ein Hauch erdiges Kush in der Tiefe. Beim Rauchen zeigte sich genau das, was das Aroma versprach: Kräftige Schokoladen-Noten beim Einatmen, süßere Candy-Noten in der Mitte und ein cremiger, weicher Abgang mit einem leichten Gewürzhauch, der noch lange nachklang.

Die Wirkung von Rainbow PlushieZ Feminisiert startete mit einem starken zerebralen High. Sie macht ausgelassen, lädt zum Lachen ein und wirkt herrlich euphorisch. Diese lebhafte, kreative Energie legte sich nach einer Weile in eine tiefe, beruhigende Indica-typische Körperwirkung, die den Kopf überraschend klar ließ, ohne einen ans Sofa zu fesseln. Insgesamt ein ausgesprochen angenehmes, langanhaltendes High, das sich zum Entspannen nach dem Abendessen oder für kreative Sessions eignet.

Fazit

Rainbow PlushieZ Feminisiert glänzte im Anbau. Sie sieht aus wie eine Sativa, wird aber nicht zu groß und liefert XXL-Erträge. Gerade zusammen mit dem anregenden High ist das keine Selbstverständlichkeit. Wer eine kompakte, vielseitige Sorte sucht, die zum Träumen anregt, sollte hier genauer hinschauen.

  • Disclaimer:
    Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.

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    Das Sensi Seeds Redaktionsteam besteht aus Botanikern, medizinischen und juristischen Experten sowie renommierten Aktivisten wie Dr. Lester Grinspoon, Micha Knodt, Robert Connell Clarke, Maurice Veldman, Sebastian Marincolo, James Burton und Seshata.
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