Ob White Widow, White Runtz oder ein beeindruckender Schnitt von Albino-Cannabis – White-Cannabis kann für jeden etwas anderes bedeuten. Erfahren Sie hier alles über White-Cannabis-Sorten und entdecken Sie die besten weißen Sorten für Ihren nächsten Grow!
Von der klassischen White-Familie, die von White Widow abstammt, bis hin zu Cannabis-Pflanzen, die tatsächlich weiß werden: White-Cannabis hat etwas Faszinierendes und sorgt für Gesprächsstoff.
In diesem Artikel schauen wir genauer hin. Was macht weißes Cannabis so besonders? Wir stellen die berühmte White-Familie vor, werfen einen Blick auf seltenes Albino-Cannabis und präsentieren einige der besten White-Cannabis-Sorten aus aller Welt.
Die White-Familie
Wenn von White-Cannabis die Rede ist, sind damit oft Sorten gemeint, die von White Widow abstammen, zweifellos eine der bekanntesten Cannabis-Hybriden der Welt und ein Name, den nahezu jeder Konsument kennt.

White Widow wurde in den 90er-Jahren in den Niederlanden vom australischstämmigen Züchter Shantibaba (auch bekannt als Scott Blakey) erschaffen. Als enger Freund von Nevil Schoenmakers spielte Shantibaba eine wichtige Rolle in der niederländischen Cannabis-Szene und gilt bis heute als einer der einflussreichsten Züchter weltweit.
Wie viele Züchter seiner Zeit arbeitete Shantibaba mit Hanfsamen, die er auf Reisen gesammelt hatte. Während seiner Zeit bei Green House Seeds kreierte er White Widow, indem er eine brasilianische Sativa-Mutter mit einem südindischen Indica-Vater aus den Bergen von Kerala kreuzte. Green House Seeds brachte die Sorte 1994 auf den Markt, und schon 1995 gewann White Widow ihren ersten Cannabis Cup.
Die Legende von White Widow
White Widow brachte eine Menge mit, das Züchter begeisterte. Vor allem kam sie zu einer Zeit auf den Markt, als der Indoor-Anbau noch in den Kinderschuhen steckte. Plötzlich war es möglich, selbst in kleinen Räumen ertragreiche, pflegeleichte Pflanzen zu ziehen – fast wie bei Skunk oder Northern Lights.

Doch damit nicht genug. Auch ihr Aroma, ihr Geschmack und ihre Wirkung begeisterten. Bis heute verwöhnt White Widow mit würzigen, erdigen und blumigen Noten. Und dann dieses High: stark, erhebend, euphorisch. Man wird gesprächig, manchmal sogar richtig produktiv. Wer kann da schon nein sagen?
White Widow-Nachkommen

Dank ihrer Kombination aus einfacher Handhabung, köstlichen Aromen und einer starken Wirkung dauerte es nicht lange, bis Züchter begannen, mit der Genetik von White Widow zu experimentieren. Heute wird die große Sammlung ihrer Nachkommen gemeinhin als „White-Familie“ bezeichnet und umfasst Sorten wie:
- White Russian (White Widow x AK47)
- White Rhino (White Widow x Afghan Indica)
- Great White Shark (White Widow x Super Skunk)
- White Haze (White Widow x Original Haze)
- White Diesel (White Widow x NYC Diesel)
- White Gold (White Widow x Himalayan Gold)
- Berry White (White Widow x Blueberry)
Und was ist mit Black Widow?

Oft fälschlicherweise in einen Topf mit den anderen Mitgliedern der oben genannten White-Familie geworfen, ist Black Widow in Wirklichkeit eine umbenannte Version von White Widow. Shantibaba gab seiner ursprünglichen White Widow diesen neuen Namen, nachdem er Green House Seeds verlassen und Mr. Nice Seeds gegründet hatte. Heute gehört Black Widow zu den Bestsellern im Katalog von Shantibaba Seeds.
Albino cannabis – gibt es wirklich weißes Cannabis?
Manchmal verwenden Züchter und Grower den Begriff „White Strains“, wenn sie von Albino-Cannabis sprechen, also Cannabis-Sorten, die tatsächlich weiß erscheinen (und nicht wie üblich grün oder violett).
Ob es weißes Cannabis wirklich gibt, wird in der Cannabis-Welt heiß diskutiert. Einerseits weiß man, dass Albinismus bei Pflanzen wie Mammutbäumen, Mais oder Tabak vorkommt. Deshalb erscheint es durchaus plausibel, dass auch Cannabis davon betroffen sein könnte.
Und „betroffen“ trifft es hier genau. Albinismus nimmt einer Pflanze die Fähigkeit, Chlorophyll zu bilden – jene grünen Pigmente, die für die Photosynthese verantwortlich sind. Ohne Chlorophyll, das Licht in Energie umwandeln kann, wachsen Albino-Pflanzen meist nur schwach und sterben frühzeitig ab.
Zwar kursieren im Internet zahlreiche Bilder angeblich „echter“ weißer Cannabis-Buds, doch die meisten davon sind entweder mit Photoshop bearbeitet oder zeigen Pflanzen, deren Chlorophyll durch zu viel Licht zerstört wurde (mehr zu Lichtstress und Lichtbrand erfahren Sie im entsprechenden Artikel). Echten Albinismus gibt es bei Cannabis also vermutlich, aber er ist äußerst selten.
Wichtig: Albinismus darf nicht mit Variegation verwechselt werden, einer verbreiteten (und oft begehrten) genetischen Mutation, bei der die Chlorophyllproduktion in bestimmten Pflanzenteilen reduziert ist. Das sorgt für ein gestreiftes, gesprenkeltes oder fleckiges Aussehen.
Variegation ist weit verbreitet bei Pflanzen wie Monstera, Efeutute, Philodendron, Ficus, Grünlilie oder Drachenbaum. Bei Cannabis ist sie deutlich seltener, auch wenn wir sie schon in einem Schnitt von Woodlands Digital von Lupos beobachtet haben.
White Strains außerhalb der White-Familie

Neben der bekannten White-Familie und Albino-Cannabis gibt es noch eine dritte Kategorie: Sorten, die schlicht „White“ im Namen tragen. Hier ein paar beliebte „White Weed“-Sorten:
- White Runtz: ein besonderer Runtz-Phänotyp (Gelato x Zkittlez) mit pfirsichfarbenem, blumigem Aroma.
- The White: eine geheimnisvolle Sorte aus Florida.
- White Fire OG: eine ultrastarke Kreuzung aus Fire OG und The White.
- White Buffalo: Romulan, Blackberry Kush und Bay ergeben hier ein würzig-minziges Aroma.
- White 99: The White trifft auf Cinderella 99, mit süß-sauren Terpenen, die im Gedächtnis bleiben.
Die besten White-Cannabis-Sorten
Sie kennen nun die berühmte White-Familie, Albino-Cannabis und sogar die Sammlung an weißen Sorten, die nicht von White Widow abstammen. Aber was, wenn Sie selbst White-Cannabis anbauen möchten?

Dann sind Sie hier richtig. Wir haben eine Auswahl der besten White-Cannabis-Sorten zusammengestellt – handverlesen, und einige davon stammen direkt aus unserer eigenen Zucht. Erhältlich natürlich im Sensi Seeds Shop.
1. White Widow
Keine Aufzählung von weißen Cannabis-Sorten kommt ohne die Mutter der White-Familie aus. White Widow ist Teil der Cannabis-Geschichte und hat sich längst einen festen Platz im Genetik-Arsenal vieler Züchter gesichert. Einfach im Anbau, ertragreich, aromatisch und stark in der Wirkung. Schwer zu übertreffen, selbst mehr als 30 Jahre nach ihrer Entstehung.

Bei Sensi Seeds gibt es White Widow als reguläre, feminisierte oder autoflowering Hanfsamen.
2. White Russian

Nach der Königin selbst folgt White Russianm, ein weiteres Mitglied des White-Cannabis-Adels. Entstanden aus Shantibabas White Widow und der berühmten AK47 von Serious Seeds, ist White Russian Sativa-dominant und sorgt für anregende, kreative Effekte. Dabei verwöhnt sie die Sinne mit Aromen von Rosen, Tabak und gerösteten Nüssen.
3. White Skunk

Auch wenn sie nicht mit White Widow verwandt ist, ist White Skunk von Sensi Seeds eine hervorragende Ergänzung für jede Anlage. Sie stammt von echten Skunk-Linien ab, die wir seit dem Durchbruch von Skunk #1 mit Stolz bewahren. White Skunk überzeugt mit einem frischen Zitrusaroma, einem fröhlichen, zugleich entspannenden High und all den großartigen Wachstumseigenschaften, die man von einer echten Skunk erwartet. Feminisierte, autoflowering oder reguläre Cannabis-Samen gibt es jetzt bei White Label.
4. White Diesel Haze
Wenn man wie wir Zugang zu den besten Sorten der Welt hat, dauert es nicht lange, bis man eins und eins und eins zusammenzählt. Unsere White Diesel Haze ist – ganz richtig – eine dreifache Kreuzung aus White Widow, NYC Diesel und Haze. Das sind keine Unbekannten, sondern einige der legendärsten Cannabis-Sorten überhaupt.
Wie man es von so einer epischen Kreuzung erwartet, sind die Ergebnisse beeindruckend: kompakte Pflanzen, ein fruchtiges Aroma und ein aufregendes, klares High. White Diesel Haze Automatic Hanfsamen gibt es jetzt bei White Label.

Oder probieren Sie White Diesel, eine klassische Kreuzung aus White Widow und NYC Diesel. Auch bekannt als „green fuel“, wirkt White Diesel anregend und belebend und verströmt intensive Dieselnoten. Feminisierte Cannabis-Samen erhalten Sie hier.
5. White Haze
Die Haze-Familie vereint einige der besten Sativa-Sorten aus aller Welt. Wie der Name schon verrät, kombiniert White Haze das Beste dieser Sativa-Elite mit White Widow und bringt Pflanzen hervor, die belebend wirken und zugleich kompakt und schnell wachsen.

Keine Sorge, hier müssen Sie keine drei Meter hohen Bäume pflegen und monatelang auf die Ernte warten: White Haze Automatic ist auch indoor leicht anzubauen und kann schon 12 bis 16 Wochen nach der Keimung erntereif sein. White Haze Automatic Hanfsamen gibt es jetzt bei White Label.
6. White Cheese

Als Mitglied der White-Familie stammt White Cheese von White Rhino (White Widow x Afghan Indica) und einem intensiv riechenden, käsigen Skunk #1-Phänotyp ab (dem eigentlichen Vorläufer des klassischen UK Cheese). Die Pflanzen wachsen schnell, liefern hohe Erträge und zeigen violette Farbtöne. Ihr Aroma und Geschmack? Eine Mischung aus Skunk und Früchten, die überraschend an eine Käseplatte erinnert. Holen Sie sich Ihre feminisierten Cannabis-Samen bei White Label.
7. White Biscotti OG XXL

Sie suchen moderne US-Aromen? Dann gehört White Biscotti OG XXL unbedingt in Ihren Garten. Diese Kreuzung aus Wifi OG (auch bekannt als White Fire OG) und Biscotti, einem köstlichen Gelato-Nachkommen, liefert wuchtige Buds mit cremigen, leicht gasartigen Aromen und Geschmacksnoten. Die Wirkung ist perfekt ausbalanciert und vereint geistige Euphorie mit körperlicher Entspannung. Feminisierte Cannabis-Samen gibt es bei White Label.
8. White Rhino

Wenn es um klassische White-Genetik geht, ist White Rhino ein Muss. Zu 90 % Indica-dominant, stammt diese Sorte von legendären Landrassen aus Indien, Brasilien und Afghanistan ab. Ihre dichten, hellgrünen Blüten sind von einer dicken Trichomschicht überzogen und leuchten unter Licht fast weiß. Das Terpenprofil ist klassisch würzig, erdig und holzig. Perfekt für Liebhaber von Old-School-Haschisch. Reguläre White Rhino Cannabis-Samen sind hier erhältlich.
9. White Gold

Ein weiterer Klassiker: White Gold stammt von White Widow und Himalayan Gold ab, einer köstlichen asiatischen Landrasse aus den Ausläufern des Himalayas. Ideal für kühlere Regionen, wächst White Gold problemlos, schnell und liefert aromatische Buds mit einem Hauch tropischer Früchte. Bestellen Sie White Gold Feminisierte Hanfsamen bei White Label.
10. White Gorilla Haze
White Gorilla Haze gehört zwar nicht zur White-Familie, hat aber trotzdem einiges zu bieten. Aus der legendären Gorilla Glue und Original Haze gekreuzt, ist diese 50/50-Hybride eine Bereicherung für jedes Grow-Setup. Ihr Aroma? Eine Mischung aus klassischen Haze-Noten, unterlegt mit Kaffee, Kiefer und einem Hauch Zitrus. Hier geht es zu den feminisierten Hanfsamen.

Aber Vorsicht: Wie das Original GG#4 ist auch White Gorilla Haze besonders potent. Genießen Sie sie lieber mit Bedacht.
11. White Ice
Zum Abschluss unserer Liste der besten White-Cannabis-Sorten: White Ice. Diese exklusive, Indica-dominante Hybride vereint Northern Lights, Dutch Skunk und afghanische Genetik. Sie liefert einen klassischen Indica-Stone und verströmt ein intensives, ölhaltiges, holziges Aroma – absolut einzigartig. Feminisierte und reguläre Hanfsamen gibt es bei White Label.

Sind Sie Fan der White-Familie? Verraten Sie uns in den Kommentaren Ihre Lieblingssorten. Und falls Sie jemals echtes Albino-Cannabis gesehen haben, teilen Sie gerne Ihre Fotos mit uns und mit unseren Lesern.
- Disclaimer:Die Gesetze und Vorschriften zum Cannabisanbau sind von Land zu Land unterschiedlich. Sensi Seeds rät Ihnen daher dringend, Ihre lokalen Gesetze und Vorschriften zu befolgen. Handeln Sie nicht im Widerspruch zum Gesetz.






