by Miranda on 06/05/2015 | Konsum Medizinisch

Cannabidiol und CBD-Öl

CBD-Öl Cannabidiol (CBD) ist nur eine der mehr als 60 Komponenten oder aktiven Inhaltsstoffe, die zur Gruppe der sogenannten phytocannabinoiden Moleküle gehören, die im Cannabis enthalten sind. Die Cannabispflanze wurde jahrhundertelang als Heilmittel gebraucht. Es wurde zum ersten Mal in den 30er- und 40er-Jahren des 20. Jahrhunderts isoliert, aber erst in den 60ern konnten Professor Rafael Mechoulam und sein Forschungsteam in Israel die Struktur und Zusammensetzung vollständig analysieren.


Was ist CBD?

Cannabidiol (CBD) ist eines der Phytocannabinoide, die in der Cannabis-Pflanze enthalten sind
Cannabidiol (CBD) ist eines der Phytocannabinoide, die in der Cannabis-Pflanze enthalten sind

Zahlreichen wissenschaftlichen und medizinischen Quellen zufolge, verfügt CBD medizinisch gesehen über ganz bemerkenswerte Eigenschaften. Seit 2013 hat der Dienst der Institutos Nacionales de la Salud (PubMed) mehr als 1.100 Studien über CBD in seinen Bestand aufgenommen. Darüber hinaus hat Cannabidiol keinerlei psychoaktiven Effekte, sondern kann sogar der durch das THC verursachten Psychoaktivität gegensteuern.

CBD gegen THC: Die Frage der Psychoaktivität

Nach THC (?9-Tetrahydrocannabinol) ist Cannabidiol oder CBD dasjenige aller natürlichen Cannabinoide, das am intensivsten untersucht worden ist. Gleichzeitig ist es auch das stärkste Therapeutikum. Von allen Cannabinoid-Verbindungen, sind CBD und THC (ebenso wie Cannabinol oder CBN) normalerweise in den höchsten Konzentrationen vorhanden. Zwischen dem Cannabidiol und dem Tetrahydrocannabinol besteht eine besondere Beziehung gegenseitiger Abhängigkeit. Sie wirken zusammen und verstärken gegenseitig ihre therapeutischen Effekte. Wie wir bereits erwähnt haben, handelt es sich bei CDB um eine nicht-psychoaktive Verbindung. Das THC dahingegen kann euphorische oder dysphorische Stimmungen hervorrufen. Die individuelle Empfänglichkeit eines Patienten für THC ist einer der Schlüsselfaktoren bei der Festlegung der angemessenen Dosis und des Umfangs der Behandlung mit einem hohen CBD-Gehalt. Da CBD die vom THC hervorgerufene Psychoaktivität mildern oder neutralisieren kann, sorgt ein höherer CBD-Anteil im Vergleich zum THC für weniger Effekte auf zerebraler Ebene.

Ein weiteres sehr bekanntes Cannabinoid ist das THC, das psychoaktive Effekte hat
Ein weiteres sehr bekanntes Cannabinoid ist das THC, das psychoaktive Effekte hat

Es gibt zwei Typen von Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2) in den Zellen des gesamten menschlichen Körpers. Am reichlichsten sind sie im Gehirn und im Immunsystem zu finden. Wenn eine Person CBD zu sich nimmt, werden die Cannabinoidrezeptoren aktiviert und binden sich an die Zelloberfläche. Untersuchungen haben aufgezeigt, dass eine Abgabe nicht-toxischer Cannabinoide an unser Endocannabinoidsystem (SEC) keine Abhängigkeit verursacht, sondern das Endocannabinoidsystem in einen besseren Gesundheitszustand versetzt.

Es ist von äußerster Wichtigkeit, zu berücksichtigen, dass jede Sorte einen unterschiedlichen Anteil dieser aktiven Inhaltsstoffe besitzt, sodass sie für unterschiedliche Bedürfnisse mehr oder weniger geeignet sind. Marihuana, das zu rekreativen Zwecken gezüchtet wird, enthält normalerweise mehr THC als CDB. Andererseits können anhand der technischen Möglichkeiten der selektiven Zucht Sorten hervorgebracht werden, die einen hohen Gehalt an CDB und fast kein THC beinhalten. Diese Sorten sind weniger alltäglich, erfreuen sich aber seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Allerdings beinhalten alle Cannabissorten einen CBD-Anteil und auch wenn dieser noch so gering ist, hat jede Sorte irgendeinen medizinischen Nutzen.

Der CBD-Gehalt liegt normalerweise zwischen 0,6 % und 1 %. Die Sorten mit einem Gehalt von weniger als 0,6 % haben schwache Effekte, die mit mehr als 1 % sind besonders wirksam. Auch wenn der Unterschied relativ gering erscheinen mag, reicht er vollkommen aus. Es ist möglich, einen höheren Prozentsatz zu erhalten, aber diese extrem wirksamen Sorten (mit bis zu mehr als 6 %) kommen nicht häufig vor. Der Prozentsatz gibt an, wie viel CBD im Verhältnis zu den anderen Komponenten in der Pflanze enthalten ist.

Zweifellos sorgt das CDB dafür, dass sich die Diskussion über den Gebrauch von Cannabis zu medizinischen Zwecken rasch verändert. In letzter Zeit hat man dem CBD aus guten Gründen mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Ärzte und medizinisches Fachpersonal bevorzugen Behandlungsmethoden mit so wenigen Nebenwirkungen wie möglich. Da sie gewisse Effekte von THC nicht leugnen können, ist CBD die perfekte Alternative. 2003 erlangte die nordamerikanische Regierung ein Patent für den medizinischen Gebrauch von Cannabidiol oder CBD. In einer Studie, die 2011 in Current Drug Safety veröffentlicht wurde, wird die Schlussfolgerung gezogen, dass CBD „weder die psychomotorischen noch die psychologischen Funktionen beeinflusst.“ Die Autoren ergänzen, dass viele Forscher die Meinung vertreten, CBD „sei gut verträglich und sicher“, sogar in hohen Dosierungen.

CDB hat zahlreiche medizinische Vorteile

Es gibt viele Nachweise dafür, dass die medizinischen Vorteile und therapeutischen Anwendungsbereiche von CDB immer weiter zunehmen. In einem Artikel, der 2013 im British Journal of Clinical Pharmacology veröffentlicht wurde, enthüllte eine Studie die zahlreichen medizinischen Eigenschaften von CBD: antiemetisch, verringert Übelkeit und Brechreiz; antipsychotisch, wirksam bei psychotischen Störungen; entzündungshemmend, bei entzündlichen Krankheiten; entgiftend bei neurodegenerativen Krankheiten; tumorhemmend bei Krebs, bekämpft Tumorzellen und Krebs; anxiolytisch und antidepressiv, bei Angstzuständen und Depressionen. Die Tatsache, dass Cannabis mit einem hohen CDB-Anteil kein High hervorruft (zerebraler Effekt von Cannabis), macht es zu einer hervorragenden Behandlungsoption für Patienten, die nur die entzündungshemmenden, schmerzlindernden, Angst reduzierenden, antipsychotischen, krampflindernden Eigenschaften wünschen, ohne sich um Lethargie oder Dysphorie Sorgen machen zu müssen.

Aktuelle Forschungen enthüllen, dass Cannabinoide dabei helfen können, verschiedene Formen von Gehirntumoren drastisch zu reduzieren
Aktuelle Forschungen enthüllen, dass Cannabinoide dabei helfen können, verschiedene Formen von Gehirntumoren drastisch zu reduzieren

Wissenschaftliche und klinische Untersuchungen unterstreichen das Potenzial von CDB als Behandlungsmethode für zahlreiche Krankheiten, wie Arthritis, Diabetes, Alkoholismus, MS, chronisches Schmerzsyndrom, Schizophrenie, Posttraumatische Stressstörung, antibiotikumresistente Infektionen, Epilepsie, Endometriose und andere neurologische Fehlfunktionen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass CBD neuroprotektive und neurogenerische Effekte hat. Seine Wirksamkeit gegen Krebs wird in verschiedenen akademischen Einrichtungen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern untersucht.

Leider hat man den Großteil der Beweise in Tierversuchen erlangt und sind bisher noch nicht viele Studien über CBD mit menschlichen Patienten durchgeführt worden. Das meiste veröffentlichte Material auf medizinischer Ebene, geht auf präklinische Untersuchungen an individuellen Cannabinoid-Molekülen in Reagenzgläsern und Petri-Schalen, auf Tierversuche und auf einige wenige Studien über die Zelllinie beim Menschen zurück. Obwohl alle Säugetiere über Rezeptoren in den Zellen verfügen, die pharmakologisch gesehen auf die Cannabinoid-Verbindungen reagieren, sind experimentelle Daten aus Tierversuchen und andere präklinische Studien nicht immer auch für den menschlichen Körper zutreffend.

Was ist CBD-Öl?

Normalerweise werden die Auszüge, welche die aktiven Bestandteile von den anderen, meistens gesundheitsschädlichen, Komponenten der Pflanze isolieren, Cannabisöl (oder Hanföl) genannt. Es gibt verschiedene Extraktionstechniken, einige sicherer und effektiver als andere, um die Wirkstoffe des Cannabis und des Hanfs herauszulösen und auf unterschiedliche Weise konsumieren zu können. Man kann sie schlucken, inhalieren, rauchen etc. CBD gibt es in unterschiedlichen Formen: als Öl (flüssig oder hart), als Kapseln oder in anderen Produkten wie Cremes, Tinkturen etc.

 

Sensi Seeds CBD-Öl

Sensi Seeds CBD-Öl

Dosierung des CBD-Öls

CBD-Öle sind eine sehr wirksame Methode, um die tägliche Dosis Cannabidiol einzunehmen. Die Öle werden mit pflanzlichen Ölen, beispielsweise mit extra nativem Olivenöl oder mit Hanföl, raffiniert und haben eine Basis aus reiner CBD-Paste, die aus der Pflanze extrahiert wurde.

Der Gebrauch ist einfach und diskret. Das Fläschchen ist mit einer Pipette versehen, mit der man die Menge CBD dosieren und die Tropfen direkt unter die Zunge träufeln oder zum Verfeinern von Speisen benutzen kann. Es ist schwierig, eine bestimmte Tagesdosis zu empfehlen. Die Konsumenten sollten mit einem Tropfen Öl beginnen und ausprobieren, welchen Effekt das Öl auf sie hat. Wenn die Reaktion positiv ist, kann die Dosis langsam erhöht werden, sodass man bestimmen kann, welche Menge letztendlich den erwünschten Effekt erzielt. Jeder Tropfen enthält ungefähr 1 mg CBD. Als diätetisches Ergänzungsmittel kann man es mehrmals am Tag einnehmen.

CBD-Öle sind 100 % natürlich und beinhalten keine chemischen oder synthetischen Substanzen. Sie dürfen nicht bei Hitze oder Licht aufbewahrt werden und sollten an einem kühlen Ort stehen, um ihre originale Zusammensetzung und Wirkungskraft zu behalten.

Hanf (CBD) ist nicht gleich Marihuana (THC)

Der Hanf und das Marihuana sind zwei verschiedene Sorten der Pflanze Cannabis Sativa. Gezüchtetes Marihuana hat ein hohes THC-Niveau, das sich normalerweise in den Blüten und den Trichomen der Pflanze konzentriert. Industrieller Hanf wird wegen seiner Fasern angebaut. Er hat ein fast unnachweisbares THC-Niveau, aber einen relativ hohen CBD-Gehalt. Der Hanf wird bereits seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt zu industriellen und medizinischen Zwecken, sowie für die Herstellung von Nutzgegenständen, wie Seilen, Kleidung, Segeln, Kerzen oder Papier und Millionen weiterer Produkte, angebaut. Hanf ist keine Droge und beinhaltet fast alle essenziellen Nährstoffe, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann.

Cannabidiol und CBD-Öl

Anhand der Kombination verschiedener Sorten der Cannabis Sativa und dank der stetigen Weiterentwicklung von Genetik und Zuchtmethoden, konnte man Hanf mit einem außergewöhnlich hohen CBD-Gehalt herstellen, um daraus ein CBD-reiches, legales Hanföl anzufertigen, das keinerlei psychoaktive Wirkung hat.

Richtlinien für die Dosierung von CBD

Wir dürfen nicht vergessen, dass eine Behandlung mit Cannabis sehr individuell ist, sodass die Bestimmung der angemessenen Dosis von der Person und der zu behandelnden Krankheit abhängt.

Zunächst muss man entscheiden, in welcher Form man das Cannabis-CBD zu sich nehmen will: als Aufguss, in gepresstem Öl mit hohem CBD-Gehalt, als Spray, das unter die Zunge gesprüht wird, in Kapseln, in verzehrbaren Produkten und örtlich wirksamen Mitteln, als Tinktur etc.

Dann muss man herausfinden, welches Verhältnis der aktiven Inhaltsstoffe einem am besten bekommt. Die Cannabis-Produkte enthalten unterschiedliche Mengen CDB und THC. Eine Sorte oder ein Produkt mit einem hohen CBD-Anteil und wenig THC muss nicht unbedingt besser sein als eine Sorte oder ein Produkt mit einem ausgewogeneren Verhältnis von CBD und THC.

Wenn man wenig oder keine Erfahrung mit Cannabis im Allgemeinen hat, ist es empfehlenswert, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen. Man kann besser mehrere kleine Dosen im Laufe des Tages einnehmen, als einmalig eine hohe Dosis.

Man sollte die gleiche Dosis im gleichen Verhältnis mehrere Tage lang einnehmen, um die Wirkung zu beobachten und entscheiden zu können, ob man die Dosis anpassen muss.

Man sollte nicht übertreiben, denn bei der Cannabinoid-Therapie ist „weniger oft mehr.“ Die Cannabinoid-Verbindungen haben biphasische Eigenschaften, das heißt, dass eine höhere Dosis CBD möglicherweise nicht so wirkungsvoll ist wie eine niedrige oder gemäßigte Dosis. Darüber ist ein Übermaß an THC natürlich nicht tödlich, kann aber Angststörungen und Stimmungsschwankungen hervorrufen.

Man sollte immer die Krankheit berücksichtigen, die man behandeln will. Bei Angstzuständen, Depressionen, Krämpfen und Schüttelkrämpfen bei Kindern empfiehlt sich eine sparsame Dosis eines Mittels mit hohem CBD-Gehalt und einem Verhältnis von CDB:THC von mehr als 14:1. Bei Schmerzen oder Krebs benötigt man vermutlich mehr THC, beispielsweise in einem Verhältnis von 1:1.

Worauf muss man beim Kauf eines Produkts auf CBD-Basis achten?

Je mehr Sorten mit einem hohen CBD-Gehalt es gibt, desto größer ist die Vielfalt der erhältlichen Produkte auf dem Markt, von denen behauptet wird, der Hauptinhaltsstoff sei CBD. Allerdings wissen viele Konsumenten nicht genau, wie viel CBD sie einnehmen müssen und was das Öl oder die Tinktur, die sie kaufen wollen, wirklich enthält. Deswegen sollte man unbedingt folgende Aspekte berücksichtigen:

  1. Das Produkt muss mit einem Etikett versehen sein, das den Inhalt der Lösung deutlich umschreibt und eine klare Spezifizierung der Mengen pro Inhaltsstoff (wie Terpene, Alkanenitrogenisierte Verbindungen, Aminosäuren, Zucker, Flavonoide, Vitamine etc. und der Herstellungsmethode (mit Olivenöl, Alkohol etc.) aufweist.
  2. Das Etikett muss weiterhin Anweisungen für die Einnahme sowie die Angabe der durchschnittlichen sowie der maximalen Dosen enthalten.
  3. Es muss die genaue Konzentration des aktiven Inhaltsstoffs CBD anzeigen.
  4. Es sollte eine Website darauf angegeben, sein, auf der weitere Untersuchungen und detailliertere Informationen einsehbar sind.
Es werden immer mehr Produkte verkauft, die angeben, CBD als Hauptinhaltsstoff zu haben
Es werden immer mehr Produkte verkauft, die angeben, CBD als Hauptinhaltsstoff zu haben

Einmal mehr möchten wir darauf hinweisen, dass das CBD selbst und der Auszug aus Hanfsorten nicht denselben Effekt aufweist, wie das CBD aus rekreativen Sorten. Das liegt am „Begleiteffekt“ (dem Effekt, den sämtliche Elemente und Komponenten einer Pflanze produzieren, wenn sie gleichzeitig aktiviert werden).

Es gibt noch viel über diese neue Medizin zu lernen und zu entdecken. Deswegen muss weiterhin nach den positiven Auswirkungen von CBD geforscht werden, damit man herausfindet, wie man es am besten verabreichen kann und für welche Krankheiten es am besten geeignet ist. Obwohl noch ein langer Weg vor uns liegt, besteht an der Nützlichkeit von CBD als medizinischem Produkt bereits heutzutage keinerlei Zweifel mehr.

Kommentar Abschnitt

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Dr. Benz

Ich bin Psychologe und arbeite seit 20 Jahren in der Schmerzbewältigung. Ich kenne CBD-Öl seit ca. 2 Jahren und beschäftige mich intensiv mit den bestehenden Studien. Ich bin der Meinung, man sollte sehr viel mutiger und intensiver damit arbeiten. Allein Tierversuche überzeugen niemanden. Da CBD-Öl keine oder nur geringe psychoaktive Wirkung hat, es nicht abhängig macht und man sich damit auch nicht überdosieren kann, ist aus meiner Sicht die übertriebene Vorsicht nicht hilfreich. Fernsehberichte über die Forschung an Cannabinoiden sind wirklich frustrierend und lächerlich. Während in den USA und Canada, in Israel, der Schweiz und in Holland CBD regelmäßig und sehr erfolgreich in der Schmerzbehandlung und teilweise auch in der Krebsbehandlung eingesetzt wird, sind wir hier in Deutschland noch bei der Zellforschung. Wie lahm ist das denn?? Ich empfehle CBD meinen Patienten seit 2 Jahren und ich habe regelmäßig und ausschließlich positive Erfahrungen und Rückmeldungen bekommen. Da CBD ja legal ist, empfehle ich meinen Patienten das Produkt aus Holland mit einer 4%-igen Lösung. Echt toll. Im Gegensatz dazu ist der Einsatz von THC-haltigen Medikamenten einfach unerschwinglich (Marinol, Dronabinol, Sativex) und kosten den Patienten ein Vermögen.
Enttäuschend ist die Tatsache, das bundesweit vielleicht nur 3-5% der Ärzte es überhaupt kennen und davon nur 20% einer Behandlung mit Cannabinoiden gegenüber aufgeschlossen sind. Sind wir wirklich so sehr von den Pharma-Lobbyisten abhängig?? Mehr Aufklärung tut Not. Ich bin dabei!!!!!
MfG
Dr. Peter-M. Benz

24/03/2016

Stefanie

Sehr geehrter Herr Dr. Benz,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung zum Artikel und zum Einsatz von CBD. Hoffentlich werden auch dank Ihnen immer mehr Ärzte darauf aufmerksam. Wir jedenfalls werden weiterhin Aufklärung betreiben.
Mit freundlichem Gruß,
Stefanie

24/03/2016

Ilonka Aust

Sehr geehrter Herr Dr. Benz,

Ihre Ausführungen habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich habe ein chronisches Schmerzsyndrom (Unterbauchschmerzen nach 4 Bauch-OPs und Lichen im Genitalbereich) und bereits das CBD Öl von cibdol über ca. 7 Wochen eingenommen, allerdings keine Schmerzreduzierung feststellen können, auch nicht bei höherer Dosierung (3 x 10 Tropfen). Können Sie mir sagen, warum das als so wirksam beschriebene und angeblich sorgfältig hergestellte CBD Öl von cibdol nicht wirkte? Sollte ich vielleicht einen anderen Hersteller wählen und welchen? Und wissen Sie vielleicht einen Arzt in München, der sich mit einer Cannabis-Öl-Therapie auskennt?

Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüsse
Ilonka Aust

01/05/2016

Bianca Möller

Hallo. Ich bin seid vielen Jahren chronische Schmerzpatientin. Ausgelöst durch zahlreiche Operationen, Unfälle, Traumatas und Vergiftung. Ich habe vieles probiert...über jahrelange Einnahme von Medikamenten, wie Antidepressiva, Lyrica ,starke Opiate, psychosomatische Kliniken etc. Etc. etc.. Ich habe heute mit einem CBD Öl/5% begonnen. bin mit 4Tropfen gestartet. Empfohlen lt. Hersteller sind 1-2 Tropfen. Vom Institut Heidger....Das Produkt heisst Cannalabs und produziert hier in Deutschland. CBD aus Naturöl aus CO2 Extraction. 5% Lösung. Können Sie mir sagen, ob die Einnahme mit 4 Tropfen zu hoch ist? Habe das Gefühl einer leichten Benommenheit und ein britzeln der Haut.
Und wie lAnge darf CBD eingenommen werden? Ist es dauerhaft einsetzbar? Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr sehr dankbar. Vielen lieben Dank

24/05/2016

Michael

Ich habe mit Golyoli Tropfen (1,5%) begonnen, die mir ganz gut getan haben, bin dann auf eine 5% CBD Lösung umgestiegen. Nehme morgens und abend jeweils 1 Tropfen.
Bei einer höheren Einnahme habe ich festgestellt, das es zu schlechterem Schlaf geführt hat.
Kann das sein?

02/04/2016

theresia ratz

ich habe eine Frage wenn man CBD naturöl nimmt kannes sein wenn man dann Alkohol trinkt das man agresief wird

01/05/2016

Manuela Allgäuer

Mit welchen Medikamenten dürfen die Tropfen nicht eingenommen werden? Meine Oma nimmt aufgrund ihres hohen Alters von 96 mehrere Medikamente ein. Sie hat aber einen verengten Wirbelkanal und man kann nichts mehr machen, auch die üblichen Schmerzmittel helfen nicht.

12/05/2016

Stephanie Kiefer

Es wäre nett gewesen, wenn Dr. Benz gleich die Firma in Holland benennen würde,
bei dem man das 4%ige CBD -Öl erhält.

17/05/2016

Engel

Könnte ich theoretisch CBD öl auf mein Dope tropfen lassen um den CBD gehalt zu erhöhen? Doofe Frage aber wäre trotzdem lieb wenn es jemand beantworten könnte :)

06/09/2016

Annette Winkels

Ist CBD erfolreich bei Krebs? Welche Erfahrung hat man speziell bei Brustkrebserkrankung gemacht? Ist es möglich auch einer Metastasierung zu bekämpfen? Ich finde in Deutschland bisher keinen Arzt der dazu Auskunft geben kann. Ich selber stehe vor einer Chemotherapie nach erfolgreicher Tumorentfernung in der Brust. Es wurde eine Micrometastase in einem Lymph gefunden wurde. Wenn es einen Weg mit CBD gibt bitte ich um Tipps, Anregungen, Adressen etc.
Vielen Dank!

07/09/2016

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Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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