by Seshata on 18/03/2015 | Anbau

Top 5 Tipps für den Outdoor Grow von Cannabis

Growing Der Outdoor Grow von Cannabis erschöpft sich nicht darin, einfach ein paar Samen in den Boden zu werfen und zu hoffen, dass sie zu Pflanzen heranwachsen werden. Um eine gute Ernte zu gewährleisten, müssen Outdoor-Grower ungeheuer aufwändige Untersuchungen durchführen - sie müssen den örtlichen Boden analysieren, den Standort des Anbaus vorbereiten, über geeignete Schädlingsbekämpfungsmethoden nachdenken und nicht zuletzt viel Zeit in die Versorgung der Pflanzen investieren.


1. Ein guter Boden ist das A und O für einen erfolfgreichen Outdoor Grow

Der wohl wichtigste Aspekt des Outdoor Grows: Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Boden angemessen auf den Anbau vorbereitet wird.

Zuerst sollte der Boden auf seinen pH-Wert hin untersucht werden, und wenn dieser zu niedrig oder zu hoch ist, müssen Zusatzstoffe wie Kalkdünger (um den pH-Wert des Bodens zu erhöhen/alkalischer zu machen) oder Schwefel (um den pH-Wert zu senken/saurer zu machen) beigemischt werden.

Wichtig ist auch die ausgewogene Zusammensetzung des Bodens – zu viel Ton macht den Boden zu klebrig und lässt das Wasser schlecht ablaufen, während zu viel Sand eine zu schnelle Entwässerung bewirkt.

Cannabis bevorzugt lehmige Böden oder Böden, die hauptsächlich aus Sand und Schlamm mit einem kleineren Anteil Ton bestehen (eine gute Faustregel: rund 40 %-40 %-20 % Schlamm-Sand-Ton).

Die richtige Beschaffenheit und Zusammensetzung des Bodens sind das A und O (© abrunvoll)
Die richtige Beschaffenheit und Zusammensetzung des Bodens sind das A und O (© abrunvoll)

Ein ganz wesentlicher Faktor ist auch die Fruchtbarkeit des Bodens. Kann der Boden eine umfangreiche und vielfältige Vegetation ernähren?

Wenn nicht, empfiehlt es sich, den Boden durch die Beimischung von Streu oder Dünger zu stärken und dadurch die für Ihre Pflanzen verfügbare Nährstoffmenge zu erhöhen. Wenn es sich um einem nährstoffarmen Boden handelt oder wenn Sie einfach eine weniger aufreibende, unkomplizierte Methode bevorzugen, dann können Sie den Boden im Handel kaufen und Ihre Pflanzen sogar in Töpfen ziehen – oder setzen Sie sie in den Boden ein, aber innerhalb eines Sacks, sodass sie nicht mit dem umgebenden Boden in Berührung kommen.

2. Wählen Sie den richtigen Standort aus

Ideal für den Outdoor Grow von Cannabis ist ein sonniger, geschützter und gut bewässerter Standort mit ausreichender Dränage. Und er sollte auch weit genug von öffentlichen Wegen/Straßen entfernt sein, sodass sich möglichst wenig Menschen in seiner Nähe herumtreiben – also nicht neben beliebten Wander- oder Waldwegen, um nur ein Beispiel zu nennen!

Eine Waldlichtung mit viel Sonne, die vor Wind (und vor neugierigen Blicken!) geschützt ist, wäre ideal, wobei ein Mischwald aus Laubbäumen einem Nadelwald vorzuziehen ist, da der Boden in der Umgebung von Nadelhölzern oftmals sehr sauer ist.

Wenn Sie in einer Hügellandschaft anbauen, ist die Ausrichtung des Standorts ein wichtiger und häufig übersehener Faktor. So ist ein Südbalkon nicht nur für Appartementgrower am besten geeignet, sondern dasselbe gilt auch für einen nach Süden blickenden Hang beim Outdoor Grow, da keine andere Windrichtung so lange und intensiv von der Sonne bestrahlt wird.

Der senkrechte Einfallswinkel der Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche ist je nach Breitengrad unterschiedlich; in der nördlichen Hemisphäre erhält ein nach Süden ausgerichteter Standort mehr Sonne, und aus denselben Gründen ist in der südlichen Hemisphäre ein nach Norden blickender Garten vorzuziehen.

3. Beginnen Sie Ihren Anbau möglichst indoors

Es empfiehlt sich, Ihre Samen in Innenräumen keimen zu lassen, dann Ihre Pflanzen einzutopfen und mindestens eine oder zwei Wochen unter künstlichem Licht (wofür sich auch eine simple Energiesparlampe für den Haushalt eignet) oder auf einem Fensterbrett zu ziehen.

Auf diese Weise schützen Sie Ihre Sämlinge davor, von Vögeln oder Insekten gefressen zu werden, solange sie noch jung und zart sind, und Sie geben ihnen einen Vorsprung, wenn es draußen immer noch zu kühl ist.

In der nördlichen Hemisphäre erhalten die nach Süden blickenden Hänge mehr Sonne als die nordwärts ausgerichteten (© Artur Staszewski)
In der nördlichen Hemisphäre erhalten die nach Süden blickenden Hänge mehr Sonne als die nordwärts ausgerichteten (© Artur Staszewski)

Wenn es Zeit wird, Ihre Jungpflanzen ins Freie zu bringen, sollten Sie sie eine Phase der „Abhärtung“ durchlaufen lassen, damit Ihre Pflanzen sich allmählich an die andere Umgebung gewöhnen können.

Zuerst stellen Sie Ihre Pflanzen einmal einige Stunden lang ins Freie und achten darauf, dass sie vor Wind und Wetter geschützt sind.

Nachdem sie etwa eine Woche lang immer länger im Freien gestanden haben, werden die Pflanzen so weit abgehärtet sein, dass sie ständig draußen gezogen werden können, entweder in Töpfen, Säcken oder in Löchern im Boden.

4. Wählen Sie die richtige Sorte für Ihren Outdoor Grow aus!

Beim Outdoor Grow ist es besonders wichtig, eine geeignete Cannabissorte auszuwählen. Je nach Ihrem Standort und Klima verfügen Sie womöglich nur über eine beschränkte Auswahl an Sorten – wenn Sie beispielsweise im hohen Norden oder im tiefen Süden der Erde leben, wo es ganzjährig kühle Temperaturen und kurze Anbausaisons im Sommer gibt, dann werden Sie Sorten wählen müssen, die an solche Bedingungen angepasst sind.

Wir bieten Ihnen etliche winterharte, früh blühende Sorten, die in kühlen Regionen wie diesen im Freien blühen; eine Liste der Sorten finden Sie hier.

Wenn Sie dagegen in warmen-gemäßigten oder heißen Regionen leben, reichen die Temperaturen aus und ist die Anbausaison lang genug, dass Ihnen eine wesentlich größere Auswahl an Cannabis zur Verfügung steht, einschließlich der Haze- und anderer lange blühender Sorten.

Eine Liste der Sorten, die sich für heiße und warme-gemäßigte Klimazonen eignen, finden Sie hier.

5. Sorgen Sie für das richtige Timing

In den meisten Klimazonen müssen Sie mit Schwankungen bei den saisonalen Temperaturen, Regenfällen und Tageslichtstunden rechnen. Wenn Sie in den gemäßigten Zonen leben, dann gibt es zwischen den Jahreszeiten erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Länge der Tageslichtstunden. Diese fungieren als Signal für die von Belichtungszeiten abhängigen Cannabissorten, sich entweder dem vegetativen Wachstum zu widmen (während der langen Tage des späten Frühjahrs und des Frühsommers) oder die Blüte einzuleiten (wenn die Tageslichtstunden in der letzten Hälfte des Sommers kürzer werden).

Wenn Sie das vegetative Wachstum zu Beginn des Frühjahrs anzukurbeln versuchen, können die Tageslichtstunden noch kurz genug sein, um die Blüte einzuleiten; es ist also besser, mit der Aussetzung Ihrer Jungpflanzen mindestens bis Mitte April zu warten.

Man sollte auf saisonale Signale achten, damit sowohl das vegetative Wachstum als auch die Blüte erfolgreich verlaufen (© Nick-K)
Man sollte auf saisonale Signale achten, damit sowohl das vegetative Wachstum als auch die Blüte erfolgreich verlaufen (© Nick-K)

Wenn Sie in besonders warmen Klimazonen leben, erzielen Sie eventuell mehr als eine Ernte pro Jahr; an Standorten in Äquatornähe sollte dies definitiv möglich sein, wenn Sie die ganzjährig warmen Temperaturen und die intensive Sonneneinstrahlung ausnutzen.

Und sollten Sie in einer tropischen Region mit saisonalen Monsunen zuhause sein, ist es ratsam, diese Jahreszeit wegen des größeren Risikos der Schimmelbildung zu meiden.

6. Pflanzenpflege beim Outdoor Grow

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Pflanzen öfter überprüfen, besonders beim Outdoor Grow in Töpfen, wo sie keinen Zugang zum Grundwasser im Boden haben.

Bei Hitze benötigen Ihre Pflanzen während des Wachstums viel Wasser, und das sollten sie auch unbedingt in ausreichender Menge erhalten, damit sie kraftvoll gedeihen und nicht austrocknen.

Zudem erkennen Sie Probleme durch die häufige Kontrolle rechtzeitig, wie zum Beispiel Schädlinge oder Nährstoffmängel. Sollten Sie aus Sicherheitsgründen nicht in der Lage sein, Ihre Pflanzen regelmäßig zu kontrollieren, dann können Sie ein Tropfversorgungs-System anbringen, sodass Ihre Pflanzen ständig bewässert werden.

Kommentar Abschnitt

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bad K

hi seshata,
das war ein perfekter post Danke sehr hilfreich!

bk

10/06/2015

jonny

mega geile seite hier kommt man selbst als anfänger gut zurecht

04/04/2016

anon

Top 5 Tipps, da war wohl jemand zu stoned zum zählen

01/09/2018

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Bitte geben Sie einen Namen ein
Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.
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